Tyrol Nature Protection Ordinance 2006
颁布于 2006-04-18 · 文本截至 2026-10-01
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关于这部法律
- 原标题
- Verordnung der Landesregierung vom 18. April 2006 über geschützte Pflanzenarten, geschützte Tierarten und geschützte Vogelarten (Tiroler Naturschutzverordnung 2006).
- 语言
- German
- 类型
- 条例
- 国家
- 奥地利 · Tirol
- 主题
- Wild species and ecosystems
- 关键词
- birds, enforcement/compliance, protection of species, biodiversity
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Landesgesetzblatt für TirolSTÜCK 18 / JAHRGANG 2006 HERAUSGEGEBEN UND VERSENDET AM 3. MAI 2006 39. Verordnung der Landesregierung vom 18. April 2006 über geschützte Pflanzenarten, geschützte Tierarten und ge schützte Vogelarten (Tiroler Naturschutzverordnung 2006) 40. Verordnung der Landesregierung vom 18. April 2006, mit der die Verordnung der Landesregierung betreffend die Übertragung der Besorgung einzelner Angelegenheiten auf dem Gebiet der örtlichen Baupolizei einiger Gemein den Tirols auf die örtlich zuständige Bezirkshauptmannschaft geändert wird 41. Kundmachung der Landesregierung vom 4. April 2006 über die Genehmigung einer Änderung der Gemeinde grenze zwischen der Gemeinde Stans und der Gemeinde Vomp Aufgrund der §§ 23, 24 und 25 des Tiroler Natur schutzgesetzes 2005, LGBl. Nr. 26, wird verordnet: 1 . A b s c h n i t t Schutz von Pflanzen § 1 Geschützte Pflanzenarten laut Anhang IV lit. b der Habitat-Richtlinie (1) Die im Anhang IV lit. b der Habitat-Richtlinie genannten Pflanzenarten werden zu geschützten Pflan zenarten erklärt. (2) Hinsichtlich der in Tirol vorkommenden ge schützten Pflanzenarten der Anlage 1 sind gemäß § 23 Abs. 2 des Tiroler Naturschutzgesetzes 2005 in allen ihren Lebensstadien verboten: a) absichtliches Pflücken, Sammeln, Abschneiden, Ausgraben oder Vernichten von Exemplaren in deren Verbreitungsräumen in der Natur, b) Besitz, Transport, Handel oder Austausch und Angebot zum Verkauf oder zum Austausch von aus der Natur entnommenen Exemplaren solcher Pflanzen, so weit es sich nicht um Exemplare handelt, die vor dem 1. Jänner 1995 rechtmäßig entnommen worden sind. (3) Für die übrigen zu geschützten Pflanzenarten er klärten Arten des Anhangs IV lit. b der Habitat-Richt linie, die in Tirol nicht vorkommen, gilt insbesondere Abs. 2 lit. b. § 2 Schutz von anderen wild wachsenden Pflanzenarten (1) Die in der Anlage 2 angeführten wild wachsenden Pflanzenarten, unbeschadet der Arten nach § 1, werden zu gänzlich geschützten Pflanzenarten erklärt. (2) Hinsichtlich der gänzlich geschützten Pflanzen arten der Anlage 2 ist es verboten: a) absichtlich Pflanzen solcher Arten sowie deren Teile (Wurzeln, Zwiebeln, Knollen, Blüten, Blätter, Zweige, Früchte und dergleichen) und Entwicklungsformen von ihrem Standort zu entfernen, zu beschädigen oder zu ver nichten, im frischen oder getrockneten Zustand zu be fördern, feilzubieten, zu veräußern oder zu erwerben, b) den Standort von Pflanzen solcher Arten so zu behandeln, dass ihr weiterer Bestand an diesem Stand ort unmöglich wird. (3) Die in der Anlage 3 angeführten wild wachsenden Pflanzenarten, unbeschadet der Arten nach den §§ 1 und 2 Abs. 1, werden zu teilweise geschützten Pflan zenarten erklärt. (4) Hinsichtlich der teilweise geschützten Pflanzen arten der Anlage 3 ist es verboten: 39. Verordnung der Landesregierung vom 18. April 2006 über geschützte Pflanzenarten, geschützte Tierarten und geschützte Vogelarten (Tiroler Naturschutzverordnung 2006) S T Ü C K 18, NR. 39212 a) die oberirdisch wachsenden Teile solcher Arten ab sichtlich in einer über einen Handstrauß hinausgehen den Menge zu entnehmen und zu befördern, b) die unterirdisch wachsenden Teile (Wurzeln, Zwie beln, Knollen) solcher Arten absichtlich von ihrem Standort zu entfernen, zu beschädigen oder zu vernich ten, zu befördern, feilzubieten, zu veräußern oder zu er werben, c) den Standort von Pflanzen solcher Arten so zu be handeln, dass ihr weiterer Bestand an diesem Standort unmöglich wird. (5) a) Ausgenommen von den Verboten nach den Abs. 2 und 4 ist das Entfernen, Beschädigen, Vernich ten, Erwerben und Befördern einzelner Exemplare der nach den Anlagen 2 und 3 geschützten Pflanzenarten in dem für diesen Zweck unbedingt notwendigen Umfang zu Forschungs- und Lehrzwecken durch naturwissen schaftliche Kräfte von Forschungsanstalten bzw. sons tige Personen im Auftrag oder unter Anleitung solcher Anstalten, weiters durch Mitarbeiter von Planungs büros (wie Ziviltechniker, Technische Büros) zur Aus führung von Aufträgen naturkundlichen Inhalts im Rahmen einer Forschungstätigkeit. Personen, welche im Auftrag oder unter Anleitung einer Forschungsanstalt tätig sind, haben eine entsprechende Bestätigung dieser Anstalt über die Beauftragung bzw. Anleitung mit sich zu führen. b) Für pädagogische Zwecke, wie im Rahmen des naturkundlichen Unterrichts an Schulen, dürfen – un abhängig von den Verboten nach den Abs. 2 und 4 – ein zelne Exemplare der nach den Anlagen 2 und 3 ge schützten Pflanzenarten aufbewahrt, in dem für diesen Zweck unbedingt notwendigen Umfang entfernt, be schädigt, vernichtet, erworben oder befördert werden. c) Ausgenommen von den Verboten nach Abs. 2 ist weiters das Entfernen, Erwerben und Befördern von Bartflechten (Usnea spp.) im Rahmen althergebrachten Brauchtums in dem für diesen Zweck unbedingt not wendigen Umfang. § 3 Schutz von Arten gefährdeter besonderer Pflanzengesellschaften Unbeschadet der Bestimmungen der §§ 1 und 2 sind die in der Anlage 4 angeführten gefährdeten besonde ren Pflanzengesellschaften dahingehend geschützt, als es verboten ist, ihre Standorte so zu behandeln, dass ihr Fortbestand erheblich beeinträchtigt oder unmöglich wird, insbesondere die natürliche Artenzusammenset zung der Pflanzengesellschaft verändert wird. 2 . A b s c h n i t t Schutz von Tieren § 4 Geschützte Tierarten nach Anhang IV lit. a der Habitat-Richtlinie (1) Die im Anhang IV lit. a der Habitat-Richtlinie ge nannten Tierarten werden zu geschützten Tierarten erklärt. (2) Hinsichtlich der in Tirol vorkommenden ge schützten Tierarten der Anlage 5 sind nach § 24 Abs. 2 des Tiroler Naturschutzgesetzes 2005 in allen ihren Le bensstadien verboten: a) alle absichtlichen Formen des Fangens oder des Tötens von aus der Natur entnommenen Exemplaren, b) jedes absichtliche Stören, insbesondere während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Überwinterungs- und Wanderungszeiten, c) jedes absichtliche Zerstören oder Entnehmen von Eiern aus der Natur, d) jedes Beschädigen oder Vernichten der Fortpflan zungs- oder Ruhestätten und e) Besitz, Transport, Handel oder Austausch und Angebot zum Verkauf oder Austausch von aus der Natur entnommenen Exemplaren, soweit es sich nicht um Exemplare handelt, die vor dem 1. Jänner 1995 recht mäßig entnommen worden sind. (3) Für die übrigen zu geschützten Tierarten erklärten Arten des Anhangs IV lit. a der Habitat-Richtlinie, die in Tirol nicht vorkommen, gilt insbesondere Abs. 2 lit. e. § 5 Schutz von anderen Arten wild lebender, nicht jagdbarer Tiere (1) Die in der Anlage 6 angeführten wild lebenden Tierarten, unbeschadet der Arten nach § 4, werden zu geschützten Tierarten erklärt. (2) Hinsichtlich der geschützten Tierarten der An lage 6 ist es verboten: a) absichtlich Tiere zu beunruhigen, zu verfolgen, zu fangen, zu halten, im lebenden oder toten Zustand zu verwahren, zu befördern, feilzubieten, zu veräußern, zu erwerben oder zu töten, b) absichtlich Entwicklungsformen von Tieren (wie etwa Eier, Larven und Puppen) geschützter Arten aus ihrer natürlichen Umgebung zu entfernen, zu beschä digen oder zu vernichten, zu verwahren, zu befördern, feilzubieten, zu veräußern oder zu erwerben, c) Teile von Tieren zu verwahren, zu befördern, feil zubieten, zu veräußern oder zu erwerben, d) Behausungen von Tieren zu entfernen oder zu zer stören, S T Ü C K 18, NR. 39 213 e) den Lebensraum (z. B. den Einstandsort) von Tie ren und ihrer Entwicklungsformen so zu behandeln, dass ihr weiterer Bestand in diesem Lebensraum un möglich wird. Insbesondere ist es außerhalb von einge friedeten verbauten Grundstücken verboten, Flurge hölze, Hecken, Gebüsch oder lebende Zäune zu roden und Röhricht, Hecken, Gebüsch oder die Bodendecke abzubrennen. (3) a) Ausgenommen von den Verboten nach Abs. 2 ist das Fangen, Verwahren, Halten, Befördern, Erwer ben oder Töten der nach Anlage 6 geschützten Tierar ten mit Ausnahme des Matterhornbärenspinners (Ho loarctia cervini [Fallou]) in dem für diesen Zweck un bedingt notwendigen Umfang zu Forschungs- und Lehrzwecken durch naturwissenschaftliche Kräfte von Forschungsanstalten bzw. sonstige Personen im Auftrag oder unter Anleitung solcher Anstalten, weiters durch Mitarbeiter von Planungsbüros (wie Ziviltechniker, Technische Büros) zur Ausführung von Aufträgen na turkundlichen Inhalts im Rahmen einer Forschungs tätigkeit. Personen, welche im Auftrag oder unter An leitung einer Forschungsanstalt tätig sind, haben eine entsprechende Bestätigung dieser Anstalt über die Be auftragung bzw. Anleitung mit sich zu führen. b) Für pädagogische Zwecke, wie im Rahmen des naturkundlichen Unterrichts an Schulen, dürfen – un abhängig von den Verboten nach Abs. 2 – einzelne Exemplare der nach Anlage 6 geschützten Tierarten und deren Entwicklungsstadien – mit Ausnahme des Mat terhornbärenspinners (Holoarctia cervini [Fallou]) – und der Entwicklungsstadien von nicht unter An hang IV lit. a der Habitat-Richtlinie fallenden Amphi bien in dem für diesen Zweck unbedingt notwendigen Umfang gefangen, befördert, verwahrt, gehalten oder getötet werden. c) Ausgenommen von den Verboten nach Abs. 2 ist weiters die weidgerechte Bewirtschaftung im Sinn des Tiroler Fischereigesetzes 2002, LGBl. Nr. 54, in der jeweils geltenden Fassung, der Fischarten Barbus bar bus (L.) (Barbe) und Hucho hucho (L.) (Huchen), um die Lebensgrundlagen für diese Wassertiere zu erhalten, erforderlichenfalls wiederherzustellen oder zu schaffen. 3 . A b s c h n i t t Schutz von Vögeln § 6 Geschützte Vogelarten (1) Alle wild lebenden Vogelarten, die unter die Vo gelschutz-Richtlinie fallen, mit Ausnahme der im Abs. 2 angeführten, sind geschützt. (2) Für folgende unter die Vogelschutz-Richtlinie fal lenden Vogelarten des Anhanges II Teil 1 und 2 gilt Abs. 1 aufgrund der Festsetzung von Jagdzeiten nicht: Auerhahn – Tetrao urogallus L., Birkhahn – Tetrao te trix L., Haselhahn – Bonasia bonasia (L.), Schneehuhn – Lagopus mutus (Montin), Fasan – Phasianus colchi cus (L.), Ringeltaube – Columba palumbus (L.), Stock ente – Anas platyrhynchos L. (3) Gemäß § 25 Abs. 1 des Tiroler Naturschutzge setzes 2005 sind für Vogelarten gemäß Abs. 1 verboten: a) das absichtliche Töten oder Fangen, ungeachtet der angewandten Methode, b) das absichtliche Zerstören oder Beschädigen von Nestern und Eiern und das Entfernen von Nestern, c) das Sammeln der Eier in der Natur und der Besitz dieser Eier, auch im leeren Zustand, d) das absichtliche Stören, insbesondere während der Brut- und Aufzuchtzeit, sofern sich dieses Stören auf den Schutz der Vogelarten erheblich auswirkt, e) das Halten von Vögeln aller Arten, die nicht be jagt oder gefangen werden dürfen, f) die Behandlung des Lebensraumes von Vögeln in einer Weise, dass ihr weiterer Bestand in diesem Le bensraum erheblich beeinträchtigt oder unmöglich wird; dieses Verbot gilt jedoch auch für die im Anhang II Teil 1 und 2 der Vogelschutz-Richtlinie genannten Arten, für die in Tirol eine Jagdzeit festgelegt ist, g) der Verkauf von lebenden und toten Vögeln und von deren ohne weiteres erkennbaren Teilen oder aus diesen Tieren gewonnenen Erzeugnissen sowie deren Befördern und Halten für den Verkauf und das Anbie ten zum Verkauf; dieses Verbot gilt nicht für die im Anhang III Teil 1 der Vogelschutz-Richtlinie genannten Vogelarten, sofern die Vögel rechtmäßig getötet oder gefangen oder sonst rechtmäßig erworben worden sind. 4 . A b s c h n i t t Gemeinsame Bestimmungen § 7 Ausnahmen von den Verboten und Zuwiderhandlungen (1) Von den Verboten nach den §§ 1 Abs. 2, 2 Abs. 2 und 4, 3, 4 Abs. 2, 5 Abs. 2 und 6 Abs. 3 können Aus nahmen nach den §§ 23 Abs. 5, 24 Abs. 5 und 25 Abs. 3 des Tiroler Naturschutzgesetzes 2005, LGBl. Nr. 26, in der jeweils geltenden Fassung, bewilligt werden. (2) Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser Verordnung werden nach § 45 des Tiroler Natur schutzgesetzes 2005 in der jeweils geltenden Fassung bestraft. S T Ü C K 18, NR. 39214 § 8 In-Kraft-Treten (1) Diese Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft. (2) Gleichzeitig tritt die Naturschutzverordnung 1997, LGBl. Nr. 95, außer Kraft. Anlage 1 PTERIDOPHYTA OPHIOGLOSSACEAE Botrychium simplex Hitchc. (Einfacher Traubenfarn) ANGIOSPERMAE IRIDACEAE Gladiolus palustris Gaud. (Sumpf-Siegwurz, Gladiole) LEGUMINOSAE Trifolium saxatile All. (Steinklee) ORCHIDACEAE Cypripedium calceolus L. (Frauenschuh) Liparis loeselii (L.) Rich. (Glanzstendel) Spiranthes aestivalis (Poiret) L. C. M. Richard (Herbst-Drehähre) RANUNCULACEAE Aquilegia alpina L. (Alpen-Akelei) UMBELLIFERAE Apium repens (Jacq.) Lag. (Kriech-Sellerie) Eryngium alpinum L. (Alpen-Mannstreu) Anlage 2 a) Flechten: 1. Bartflechten, alle – Usnea spp., Evernia divaricata, Alectoria spp., Bryoria spp. 2. Lungenflechten – Lobaria spp. 3. Nierenflechten – Nephroma spp. 4. Rentierflechten, alle – Cladonia sect. Cladina 5. Wolfsflechte – Letharia vulpina b) Moose: 1. Bruchmoos – Meesia longiseta Hedw. 2. Dreimänniges Zwerglungenmoos – Mannia triandra (Scop.) Grolle 3. Firnisglänzendes Sichelmoos – Drepanocladus vernicosus (Mitt.) Warnst. 4. Grünes Gabelzahnmoos – Dicranum viride (Sull.&Lesq.) Myr. 5. Grünes Koboldmoos – Buxbaumia viridis (Moug. ex. Lam. & DC.) Brid. ex Moug. & Nestl. 6. Torfmoose, alle – Sphagnum spp. 7. Weißmoos – Leucobryum glaucum (Hedw.) Angstr. c) Farne: 1. Natternzunge – Ophioglossum vulgatum L. 2. Traubenfarne, alle – Botrychium spp. d) Blütenpflanzen: 1. Ähriges Tausendblatt – Myriophyllum spp. 2. Alpenveilchen – Cyclamen purpurascens Mill. 3. Arnika – Arnica montana L. 5. Baldoanemone – Anemone baldensis L. 6. Blaue und Gelbe Sumpfschwertlilie – Iris sibirica L. und Iris pseudacorus L. 7. Brunnenkresse – Nasturtium officinale R.Br. Der Landeshauptmann: van Staa Der Landesamtsdirektor: Liener S T Ü C K 18, NR. 39 215 8. Deutsche Tamariske – Myricaria germanica (L.) Desv. 9. Dolomiten-Fingerkraut – Potentilla nitida L. 10. Drachenkopf – Dracocephalum ruyschiana L. 11. Drachenwurz – Calla palustris L. 12. Echter Andorn – Marrubium vulgare L. 13. Echter Speik – Valeriana celtica L. 14. Edelrauten – Artemisia genipi Weber, Artemisia mutellina Vill. 15. Edelweiß – Leontopodium alpinum Cass. 16. Eibe – Taxus baccata L. 17. Federgräser – Stipa spp. 18. Feuerlilie – Lilium bulbiferum L. 19. Frühlingsküchenschelle – Pulsatilla vernalis (L.) Mill. 20. Gämswurzarten, alle – Doronicum spp. 21. Gelber Enzian – Gentiana lutea L. 22. Hopfenbuche – Ostrya carpinifolia Scop. 23. Igelkolben – Sparganium spp. 24. Innsbrucker Küchenschelle – Pulsatilla oenipontana DT. et S. 25. Laichkraut – Potamogeton spp. 26. Mannaesche – Fraxinus ornus L. 27. Orchideen, alle – Orchidaceae 28. Primel, Ganzblättrige – Primula integrifolia L. emend. Gaudin 29. Primel, Große langröhrige – Primula halleri J. F. Gmel. 30. Primel, Stängellose – Primula acaulis (L.) Hill 31. Purpur-Fetthenne – Sedum telephium L. 32. Rittersporn-Arten, alle – Delphinium spp. 33. Rohrkolben, alle – Typha spp. 34. Rosetten- und Polsterpflanzen, alle, wie Steinbrech-Arten (Saxifraga spp.) und Mannsschildarten (Androsace spp.) 35. Schnee-Fingerkraut – Potentilla nivea L. 36. Schneerose – Helleborus niger L. 37. Sommer-Adonisröschen – Adonis aestivalis L. 38. Sonnentauarten, alle – Drosera spp. 39. Steinsame – Lithospermum spp. 40. Teichrosen – Nuphar spp. 41. Türkenbund – Lilium martagon L. 42. Wasserknöterich – Polygonum amphibium L. 43. Wasserschlauch – Utricularia spp. 44. Weidenröschen, Fleischers – Epilobium fleischeri Hochst. 45. Weidenröschen, Vierkant – Epilobium tetragonum L. 46. Zaunrübe – Bryonia alba L. 47. Zweizahn-Arten, alle – Bidens spp. 48. Zwergalpenrose – Rhodothamnus chamaecistus Rehb. 49. Zwergbirke – Betula nana L. Anlage 3 a) Bärlappe: 1. Bärlappe, alle – Lycopodium spp. b) Blütenpflanzen: 1. Akeleien, alle – Aquilegia spp. 2. Alpenwaldrebe – Clematis alpina (L.) Mill. 3. Bergaster – Aster alpinus L. 4. Eisenhutarten, alle – Aconitum spp. 5. Enziane, alle – Gentiana spp. S T Ü C K 18, NR. 39216 Anlage 4 1. Oligo- bis mesotrophe kalkhaltige Gewässer mit benthischer Vegetation aus Armleuchteralgen; 2. Kalkreiche Sümpfe mit Cladium mariscus und Arten des Caricion davallianae; 3. Kalktuffquellen (Cratoneurion); 4. Kalkreiche Niedermoore; 5. Hochmoore; 6. Übergangs- und Schwingrasenmoore; 7. Moorwälder (Walzenseggen-Schwarzerlenbruchwald – Carici elongatae-Alnetum glutinosae Koch 1926, Steif seggen-Schwarzerlenbruchwald – Carici elatae-Alnetum glutinosae Franz 1990, Schnabelseggen-Grauerlenbruch –- Carici elongatae-Alnetum glutinosae Koch 1926); 8. Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden (Molinion caeruleae); 9. Lückige basophile oder Kalk-Pionierrasen (Alysso-Sedion albi); 10. Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia); 11. Kalk- und Kalkschieferschutthalden der montanen bis alpinen Stufe (Thlaspietea rotundifolii); 12. Silikatschutthalden der montanen bis nivalen Stufe (Androsacetalia alpinae und Galeopsietalia ladani); 13. Silikatfelsen mit Pioniervegetation des Sedo Scleranthion oder des Sedo albi-Veronicion dillenii; 14. Alpine Pionierformationen des Caricion bicoloris-atrofuscae; 15. Alpine und boreale Heiden; 16. Artenreiche montane Borstgrasrasen auf Silikatböden; 17. Berg-Mähwiesen (artenreiche, Goldhaferwiesen); 18. Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae); 19. Rotföhren-Trockenauwald (Dorycnio-Pinetum sylvestris Oberd. 1957); 20. Blauweidengebüsch (Salicetum caesio-foetidae Br.-Bl. 1967 corr. Gutermann et Mucina 1993); 21. Mitteleuropäischer Eschen-Ulmen-Eichenwald (Querco-Ulmetum Issler 1926); 22. Ahorn-Eschen-Mischwald (Carici pendulae-Aceretum pseudoplatani Oberd. 1957); 23. Bingelkraut-Ahorn-Eschenwald (Mercuriali-Fraxinetum (Klika 1942) Husová 1981); 24. Mehlbeer-Bergahorn-Mischwald (Sorbo-Aceretum Moor 1952); 6. Feldahorn – Acer campestre L. 7. Frühlingsknotenblume – Leucojum vernum L. 8. Gelbe und Weiße Alpenanemone – Pulsatilla alpina (L.) Delarbre und Pulsatilla apiifolia (Scop.) Schult. 9. Gelber und Großblütiger Fingerhut – Digitalis lutea L. und Digitalis grandiflora Mill. 10. Gletscherhahnenfuß – Ranunculus glacialis L. 11. Kartäusernelke – Dianthus carthusianorum L. 12. Maiglöckchen – Convallaria majalis L. 13. Mehlprimel – Primula farinosa L. 14. Narzissenanemone – Anemone narcissiflora L. 15. Platenigl – Primula auricula L. 16. Primel, Behaarte – Primula hirsuta All. 17. Sadebaum – Juniperus sabina L. 18. Schlüsselblume, Frühlings – Primula veris L. 19. Schlüsselblume, Hohe – Primula elatior (L.) Hill. 20. Seidelbast – Daphne mezereum L. 21. Speik, Blauer – Primula glutinosa Wulf. 22. Stechlaub – Ilex aquifolium L. 23. Steinnelke – Dianthus silvestris Wulf. 24. Steinröschen – Daphne striata Tratt. 25. Tragant – Astragalus spp. 26. Trespen – Bromus spp., mit Ausnahme Aufrechte Trespe – Bromus erectus Huds. 27. Weiße Seerose – Nymphaea alba L. 28. Zwergprimel – Primula minima L. S T Ü C K 18, NR. 39 217 25. Linden-Kalkschutthalden-Wald (Cynancho-Tilietum platyphyllis Winterhoff 1963); 26. Mesophiler Eschen-Linden-Stieleichen-Mischwald (Galio sylvatici-Carpinetum Oberd. 1957); 27. Hasel-Buschwald (Corylus avellana-Gesellschaft sensu Wallnöfer et al. 1993); 28. Inneralpines Aspen-Hasel-Gebüsch (Populo-Coryletum Br.-Bl. 1950 nom. inv.); 29. Hopfenbuchen-Mannaeschenwald (Ostryo carpinifoliae-Fraxinetum orni Aichinger 1933) 30. Blaugras-Buchenwald (Seslerio-Fagetum Moor 1952); 31. Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo nemorosae-Fagetum sylvatici Meusel 1937); 32. Waldmeister-Buchenwald (Asperulo odoratae-Fagetum Sougnez et Thill 1959); 33. Weißseggen-Buchenwald (Carici albae-Fagetum Moor 1952); 34. Wimpernseggen-Buchenwald (Carici pilosae-Fagetum Oberd. 1957); 35. Winterlinden-Buchenwald (Tilio cordatae-Fagetum Mráz 1960 em. Moravec 1977); 36. Hochmontan-subalpiner Bergahorn-Buchenwald (Aceri-Fagetum J. Bartsch et M. Bartsch 1940); 37. Steilhang-Eiben-Buchenwald (Taxo-Fagetum Etter 1947); 38. Hopfenbuchen-Buchenwald (Ostryo-Fagetum Wraber M. Wraber ex Trinajstic 1972); 39. Buschvegetation mit Pinus mugo und Rhododendron hirsutum (Mugo-Rhododendretum hirsuti); 40. Silikat-Latschengebüsch (Rhododendro ferruginei-Pinetum prostratae Zöttl 1951 nom. inv.); 41. Montaner und subalpiner Pinus uncinata-Wald (auf Gips- und Kalksubstrat); 42. Wintergrün-Föhrenwald (Salici eleagni-Pinetum Oberd. 1957); 43. Karbonat-Lärchen-Zirbenwald (Pinetum cembrae Bojko 1931); 44. Silikat-Lärchen-Zirbenwald (Larici-Pinetum cembrae Ellenberg 1963); 45. Stinkwacholder-Lärchenwald (Junipero sabinae-Laricetum (Wagner 1979) Mayer 1984); 46. Buntreitgras-Fichtenwald (Calamagrostio variae-Piceetum Schweingruber 1972); 47. Kalk-Block-Fichtenwald (Asplenio-Piceetum Kuoch 1954); 48. Zentralalpiner Blocksturz-Fichtenwald (Sphagno-Piceetum); 49. Schachtelhalm-Fichten-Tannenwald (Equiseto sylvatici-Abietetum Moor 1952). Anlage 5 WIRBELTIERE SÄUGETIERE MICROCHIROPTERA (Fledermäuse) Alle Arten RODENTIA Gliridae (Schläfer) Alle Arten außer Glis glis (Siebenschläfer) und Eliomys quercinus Castoridae Castor fiber (Biber) Zapodidae Sicista betulina (Waldbirkenmaus) CARNIVORA Canidae Canis lupus (Wolf) Ursidae Ursus arctos (Braunbär) Mustelidae Lutra lutra (Fischotter) Felidae Felis silvestris (Waldkatze) Lynx lynx (Luchs) S T Ü C K 18, NR. 39218 REPTILIEN TESTUDINATA Emydidae Emys orbicularis (Europäische Sumpfschildkröte) SAURIA Lacertidae Lacerta agilis (Zauneidechse) Lacerta horvathi (Kroatische Gebirgseidechse) Lacerta viridis (Smaragdeidechse) Podarcis muralis (Mauereidechse) OPHIDIA Colubridae Coronella austriaca (Schlingnatter) AMPHIBIEN CAUDATA Salamandridae Salamandra atra (Alpensalamander) Triturus cristatus (Triturus cristatus cristatus) (Kammmolch) ANURA Discoglossidae Bombina variegata (Gelbbauchunke) Bufonidae Bufo calamita (Kreuzkröte) Bufo viridis (Wechselkröte) Hylidae Hyla arborea (Laubfrosch) WIRBELLOSE TIERE GLIEDERFÜSSLER INSECTA Coleoptera Cucujus cinnaberinus (Purpurroter Plattkäfer) Dytiscus latissimus (Breitrand-Gelbrandkäfer) Osmoderma eremita (Eremit oder Juchtenkäfer) Phryganophilus ruficollis (Rothalsiger Düsterkäfer) Rosalia alpina (Alpenbock) Lepidoptera Coenonympha hero (Wald-Wiesenvögelchen) Eriogaster catax (Hecken-Wollafter) Lopinga achine (Gelbringfalter) Lycaena helle (Blauschillernder Feuerfalter) Maculinea arion (Schwarzfleckiger Ameisenbläuling) Maculinea nausithous (Dunkler Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling) Maculinea teleius (Heller Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling) Parnassius apollo (Apollofalter) Parnassius mnemosyne (Schwarzer Apollofalter) Proserpinus proserpina (Nachtkerzenschwärmer) Odonata Leucorrhina albifrons (Östliche Moosjungfer) Leucorrhina pectoralis (Große Moosjungfer) Sympecma braueri (Sibirische Winterlibelle) ARACHNIDA Araneae Macrothele calpeiana S T Ü C K 18, NR. 39 219 WEICHTIERE GASTROPODA Anisus vorticulus (Zierliche Tellerschnecke) BIVALVIA Unionoida Unio crassus (Bachmuschel) Anlage 6 WIRBELTIERE SÄUGETIERE Alle Arten von nicht jagdbaren Säugetieren einschließlich Microtus bavaricus König und M. liechtensteini Wett stein. Ausgenommen sind: Wanderratte (Rattus norvegicus [Berkenh.]) andere Mäuse (Gattungen Mus spp., Microtus spp, Arvicola spp.) Bisamratte (Ondatra zibethica (L.) FISCHE Barbatula barbatula (L.) (Bachschmerle) Barbus barbus (L.) (Barbe) Cobitis taenia L. (Steinbeißer) Cottus gobio L. (Koppe) Eudontomyzon mariae Berg (Ukrainisches Bachneunauge) Gobio gobio (L.) (Gründling) Hucho hucho (L.) (Huchen) Lampetra planeri (Bloch) (Bachneunauge) Leucaspius delineatus (Heckel) (Moderlieschen) Leuciscus souffia agassizi Cuv. (Strömer) Rhodeus sericeus amarus (Bloch) (Bitterling) AMPHIBIEN Anura (schwanzlose Lurche, alle Arten) Urodela (Schwanzlurche, alle Arten) REPTILIEN alle Arten WIRBELLOSE TIERE SCHNECKEN Helix pomatia L. (Weinbergschnecke) Vertigo angustior Jeff. (Schmale Windelschnecke) Vertigo geyeri Lindholm (Geyer’sche Windelschnecke) KREBSE Astacus astacus L. (Edelkrebs) Austropotamobius pallipes (Lereb.) (Dohlenkrebs) Austropotamobius torrentium Schrank (Steinkrebs) SKORPIONE Euscorpius spp. (echte Skorpione, alle) LIBELLEN Odonata (Libellen, alle) KÄFER Bius thoracicus (F.) (Rothalsiger Fichtenmoder-Schwarzkäfer) Carabus menetriesi Hummel (Hochmoor-Laufkäfer) Carabus nodulosus Creutzer (Schwarzer Grubenlaufkäfer) Ernobius explanatus (Mannerh.) (Fichtendürrlings-Pochkäfer) Eurythyrea austriaca (L.) (Glanz-Prachtkäfer) Hydrophilus aterrimus (Eschsch.) (Schwarzer Kolbenwasserkäfer) S T Ü C K 18, NR. 39220 Limoniscus violaceus (Müll.) (Veilchenblauer Wurzelhals-Schnellkäfer) Lucanus cervus (L.) (Hirschkäfer) Necydalis major L. (Großer Wespenbock) Rhamnusium bicolor (Schrank) (Beulenkopfbock) Stephanopachys substriatus (Payk.) (Gestreifter Bergwald-Bohrkäfer) Xestobium austriacum Rtt. (Österreichischer Dickfuß-Pochkäfer) PLATTFLÜGLER Libelloides coccajus Den.& Schifferm. (=Ascalaphus libelluloides) (Schmetterlingshaft) SCHMETTERLINGE Apatura spp. (Schillerfalter, alle) Arctia flavia (Fuessly) (Engadiner Bär) Boloria aquilonaris (Stichel) (Hochmoor-Perlmuttfalter) Boloria eunomia (Esper) (Randring-Perlmuttfalter) Boloria thore (Hübner) (Alpen-Perlmuttfalter) Catocala spp. (Ordensbänder, alle) Coenonympha tullia (O.F.Müller) (Großes Wiesenvögelchen) Colias palaeno (L.) (Hochmoor-Gelbling) Erebia flavofasciata Heyne (Gelbbindiger Mohrenfalter) Euphydryas aurinia (Rottemb.) (Skabiosen-Scheckenfalter) Holoarctia cervini (Fallou) (Matterhorn-Bärenspinner) Hyles vespertilio (Esper) (Fledermausschwärmer) Iphiclides prodalirius (L.) (Segelfalter) Limenitis spp. (Eisvögel, alle) Maculinea alcon (Den. & Schiff.) (Lungenenzian-Ameisenbläuling) Melanargia galathea (L.) (Schachbrett) Melitaea didyma (Esper) (Feuerroter Perlmuttfalter) Minois dryas (Scop.) (Blaukernauge) Parnassius phoebus (F.) (Alpenapollo) Pericallia matronula (L.) (Augsburger Bär) Plebejus optilete (Knoch) (Hochmoor-Bläuling) Zygaena spp., Adscita spp., Jordanita spp., mit Ausnahme Alpenwidderchen (Zygaena exulans [Hoch enw.]) (Rot- und Grünwidderchen, alle) HEUSCHRECKEN Ailopus thalassinum (F.) (Grüne Strandschrecke) Anonconotus alpinus (Yersin) (Alpenschrecke) Bryodema tuberculata (F.) (Gefleckte Schnarrschrecke) Chorthippus mollis (Charp.) (Verkannter Grashüpfer) Chorthippus pullus (Philippi) (Kiesbank-Grashüpfer) Chorthippus vagans (Eversm.) (Steppengrashüpfer) Chrysochraon dispar (Germ.) (Große Goldschrecke) Conocephalus discolor (Thunb.) (Langflügelige Schwertschrecke) Conocephalus dorsalis (Latr.) (Kurzflügelige Schwertschrecke) Epacromius tergestinus (Charp.) (Fluss-Strandschrecke) Meconema meridionale (Costa) (Südliche Eichenschrecke) Metrioptera bicolor (Philippi) (Zweifarbige Beißschrecke) Myrmeliotettix maculatus (Thunb.) (Gefleckte Keulenschrecke) Omocestus haemorrhoidalis (Charp.) (Rotleibiger Grashüpfer) Pteronemobius heydenii (Fischer) (Sumpfgrille) Stenobothrus nigromaculatus (Her. Sch.) (Schwarzfleckiger Grashüpfer) Stenobothrus rubicundulus (Krus. et Jeek.) (Bunter Alpengrashüpfer) Stenobothrus stigmaticus (Ramb.) (Kleiner Heidegrashüpfer) Tetrix tuerkii (Krauss) (Türkis Dornschrecke) Tettigonia caudata (Charp.) (Östliches (Langschwänziges) Heupferd) AMEISEN Formica spp. partim (hügelbauende Waldameisen) S T Ü C K 18, NR. 40, 41 221 Aufgrund des § 19 Abs. 1 der Tiroler Gemeindeord nung 2001, LGBl. Nr. 36, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 90/2005, wird auf Antrag der Ge meinde Inzing (Beschluss des Gemeinderates vom 9. Fe bruar 2006) und der Gemeinde Schönberg im Stubaital (Beschluss des Gemeinderates vom 6. Februar 2006) verordnet: Artikel I Die Verordnung der Landesregierung, mit der die Be sorgung einzelner Angelegenheiten auf dem Gebiet der örtlichen Baupolizei einiger Gemeinden Tirols auf die örtlich zuständige Bezirkshauptmannnschaft übertra gen wird, LGBl. Nr. 18/1968, zuletzt geändert durch die Verordnung LGBl. Nr. 70/2005, wird wie folgt geändert: 1. In der lit. b des § 2 wird die Wortfolge „Schönberg im Stubaital (Beschluss vom 20. Oktober 1966),“ auf gehoben. 2. In der lit. b des § 2 wird nach der Wortfolge „Gschnitz (Beschluss vom 13. Dezember 1966),“ die Wortfolge „Inzing (Beschluss vom 9. Februar 2006),“ eingefügt. Artikel II Diese Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft. 40. Verordnung der Landesregierung vom 18. April 2006, mit der die Verordnung der Lan desregierung betreffend die Übertragung der Besorgung einzelner Angelegenheiten auf dem Gebiet der örtlichen Baupolizei einiger Gemeinden Tirols auf die örtlich zuständige Bezirkshauptmannschaft geändert wird Der Landeshauptmann: van Staa Der Landesamtsdirektor: Liener § 1 Die Landesregierung genehmigt gemäß § 6 Abs. 1 der Tiroler Gemeindeordnung 2001, LGBl. Nr. 36, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 90/2005, die übereinstimmenden Beschlüsse des Gemeinderates der Gemeinde Stans vom 2. Jänner 2006 und des Gemeinde rates der Gemeinde Vomp vom 16. Jänner 2006, mit denen folgende Änderung der Gemeindegrenze zwischen der Gemeinde Stans und der Gemeinde Vomp verein bart wurde: Der neue Grenzverlauf in einem Teilabschnitt der Gemeindegrenze zwischen der Gemeinde Stans und der Gemeinde Vomp wird ausgehend von dem in der bishe rigen Grenze gelegenen Grenzpunkt Nr. 2244 durch die Grenzpunkte Nr. 35647, 35648, 35649, 19822, 19823, 19847 und den in der bisherigen Grenze gelegenen Grenzpunkt Nr. 870 sowie von dem in der bisherigen Grenze gelegenen Grenzpunkt Nr. 30163 durch die Grenzpunkte Nr. 35653, 35654, 35655, 35656, 35657, 35658, 35660 und den in der bisherigen Grenze gelege nen Grenzpunkt Nr. 35661 entsprechend der Vermes sungsurkunde des Dipl.-Ing. Edmund Weiser, der Wei ser – Kandler ZT Gesellschaft OEG, 6130 Schwaz, vom 30. Dezember 2005, GZl. 163/2005, gebildet. Der Grenzverlauf zwischen den einzelnen Grenzpunkten ist geradlinig. § 2 Eine vermögensrechtliche Auseinandersetzung zwi schen der Gemeinde Stans und der Gemeinde Vomp aus dieser Grenzänderung findet nicht statt. § 3 Diese Grenzänderung tritt mit 1. Jänner 2007 in Wirksamkeit. 41. Kundmachung der Landesregierung vom 4. April 2006 über die Genehmigung einer Änderung der Gemeindegrenze zwischen der Gemeinde Stans und der Gemeinde Vomp Der Landeshauptmann: van Staa Der Landesamtsdirektor: Liener Herausgeber: Amt der Tiroler Landesregierung 6010 Innsbruck Das Landesgesetzblatt erscheint nach Bedarf. Der Preis für das Einzel stück beträgt E 0,10 je Seite, jedoch mindestens E 1,–. Die Bezugs gebühr beträgt E 21,– jährlich. Verwaltung und Vertrieb: Kanzleidirektion, Neues Landhaus, Zi. 555. Druck: Eigendruck Erscheinungsort Innsbruck Verlagspostamt 6020 Innsbruck P. b. b. Vertr.-Nr. GZ 02Z030080 M DVR 0059463