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Energy Law

颁布于 2001-09-24 · 文本截至 2026-10-01

以研究形式发布的公开法律与官方指引,不构成法律、税务或金融建议。

研究内容本身以英文撰写。标题和标签已翻译,调查结果和引文未翻译。

关于这部法律

原标题
Energiegesetz.
语言
German
类型
法令
组织
European Union
国家
瑞士 · Appenzell Ausserrhoden
主题
Energy
关键词
basic legislation, energy conservation/energy production, renewable energy, enforcement/compliance

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  1. Art. 34 der Verfassung des Kantons Appenzell A.Rh.2) vom 30. April 1995, beschliesst: I. Allgemeine Bestimmungen (1.)

  2. Art. 1 Zweck und Geltungsbereich 1 Dieses Gesetz ordnet die kantonale Energiepolitik und dient dem Vollzug der übergeordneten Energiegesetzgebung. 2 Es soll zu einer ausreichenden, breit gefächerten, sicheren, wirtschaftli- chen und umweltverträglichen Energieversorgung beitragen.

  3. Art. 2 Grundsätze und Ziele 1 Jede Energie ist sparsam und rationell zu verwenden. 2 Die Ressourcen sind durch den Einsatz erneuerbarer Energien möglichst zu schonen. Einheimische Energien sind verstärkt zu nutzen. Eine einseitige Abhängigkeit von einzelnen Energieträgern ist zu vermeiden. 3 Die Energie ist wirtschaftlich und umweltverträglich bereitzustellen und zu- verteilen. 1) SR 730.0 2) KV (bGS 111.1) * vgl. Änderungstabelle am Schluss des Erlasses Lf. Nr. / Abl. 761 1 750.1 Ausserrhodische Gesetzessammlung

  4. Art. 3 Energiepolitik a) Kanton * 1 Der Regierungsrat plant die kantonale Energiepolitik, koordiniert sie mit der Energiepolitik des Bundes sowie anderer Kantone und berücksichtigt die Entwicklung und Anstrengungen der Wirtschaft. 2 Er erarbeitet dafür ein kantonales Energiekonzept und überprüft es peri- odisch. 3 Das Energiekonzept enthält insbesondere Angaben über: a) die Ziele und Prioritäten der kantonalen Energiepolitik; b) die Zusammenarbeit mit dem Bund und anderen Kantonen; c) den sinnvollen Einsatz der verschiedenen Energieträger; d) die energiepolitischen Massnahmen. 4 Die Gemeinden und die in der Energieversorgung tätigen Unternehmen sind zur Mitwirkung verpflichtet. Sie sind anzuhören. 5 Das Energiekonzept bedarf der Genehmigung durch den Kantonsrat.

  5. Art. 3a * b) Gemeinden 1 Die Gemeinden können für ihr Gebiet ein Energiekonzept erstellen. 2 Die Gemeinden berücksichtigen das kantonale Energiekonzept sowie Energiekonzepte und -planungen der Nachbargemeinden. Sie koordinieren ihre Planungen im Energiebereich. 3 Das Energiekonzept enthält insbesondere Angaben über: a) den gegenwärtigen und künftigen Wärmebedarf; b) die vorhandenen und erschliessbaren Wärmequellen; c) die angestrebte Wärmeversorgung; d) die notwendigen Massnahmen. 4 Das Energiekonzept kann für das Angebot der Wärmeversorgung mit lei- tungsgebundenen Energieträgern Gebietsausscheidungen enthalten, die insbesondere bei Massnahmen der Raumplanung als Entscheidungsgrund- lage dienen. 5 Das Energiekonzept ist behördenverbindlich und bei einer Revision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung in diese aufzunehmen. 2 Ausserrhodische Gesetzessammlung 750.1 6 Wenn eine im öffentlichen Interesse liegende Fernwärmeversorgung lokale Abwärme oder erneuerbare Energien nutzt, die Wärme zu technisch und wirtschaftlich zumutbaren Bedingungen anbietet und gemäss Abs. 4 ausge- schiedene Gebiete versorgt, kann die Gemeinde Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer verpflichten, ihre Gebäude innert angemessener Frist an das Leitungsnetz anzuschliessen; ausgenommen sind bereits sanierte Wär- meanlagen und Anlagen, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden. 7 Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer können durch die Gemeinde verpflichtet werden, für das Leitungsnetz für Fernwärmeversorgungen im Sinne von Abs. 6 Durchleitungsrechte zu gewähren.

  6. Art. 3b * c) Auskunftspflicht 1 Energieversorgungsunternehmen erteilen Kanton und Gemeinden die für den Vollzug dieses Gesetzes erforderlichen Auskünfte.

  7. Art. 4 Aufsicht 1 Dem Regierungsrat obliegt die Oberaufsicht und dem Departement Bau und Umwelt die Aufsicht über den Vollzug der bundesrechtlichen und kanto- nalen Energiegesetzgebung. 2 Das Departement Bau und Umwelt kann Weisungen erlassen.

  8. Art. 5 Vollzug 1 Die Gemeinden vollziehen die Vorschriften über: * a) * den Wärme- und Kälteschutz von Bauten; b) * den Höchstanteil an nicht erneuerbaren Energien; c) * die verbrauchsabhängige Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung; d) * den Elektrizitätsbedarf für Beleuchtung und Belüftung; e) * haustechnische Anlagen; f) * ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen; g) * Heizungen im Freien und beheizte Freiluftbäder. 2 Das Amt für Umwelt a) vollzieht die übrigen bundesrechtlichen und kantonalen Vorschriften, soweit nichts anderes bestimmt ist; b) unterstützt die Gemeinden beim Vollzug; 3 750.1 Ausserrhodische Gesetzessammlung c) ist Kontaktstelle zum zuständigen Bundesamt.

  9. Art. 6 Übertragung und gemeinsame Erfüllung von Vollzugsaufga- ben * 1 Für den Vollzug können die zuständigen Behörden öffentlich-rechtliche Körperschaften, Private oder private Organisationen beiziehen und diesen namentlich Prüf-, Kontroll- und Überwachungsaufgaben übertragen. Die zu- ständige Behörde erteilt den zum Vollzug beigezogenen Dritten Leistungs- aufträge und überprüft periodisch deren Tätigkeit. 2 Der Beizug von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Privaten oder priva- ten Organisationen durch das Amt für Umwelt bedarf der Genehmigung durch das Departement Bau und Umwelt. 3 Der Regierungsrat kann ein System der privaten Kontrolle einrichten, durch welches Dritte befugt werden, durch ihre Unterschrift auf dem Nachweis oder durch einen Bericht zu bestätigen, dass die massgebenden Bestim- mungen beim Projekt (Projektkontrolle) und bei der Ausführung (Ausfüh- rungskontrolle) eingehalten wurden. 4 Der Regierungsrat kann mit anderen Kantonen die gemeinsame Erfüllung oder die Übertragung von Vollzugsaufgaben vereinbaren. *

  10. Art. 7 Ausnahmen 1 Liegen ausserordentliche Verhältnisse vor und bedeutet die Einhaltung der Vorschriften dieses Gesetzes oder der Ausführungsbestimmungen eine un- verhältnismässige Härte, so kann die zuständige Behörde Ausnahmen von einzelnen Vorschriften gewähren, wenn dadurch keine überwiegenden öf- fentlichen Interessen verletzt werden. 2 Wer eine Ausnahmebewilligung beanspruchen will, hat dafür ein Gesuch einzureichen. Von der Gesuchstellerin oder vom Gesuchsteller können spezifischeNachweise verlangt werden. 3 Die Ausnahmebewilligung kann mit Bedingungen oder Auflagen verknüpft oder befristet werden. 4 Ausserrhodische Gesetzessammlung 750.1

  11. Art. 8 Nachweis 1 Ist nach diesem Gesetz oder den Ausführungsbestimmungen ein Nachweis erforderlich, so ist dieser vor Baubeginn einzureichen. Die zuständige Be- hörde kann weitere Unterlagen verlangen, soweit sie für die Beurteilung des Nachweises notwendig sind. 2 Mit dem Nachweis ist zu belegen, dass die energierelevanten Vorschriften von Bund und Kanton eingehalten sind. Der Nachweis ist von den Bauenden zu unterzeichnen. 3 Die zuständige Behörde überprüft den Nachweis. Mit den entsprechenden Arbeiten darf erst begonnen werden, wenn die zuständige Behörde den Nachweis genehmigt hat. II. Grundsatz * (2.)

  12. Art. 9 * 1 Bauten, Anlagen oder Teile davon sowie damit zusammenhängende Aus- stattungen und Ausrüstungen (Haustechnik) sind derart zu erstellen, zu be- treiben und zu unterhalten, dass eine sparsame und rationelle Energiever- wendung gewährleistet ist. 2 Der Regierungsrat regelt die Anforderungen und deren Nachweis. Er orien- tiert sich dabei am Stand der Technik und der Wirtschaftlichkeit. Er kann ins- besondere Energiekennzahlen vorschreiben sowie Normen, Empfehlungen und Richtlinien von Fachorganisationen verbindlich erklären. * 3 Soweit nichts anderes bestimmt ist, gelten als Stand der Technik die Anfor- derungen und Rechenmethoden der geltenden Normen, Empfehlungen und Richtlinien der Fachorganisationen. * 4 In Sondernutzungsplänen können für Neubauten weitergehende energeti- sche Anforderungen verbindlich erklärt werden. * 5 750.1 Ausserrhodische Gesetzessammlung IIa. Bauten * (2a.)

  13. Art. 10 Höchstanteil an nicht erneuerbaren Energien * 1 Neubauten sowie einem Neubau gleichzustellende Umbauten und Anbau- ten sind so zu erstellen und auszurüsten, dass höchstens 80 Prozent des zulässigen Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser mit nicht erneuer- baren Energien gedeckt werden. * 2 Der Regierungsrat regelt die Einzelheiten und die Ausnahmen, insbeson- dere für Um- und Anbauten mit geringer neu geschaffener Energiebezugsflä- che. * 3 …*

  14. Art. 11 Verbrauchsabhängige Heiz- und Warmwasserkostenabrech- nung 1 Mit den nötigen Geräten zur Erfassung des individuellen Wärmeverbrauchs für Heizung und Warmwasser sind auszurüsten: * a) * neue Bauten und Gebäudegruppen mit zentraler Wärmeversorgung für fünf oder mehr Nutzeinheiten; b) * bestehende Bauten mit zentraler Wärmeversorgung für fünf oder mehr Nutzeinheiten bei der Gesamterneuerung des Heizungs- und/oder Warmwassersystems. 2 Bestehende Gebäudegruppen mit zentraler Wärmeversorgung sind mit den nötigen Geräten zur Erfassung des Wärmeverbrauchs für Heizung pro Ge- bäude auszurüsten, wenn an einem oder mehreren Gebäuden die Gebäu- dehülle zu über 75 Prozent saniert wird. * 3 In Bauten und Gebäudegruppen, für die eine Ausrüstungspflicht besteht, sind die Kosten für den Wärmeverbrauch (Heizenergie und evtl. Warmwas- ser) zum überwiegenden Teil anhand des gemessenen Verbrauchs der ein- zelnen Nutzeinheiten abzurechnen. * 4 Der Regierungsrat regelt die Einzelheiten und die Ausnahmen von der Aus- rüstungs- und Abrechnungspflicht für Bauten und Gebäudegruppen mit be- sonders tiefem Energieverbrauch oder geringer installierter Wärme- erzeugerleistung. * 6 Ausserrhodische Gesetzessammlung 750.1 IIb. Anlagen * (2b.)

  15. Art. 12 * …

  16. Art. 12a * Bewilligungspflicht 1 Bewilligungspflichtig nach diesem Gesetz sind die Erstellung, die Änderung sowie der Ersatz von: a) thermischen Elektrizitätserzeugungsanlagen; b) ortsfesten elektrischen Widerstandsheizungen; c) ortsfesten Heizungen im Freien; d) beheizten Freiluftbädern mit mehr als 8 m³ Inhalt. 2 Der Regierungsrat regelt die Ausnahmen, insbesondere für Anlagen mit ge- ringer Betriebsdauer.

  17. Art. 12b * Thermische Elektrizitätserzeugungsanlagen 1 Mit fossilen Brennstoffen betriebene Elektrizitätserzeugungsanlagen wer- den bewilligt, wenn die im Betrieb entstehende Wärme fachgerecht und voll- ständig genutzt wird. 2 Mit erneuerbaren Brennstoffen betriebene Elektrizitätserzeugungsanlagen werden bewilligt, wenn die Wärme fachgerecht und weitgehend genutzt wird. 3 Der Regierungsrat regelt die Ausnahmen, insbesondere für Anlagen mit ge- ringer Betriebsdauer und für Anlagen, die nicht durch das öffentliche Verteil- netz erschlossen sind.

  18. Art. 12c * Ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen 1 Ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen zur Gebäudebeheizung sind grundsätzlich verboten. Dies gilt namentlich für: a) die Neuinstallation ortsfester elektrischer Widerstandsheizungen; b) den Ersatz von ortsfesten elektrischen Widerstandsheizungen mit Wasserverteilsystem durch eine ortsfeste elektrische Widerstandshei- zung; c) den Einsatz einer ortsfesten elektrischen Widerstandsheizung als Zu- satzheizung. 7 750.1 Ausserrhodische Gesetzessammlung 2 Der Regierungsrat regelt die Ausnahmen, insbesondere für elektrische Wi- derstandsheizungen ohne Wasserverteilsystem und Notheizungen.

  19. Art. 12d * Ortsfeste Heizungen im Freien 1 Heizungen im Freien werden bewilligt, wenn sie ausschliesslich mit erneu- erbarer Energie oder nicht anders nutzbarer Abwärme betrieben werden. 2 Mit nicht erneuerbarer Energie betriebene Heizungen im Freien werden be- willigt, wenn a) die Sicherheit von Personen und Sachen oder der Schutz von techni- schen Einrichtungen den Betrieb einer Heizung im Freien erfordert, b) bauliche und betriebliche Massnahmen nicht ausführbar oder unver- hältnismässig sind, und c) die Heizungen mit einer temperatur- und feuchteabhängigen Regelung ausgerüstet sind.

  20. Art. 12e * Beheizte Freiluftbäder 1 Beheizte Freiluftbäder werden bewilligt, wenn sie ausschliesslich mit er- neuerbaren Energien oder mit nicht anderweitig nutzbarer Abwärme betrie- ben werden. 2 Elektrische Wärmepumpen dürfen zur Beheizung von Freiluftbädern einge- setzt werden, wenn eine Abdeckung der Wasserfläche gegen Wärmeverlus- te vorhanden ist. IIc. Besondere Bestimmungen * (2c.)

  21. Art. 12f * Grossverbraucher 1 Grossverbraucher mit einem jährlichen Wärmeverbrauch von mehr als 5 GWh oder einem jährlichen Elektrizitätsverbrauch von mehr als 0.5 GWh können vom Departement Bau und Umwelt verpflichtet werden, ihren Ener- gieverbrauch zu analysieren und zumutbare Massnahmen zur Verbrauchs- optimierung zu realisieren. 8 Ausserrhodische Gesetzessammlung 750.1 2 Abs. 1 gilt nicht für Grossverbraucher, die sich verpflichten, individuell oder in einer Gruppe Verbrauchsziele einzuhalten, welche das Departement Bau und Umwelt für die Entwicklung des Energieverbrauchs vorgibt. In diesem Fall können Grossverbraucher von der Einhaltung von Vorschriften nach die- sem Gesetz entbunden werden. Der Regierungsrat regelt die Einzelheiten. 3 Das Departement Bau und Umwelt schliesst Vereinbarungen nach Abs. 2 ab. Es kann Vereinbarungen aufheben, wenn die Verbrauchsziele nicht ein- gehalten werden.

  22. Art. 12g * Gebäudeenergieausweis 1 Der Kanton führt einen freiwilligen Gebäudeenergieausweis ein.

  23. Art. 13 * …

  24. Art. 14 Vorbild der öffentlichen Hand 1 Kanton und Gemeinden sehen im eigenen Bereich soweit möglich weiter- gehende Massnahmen für eine sparsame und rationelle Verwendung von Energie sowie den Einsatz erneuerbarer Energieträger vor. 2 Der Regierungsrat kann für den kantonalen Bereich Weisungen und für den kommunalen Bereich Empfehlungen erlassen. III. Energieversorgung (3.)

  25. Art. 15 * …

  26. Art. 16 * … 9 750.1 Ausserrhodische Gesetzessammlung IV. Förderung (4.)

  27. Art. 17 Information und Beratung 1 Das Amt für Umwelt informiert und berät die Öffentlichkeit sowie die Behör- den über die Sicherstellung einer wirtschaftlichen und umweltverträglichen Energieversorgung, die Möglichkeiten einer sparsamen und rationellen Energieverwendung sowie über die Nutzung erneuerbarer Energien. 2 Es kann gemäss den Weisungen des Departements Bau und Umwelt pri- vate Fachleute oder Organisationen zur Mitarbeit beiziehen.

  28. Art. 18 Förderprogramme 1 Der Kanton fördert im Rahmen seiner Möglichkeiten mittels Förderpro- grammen oder einzelfallweise: * a) * Massnahmen zur sparsamen und rationellen Energienutzung; b) * Massnahmen zur Nutzung von erneuerbaren Energien; c) * Massnahmen zur Abwärmenutzung; d) * energiebezogene Aus- und Weiterbildung, Information, Beratung und Marketing; e) * Forschung, Entwicklung und Demonstration neuer Energietechnologi- en, insbesondere im Bereich der sparsamen und rationellen Energie- nutzung sowie der Nutzung erneuerbarer Energien. Förderungsleistungen nach lit. a-c richten sich nach der eingesparten re- spektive nach der absetzbaren Energiemenge. Die Beitragshöhe kann zur Vereinfachung aufgrund von Flächen oder der installierten Leistung be- stimmt werden. 2 Das Departement Bau und Umwelt erarbeitet die Förderprogramme. Der Regierungsrat beschliesst die Förderprogramme und entscheidet über För- derleistungen im Einzelfall. * 3 Auf Förderleistungen besteht kein Anspruch.

  29. Art. 18a * Energiefonds 1 Der Kanton errichtet einen Fonds zur Finanzierung von Massnahmen nach

  30. Art. 18 Abs. 1. 2 Der Fonds wird im Rahmen der verfügbaren Mittel geäufnet bis zu einer maximalen Höhe von 4,5 Millionen Franken. * 10 Ausserrhodische Gesetzessammlung 750.1 3 Der Kantonsrat legt den Beitrag des Kantons im Voranschlag fest. * 4 Der Fonds ist Bestandteil der Staatsrechnung. V. Schlussbestimmungen (5.)

  31. Art. 19 Auskunfts- und Informationspflicht 1 Der Kanton und die Gemeinden sind ermächtigt, zu statistischen Zwecken Erhebungen über den Energieverbrauch anzustellen. 2 Jede Person ist verpflichtet, den Behörden die für den Vollzug erforderli- chen Auskünfte zu erteilen und nötigenfalls Abklärungen durchzuführen oder zu dulden. 3 Die Gemeinden informieren das Amt für Umwelt auf Anfrage über ihre Vollzugsmassnahmen.

  32. Art. 20 Rechtsschutz 1 Gegen Verfügungen des Amtes für Umweltschutz und der Gemeinderäte kann an das Departement Bau und Umwelt rekurriert werden. Gegen Rechtsmittelentscheide des Departements Bau und Umwelt kann Beschwer- de an das Verwaltungsgericht erhoben werden. 2 Gegen erstinstanzliche Verfügungen des Departements Bau und Umwelt kann an den Regierungsrat rekurriert werden.

  33. Art. 21 Gebühren 1 Kantonale Behörden erheben Gebühren nach dem Gesetz über die Ge- bühren in Verwaltungssachen1). 2 Die Gemeinden erheben Gebühren nach dem Gesetz über die Gebühren der Gemeinden2).

  34. Art. 22 Übergangsbestimmung 1 Dieses Gesetz wird auf alle laufenden Verfahren angewendet. 1) bGS 233.2 2) bGS 153.2 11 750.1 Ausserrhodische Gesetzessammlung

  35. Art. 23 Aufhebung bisherigen Rechts 1 Die Verordnung über die vorläufige Einführung der Energiegesetzgebung 1) wird aufgehoben. *

  36. Art. 24 Vollzugsvorschriften 1 Der Regierungsrat erlässt die zum Vollzug notwendigen Bestimmungen.

  37. Art. 25 Strafbestimmungen 1 Wer den Bestimmungen dieses Gesetzes und seiner Ausführungserlasse fahrlässig oder vorsätzlich zuwiderhandelt, wird mit Busse bis zu Fr. 40 000.– bestraft. 2 Zuständigkeit und Verfahren richten sich nach der Schweizerischen Straf- prozessordnung2). *

  38. Art. 26 Referendum und Inkrafttreten 1 Das Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum3). 2 Der Regierungsrat bestimmt das Inkrafttreten4). 1) bGS 750.1 2) Strafprozessordnung (StPO; SR 312.0) 3) Die Referendumsfrist ist am 27. November 2001 unbenützt abgelaufen (vgl. RRB vom18. Dezember 2001) 4) 1. Januar 2002 (RRB vom 18. Dezember 2001) 12 Ausserrhodische Gesetzessammlung 750.1 Änderungstabelle - Nach Beschluss Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Lf. Nr. / Abl. 26.06.2006 01.10.2006 Art. 6 Titel geändert 943 / 2006, S. 122 26.06.2006 01.10.2006 Art. 6 Abs. 4 eingefügt 943 / 2006, S. 122 13.09.2010 01.01.2011 Art. 25 Abs. 2 geändert 1173 / 2010, S. 1124 21.02.2011 01.01.2012 Art. 3 Titel geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 3a eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 3b eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 5 Abs. 1 geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 5 Abs. 1, a) geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 5 Abs. 1, b) geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 5 Abs. 1, c) geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 5 Abs. 1, d) eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 5 Abs. 1, e) eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 5 Abs. 1, f) eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 5 Abs. 1, g) eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Titel 2. geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 9 Titel geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 9 Abs. 2 geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 9 Abs. 3 eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 9 Abs. 4 eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Titel 2a. eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 10 Titel geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 10 Abs. 1 geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 10 Abs. 2 geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 10 Abs. 3 aufgehoben 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 11 Abs. 1 geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 11 Abs. 1, a) eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 11 Abs. 1, b) eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 11 Abs. 2 geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 11 Abs. 3 eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 11 Abs. 4 eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Titel 2b. eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 12 aufgehoben 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 12a eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 12b eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 12c eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 12d eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 12e eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Titel 2c. eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 12f eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 12g eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 13 aufgehoben 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 15 aufgehoben 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 16 aufgehoben 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 18 Abs. 1 geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 18 Abs. 1, a) geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 18 Abs. 1, b) geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 18 Abs. 1, c) geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 18 Abs. 1, d) eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 18 Abs. 1, e) eingefügt 1196 / 2011, S. 248 13 750.1 Ausserrhodische Gesetzessammlung Beschluss Inkrafttreten Element Änderung Lf. Nr. / Abl. 21.02.2011 01.01.2012 Art. 18 Abs. 2 geändert 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 18a eingefügt 1196 / 2011, S. 248 21.02.2011 01.01.2012 Art. 23 Abs. 1 geändert 1196 / 2011, S. 248 16.06.2014 01.01.2015 Art. 18a Abs. 2 geändert 1266 / 2014, S. 688 16.06.2014 01.01.2015 Art. 18a Abs. 3 geändert 1266 / 2014, S. 688 14 Ausserrhodische Gesetzessammlung 750.1 Änderungstabelle - Nach Artikel Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Lf. Nr. / Abl.

  39. Art. 3 21.02.2011 01.01.2012 Titel geändert 1196 / 2011, S. 248

  40. Art. 3a 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  41. Art. 3b 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  42. Art. 5 Abs. 1 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  43. Art. 5 Abs. 1, a) 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  44. Art. 5 Abs. 1, b) 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  45. Art. 5 Abs. 1, c) 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  46. Art. 5 Abs. 1, d) 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  47. Art. 5 Abs. 1, e) 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  48. Art. 5 Abs. 1, f) 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  49. Art. 5 Abs. 1, g) 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  50. Art. 6 26.06.2006 01.10.2006 Titel geändert 943 / 2006, S. 122

  51. Art. 6 Abs. 4 26.06.2006 01.10.2006 eingefügt 943 / 2006, S. 122 Titel 2. 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  52. Art. 9 21.02.2011 01.01.2012 Titel geändert 1196 / 2011, S. 248

  53. Art. 9 Abs. 2 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  54. Art. 9 Abs. 3 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  55. Art. 9 Abs. 4 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248 Titel 2a. 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  56. Art. 10 21.02.2011 01.01.2012 Titel geändert 1196 / 2011, S. 248

  57. Art. 10 Abs. 1 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  58. Art. 10 Abs. 2 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  59. Art. 10 Abs. 3 21.02.2011 01.01.2012 aufgehoben 1196 / 2011, S. 248

  60. Art. 11 Abs. 1 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  61. Art. 11 Abs. 1, a) 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  62. Art. 11 Abs. 1, b) 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  63. Art. 11 Abs. 2 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  64. Art. 11 Abs. 3 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  65. Art. 11 Abs. 4 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248 Titel 2b. 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  66. Art. 12 21.02.2011 01.01.2012 aufgehoben 1196 / 2011, S. 248

  67. Art. 12a 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  68. Art. 12b 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  69. Art. 12c 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  70. Art. 12d 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  71. Art. 12e 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248 Titel 2c. 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  72. Art. 12f 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  73. Art. 12g 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  74. Art. 13 21.02.2011 01.01.2012 aufgehoben 1196 / 2011, S. 248

  75. Art. 15 21.02.2011 01.01.2012 aufgehoben 1196 / 2011, S. 248

  76. Art. 16 21.02.2011 01.01.2012 aufgehoben 1196 / 2011, S. 248

  77. Art. 18 Abs. 1 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  78. Art. 18 Abs. 1, a) 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  79. Art. 18 Abs. 1, b) 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  80. Art. 18 Abs. 1, c) 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  81. Art. 18 Abs. 1, d) 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  82. Art. 18 Abs. 1, e) 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  83. Art. 18 Abs. 2 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248 15 750.1 Ausserrhodische Gesetzessammlung Element Beschluss Inkrafttreten Änderung Lf. Nr. / Abl.

  84. Art. 18a 21.02.2011 01.01.2012 eingefügt 1196 / 2011, S. 248

  85. Art. 18a Abs. 2 16.06.2014 01.01.2015 geändert 1266 / 2014, S. 688

  86. Art. 18a Abs. 3 16.06.2014 01.01.2015 geändert 1266 / 2014, S. 688

  87. Art. 23 Abs. 1 21.02.2011 01.01.2012 geändert 1196 / 2011, S. 248

  88. Art. 25 Abs. 2 13.09.2010 01.01.2011 geändert 1173 / 2010, S. 1124 16

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