Ordinance amending the Plastic Materials Ordinance 2003
颁布于 2009-05-07 · 文本截至 2026-10-01
以研究形式发布的公开法律与官方指引,不构成法律、税务或金融建议。
研究内容本身以英文撰写。标题和标签已翻译,调查结果和引文未翻译。
关于这部法律
- 原标题
- Änderung der Kunststoffverordnung 2003.
- 语言
- German
- 类型
- 条例
- 国家
- 奥地利
- 主题
- Food and nutrition
- 关键词
- food safety and quality, packaging/labelling, certification
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1 von 5 www.ris.bka.gv.at BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH Jahrgang 2009 Ausgegeben am 7. Mai 2009 Teil II 140. Verordnung: Änderung der Kunststoffverordnung 2003 [CELEX-Nr.: 32008L0039] 140. Verordnung des Bundesministers für Gesundheit, mit der die Kunststoffverordnung 2003 geändert wird Auf Grund des § 19 Abs. 1 des Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzes - LMSVG, BGBl. I Nr. 13/2006, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 121/2008, wird verordnet: Die Kunststoffverordnung 2003, BGBl. II Nr. 476/2003, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 325/2007, wird wie folgt geändert: 1. In § 9 werden die bisherigen Abs. 6 und 7 zu den Abs. 5 und 6. 2. § 11 lautet: „§ 11. Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff, die nicht der Verordnung BGBl. II Nr. 140/2009 entsprechen, sondern den bisher geltenden Bestimmungen, dürfen noch bis 6. März 2010 hergestellt oder eingeführt und bis zum vollständigen Abbau der Bestände in Verkehr gebracht werden. 3. Dem § 12 wird folgende Richtlinie angefügt: „- 2008/39/EG der Kommission zur Änderung der Richtlinie 2002/72/EG über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. Nr. L 63 vom 7. März 2008).“ 4. In Anlage 1 Abschnitt A werden die folgenden Monomere und sonstigen Ausgangsstoffe in entsprechender numerischer Reihenfolge eingefügt: Ref.-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung Beschränkungen und/oder Spezifikationen (1) (2) (3) (4) „15404 000652-67-5 1,4:3,6-Dianhydrosorbitol SML=5 mg/kg. Nur zu verwenden als Comonomer in Polyethylenisosorbidterephthalat. 19180 000099-63-8 Isophthalsäuredichlorid SML(T) = 5 mg/kg (43) (berechnet als Isophthalsäure). 26305 000078-08-0 Vinyltriethoxysilan SML = 0,05 mg/kg. Nur zu verwenden als Oberflächenbehandlungsmittel.“ 5. Für die folgenden in Anlage 1 Abschnitt A aufgeführten Monomere und sonstigen Ausgangsstoffe wird der Inhalt der Spalte „Beschränkungen und/oder Spezifikationen“ wie folgt ersetzt: Ref.-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung Beschränkungen und/oder Spezifikationen (1) (2) (3) (4) „19150 000121-91-5 Isophthalsäure SML (T) = 5 mg/kg (43)“ 6. In Anlage 2 wird die Wortfolge „Verordnung über Säuglingsanfangs- und Folgenahrung, BGBl. Nr. 531/1995 in der jeweils geltenden Fassung“ durch die Wortfolge „Verordnung über BGBl. II - Ausgegeben am 7. Mai 2009 - Nr. 140 2 von 5 www.ris.bka.gv.at Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. II Nr. 68/2008 in der jeweils geltenden Fassung“, ersetzt. 7. In Anlage 2 Abschnitt A lauten die Additive mit den Nummern 74640, 74880, 75100, 75105, 79920, 81500, 93760, 95020 und 95420 wie folgt: Ref.-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung Beschränkungen und/oder Spezifikationen (1) (2) (3) (4) „74640 74880 75100 75105 000117-81-7 000084-74-2 068515-48-0 028553-12-0 068515-49-1 026761-40-0 Phthalsäure, Bis(2-ethylhexyl) ester Phthalsäure, Dibutylester Phthalsäure, Diester mit primä ren, gesättigten C8 C10- ver zweigten Alkoholen, über 60 % C9. Phthalsäure, Diester mit primä ren, gesättigten C9 C11- Alko holen, über 90 % C10 Nur zu verwenden als a) Weichmacher in Mehrwegmaterialien und -gegenständen, die mit fettfreien Lebensmitteln in Berührung kommen; b) technisches Hilfsagens in Konzentrationen von bis zu 0,1% im Enderzeugnis. SML = 1,5 mg/kg Simulanzlösemittel Nur zu verwenden als a) Weichmacher in Mehrwegmaterialien und -gegenständen, die mit fettfreien Lebensmitteln in Berührung kommen; b) technisches Hilfsagens in Konzentra tionen von bis zu 0,1 % im Enderzeugnis. SML = 1,5 mg/kg Simulanzlösemittel Nur zu verwenden als a) Weichmacher in Mehrwegmaterialien und -gegenständen, die mit fettfreien Lebensmitteln in Berührung kommen; b) technisches Hilfsagens in Konzentra tionen von bis zu 0,05 % im Enderzeu gnis. SML = 0,3 mg/kg Simulanzlösemittel Nur zu verwenden als a) Weichmacher in Mehrwegmaterialien und -gegenständen; b) Weichmacher in Einwegmaterialien und -gegenständen, die mit fettfreien Lebensmitteln in Berührung kommen, außer bei Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung gemäß der Verordnung über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. II Nr. 68/2008, in der jeweils geltenden Fassung, oder Erzeugnissen gemäß der Beikostverordnung, BGBl. II Nr. 133/1998, in der jeweils geltenden Fassung; c) technisches Hilfsagens in Konzentra tionen von bis zu 0,1 % im Enderzeugnis. SML(T) = 9 mg/kg Simulanzlösemittel (42) Nur zu verwenden als a) Weichmacher in Mehrwegmaterialien und -gegenständen; b) Weichmacher in Einwegmaterialien und -gegenständen, die mit fettfreien Lebensmitteln in Berührung kommen, außer bei Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung gemäß der Verordnung über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. II Nr. 68/2008, in der jeweils geltenden Fassung, oder Erzeugnissen gemäß der Beikostverordnung, BGBl. II Nr. 133/1998, in der jeweils geltenden Fassung; BGBl. II - Ausgegeben am 7. Mai 2009 - Nr. 140 3 von 5 www.ris.bka.gv.at 79920 81500 93760 95020 95420 009003-11-6 106392-12-5 9003-39-8 000077-90-7 6846-50-0 745070-61-5 Poly(ethylenpropylen)glykol Polyvinylpyrrolidon Tri-n-butylacetylcitrat 2,2,4-Trimethyl-1,3 pentandioldiisobutyrat 1,3,5-Tris(2,2-dimethyl propanamido)-benzol c) technisches Hilfsagens in Konzen trationen von bis zu 0,1 % im Ender zeugnis. SML(T) = 9 mg/kg Simulanzlösemittel (42) Die Spezifikationen in Anlage 4 sind einzuhalten. SML = 5 mg/kg Lebensmittel. Nur in Einweghandschuhen zu verwenden. SML = 0,05 mg/kg Lebensmittel“ 8. In Anlage 2 Abschnitt A werden folgende Additive in entsprechender numerischer Reihenfolge eingefügt: Ref.-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung Beschränkungen und/oder Spezifikationen (1) (2) (3) (4) „38875 002162-74-5 Bis(2,6 diisopropylphenyl)carbodiimid SML = 0,05 mg/kg. Nur zur Verwendung hinter einer PET-Schicht. 45703 491589-22-1 cis-1,2 Cyclohexandicarbonsäure, Calciumsalz SML = 5 mg/kg 48960 — 9,10-Dihydroxystearinsäure und ihre Oligomere SML = 5 mg/kg 55910 736150-63-3 Ester von hydrierten Ricinusölmonoglyceriden mit Essigsäure 60025 — Hydrierte Homopolymere und/oder Copolymere aus 1 Decen und/oder 1-Dodecen und/oder 1-Octen Die Spezifikationen in Anlage 4 sind einzuhalten. Nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit fetten Lebensmitteln in Berührung kommen. 62280 009044-17-1 Isobutylen-Buten-Copolymer 70480 000111-06-8 Palmitinsäurebutylester 76463 — Polyacrylsäure, Salze SML(T) = 6 mg/kg (36) (für Acrylsäure). 76723 167883-16-1 Polydimethylsiloxan mit 3 Aminopropyl-Endgruppen, Polymer mit Dicyclohexylmethan- 4,4′ -di isocyanat Die Spezifikationen in Anlage 4 sind einzuhalten. 76725 661476-41-1 Polydimethylsiloxan, mit 3 Aminopropyl-Endgruppen, Polymer mit1-Isocyanato-3 isocyanatomethyl- 3,5,5 trimethylcyclohexan Die Spezifikationen in Anlage 4 sind einzuhalten. 77732 — Polyethylenglycol (EO = 1-30, typischerweise 5)-ether von Butyl-2-cyano-3-(4-hydroxy-3 methoxyphenyl)-acrylat SML = 0,05 mg/kg. Nur zur Verwendung in PET. 77733 — Polyethylenglycol (EO = 1-30, typischerweise 5)-ether von Butyl-2- cyano-3-(4 hydroxyphenyl)-acrylat SML = 0,05 mg/kg. Nur zur Verwendung in PET. 77897 — Polyethylenglycol (EO = 1-50) monoalkylether (linear und verzweigt, C8—C20)-sulfat, Salze SML = 5 mg/kg 89120 000123-95-5 Stearinsäurebutylester 95858 — Wachse, paraffinisch, raffiniert, aus Erdöl oder aus synthetischen Kohlenwasserstoffen SML = 0,05 mg/kg. Die Spezifikationen in Anlage 4 sind einzuhalten. Nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit fetten Lebensmitteln in Berührung BGBl. II - Ausgegeben am 7. Mai 2009 - Nr. 140 4 von 5 www.ris.bka.gv.at gewonnen kommen.“ 9. Für die folgenden in Anlage 2 Abschnitt A angeführten Additive wird der Inhalt der Spalte „Beschränkungen und/oder Spezifikationen“ wie folgt ersetzt: Ref.-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung Beschränkungen und/oder Spezifikationen (1) (2) (3) (4) „39815 182121-12-6 9,9-Bis(methoxymethyl)fluoren SML = 0,05 mg/kg 66755 002682-20-4 2-Methyl-4-isothiazolin-3-on SML = 0,5 mg/kg. Nur zur Verwendung in wässrigen Polymerdispersionen und emulsionen und bei Konzentrationen, die nicht zu antimikrobieller Wirkung an der Oberfläche des Polymers oder im Lebensmittel selbst führen.“ 10. Die folgenden Additive werden aus Anlage 2 Abschnitt A gestrichen: Ref.-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung Beschränkungen und/oder Spezifikationen (1) (2) (3) (4) „30340 330198-91-9 12-(Acetoxy)-Stearinsäure, 2,3 Bis(acetoxy) propylester“ 11. In Anlage 2 Abschnitt B werden die folgenden Additive in entsprechender numerischer Reihenfolge eingefügt: Ref.-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung Beschränkungen und/oder Spezifikationen (1) (2) (3) (4) „ 34130 — Alkyl-Dimethylamine, linear mit gerader Anzahl von Kohlenstoffatomen (C12—C20) SML = 30 mg/kg 53670 032509-66-3 Ethylenglycol-bis-[3,3-bis-(3 tert-butyl-4-hydroxyphenyl) butyrat] SML = 6 mg/kg“ 12. Für die folgenden in Anlage 2 Abschnitt B aufgeführten Additive wird der Inhalt der Spalte „Beschränkungen und/oder Spezifikationen“ wie folgt ersetzt: Ref.-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung Beschränkungen und/oder Spezifikationen (1) (2) (3) (4) „ 72081/10 — Erdölkohlenwasserstoffharze (hydriert) Die Spezifikationen in Anlage 4 sind einzuhalten.“ 13. Anlage 3a erhält die Überschrift „Lipophile Stoffe, auf die der FRF angewandt wird“. 14. In Anlage 3a lauten die Stoffe mit den Nr. 38810, 38820, 38840, 39060, 39925 und 40000 wie folgt: Ref.-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung „38810 38820 38840 39060 39925 40000 080693-00-1 026741-53-7 154862-43-8 035958-30-6 129228-21-3 000991-84-4 Bis(2,6-di-tert-butyl-4-methylphenyl)pentaerythritoldiphosphit Bis(2,4-di-tert-butylphenyl)pentaerythritoldiphosphit Bis(-2,4-dicumylphenyl)pentaerythritoldiphosphit 1,1-Bis(2-hydroxy-3,5-di-tert-butylphenyl)ethan 3,3-Bis(methoxymethyl)-2,5-dimethylhexan 2,4-Bis(octylthio)-6-(4-hydroxy-3,5-di-tert-butylanilino)-1,3,5 triazin“ 15. In Anlage 3a werden folgende Stoffe eingefügt: Ref.-Nr. CAS-Nr. Bezeichnung „ 34130 — Alkyl-Dimethylamine, linear mit gerader Anzahl von Kohlenstoffatomen (C12—C20) BGBl. II - Ausgegeben am 7. Mai 2009 - Nr. 140 5 von 5 www.ris.bka.gv.at 39815 182121-12-6 9,9-Bis(methoxymethyl)fluoren 53670 032509-66-3 Ethylenglycol-bis-[3,3-bis-(3'-tert-butyl-4'-hydroxyphenyl) butyrat]“ 16. In Anlage 4 Teil B werden folgende Ref.-Nrn. in entsprechender numerischer Reihenfolge eingefügt: Ref.-Nr. SONSTIGE SPEZIFIKATIONEN „ 60025 Spezifikationen: —Viskosität mindestens 3,8 cSt bei 100°C — durchschnittliches Molekulargewicht > 450 76723 Spezifikationen: Die Fraktion mit Molekulargewicht unter 1 000 sollte 1,5 Gew.-% nicht übersteigen. 76725 Spezifikationen: Die Fraktion mit Molekulargewicht unter 1 000 sollte 1 Gew.-% nicht übersteigen. 95858 Spezifikationen: —Durchschnittliches Molekulargewicht mindestens 350 —Viskosität mindestens 2,5 cSt bei 100 °C —Der Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: nicht mehr als 40 Gew.-%.“ 17. In Anlage 5 lauten die Anmerkungen 36 und 43 wie folgt: „ (36) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationsgrenzwerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 10690, 10750, 10780, 10810, 10840, 11470, 11590, 11680, 11710, 11830, 11890, 11980, 31500 und 76463.“ „ (43) SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationsgrenzwerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 19150 und 19180.“ Stöger