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奥地利的法律

Mineral Water Ordinance

颁布于 1994-07-19 · 文本截至 2026-10-01

以研究形式发布的公开法律与官方指引,不构成法律、税务或金融建议。

研究内容本身以英文撰写。标题和标签已翻译,调查结果和引文未翻译。

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关于这部法律

语言
German
类型
条例
组织
European Union
国家
奥地利
主题
Food and nutrition
关键词
mineral water, standards, food safety and quality, inspection, authorization/permit

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  1. 552. Verordnung des Bundesministers für r,.<!'~11n,H,,.Jr, Spm•t nntl Kon~umf'ntensc.hut:1 über natürliche Mineralwässer (Mineralwa.1 serverordnung) Auf Grund der §§ 10 Abs. 1 und 2 sowie 19 Abs. 1 des Lebensmittelgesetze:; J '!75, BGBL Nr. 86, zuletzt geänden: durch das Bundt"sge~etz BGB!. '.'l"r 7%/1992, wird - hinsichtlich der§§ 2 und J im Ein•.•<!l,'nehrn,m n'llt den, Bundeiminitt~~ für wimchaftlich<! Angelegenheiien vcrnrd11et § t, Die ;\bsatz.e l bi~ 2.3, 3 bis 4.4, 5 bis 7.1, ! ! bis 12.2 sowie die Anhange lII und IV des Ö~Lt:11<.id,isch<..n L,..Lumnitt~lbuc;hca, III. Auflili;:e, Kapitel B 17, Ab~chnitt A Teilkapitel ~natürliche~ Miner:ilw::isscr'' werden ::ils Verordnung trlasst'.1. Sie lauten. L BESCHREIBUNG l. Dieses Kapitel regelt das lnverkehrbringe(1 von natürlichem Mineralwas3er, soweit es .n nir Abgabe .an den Lctztverbrnw;:her bestimmte Behältnisse abgefüllt ist. 2. Unter mtürlichem Mineralwasser wird Wasser verstanden, das folgende Voraus wtzungen erfüllt: 2.1 Es h;it seinen Vrsptung m einem unter irdischen vor jeder Verunreinigung ge~r:hütr.• ten Wasservorkommen und wird aus einer oder mehreren n:Hürlichen Clder künstlich erschlossenen Quellen annahernd gkii.:l1er Charakteristik gewonnen. 2.2 Es ist von ursprUnghcher Remheit. 2.3 E5 hat eine bestimmte Eigenart, die a,~f w;nl"n Gehalt :rn MincrnlHoffen. Spuren elementen oder sonstigen Bestandteilen zun.ickzufilhren ist, und weist gegebenel) fall., bestimmte ernahrungsphysiolog1Khe Wirkungen auf, Seine Zusammensetzung, 'remperatur und übrigen wesentlichen Merkmale müssen im Rahmen muürlicher Schwankungen ko1uta:u bleiben, sie dürfen insbesonders durch ,,~,.mur]I,. l'.;chw'1nkuncen in rlrr Schüuunc mcht verändert werden. !L ANFORDERUNGEN ';,. Unter der Voril.u1~etz•.ms, do.ß dit- V,:ns;0.b~o nach Ab$;uz 2 erfolh sind, werden die im folgenden angefuhrten überprilfungen mit wisscnscha.fr)ich a.nerk,1nnten Verfahr~n durchgeh.ihn 1): 1) Der Burtdesminister füt Gesundheit, Sport und Kom~fllentensc~u~ gibt die Liste de4 anerkannten, t1:i.türl1,;hen Mmetalwasser bekannt. Die Veröffentli chung erfolgt in den Mitteilungen der Österre1d1ischen :Sanir.:rn,verwta.!i.uu1,, gkid,,a,ilit; wirU Uk Li><c <h 11 rnstandigen EU-Stellen in Brüssd milgeleilt. l 1 3.2 J 3 34 4 1 4.2 4.3 4A J 5.1 5.2 Geologi5t:he, hydrol,,gische und hydrngeo• logische physiblische, physikalisch-chemische und chenmche mikrob10logische und hygienische bei Wtissero mit weniger .1.is IC0C mg ~1:löMer !viiun..,bluffe uJe, W<..rn5c1 .:ib 250 mg freien Kohlenstoffdioxids {Kohlen dioxids) m eim:m Liter 7,uslrzlid1 ern:ih rungsphysiologi~che, sämtliche Im Sinne des Anhanes rv. Bei einer Mineralisierung von mehr als 6,5 g/l tst auf die physiologm:he Wirkung Rücbit:ht zu riehmen. Ne.(iir[i,.,he, M;n,>r,,lq,~so,;~ mu/1 frl'1 vdn Mikrourganismen sein, die betm Gcnwß des W:mers eine Erlv:inkung veiursachen kori• nen. Diese Anforderung gilt als niehr erfüll!, wenn in 2:iü ml E coli, Coliforme I\e\me, Fäkabueptokokken, Pseudomonas :J.erugmo sa oder Staphylococcus aureus soww in 50 ml sulfiueduz1erende anaerobe Sporen~ bil.Jn„r ,m,h:i.lt„n ,;,,,-1 Am Quelbustritt ;olleti. die koloniebildenden Einheiten (KBE) die Richtwcn:e von 20 je m! bei einer Bebriitungstemperamr von 20' C ± 2· C m 72 Stunden und von 5 je rnl bei einer tsebrürnngstemperatur \·On j/' C ± 1· C in 24 Stunden nicht überschreiten. Im abgefüllten Wasser dürfen die koloniebil denden E\riheiten (KBE) in einer Probe, die inn~~lu,lb w;rn 1? '-mnt1>'n rrnch <1f'r A.hf,;L Jung gezogen, gekühlt transponien und untersucht wird, die Grenzwerte von 100 ie ml bei einer Bebrtitungstemper:uur von 20' C ± 2' C in 72 Stunden und von ?.0 je ml be1 emer l'.lebrütuogstemperatut von 37" C ± 1 • C m 24 Swoden nicht über schreitet\. Nati.irliches Mineralwasser darf nur solche verm,:lir1.m15rf':ihig<>n Arten ~n Mikrn1,rg1r>i< men enthalten, die keinen Hinweis awf eine Verunreinigung beim Gewinnen oder Abfu!. len geben. D,u (uve1hdaL,ingcu <..ino n;.tüd;chcn Mineralw:mers darf 1)ur erfolgen, wenn die in den Absätzen 5.1 bis 5.3 genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Technische Einrichrurw.:en wie· Fassungen, Rohrleitungen und Wasserbe· hältet müssen aus eint'm für das natürliche Mineralwasser geeigneten Stoff bestehen und deran beschaffen sein, cfa11 Jede d1e111i>-.:ht·, pl,y5ik,:,,li,d,·,.hemischc smd b"'k" reri.ologische V eriinderung dieses Wassers verbinden wird. Dle Nmzungsbedingunge11, insbesondere die Reinieungs• und Abfiillanh~en, mfü~en den hygienischen At\fordi::ru11gen genügert. Die 5.3 6. 6.1 6.2 6.3 7. 7 1 Behältrusse müssen so behandelt oder her• gtc«;;-11, ,,.;,,, ,foß ,;,, sli-:- mik.rol,;,.,k,g\s.t·hen und chemischen Merkmale natürlicher Miner.i.lw;mer nicht verändern. Frfüllt d;:is (HIS der Quelle gewonnene narUrliche Mineralw;i.sser nicht mehr die rn1krob1olog1schen Anlorderungen nach Absat1 4, emh;t/t es chemische Verunrc1ni gungen oder geben 1on.mge Umsünde eint>n Hinwei5 a1.1f eine Verunreinigung Jer r:;i,,,,-1\,,., so ,,n,e,·liißi J„r Abfu!lt1~ e1nver2Llg lieh Jede Gewinrl\lng und Abfollung zum Zweck des Inverkdubnngem .,()bngc, lm d;e Ursache der Va-1.inremigung beseiugt 1st lmd da~ W:rner wieder den mikrobiologi schen und chemischen AnJ-orderungen em 1pnch1. Die Behandlung naturlichen Mineralwassers ,,,:{"'1'6.t nm n=h iol"?,<in.den G ....... ,vid,t:z.,;n, Natürlichem Mir1er:i.lwasser dürfen keine Stoffe ;,.uge5etzt werden, au~genommen ruch 6.J, insbesonders durfen keine Ver, fahren, welche den Keimgeh;i,/l 1~atürlidu:n Mineralwasser> verändern könnten, ange wandt werden. folgende Verfahren 5if1d zulamg· Das Abtrennen natürlicher, unbeständiger lr,l, ~ ltHtoffo b"'"'' \11\Cr•,.nJ.nschter 1nh.i.lu· · srnffe, wie Eisen- t1nd Schwefelverbindun~ geo. Für eine cler:mige Behand\ung sind aus schließlich phy~ikaliscbe Verfah1en, w1e hltr:u1on und 1Jekantat1on zullirng. Gege benenfalls kann eine Belüftung unter Einsatz von Luft oder S:i.uerstoff erfolgen. l) Die Behandlung darf die Zusammensetzung J,.., nntüdit:hen J\1iner:,.[w:isser> ,n .:,m wesenrlichen, seir1e Eigenschaften bestim menden, Best~ndtc1!en nicht ver:indem. Der vollständige oder teilweise Emzug des freien Kohlenstoffdioxids (Kohlendioxids) durch au5schl1ellhch physikalische Verfah ren. Da.1 Versetzen oder Wiederversetzen mit Kohlensroffdi0xid (Kohlendioxid). Natürliches Mineralwasser darf nur in den zur Abgabe an den Letztverbraucher zuge, lassenen Behältnissen transportiert werden. Es muß in unmittelbarer :-Jähe zum Quellon abgetü/lt werden. Die zu, Abfullung von r1ati.irlichem !'-.-lineral wa,ser verwendeten BehJ.lrni,se sind mir einem V ersc\-i.lu.G. versehen, Cer geeignet ,St, \Cqr:indurungcn der Eigenschaften oder Verunremigungen des ~':tssers zu verhin dern. 2) Di<' Verv..0 tndung von mit Oz.,m ang,!re1,hen~m :Sauers10ff i;t in 1enem Maße wlassi(;, wie diM tur cen po.miven Verlauf de~ Vnfahrens norwrndig ist. II 1 l 1.1 l 2. 12.1 l2.2 Auf Verpackungen und Eukette11 sowie bei J~ßE~-hc~ A.rt von \X'.irb,ing olnd Ang„ben., Bezeichnungen, Hersteller, oder Handel,.. mt:1rken, Abbildungen und andere bildliche und nicht b1ld!icbe Zc1chen unters.igt, Jie· .\1erkmak vortäu.1cl1en, die das naturliche Mmeralwa>Ser vor allem hinsichtlich der Herkunft, der Analy~energebnisse oder ahnlicher auf die Garantie für Echtheit :.bgem,,IJter Ang;iben nicht bemtzt; bt1, ,:,;ne,n ,;,,bgt1follt.:,n \JT.:1soe,, J , 0 r1.i.:ht Absatz 2 entspricht, zu emer Verwechslung mit tine.rt n:nurlichen :\linerllw;isser fuhren konnen, in.1besondere die Ang~be „Mineral~ wasser". Hinweise, wonach em rUlturliches Miner:i.1 wasser Eigenschaften der Verhurung, Beh.i.ndlur1g oder Heihmg einer rnen1ch~ liehen Kr.1nkhe1t besitzt, 1-ind unzuhmg. Uie in Anhang III auigetührten Ang,1ben sind jedoch zularng, sofern die darin fe~rgelegten ent.\prechrnden Kriterien oder, in Ermangelung solcher Kriterien, die durch spe~iolle V orr.:hriften fostg0!er;teo Knttmm be:i.chtet werden und sofern die Angaben auf physika!isch-<::hemischen Analysen oder erforderlichenfalls pharmakologischen, phy siologischen und klinischen Untersuchur1gen nach wis5cnschahlich anerkanmen Verfahren. nach Abs,uz 3 benihen. Die A.n11;:.ben „re~t di.e V etda.1-1.u,. i ':l.t>: , ~kann den Ga!lenfluß fordern", ,,kann mild :i.bfohnmd wirk.rn", ,,k:>.nn h11.rnueibond wirken" oder ähnliche sind als gesundheits bezogene Angaben zufa~sungspflichtig im Sinne des§ 9 Abs. 3 LMG 197S. Anhang III (,;u ,\l,a, 1.L!) VORGFSFHFNF AN!.ARFN UND KRfTF RIEN , g:i.ben Kriterien ,\,lit geringem Gehalt an \-1inernlien Mir sehr genngem Gehalt ;m Mineralien Der als fester Rück" stand berechnerc Mineralsalzgeh,d1 be trägt nic'ht mehr i!s sec rngll Der als fester Rück stand berechnete Mineralsal,:gehalt Lctr;,p,t nidn 11,cl11 J.!1 50 mg/1 Mit hohem Geh:dt an Minerri.lien Bu::1rb0nathaltig Sulfathaltig Cakiumhaltig Magnesiumh:litig Fluoridhalug Natriurnhaltii: Geeignet für die Zu bereitunp; von Siiup;• lingsnahrung (nach Entfernen der Koh lemiiure, :r.B durch Erwärmen) Kriu::nen Der als fester Rück sund berechnete Mine ralsali.r,ehah betr:igt mehr al:, 1 500 mg/1 Der Bicarbonatgehalt betragt mehr :iJs &00 mg/l Der beteägt 200 mg/l Su!fatge-halt mehr al!i Chk,ridgelu!t Dn beträgt 200 mg/1 mehr als Calciumgehalr beträgt 150 mg/1 mehr als Der Mignesiumgehalt betr:igt mehr als 50 mg/1 Der beträgt 1 mg/1 Fluoridgehalt mehr aJ~ D""c c~h,lt ~" ,,wP,, wemgem Eisen beuiigt mehr als 1 rng/l Orr Gthnlt an freie·n Kohlenstoffdioxid beträgt mehr als 250 mg/1 Der N :mium.::ehall betragt mehr als 200 mg/1 I-fochnwerte an: Natrium 20 mg/1, Kalium 10 mg/1, Cn! cium 175 mg/l, M1 gnes1um ;o mg/l, ') Fluorid 1,5 mg/1, Chlv,iJ '.JO mg/1, J()did 0,1 mgll, Nitrat 10 mg/1, Nitrit 0,02 mg/1, Sulfat 2'0 mg/1, 4 ) Hvdrogencar bonat 550 mg/1 w-;)·· SC bis 70 mg/l nur dann, wenn der 1onen.iquivaleme Ameil de, Calciums um mindestens 20% Ober J<'nem des Magne~ium,1 liegt. •) 240 b1s JOO mg/1 1rnr dann, wenn den Sulfat-Ionen ein zumindest gleich hoher 1onenaquiv;1.lenter Ameil m Cakium-lonen gcgenilbcrm,ht Außerdern; Betriigl der Gesamtionengehalt mehr als 200 mg/1, darf die chemische Charakteristik des Wassers rii<Cht ~uf Ma.5n,;aium;uJfu o,:kr M~5nc,ium N~U'tum Sulfat laur.en. Geeignet fllr n:nnum arme Emahrung Oe, betragt 20 mg/1 ~;:i.tnumgchalt wcmger als Allhang IV KRffERIEN FOR DIE ANWENDUNG DER ANFORDERUNGEN 1 1 LU 1 1.2 1.13 1.IA U.5 1.2 1.2.1 U.2 1.2.J 1.2.4 1.2.5 1 2.6 1.1.7 \ .L8 1.2.9 1.2.10 1.2.11 Ll 1.3.1 Anweisungen für die geologischen und hydrnlogischen Untersuchungen. Gefordert werden müssen insbesondere: die genaue L:i.ge der Fassung nach ihrer Huhc uml u,pvt,:;1"-1'1,i~d, ""'d' ciue, KJ.ll<; im Maßscab von höchstens 1 : 1 000 cm ausführlicher geologischer Bericht über die Entstehung und die Art des Gtlandes; die Strariiuaphie der hydror;eolor;15chen Ablager-ung; die Beschreibung der Fam1ngsarbeiten; die Abgrenzung des Gebietes oder andere Maßnahmen zum Schutz der Quelle gegen V Cfl.llll ciuig uug<:ctL Anweisungen für die physikalischen, chemi schen und physikalisch--<:hemischcn Unter suchungen Bei diesen Untersuchungen müssen insbe• sondere bes!.immt werden: die Schüttung der Q\1elle; die Temperatur des Wassers beim Quell :rnstritt und die Temperatur der Umgebung, Jie ße,oicliuui; t.wi~d1i:c11 Je, An Je, Geländes und der Art und dem Typ des Mineralgehaltes; die Trockenrückstände bei 180' C und 260"C: die Leitfähigkeit Widerst;:i.nd, wobei anzugebert ist; oder die der elektrische Meßtemperatur die Wasserstoffionen-Konzentration (pHJ, <lie 1 iunen um! Kadu11c-u, die nicht-mnmerten E\emem,t>; die Spurenelemente; die Radioaktivität beim Quellaustritt; 1;eeebenenfalls die Verhältniszahlen der Bestandteile des Wassers nach Isotopen: 5auerstüff (1&o-rno) und Wasserstoff (Proton, Deuterium, Tritium); Anweisungen für die klinischen und phar· makologischen Umenud1uugt·11 Die Art der Untersuchungen, die nach wim:nschaftlich anerkannten Verfahren vorzunehmen sind, muß den besonderen Eigenschaften des natürlichen Mirrneralwas• sers und seinen Wirkungen auf den menschlichen Org:rnismus, zB Diurese, M,i,gen- und Darmfunktion. Au$iileich von Minerabtoffmangel, eotSprechen. 1.3.2 Die Feststellung, dal! eine große Anz;ihJ klinischer BeobJchtungen be>tindige und übereinstimmend<' Ergebnisse zeigt, kann gt'gdicm:nfa!J, au,,dle Jer U11lerrnchungen nach. 1.3.l anerkannt werden, In geeigneten Fällen können die klinischen Untersuchun gen anstelle der Untei:suchungen r1ach 1.11 anerk:.nnt werden, sdern sich mi1 emer grc>gen .-\.nzahl bestandiger und Liberein stimmender ßepbachtungen die gleichen Ergebnis~e er;,:1elen lassen. Kennzeichnung § 2. Unbeschadet der Lebensmiltelkennzeich nungsverordrnmg 199:'., BGBL Nr 72., idgF ~ind natürliche Mineralwässer wie folgt zu keonzeic.1• neo. (1) a) Die handelsubhche Sachbezeichnung for narürlichr Mineralwa~~,-r isr: .. n:.Ht.irliche~ Mincr;iJ. wasser" Als ~natürliches kohlrns:iun:haltiges Mineral wasser~ i~t ein 'X1as:.er zu beuichnf'n, d~~ nach einer eventuellen Debm:uion und nach der Abfullung denselben Gehalt an Quell kohlensäure wie am Quellaustntt besir.n, i.¼c.b wem:i d·:.t, m:i V tt~<\\\.1 d\~st.1 ~i;,;",,\'lÜ\;;1t1; und umer Berü(:ks1chi:igung üblicher tech n.i.~chPr Toler:in?rn frei r,t'Wllrdrnf' Koh]r,. st(iffdiox1d (Kohlendiöxid) durch eme em 1prcchende Menge KohlenstoffdiöXids (Kohlendioxids) desselben Quellvorkor.i• mens ersetzt v.'Urde. Al~ ,,naturliches Mineralwasser mit eigener Quellkohlensäure vrrset:n" Ist ein Wasser zu bezeichnen, dessen Gehalt an Kohlcnscoffdi oxid (Kohlendio;,i:id), da$ dem gleichen Qu,-llvc,rkommt'n l'nl~t:i.mmt. n~rh f'Vt'ntufl. ler Dekamacion und nach der Abfüllung, höher ist als am QueUaumm. Al$ ,,natt.idiches Mineralwasser mit Kohlen säure versent'· ist. ein Was1er zu bereiehnen, das llllt Kohlenstoffdioxid \Kohlendiox1d) versetze wurde, das eine andere Herkunfr hat Jls das Quellvorkommen, aus dem das Wasser stammt. h) N1tiirlii'h,-, Mint'ralw:1~,,.. k:1nn 711<~r? lich als „Säuerling" bezeichnet werden. wenn es aus emer natürlich oder künstlich erschlossenen Quelle stammt, einen natür lichen Gehalt an Kohlenstoffdioxid (Kohlendioxid) von mehr als 2)0 rng/1 aufweist und, abgesehen von emein weiteren Zusa1z an Koh.lenstoffdioxid (Kohlendioxid), keine anderen Verinde nmgl!'" ,,rf;ih~,-n h:ir, ~11,;gl!'n,:•mm,:n nach § 1 Abs. 6. Anstelle von „Sauerl(ng" kann die Bezeidmun1; ,,Sprudel" fur Säuerlinge verwendet werden, die unter natür lichem Gas m:ler hydrostatischem Druck hervortreren. Der Zus:nz \'00 Kohlenswffdioxid (Kohlend,ioxid) zu einem Sprudel in statthaft. (2) Weitere zwingende Kennzeichnungselemente ,md. der Ort der Nutzune; und der Name der Quelle, d!e Ang:tbe „Zusammensetzung entsprechend den Crgebnissen der amtlich anerkannten Analy~e vom ." (fag der Analyse) odu Jie All~:.Le Je, Lu,.irnmeu~ev uu~ uuu:1 Nennung de-r -:harnkterismchen ße~tandu:111' (Analysenauszug), eine Angabe, wie „enteisent" oder „ent s-:hwefelt'', wenn d:..s Wasser nach ~ ) Absatz 6.1 behandelt wurde, 1m Zusammenhang mit der Sachbezeichnung die AngJ.ben „ Kohlensäure ganz entzogen', oder „Kohlensaure teilweise entzogen", wenn eirn; Odi.wdh111g u.id, § 1 AL,.i~,. 6.2. H.tll• gefunden hat und die Angabe ~fluoridhaltig", wenn das Wasser mehr als 1,5 mg/! Flumid enthält 5). N,uürhches Mineralwasser, dessen Gehalt Jn Fluörid l,5 mg/1 übersteigt, ist zusätzlich zu dieser Angabe mit emem deutlich 11ch: t1nd lesbaren Hinweis über den tatsächlichen Fluoridgehalt zu versehen (,,Enthält x mg/J rluuiiJ"), § J, (1) Ein nluir!id1e, Mineralwasser, da.\ aus ein und derselben Quelle stammt, darf nicht umer mehreren Handelsbezeichnungen oder anderen Quellnamen in den Verkehr gebracht werden, die den Eindruck erwecken können, das Mineralwasser stamme aus verschiedenen Quellen. (2} B"l einer H:i.od.ild,ez,:,i.;;hnung filr ein naturliches Mineralwasser bnn der Name eines Weilers, einer Gemeinde, eines Bezirkes oder einer sonstigen Ortsbezeichnung unter der Voraussec zung verwendet werden, daß das natürliche !vlincralwasser, aut d:ts er sich bezieht, aus emer Quelle an dem durch diese Handelsbezeichnung angegebenen Ort gewonnen wird und daß die Venvendung dieses Narn,;-ns nicht zu Mißverstanc ni~sen i.lber den OH; d,;,r Nutzung der Quelle filht'.. (3) Wird auf den Etiketten oder Aufschriften für ein natildiches Mineralwasser eine andere Handels bezeichnung als der Name der Quelle oder der Ort ihrer Nutzung verwendet, so muß die Angabe des Ortes oder der Name der Quelle in Buchstabe:1 angebracht sein, die mindestens cineinhalbmal so 'i Al,"'"""' Grh.. l, .>u flc;v,iW "'-'" 1,0 mr;/1 ka.nn <Ji~· Angcibe „fluoridhaltig-" im Sinne von Anh,ing lII erfolgen. hoch und breit sind wie der größte Buchstabe, der fo, Jj.,,,, . f{-~r,tl;,loh-,~,,.;,.h,.,unc hl"mirn w1rr1; dirs gilt ,mngemäß auch fur die Werbung. Am:rke1111ung § 4. (1) N,\>'o1·11,·hc>1 M;,.,.,.~luns.,-, tl~,.f rmr in Verkehr gebracht werden, wenn es vom Bunde,, mrnisier für Gesundheit, Sport und Kon~umemen• schutz anerb.nnr. ist. Diese Anerkt:nnung ist :rnf Antrag zu erteilen, wenn die Vorau'lsetzungen der )) 1 bis 3 erfüllt sind. Mit dem Antrag auf : erkennung smd Unterlagen msbe~ondere Gutachten, die darlegen, daß die Anforderungtn des § 1 erfüllt sind ~ vorzulegen, die eine s,.,ur,;,.,il1.mg im <;;nn,., d,.,r V ,-Fc:,n1n""S ,.,rro;,:.1,1;,-h,v1 (2/ Der Anerke-nnung nach Abs. J steht die VNl der zuständigen Behorde eines anderen Staates, der Vertragspartner des EWR-Abkommens ist, für ein mnurli,;,hes Min,:,r~lw:i.,s'\'r "''" ,-1,.,.,, Borl,:-n r1i.-sr, Sra:ites oder eine$ Dmtlande$, erteilte amtliche Anerkennung gleich. (3) a) Für natürliches Mineralwasser aus dem Boden eir><H Srn"t"'~, der ril,:ht \Tt>t'ft:\g~ptlNn.-r <1r, E\\'/R-Abkommem ist, und das nicht gemäß Abs. 2 von einem Vertragspanner des EWR-Abkommens anerkannt worden ist, gilt Abs. 1 b) Mit J,,.m A,.mr:\g r„f An„rk,:,nn""B sir,r1 Umerlagen gemäß Abs. 1 sowie eme Bescheini gung der zuständigi:n Behörde des Staate~, in dem das nalürliche Mineralwasser gewonnen worden ist, vor:r,ulegen, die best:ltigt, d:1ß es den Anforde rungen dieser Verordnung entspncht und die Einhaltung der Nutzungsvorausset,::ungen seint"r Quellen gemaß Anhang tI der Richdin1e 801777 / FWG des RJ.t.--~ vom 15. Juli 1980 zur Anelei-• chung der Rechtsvorschriften Uber die Gewmnurig von und den H:111del mi1 natürlichen Mmer:1lwä1• sem gewährleiscec isc. c) D;c BcJd,cm;5Ul'I!, d,, rf nicht it!ter t>.b <'We! Jahre sein. Sie ist vor :\blauf von zwei Jahren .1eweils 1.u erneuern. Die Anerkennung erhs..:ht, wenn die erneLJerte Besc;:heinigung nicht innerhalb der Fnst beim Bundesminister für Gesundheit, Sport. und Konsumemenschutz eingelangt ist; andcrnfa!l> ist da~ Wimer nicht mehr verkehr,. fähig. Übergangsbestinunungen S 5. Mmerahvay;er, das bei Inkrafttreten die~cr Verordnung gewonnen und rechtmäßig als Mine rnlwMS6r in d;,n Vurks::hr g<!br:,.,;;ht wird, g,I, :i.ls vorläufig anerkannt; diese Anerkennung erlisc:ht, wenn mcht innerhalb emes Jahres na('.h Inkra,ft. m.-ten dieser Verordn\lng dle Anerkennung beim Bundesmmiste1 für Gesundheit, Sport und Konsu mentenschutz beantrn.gt wird. § 6. Die Bestimmung des § 1 Abs, 7 erner Satz gilt - ungeachtet der weiterhin anzuwendenden Vorschrift.eo des LMG 1975 übe-r Gesundheit~ schadJidikeit und Hyg1'ene •- nur für n.ari.irlichts Mineralwasser, d,n dazu bestimm, ist, im Irdand an Let:trverbraucher abgegeben zu werden, sie tritt mit L Jänner 1997 in Ksaft. K,runnm

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