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德国的法律

Canal Fees Ordinance

颁布于 2010-10-26 · 文本截至 2026-10-01

以研究形式发布的公开法律与官方指引,不构成法律、税务或金融建议。

研究内容本身以英文撰写。标题和标签已翻译,调查结果和引文未翻译。

关于这部法律

原标题
Verordnung über die Entgelte der Kanalsteurer auf dem Nord-Ostsee-Kanal (Kanalsteurertarifverordnung).
语言
German
类型
条例
组织
European Union
国家
德国
主题
Water
关键词
navigation, inland waters, water charges, taxes, enforcement/compliance, fees/royalties

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文本

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  1. Ein Service des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit der juris GmbH - www.juris.de Seite 1 von 5 Verordnung über die Entgelte der Kanalsteurer auf dem Nord Ostsee-Kanal (Kanalsteurertarifverordnung) KanalStTO 2010 Ausfertigungsdatum: 26.10.2010 Vollzitat: "Kanalsteurertarifverordnung vom 26. Oktober 2010 (BAnz. 2010 Nr. 165 S. 3646), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 16. Dezember 2016 (BAnz AT 27.12.2016 V1) geändert worden ist" Stand: Zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 16.12.2016 BAnz AT 27.12.2016 V1 Fußnote (+++ Textnachweis ab: 1.11.2010 +++) Eingangsformel Auf Grund des § 14 Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 3 Satz 1 des Seeaufgabengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juli 2002 (BGBl. I S. 2876), von denen § 14 Absatz 2 durch Artikel 319 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung nach Anhörung der Küstenländer: § 1 Entgelte und Entgeltberechnung (1) Für die Leistungen der Kanalsteurer auf dem Nord-Ostsee-Kanal sind die in der Anlage aufgeführten Entgelte zu entrichten. Sie gelten jeweils für eine aus zwei Kanalsteurern bestehende Kanalsteurerrotte. Für Schiffe, die nur mit einem Kanalsteurer besetzt werden, werden die Entgelte nach den Nummern 1.1 und 1.2 der Anlage um 15 Prozent und die Entgelte nach den Nummern 2, 3 und 5 bis 10 der Anlage um 50 Prozent ermäßigt. Für Schiffe, die auf Grund ihrer Abmessungen auf den Fahrtstrecken zwischen Brunsbüttel und Rüsterbergen keiner Besetzung durch Kanalsteurer bedürfen, werden die Entgelte nach Nummer 1.1 der Anlage um 47 Prozent ermäßigt. (2) Die Entgelte werden von demjenigen, der diese Leistung im eigenen oder fremden Namen veranlasst, erhoben. Entgeltschuldner ist auch der Eigentümer des Schiffes. Mehrere Schuldner haften als Gesamtschuldner. (3) Zahlungen sind in Euro zu leisten. Bruchteile eines Euro werden unter 0,50 Euro nach unten abgerundet und ab 0,50 Euro nach oben aufgerundet. Die Entgelte werden mit Rechnungserteilung fällig. Sie sind ab dem 15. Tag nach Fälligkeit nach den Vorschriften der §§ 288 und 247 des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu verzinsen. § 286 Absatz 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs findet entsprechend Anwendung. (4) Der Anspruch auf Zahlung der Kanalsteurerentgelte verjährt nach drei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Im Übrigen finden die Vorschriften über die Verjährung des Bürgerlichen Gesetzbuchs Anwendung. (5) Für die Berechnung der Kanalsteurerentgelte ist für ein Seeschiff der Internationale Schiffsmessbrief (1969) und für Binnenschiffe der amtliche Eichschein vorzulegen. Können der Schiffsmessbrief oder der Eichschein nicht vorgelegt werden, wird 1. bei Seeschiffen und anderen nicht vermessenen Fahrzeugen die Bruttoraumzahl und 2. bei Binnenschiffen und anderen nicht geeichten Fahrzeugen a) die Tragfähigkeit in Tonnen bei Güter transportierenden Fahrzeugen oder b) die Wasserverdrängung in Tonnen bei anderen Fahrzeugen Ein Service des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit der juris GmbH - www.juris.de Seite 2 von 5 von einem von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt bestimmten Sachverständigen oder der Schiffsvermessungsbehörde geschätzt. Die Kosten der Schätzung hat der zur Zahlung der Kanalsteurerentgelte Verpflichtete zu tragen. (6) Bei der Bemessung der Kanalsteurerentgelte werden als Bruttoraumzahl zugrunde gelegt: 1. bei Seeschiffen die Bruttoraumzahl nach dem Internationalen Schiffsmessbrief (1969) nach der Anlage II des Internationalen Schiffsvermessungs-Übereinkommens von 1969 (BGBl. 1975 II S. 65); bei lukendeckellosen Containerschiffen, bei denen das reduzierte Vermessungsergebnis nach der MSC.234(82) - Resolution von der Schiffsvermessungsbehörde bescheinigt ist, die reduzierte Bruttoraumzahl; bei Ro-Ro-Schiffen, Passagier-Autofähren und Autotransportern die um 15 Prozent reduzierte Bruttoraumzahl nach dem Internationalen Schiffsmessbrief (1969); 2. bei Tankschiffen, bei denen das um den Raumgehalt der getrennten Wasserballasttanks verminderte Vermessungsergebnis von der Schiffsvermessungsbehörde nach den IMO-Resolutionen A.388(X), A.722(17) oder A.747(18) bescheinigt ist, die verminderte Bruttoraumzahl; 3. bei Binnenschiffen die Hälfte der im Eichschein ausgewiesenen Tragfähigkeit in Tonnen; 4. bei Marinefahrzeugen, für die keine Schiffsmessbriefe ausgestellt sind, die Wasserverdrängung in Tonnen; 5. bei anderen Fahrzeugen, die nicht vermessen und nicht geeicht sind, die nach Absatz 5 Satz 2 geschätzten Bruttoraumzahl oder Tonnen; 6. bei Schlepp- und Schubverbänden die Summe der nach den Nummern 1 bis 5 ermittelten Bruttoraumzahl oder Tonnen aller Fahrzeuge des Verbandes. § 2 Inkrafttreten, Außerkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. November 2010 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Kanalsteurertarifordnung vom 29. März 1977 (BAnz. Nr. 63 vom 31. März 1977), die zuletzt durch die Verordnung vom 25. August 2004 (BAnz. S. 19493) geändert worden ist, außer Kraft. Anlage (zu § 1 Absatz 1) Verzeichnis der Entgelte (zum 1. Januar 2017) (Fundstelle: BAnz AT 27.12.2016 V1) (1) Es sind zu entrichten für (2) 1 das Steuern von Fahrzeugen, (3) 1.1 auf der Fahrtstrecke von der Eingangsschleuse bis zur Endschleuse bei einer Bruttoraumzahl von bis Euro 0 – 500 761 501 – 600 765 601 – 700 768 701 – 800 770 801 – 900 774 901 – 1 000 780 1 001 – 1 100 783 1 101 – 1 200 791 1 201 – 1 300 797 1 301 – 1 400 802 1 401 – 1 500 809 1 501 – 1 600 817 1 601 – 1 700 820 Ein Service des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit der juris GmbH - www.juris.de Seite 3 von 5 bei einer Bruttoraumzahl von bis Euro 1 701 – 1 800 825 1 801 – 1 900 835 1 901 – 2 000 836 2 001 – 2 100 837 2 101 – 2 200 839 2 201 – 2 300 841 2 301 – 2 400 843 2 401 – 2 500 847 2 501 – 2 600 853 2 601 – 2 700 855 2 701 – 2 800 857 2 801 – 2 900 865 2 901 – 3 000 875 3 001 – 3 250 884 3 251 – 3 500 897 3 501 – 3 750 899 3 751 – 4 000 910 4 001 – 4 250 913 4 251 – 4 500 921 4 501 – 4 750 938 4 751 – 5 000 950 5 001 – 5 250 954 5 251 – 5 500 966 5 501 – 5 750 976 5 751 – 6 000 986 6 001 – 6 250 993 6 251 – 6 500 997 6 501 – 6 750 1 012 6 751 – 7 000 1 026 7 001 – 7 250 1 037 7 251 – 7 500 1 053 7 501 – 7 750 1 066 7 751 – 8 000 1 070 8 001 – 8 250 1 074 8 251 – 8 500 1 079 8 501 – 8 750 1 083 8 751 – 9 000 1 096 9 001 – 9 250 1 105 9 251 – 9 500 1 119 9 501 – 9 750 1 131 9 751 – 10 000 1 137 10 001 – 10 250 1 141 10 251 – 10 500 1 148 10 501 – 10 750 1 160 10 751 – 11 000 1 174 11 001 – 11 250 1 190 11 251 – 11 500 1 203 11 501 – 11 750 1 217 11 751 – 12 000 1 231 Ein Service des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit der juris GmbH - www.juris.de Seite 4 von 5 bei einer Bruttoraumzahl von bis Euro 12 001 – 12 500 1 235 12 501 – 13 000 1 239 13 001 – 13 500 1 248 13 501 – 14 000 1 261 14 001 – 14 500 1 283 14 501 – 15 000 1 302 15 001 – 15 500 1 305 15 501 – 16 000 1 329 16 001 – 16 500 1 351 16 501 – 17 000 1 374 17 001 – 17 500 1 392 17 501 – 18 000 1 419 18 001 – 18 500 1 438 18 501 – 19 000 1 462 19 001 – 19 500 1 486 19 501 – 20 000 1 506 20 001 – 20 500 1 512 20 501 – 21 000 1 535 21 001 – 21 500 1 553 21 501 – 22 000 1 577 22 001 – 22 500 1 598 22 501 – 23 000 1 616 23 001 – 23 500 1 625 23 501 – 24 000 1 655 24 001 – 24 500 1 683 24 501 – 25 000 1 712 25 001 – 25 500 1 724 25 501 – 26 000 1 739 26 001 – 26 500 1 751 26 501 – 27 000 1 769 27 001 – 27 500 1 783 27 501 – 28 000 1 803 28 001 – 28 500 1 821 28 501 – 29 000 1 838 29 001 – 29 500 1 868 29 501 – 30 000 1 889 für jede weitere angefangene 500 über 30 000 20 höchstens jedoch 2 600 1.2 auf Teilen der Fahrtstrecke für jede angefangene Fahrtstrecke von 10 Kilometern 12 vom Hundert, höchstens 100 vom Hundert des Betrags nach Nummer 1.1 2 die Wartezeit an Bord bis zur Abfahrt des Fahrzeugs, wenn die Abfahrt aus nicht revierbedingten Gründen verzögert wird, nach Ablauf einer Stunde für jede weitere angefangene Stunde 43 Euro, 3 die Zeit der Fahrtunterbrechung, wenn das Fahrzeug aus nicht revierbedingten Gründen ankert oder festmacht, Ein Service des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit der juris GmbH - www.juris.de Seite 5 von 5 für jede angefangene Stunde, 36 Euro, 4 die Tätigkeit bei den notwendigen Manövern in Fällen der Nummer 3 42 Euro, 5 die Wartezeit an Bord des Fahrzeugs, wenn die Abfahrt oder Fortsetzung der Fahrt aus revierbedingten Gründen verzögert wird, nach Ablauf von zwei Stunden für jede weitere angefangene Stunde 34 Euro, 6 die Wartezeit nach beendeter Tätigkeit bis zum Verlassen des Fahrzeugs, wenn der oder die Steurer auf Wunsch der Schiffsführung an Bord bleiben, für jede angefangene Stunde 36 Euro, 7 den Weg zwischen der Einsatzstation und dem Liegeplatz des Fahrzeugs außerhalb der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals 7.1 im Bereich der Binnenhäfen von Brunsbüttel und Kiel-Holtenau sowie an der Anlegebrücke der Bunkerstation Projensdorf 21 Euro, 7.2 im übrigen Bereich des Nord-Ostsee-Kanals 32 Euro, 8 den vergeblichen Weg, wenn der oder die Kanalsteurer aus anderen als revierbedingten Gründen nicht an Bord genommen oder vor Aufnahme ihrer Tätigkeit wieder entlassen werden 47 Euro, 9 die Zeit der Abwesenheit von der Einsatzstation in Fällen der Nummer 8, wenn das Fahrzeug außerhalb der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals liegt, für jede angefangene Stunde 36 Euro, 10 das Fehlen einer angemessenen Bordunterkunft ein Ausgleich in Höhe von 75 Euro. (5) Außerdem sind die Fahrtauslagen in Fällen der Nummern 7 und 8 zu erstatten.