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奥地利的法律

Emission Protection Act - Measures Ordinance

颁布于 2006-11-02 · 文本截至 2026-10-01

以研究形式发布的公开法律与官方指引,不构成法律、税务或金融建议。

研究内容本身以英文撰写。标题和标签已翻译,调查结果和引文未翻译。

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关于这部法律

原标题
Verordnung, mit der Massnahmen zur Verringerung der Immission des Luftschadstoffes PM10 nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft angeordnet werden.
语言
German
类型
条例
国家
奥地利 · Steiermark
主题
Air and atmosphere
关键词
pollution control, air quality/air pollution, hazardous substances, enforcement/compliance

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  1. P. b. b. – GZ 02Z032441 M 283 Landesgesetzblatt Jahrgang 2006 Ausgegeben und versendet am 10. November 2006 32. Stück 131. Verordnung des Landeshauptmannes von Steiermark vom 2. November 2006, mit der Maß nahmen zur Verringerung der Immission des Luftschadstoffs PM 10 nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft angeordnet werden (IG-L-Maßnahmenverord nung) Auf Grund der §§ 10, 13, 14, 15 a und 16 des Immissionsschutzgesetzes-Luft (IG-L), BGBl. I Nr. 115/1997, zuletzt in der Fassung BGBl. I Nr. 34/2006, wird verordnet: Inhaltsverzeichnis 1. Abschnitt Allgemeines § 1 Zielbestimmung § 2 Sanierungsgebiete § 3 Besonders belastetes Sanierungsgebiet 2. Abschnitt Maßnahmen § 4 Maßnahmen für Anlagen – Maschinen, Geräte und mobile technische Einrichtungen § 5 Brauchtumsfeuer § 6 Maßnahmen für den Verkehr – Geschwindigkeitsbeschränkungen § 7 Fahrbeschränkung für Schwerfahrzeuge § 8 Fahrbeschränkung für Personenkraftwagen und Kombinationskraftwagen mit Dieselmotoren im Winter 2006/2007 § 9 Fahrbeschränkung für Personenkraftwagen und Kombinationskraftwagen mit Dieselmotoren 3. Abschnitt Schlussbestimmungen § 10 Verweisungen § 11 Gemeinschaftsrecht § 12 Übergangsbestimmungen § 13 Zeitlicher Geltungsbereich 131. Verordnung des Landeshauptmannes von Steiermark vom 2. November 2006, mit der Maß nahmen zur Verringerung der Immission des Luftschadstoffs PM 10 nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft angeordnet werden (IG-L-Maßnahmenverord nung). [CELEX-NR. 396L0062, 399L0030, 32000L0069, 32004L0107] 132. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 2. Oktober 2006 über die Erklärung des Gebietes „Ennstaler Alpen/Gesäuse“ (AT 2210000) zum Europaschutzgebiet Nr. 17. [CELEX-NR. 379L0409, 32003R0807, 392L0043, 32003R1882] 133. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 16. Oktober 2006 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Oberzeiring (politischer Bezirk Judenburg). Das Land 284 LGBl., Stück 32, Nr. 131, ausgegeben am 10. November 2006 4 1. Abschnitt Allgemeines § 1 Zielbestimmung Ziel dieser Verordnung ist, die durch den Menschen beeinflussten Emissionen, die zu Immissions grenzwertüberschrei tungen bei PM 10 (Feinstaub) geführt haben, zu verringern und dadurch die Luftqualität zu verbessern. § 2 Sanierungsgebiete Als Sanierungsgebiete im Sinne des § 2 Abs. 8 IG-L werden folgende Gebiete festgelegt: 1. Sanierungsgebiet „Großraum Graz“ umfassend aus dem Politischen Bezirk die Gemeinden oder Teile von Gemeinden (bezeichnet durch die Katastral gemeinden) Graz Stadt Graz Graz-Umgebung Feldkirchen bei Graz, Gössendorf, Grambach, Hart bei Graz, Hausmann stätten, Pirka, Raaba und Seiersberg 2. Sanierungsgebiet „Mur-Mürz-Furche“ umfassend aus dem Politischen Bezirk die Gemeinden oder Teile von Gemeinden (bezeichnet durch die Katastral gemeinden) Bruck an der Mur Bruck an der Mur, Parschlug, St. Marein im Mürztal Kapfenberg (nur die Katastralgemeinden): Deuchendorf, Diemlach, Hafen dorf, Kapfenberg, Krottendorf, Pötschach, Pötschen, St. Martin, Schör gendorf und Winkl Oberaich (nur die Katastralgemeinden): Oberaich, Oberdorf-Landskron, Picheldorf und Streitgarn St. Lorenzen im Mürztal (nur die Katastralgemeinden): Rammersdorf, Rum pelmühle und St. Lorenzen im Mürztal Judenburg Zeltweg Knittelfeld Apfelberg, Feistritz bei Knittelfeld, Flatschach, Großlobming, Knittelfeld, St. Loren zen bei Knittelfeld, St. Margarethen bei Knittelfeld, Spielberg bei Knittelfeld Kobenz (nur die Katastralgemeinden): Kobenz und Raßnitz St. Marein bei Knittelfeld (nur die Katastralgemeinden): Greuth, Prank und St. Marein Leoben Kraubath an der Mur, Niklasdorf, Proleb, St. Peter-Freienstein, Traboch, Trofaiach Leoben (nur die Katastralgemeinden): Donawitz, Göß, Judendorf, Leiten dorf, Leoben, Mühltal, Prettach und Waasen St. Michael in Obersteiermark (nur die Katastralgemeinden): Brunn, Jassing, Lie singthal, St. Michael in Obersteiermark und Vorderlainsach St. Stefan ob Leoben (nur die Katastralgemeinden): Kaisersberg, Nieder dorf und St. Stefan Mürzzuschlag Mürzhofen Allerheiligen im Mürztal (nur die Katastralgemeinden): Allerheiligen, Edelsdorf und Sölsnitz Kindberg (nur die Katastralgemeinden): Herzogberg, Kindberg, Kind bergdörfl und Kindthal 9 LGBl., Stück 32, Nr. 131, ausgegeben am 10. November 2006 285 3. Sanierungsgebiet „Mittleres Murtal“ umfassend aus dem Politischen Bezirk die Gemeinden oder Teile von Gemeinden (bezeichnet durch die Katastral gemeinden) Bruck an der Mur Breitenau am Hochlantsch, Pernegg an der Mur Graz-Umgebung Deutschfeistritz, Eisbach, Gratkorn, Gratwein, Judendorf-Straßengel, Peggau, Röthelstein, Schrems bei Frohnleiten Frohnleiten (nur die Katastralgemeinden): Adriach, Frohnleiten, Laas, Laufnitzdorf, Mauritzen, Pfannberg, Rothleiten und Wanners dorf Übelbach (nur die Katastralgemeinden): Übelbach Land und Übelbach Markt 4. Sanierungsgebiet „Mittelsteiermark“ umfassend aus dem Politischen Bezirk die Gemeinden oder Teile von Gemeinden (bezeichnet durch die Katastral gemeinden) Deutschlandsberg Aibl, Bad Gams, Deutschlandsberg, Eibiswald, Frauental an der Laßnitz, Georgsberg, Greisdorf, Groß St. Florian, Großradl, Gundersdorf, Hollen egg, Lannach, Limberg bei Wies, Marhof, Pitschgau, Pölfing-Brunn, Pre ding, Rassach, St. Josef (Weststei ermark), St. Martin im Sulmtal, St. Peter im Sulmtal, St. Stefan ob Stainz, Schwanberg, Stainz, Stainztal, Stallhof, Sulmeck-Greith, Unterbergla, Wernersdorf, Wettmannstät ten, Wies Feldbach alle Fürstenfeld alle Graz-Umgebung Attendorf, Brodingberg, Dobl, Edelsgrub, Eggersdorf bei Graz, Fernitz, Hart-Purgstall, Haselsdorf-Tobelbad, Hitzendorf, Höf-Präbach, Kainbach bei Graz, Kals dorf bei Graz, Krumegg, Kumberg, Langegg bei Graz, Laß nitzhöhe, Lieboch, Mel lach, Nestelbach bei Graz, Rohrbach-Steinberg, St. Bartholomä, St. Marein bei Graz, St. Oswald bei Plankenwarth, Stattegg, Stiwoll, Thal, Unterpremstätten, Vasoldsberg, Weinitzen, Werndorf, Wund schuh, Zettling, Zwaring-Pöls Hartberg Bad Waltersdorf, Blaindorf, Buch-Geiseldorf, Dechantskirchen, Dieners dorf, Ebers dorf, Friedberg, Grafendorf bei Hartberg, Greinbach, Großhart, Hartberg, Hartberg Umgebung, Hartl, Hofkirchen bei Hartberg, Kaibing, Kaindorf, Lafnitz, Limbach bei Neudau, Neudau, Pinggau, Pöllau, Pöllau berg, Rabenwald, Rohr bei Hartberg, Rohr bach an der Lafnitz, Saifen Boden, St. Johann bei Herberstein, St. Johann in der Haide, St. Magdalena am Lemberg, Schlag bei Thalberg, Schönegg bei Pöllau, Se bersdorf, Siegersdorf bei Herberstein, Stambach, Stubenberg, Tiefenbach bei Kain dorf, Wörth an der Lafnitz Leibnitz alle Radkersburg alle Voitsberg Bärnbach, Köflach, Krottendorf-Gaisfeld, Ligist, Maria Lankowitz, Moos kirchen, Rosental an der Kainach, St. Johann-Köppling, St. Martin am Wöllmißberg, Söding, Södingberg, Stallhofen, Voitsberg, Weiz Albersdorf-Prebuch, Anger, Etzersdorf-Rollsdorf, Feistritz bei Anger, Floing, Gers dorf an der Feistritz, Gleisdorf, Gutenberg an der Raabklamm, Hirns dorf, Hofstätten an der Raab, Ilztal, Krottendorf, Kulm bei Weiz, Labuch, Laßnitzthal, Ludersdorf-Wilfersdorf, Markt Hartmannsdorf, Mitterdorf an der Raab, Mortantsch, Naas, Nit scha, Oberrettenbach, Pischelsdorf in der Steiermark, Preßguts, Puch bei Weiz, Rei chendorf, St. Margarethen an der Raab, St. Ruprecht an der Raab, Sinabelkirchen, Thannhausen, Ungerdorf, Unterfladnitz und Weiz 286 LGBl., Stück 32, Nr. 131, ausgegeben am 10. November 2006 4 § 3 Besonders belastetes Sanierungsgebiet Als insbesondere durch den Verkehr überdurchschnittlich belastetes Sanierungsgebiet im Sinne des § 2 Abs. 8 i. V. m. § 9b Z 3 IG-L wird das Sanierungsgebiet „Großraum Graz“ (§ 2 Z. 1) festgelegt. 2. Abschnitt Maßnahmen § 4 Maßnahmen für Anlagen Maschinen, Geräte und mobile technische Einrichtungen (1) In allen Sanierungsgebieten dürfen ab der in § 12 festgelegten Übergangsfrist Maschinen, Geräte und sonstige mo bile technische Einrichtun gen, die Luftschad stoffe emittieren (Anlagen im Sinne des § 2 Abs. 10 Z. 2 IG-L), mit Diesel motoren mit mehr als 18 kW nur eingesetzt werden, wenn sie mit Partikelreinigungssystemen ausgestattet sind. Diese Partikelreinigungssysteme müssen 1. einen Abscheidegrad „Anzahlkonzentration“ im Partikel-Größenbereich 20 bis 300 nm (1 nm = 10-9m) von mehr als 95% und 2. einen Abscheidegrad „EC-Massenkonzentration“ von mehr als 90 % aufweisen. (2) Wenn Partikelreinigungssysteme in die genannten Anlagen nachträglich eingebaut werden, darf keine Erhöhung der Emissionen von CO, HC, NO x und PM gegenüber dem Ausgangszustand des Motors erfolgen, insbesondere auch nicht wäh rend der Regeneration des Partikelreinigungssystems – bezogen auf den Zyklus Durchschnitt. Des Weiteren ist eine Erhöhung von Schadstoffemissionen (NO 2 , Dioxine, Furane, PAK, Nitro-PAK, SO 2 , H 2 SO 4 , partikelförmigen Sekun däremissionen und Mineralfaser-Emissionen) im gereinigten Abgas nach dem Partikelreinigungssystem gegenüber dem Ausgangszustand des Motors nicht zulässig. (3) Die Abs. 1 und 2 gelten nicht für Anlagen, die unter § 13 Abs. 2 IG-L fallen, sowie für Notstromaggregate mit we niger als 50 Betriebsstunden pro Jahr. § 5 Brauchtumsfeuer Für Brauchtumsfeuer gemäß § 5 Abs. 1 Z. 1 des Bundesgesetzes über das Verbot des Verbrennens biogener Materialien außerhalb von Anlagen gilt Folgendes: 1. Im besonders belasteten Sanierungsgebiet (§ 3) ist die Entfachung von Brauchtumsfeuern unzulässig. 2. In den Sanierungsgebieten gemäß § 2 Z. 2 bis 4 ist die Entfachung von Brauchtumsfeuern wie folgt ein ge schränkt: a) Brauchtumstage in der Steiermark, an denen ein offenes Feuer im Freien entfacht werden darf, sind aus schließ lich der Karsamstag sowie der 21. Juni (Sommersonnenwende) und b) für Brauchtumsfeuer dürfen nur biogene Materialien gemäß § 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Ver bot des Verbrennens biogener Materialien außerhalb von Anlagen in trockenem Zustand verwendet wer den. § 6 Maßnahmen für den Verkehr Geschwindigkeitsbeschränkungen (1) In den Sanierungsgebieten gelten in der Zeit vom 15. Dezember bis einschließlich 14. März folgende Geschwindig keitsbeschränkungen: 1. auf nachstehenden Autobahnabschnitten (in beide Richtungen): 100 km/h a) A 2: Abschnitt zwischen km 150,400 und km 193,250 (von der Anschlussstelle Sinabelkirchen bis zur An schluss stelle Lieboch) b) A 9: Abschnitt zwischen km 165,100 und km 214,200 (vom Absprung der S 35 bis zur Anschluss stelle Leib nitz) 2. auf Freilandstraßen, ausgenommen Autobahnen und Autostraßen: 80 km/h. (2) Die Geschwindigkeitsbeschränkungen gemäß Abs. 1 gelten nicht, wenn nach anderen Rechtsvorschriften niedrigere oder gleiche Höchstgeschwindigkeiten angeordnet sind. (3) Geschwindigkeitsbeschränkungen gemäß Abs. 1 gelten nicht für Einsatzfahrzeuge gemäß § 2 Abs. 1 Z. 25 StVO 1960. 9 LGBl., Stück 32, Nr. 131, ausgegeben am 10. November 2006 287 § 7 Fahrbeschränkung für Schwerfahrzeuge (1) In den Sanierungsgebieten gilt ab 1. Juli 2007 ganzjährig ein Fahrverbot für Lastkraftfahrzeuge mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen, die vor dem 1. Jänner 1992 erstmals zugelassen worden sind. (2) In den Sanierungsgebieten gilt ab 1. Jänner 2010 ganzjährig ein Fahrverbot für Lastkraftfahrzeuge mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen, die vor dem 1. Oktober 1996 erstmals zuge lassen worden sind. (3) Ausgenommen von dem Verbot nach Abs. 1 und 2 sind Lastkraftfahrzeuge, für die gemäß § 14 Abs. 2 IG L die Beschränkungen gemäß § 14 Abs. 1 Z. 2 IG-L nicht anzuwenden sind, sowie zwingend notwendige Fahrten zur Auf rechterhaltung der Infrastruktur (z. B. zur Sicherstellung der Energieversorgung, Telekommunikation). (4) Ausgenommen von dem Verbot nach Abs. 1 sind Lastkraftfahrzeuge mit Erstzulassung vor dem 1. Jänner 1992, die über einen Nachweis verfügen, dass sie mindestens die Abgasgrenzwerte für Partikel in der Höhe von maximal 0,4 g/kWh einhalten. (5) Ausgenommen von dem Verbot nach Abs. 2 sind Lastkraftfahrzeuge mit Erstzulassung vor dem 1. Okto ber 1996, die über einen Nachweis verfügen, dass sie mindestens die Abgasgrenzwerte für Partikel in der Höhe von maximal 0,15 g/kWh einhalten. (6) Soweit Kraftfahrzeuge nicht gemäß § 14 Abs. 4 IG-L zu kennzeichnen sind, hat der Fahrzeuglenker/die Fahrzeug lenkerin, für den/die ein Ausnahmetatbestand gemäß Abs. 3 oder 4 zutrifft, entsprechende Nachweise mitzuführen und auf Verlangen den Organen der Straßenaufsicht und der Bundespolizei vorzulegen. § 8 Fahrbeschränkung für Personenkraftwagen und Kombinationskraftwagen mit Dieselmotoren im Winter 2006/2007 (1) Für Personenkraftwagen (Klasse M1) und Kombinationskraftwagen (Klasse M1), die mit Dieselmotoren angetrie ben werden und kein Partikelreinigungssystem besitzen, gilt ein Fahrverbot – im besonders belasteten Sanierungsgebiet (§ 3), ausgenommen Autobahnen und Autostraßen, – vom 15. Dezember 2006 bis einschließlich 14. März 2007 – in der Zeit zwischen 5 Uhr und 21 Uhr, – wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: 1. durch Messungen an zumindest zwei im Sanierungsgebiet gele genen Messstellen, ausgenommen Messstel len gemäß § 5 Abs. 2 der Verordnung über das Messkonzept zum Immissionsschutzgesetz-Luft, wird festge stellt, dass der PM 10 Tagesmittelwert von 75 µg/m³ an fünf aufeinander folgen den Ta gen überschritten wird, und 2. auf Grund meteorologischer und sonstiger immissionsrelevanter Parameter besteht eine hohe Wahrscheinlich keit, dass dieser PM 10 Tagesmittelwert auch weiterhin überschritten wird. Das Fahrverbot gilt ab dem sechsten Tag der andauernden hohen PM 10 Belastung. Die Öffentlichkeit ist recht zeitig und in geeigneter Weise über das bevorstehende Fahrverbot sowie über dessen Aufhebung zu informie ren. (2) Vom Fahrverbot sind ausgenommen 1. Personenkraftwagen und Kombinationskraftwagen, für die gemäß § 14 Abs. 2 IG-L die Beschränkun gen ge mäß § 14 Abs. 1 Z. 2 IG-L nicht anzuwenden sind; 2. Personenkraftwagen und Kombinationskraftwagen mit Dieselmotoren, die über einen Nachweis verfügen, dass sie mindestens die Abgasgrenzwerte für Partikel in der Höhe von maximal 0,025 g/km einhalten; 3. Fahrten mit einem privaten Personenkraftwagen oder Kombinationskraftwagen (Hin- und Rückfahrt), a) um folgende Kraftfahrzeuge zum Zweck der Dienstverrichtung erreichen zu können: Einsatzfahrzeuge, Fahr zeuge im öffentlichen Dienst und Fahrzeuge des Straßen dienstes, der Müllabfuhr und der Kanal war tung gemäß §§ 26, 26 a und 27 StVO 1960, der Bahnerhaltung, Fahrzeuge von Bestattungsunternehmen, Fahrzeuge des Bundesheeres sowie Fahrzeuge zur Personenbeförderung im Gelegenheits- oder Werks ver kehr; 288 LGBl., Stück 32, Nr. 131, ausgegeben am 10. November 2006 4 b) von Bediensteten nachstehender Verkehrsbetriebe zum Zweck der Dienstverrichtung (Fahrdienst, Disposi tion und Werkstatt): – Grazer Stadtwerke AG Verkehrsbetriebe (GVB) – Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH (GKB) – Österreichische Bundesbahnen Personenverkehr AG (ÖBB) – Österreichische Bundesbahnen – Postbus (ÖBB-Postbus) – Steiermärkische Landesbahnen (STLB) – Firma Lenkdienst Dobrounig – Firma Gruber Verkehrsbetriebe KG – Firma Format Reisen GmbH Reisebüro und Busbetrieb – Firma Wolfgang Gersin Kraftfahrlinien – Firma Reisekanzlei Fuchs – Firma Stefan Garger – Firma Franz Handl – Firma Kurt Matzer – Bus – Firma Lerchbacher KG – Firma Johann Ofner Transport GmbH und Grünerbus GmbH – Firma Hans Tropper KG Kraftfahrlinien – Reiseunternehmen – Firma Watzke GmbH & Co KG – Firma Weiss Autobusunternehmung GmbH. 4. Fahrten mit einem Personenkraftwagen oder Kombinationskraftwagen, die zur Aufrechterhaltung der Infrastruk tur (z. B. Post, Telekommunikation, Geldtransporte, Sicherstellung der Energie versor gung) zwin gend notwendig sind; 5. Fahrten zu folgenden im Sanierungsgebiet gelegenen Park-and-ride-Plätzen, auf nachstehenden Zu fahrts und Abfahrtsstraßen: a) Judendorfer Straße und Weinzödl Zufahrts- und Abfahrts straßen von km bis km örtliche Beschreibung L 302 0,0 bis 2,7 von LB 67 bis A 9-Unterführung L 302 a, L 302 b gesamter Verlauf A 9-Auffahrtsrampe Richtung Graz LB 67 45,0 bis 49,2 von Gemeindegrenze Graz/Gratkorn bis LB 67 L 328 0,0 bis 0,5 von LB 67 bis L 330 L 330 gesamter Verlauf Verbindung zwischen L 328 und L 329 L 329 2,1 bis 3,3 von L 330 bis Gemeindegrenze Graz/Weinitzen b) Verteilerkreis Webling und Shopping Center West Zufahrts- und Abfahrts straßen von km bis km örtliche Beschreibung LB 67 a 13,9 bis 15,5 Weblinger Gürtel von Anschluss Schwarzer Weg bis Verteilerkreis Webling LB 67 a K, RV, KX Rampen im Bereich des Verteilerkrei ses/Autobahn stumpf LB 70 K, RX, RZ Rampen im Bereich des Verteilerkrei ses/Autobahn stumpf Anschlussstelle LB 67 a Auf- und Abfahrt LB 67 a/Schwarzer Weg von Westen mit Umkehre über Kreisverkehr bei km 13,8 der LB 67 a Privatstraße SCW interne Erschließungsstraßen zwischen Anbindung an LB 67a bei km 14,4 und Park-and-ride-Platz 9 LGBl., Stück 32, Nr. 131, ausgegeben am 10. November 2006 289 c) Shoppingcity Seiersberg Zufahrts- und Abfahrts straßen von km bis km örtliche Beschreibung L 313 2,9 bis 3,5 Anschluss SCS bis Anschluss A 9 L 323 0,0 bis 0,7 von L 313 bis Anschlusskreisverkehr A 9 L 323 K Anschlusskreisverkehr A 9 Shoppingcity Straßen I bis V, Sandgrubenweg und Sandgrubenweg I gesamte Verläufe Privatstraßen, interne Erschließungsstraßen zwi schen Anbindung an L 313 (bei km 2,9 und 3,0) sowie an die L 323 (beim Kreisverkehr L 323K und bei km 0,7) und Park-and-ride-Platz d) Thondorf, Parkhaus Liebenau/Magna, Liebenauer Gürtel und A 2Z Zufahrts- und Abfahrts straßen von km bis km örtliche Beschreibung LB 73 4,8 bis 13,3 von Liebenauer Gürtel bis Gemeindegrenze Haus mann stätten/Empersdorf LB 67 a 11,8 bis 13,0 Liebenauer Gürtel von A 2Z-AST Raaba bis LB 73 L 369 0,0 bis 0,4 von LB 73 bis Gemeindegrenze Vasoldsberg/Haus mann stätten L 371 0,0 bis 1,0 von LB 73 bis Gemeindegrenze Fernitz/Hausmann stätten Gemeindestraße A 2Z gesamter Verlauf von A 2Z bis Liebenauer Hauptstraße Privatstraße zum Park haus gesamter Verlauf Zufahrtsstraße zum Parkhaus Liebenauer Haupt straße 316 6. Fahrten (Zu- und Abfahrten) zur Firma Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & CoKG sowie für die Umkehrmöglich keit des Park-and-ride-Platzes A 2Z auf nachstehender Zufahrts- und Abfahrtsstraße: Zufahrts- und Abfahrtsstra ßen von km bis km örtliche Beschreibung Gemeindestraße Dr.-Auner-Straße zwischen AST A 2Z Auffahrt Richtung Graz Zentrum und Walter-P.-Chrysler-Platz 7. Fahrten zum Flughafen Graz-Thalerhof auf nachstehenden Zufahrts- und Abfahrtsstraßen: Zufahrts- und Abfahrtsstra ßen von km bis km örtliche Beschreibung L 379 0,0 bis 1,8 A 2-AST Graz Mitte/Flughafen bis Gemeindegrenze Feldkirchen/Kalsdorf Gemeindestraße Flughafen straße von Kreisverkehr L 379 bis Flughafen Privatstraßen Flughafen gesamte Verläufe interne Erschließungsstraßen der Flughafenpark plätze 8. Fahrten mit einem Personenkraftwagen oder Kombinationskraftwagen, wenn neben dem Fahrzeuglen ker/ der Fahrzeuglenkerin mindestens eine weitere Person gleichzeitig befördert wird; 290 LGBl., Stück 32, Nr. 131, ausgegeben am 10. November 2006 4 9. Fahrten von mobilen Hilfsdiensten (z. B. Betreuung von alten oder behinderten Menschen, Hauskranken pflege, psychosoziale Dienste), Ärzten/Ärztinnen, Tierärzten/Tierärztinnen sowie von Bediensteten einer Krankenanstalt zum Zweck der Dienstverrichtung; 10. Fahrzeuge der Pannenhilfe und des Abschleppdienstes. (3) Soweit Kraftfahrzeuge nicht gemäß § 14 Abs. 4 IG-L zu kennzeichnen sind, hat der Fahrzeuglenker/die Fahrzeug lenkerin, für den/die ein Ausnahmetatbestand gemäß Abs. 2 zutrifft, soweit möglich entsprechende Nachweise mitzu führen und auf Verlangen den Organen der Straßenaufsicht und der Bundespolizei vorzule gen. (4) Das Fahrverbot gilt im Falle eines unabwendbaren und unvorhersehbaren Ereignisses nicht. Der Landes hauptmann hat den Eintritt und das Ende des unabwendbaren und unvorhersehbaren Ereignisses festzustellen und die Öffentlich keit unverzüglich in geeigneter Weise darüber zu informieren. § 9 Fahrbeschränkung für Personenkraftwagen und Kombinationskraftwagen mit Dieselmotoren (1) Für Personenkraftwagen (Klasse M1) und Kombinationskraftwagen (Klasse M1), die mit Dieselmotoren angetrie ben werden und kein Partikelreinigungssystem besitzen, gilt ein Fahrverbot – im besonders belasteten Sanierungsgebiet (§ 3), ausgenommen Autobahnen und Autostraßen, – vom 15. Dezember bis einschließlich 14. März – in der Zeit zwischen 5 Uhr und 21 Uhr, – wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: 1. durch Messungen an zumindest zwei im Sanierungsgebiet gele genen Messstellen, ausgenommen Messstel len gemäß § 5 Abs. 2 der Verordnung über das Messkonzept zum Immissionsschutzgesetz-Luft, wird festge stellt, dass der PM 10 Tagesmittelwert von 50 µg/m³ an fünf aufeinander folgen den Ta gen überschritten wird, und 2. auf Grund meteorologischer und sonstiger immissionsrelevanter Parameter besteht eine hohe Wahrscheinlich keit, dass dieser Immissionsgrenzwert auch weiterhin überschritten wird. Das Fahrverbot gilt ab dem sechsten Tag der andauernden Grenzwertüberschreitung. Die Öffentlichkeit ist recht zeitig und in geeigneter Weise über das bevorstehende Fahrverbot sowie über dessen Aufhebung zu informie ren. (2) Vom Fahrverbot sind ausgenommen 1. Personenkraftwagen und Kombinationskraftwagen, für die gemäß § 14 Abs. 2 IG-L die Beschränkun gen ge mäß § 14 Abs. 1 Z. 2 IG-L nicht anzuwenden sind; 2. Personenkraftwagen und Kombinationskraftwagen mit Dieselmotoren, die über einen Nachweis verfügen, dass sie mindestens die Abgasgrenzwerte für Partikel in der Höhe von maximal 0,025 g/km einhalten; 3. Fahrten mit einem privaten Personenkraftwagen oder Kombinationskraftwagen (Hin- und Rückfahrt), a) um folgende Kraftfahrzeuge zum Zweck der Dienstverrichtung erreichen zu können: Einsatzfahrzeuge, Fahr zeuge im öffentlichen Dienst und Fahrzeuge des Straßen dienstes, der Müllabfuhr und der Kanal war tung gemäß §§ 26, 26 a und 27 StVO 1960, der Bahnerhaltung, Fahrzeuge von Bestattungsunternehmen, Fahrzeuge des Bundesheeres sowie Fahrzeuge zur Personenbeförderung im Gelegenheits- oder Werks ver kehr; b) von Bediensteten nachstehender Verkehrsbetriebe zum Zweck der Dienstverrichtung (Fahrdienst, Disposi tion und Werkstatt): – Grazer Stadtwerke AG Verkehrsbetriebe (GVB) – Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH (GKB) – Österreichische Bundesbahnen Personenverkehr AG (ÖBB) – Österreichische Bundesbahnen – Postbus (ÖBB-Postbus) – Steiermärkische Landesbahnen (STLB) – Firma Lenkdienst Dobrounig – Firma Gruber Verkehrsbetriebe KG – Firma Format Reisen GmbH Reisebüro und Busbetrieb – Firma Wolfgang Gersin Kraftfahrlinien – Firma Reisekanzlei Fuchs – Firma Stefan Garger – Firma Franz Handl 9 LGBl., Stück 32, Nr. 131, ausgegeben am 10. November 2006 291 – Firma Kurt Matzer – Bus – Firma Lerchbacher KG – Firma Johann Ofner Transport GmbH und Grünerbus GmbH – Firma Hans Tropper KG Kraftfahrlinien – Reiseunternehmen – Firma Watzke GmbH & Co KG – Firma Weiss Autobusunternehmung GmbH. 4. Fahrten mit einem Personenkraftwagen oder Kombinationskraftwagen, die zur Aufrechterhaltung der Infrastruk tur (z. B. Post, Telekommunikation, Geldtransporte, Sicherstellung der Energie versor gung) zwin gend notwendig sind; 5. Fahrten zu folgenden im Sanierungsgebiet gelegenen Park-and-ride-Plätzen, auf nachstehenden Zu fahrts und Abfahrtsstraßen: a) Judendorfer Straße und Weinzödl Zufahrts- und Abfahrts straßen von km bis km örtliche Beschreibung L 302 0,0 bis 2,7 von LB 67 bis A 9-Unterführung L 302 a, L 302 b gesamter Verlauf A 9-Auffahrtsrampe Richtung Graz LB 67 45,0 bis 49,2 von Gemeindegrenze Graz/Gratkorn bis LB 67 L 328 0,0 bis 0,5 von LB 67 bis L 330 L 330 gesamter Verlauf Verbindung zwischen L 328 und L 329 L 329 2,1 bis 3,3 von L 330 bis Gemeindegrenze Graz/Weinitzen b) Verteilerkreis Webling und Shopping Center West Zufahrts- und Abfahrts straßen von km bis km örtliche Beschreibung LB 67 a 13,9 bis 15,5 Weblinger Gürtel von Anschluss Schwarzer Weg bis Verteilerkreis Webling LB 67 a K, RV, KX Rampen im Bereich des Verteilerkrei ses/Autobahn stumpf LB 70 K, RX, RZ Rampen im Bereich des Verteilerkrei ses/Autobahn stumpf Anschlussstelle LB 67 a Auf- und Abfahrt LB 67 a/Schwarzer Weg von Westen mit Umkehre über Kreisverkehr bei km 13,8 der LB 67 a Privatstraße SCW interne Erschließungsstraßen zwischen Anbindung an LB 67 a bei km 14,4 und Park-and-ride-Platz c) Shoppingcity Seiersberg Zufahrts- und Abfahrts straßen von km bis km örtliche Beschreibung L 313 2,9 bis 3,5 Anschluss SCS bis Anschluss A 9 L 323 0,0 bis 0,7 von L 313 bis Anschlusskreisverkehr A 9 L 323 K Anschlusskreisverkehr A 9 Shoppingcity Straßen I bis V, Sandgrubenweg und Sandgrubenweg I gesamte Verläufe Privatstraßen, interne Erschließungsstraßen zwi schen Anbindung an L 313 (bei km 2,9 und 3,0) sowie an die L 323 (beim Kreisverkehr L 323 K und bei km 0,7) und Park-and-ride-Platz 292 LGBl., Stück 32, Nr. 131, ausgegeben am 10. November 2006 4 d) Thondorf, Parkhaus Liebenau/Magna, Liebenauer Gürtel und A 2Z Zufahrts- und Abfahrts straßen von km bis km örtliche Beschreibung LB 73 4,8 bis 13,3 von Liebenauer Gürtel bis Gemeindegrenze Haus mann stätten/Empersdorf LB 67 a 11,8 bis 13,0 Liebenauer Gürtel von A 2Z-AST Raaba bis LB 73 L 369 0,0 bis 0,4 von LB 73 bis Gemeindegrenze Vasoldsberg/Haus mann stätten L 371 0,0 bis 1,0 von LB 73 bis Gemeindegrenze Fernitz/Hausmann stätten Gemeindestraße A 2Z gesamter Verlauf von A 2Z bis Liebenauer Hauptstraße Privatstraße zum Park haus gesamter Verlauf Zufahrtsstraße zum Parkhaus Liebenauer Haupt straße 316 6. Fahrten (Zu- und Abfahrten) zur Firma Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & CoKG sowie für die Umkehrmöglich keit des Park-and-ride-Platzes A 2Z auf nachstehender Zufahrts- und Abfahrtsstraße: Zufahrts- und Abfahrtsstra ßen von km bis km örtliche Beschreibung Gemeindestraße Dr.-Auner-Straße zwischen AST A 2Z Auffahrt Richtung Graz-Zen trum und Walter-P.-Chrysler-Platz 7. Fahrten zum Flughafen Graz-Thalerhof auf nachstehenden Zufahrts- und Abfahrtsstraßen: Zufahrts- und Abfahrtsstra ßen von km bis km örtliche Beschreibung L 379 0,0 bis 1,8 A2-AST Graz Mitte/Flughafen bis Gemeindegrenze Feldkirchen/Kalsdorf Gemeindestraße Flughafen straße von Kreisverkehr L 379 bis Flughafen Privatstraßen Flughafen gesamte Verläufe interne Erschließungsstraßen der Flughafenpark plätze 8. Fahrten mit einem Personenkraftwagen oder Kombinationskraftwagen, wenn neben dem Fahrzeuglenker/ der Fahrzeuglenkerin mindestens zwei weitere Personen gleichzeitig befördert werden; 9. Fahrten von mobilen Hilfsdiensten (z. B. Betreuung von alten oder behinderten Menschen, Hauskranken pflege, psychosoziale Dienste), Ärzten/Ärztinnen, Tierärzten/Tierärztinnen sowie von Bediensteten einer Krankenanstalt zum Zweck der Dienstverrichtung; 10. Fahrzeuge der Pannenhilfe und des Abschleppdienstes. (3) Soweit Kraftfahrzeuge nicht gemäß § 14 Abs. 4 IG-L zu kennzeichnen sind, hat der Fahrzeuglenker/die Fahrzeug lenkerin, für den/die ein Ausnahmetatbestand gemäß Abs. 2 zutrifft, soweit möglich entsprechende Nachweise mitzu führen und auf Verlangen den Organen der Straßenaufsicht und der Bundespolizei vorzule gen. (4) Das Fahrverbot gilt im Falle eines unabwendbaren und unvorhersehbaren Ereignisses nicht. Der Landes hauptmann hat den Eintritt und das Ende des unabwendbaren und unvorhersehbaren Ereignisses festzustellen und die Öffentlich keit unverzüglich in geeigneter Weise darüber zu informieren. 9 LGBl., Stück 32, Nr. 131, ausgegeben am 10. November 2006 293 3. Abschnitt Schlussbestimmungen § 10 Verweise (1) Verweise in dieser Verordnung auf Bundesvorschriften sind als Verweise auf folgenden Fassungen zu verstehen: 1. Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L), BGBl. I Nr. 115/1997 in der Fassung BGBl. I Nr. 34/2006; 2. Verordnung über das Messkonzept zum Immissionsschutzgesetz-Luft, BGBl. II Nr. 263/2004; 3. Bundesgesetz über das Verbot des Verbrennens biogener Materialien außerhalb von Anlagen, BGBl. Nr. 405/1993 i. d. F. BGBl. I Nr. 108/2001; 4. Straßenverkehrsordnung 1960, StVO 1960, BGBl. Nr. 159/1960 in der Fassung BGBl. I Nr. 54/2006. (2) Verweise in dieser Verordnung auf Vorschriften der Europäischen Union sind als Verweise auf folgenden Fas sungen zu verstehen: 1. Richtlinie 1996/62/EG des Rates vom 27. September 1996 über die Beurteilung und Kontrolle der Luftqua lität, ABl. L 296 vom 21. November 1996, S. 55; 2. Richtlinie 1999/30/EG des Rates vom 22. April 1999 über Grenzwerte für Schwefeldioxid und Stickstoff oxide, Partikel und Blei in der Luft, ABl. L 163 vom 29. Juni 1999, S. 41; 3. Richtlinie 2000/69/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. November 2000 über Grenz werte für Ben zol und Kohlenmonoxid in der Luft, ABl. L 313 vom 13. Dezember 2000, S. 12; 4. Richtlinie 2004/107/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über Arsen, Kadmium, Quecksil ber, Ni ckel und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in der Luft, ABl. L 023 vom 26. Jänner 2005, S. 3. § 11 Gemeinschaftsrecht Durch diese Verordnung werden nachstehende Rechtsvorschriften der Europäischen Union umgesetzt: 1. Richtlinie 1996/62/EG; 2. Richtlinie 1999/30/EG; 3. Richtlinie 2000/69/EG; 4. Richtlinie 2004/107/EG. § 12 Übergangsbestimmungen (1) Maschinen, Geräte und mobile technische Einrichtungen mit einer Leistung von mehr als 37 kW, die den Anforde rungen des § 4 nicht entsprechen, dürfen bis zum 31. Dezember 2007 verwendet werden. (2) Maschinen, Geräte und mobile technische Einrichtungen mit einer Leistung von mehr als 18 kW, die den Anforde rungen des § 4 nicht entsprechen, dürfen bis zum 31. Dezember 2008 verwendet werden. § 13 Zeitlicher Geltungsbereich (1) Diese Verordnung tritt – mit Ausnahme des Abs. 2 – mit 1. Dezember 2006 in Kraft. (2) § 9 tritt am 15. Dezember 2007 in Kraft. (3) § 8 tritt mit Ablauf des 14. März 2007 außer Kraft. Für den Landeshauptmann: Landesrat We g s c h e i d e r 132. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 2. Oktober 2006 über die Erklärung des Gebietes „Ennstaler Alpen/Gesäuse“ (AT 2210000) zum Europaschutzgebiet Nr. 17 Auf Grund des § 13 a Abs. 1 des Steiermärkischen Naturschutzgesetzes 1976, LGBl. Nr. 65, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 56/2006, wird verordnet: § 1 Gegenstand Im Bereich der Ennstaler Alpen und des Gesäuses wird ein in den Gemeinden Weng im Gesäuse, Admont, Gaishorn am See, St. Gallen, Landl, Johnsbach, Hieflau und Radmer gelegenes Gebiet zum Europaschutzgebiet erklärt. Dieses Gebiet wird als Europaschutzgebiet Nr. 17 „Ennstaler Alpen/Gesäuse“ bezeichnet. § 2 Schutzzweck Der Schutzzweck des Gebietes liegt in der Erhaltung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszu standes von Schutzgütern nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie nach der Vogelschutz-Richtlinie (Anlage A). § 3 Abgrenzung des Schutzgebietes (1) Die Abgrenzung des Schutzgebietes erfolgt durch planliche Darstellung in Form eines Übersichtsplanes im Maßstab 1 : 70.000 (Anlage B) und eines Detailplanes. (2) Der Übersichtsplan (Anlage B) und der Detailplan werden durch Auflage zur öffentlichen Einsichtnahme kundgemacht. Einsicht kann während der Amtsstunden genommen werden: 1. in den Übersichtsplan (Anlage B): a) beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung bei der für Angelegenheiten des Naturschutzes zustän digen Stelle, b) bei den Bezirkshauptmannschaften Liezen und Leoben sowie c) bei allen Gemeindeämtern der in § 1 genannten Gemeinden; 2. in den Detailplan beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung bei der für Angelegenheiten des Natur schutzes zuständigen Stelle. § 4 Gemeinschaftsrecht Durch diese Verordnung werden folgende Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft umgesetzt: 1. Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wild lebenden Vogelarten, ABl. Nr. L 103, S.1, zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 807/2003 des Rates vom 14. April 2003, ABl. Nr. L 122, 36 ff, Vogelschutz-Richtlinie (VS-RL); 2. Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen, ABl. Nr. L 206/S.7, zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 1882/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. September 2003, ABl. Nr. L 284, S. 1 ff, Fauna-Flora-Habitat Richtlinie (FFH-RL). § 5 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 11. November 2006, in Kraft. Für die Steiermärkische Landesregierung: Landeshauptman Vo v e s 294 LGBl., Stück 32, Nr. 132, ausgegeben am 10. November 2006 4 Anlage A Schutzgüter sind folgende natürliche Lebensräume und Tier- und Pflanzenarten gemäß § 13 Abs. 3 Z. 5 lit. a und lit. b des Steiermärkischen Naturschutzgesetzes 1976: Lebensräume nach der FFH-Richtlinie – Anhang I Code Nr. Lebensraumtyp 3220 Apine Flüsse und ihre krautige Ufervegetation 3270 Chenopodietum rubri von submontanen Fließgewässern 4060 Alpine und subalpine Heiden 6170 Alpine und subalpine Kalkrasen 6430 Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe 6520 Magere Berg-Mähwiesen 7230 Kalkreiche Niedermoore 8120 Kalk- und Kalkschieferschutthalden der montanen bis alpinen Stufe (Thlaspietea rotundifolii) 8210 Natürliche Kalkfelsen und Kalkfelsabstürze mit ihrer Felsspaltenvegetation (Calcareous sub-types) 8310 Nicht touristisch erschlossene Höhlen 91F0 Eichen-, Ulmen-Eschen-Mischwälder am Ufer großer Flüsse 9110 Hainsimsen-Buchenwald 9130 Waldmeister-Buchenwald 9140 Subalpiner Buchenwald mit Ahorn und Bergampfer 9150 Orchideen-Buchenwald 9410 Bodensaure Fichtenwälder 9420 Lärchen-Zirben-Wälder Säugetiere nach der FFH-Richtlinie – Anhang II Code Nr. Deutscher Name Wissenschaftlicher Name 1303 Kleine Hufeisennase Rhinolophus hipposideros 1308 Mopsfledermaus Barbastella barbastellus 1355 Fischotter Lutra lutra Pflanzen nach der FFH-Richtlinie – Anhang II Code Nr. Deutscher Name Wissenschaftlicher Name 1381 Dicranum viride 1386 Buxbaumia viridis 1902 Frauenschuh Cypripedium calceolus 9 LGBl., Stück 32, Nr. 132, ausgegeben am 10. November 2006 295 Vögel nach der VS-Richtlinie – Anhang I Code Nr. Deutscher Name Wissenschaftlicher Name A072 Wespenbussard Pernis apivorus A081 Rohrweihe Circus aeruginosus A082 Kornweihe Circus cyaneus A091 Steinadler Aqulia chrysaetos A094 Fischadler Pandion haliaetus A103 Wanderfalke Falco peregrinus A104 Haselhuhn Bonasa bonasia A108 Auerhuhn Tetrao urogallus A215 Uhu Bubo bubo A217 Sperlingskauz Glaucidium passerinum A223 Rauhfußkauz Aegolius funereus A239 Weißrückenspecht Dendrocopos leucotos A241 Dreizehenspecht Picoides tridactylus A320 Zwergschnäpper Ficedula parva A408 Alpenschneehuhn Lagopus mutus A409 Birkhuhn Tetrao tetrix Schutzgüter sind folgende prioritäre Lebensräume gemäß § 3 Abs. 3 Z. 7 und Z. 8 des Steiermärkischen Naturschutzgesetzes 1976: Prioritäre Lebensräume nach der FFH-Richtlinie – Anhang I Code Nr. Lebensraumtyp 4070 Buschvegetation mit Pinus mugo und Rhododendrum hirsutum 7220 Kalktuffquellen 9180 Schlucht- und Hangmischwälder 91E0 Restbestände von Erlen- und Eschenwäldern an Fließgewässern Säugetiere nach der FFH-Richtlinie – Anhang II Code Nr. Deutscher Name Wissenschaftlicher Name 1354 Braunbär Ursus arctos Gliederfüßler nach der FFH-Richtlinie – Anhang Ii Code Nr. Deutscher Name Wissenschaftlicher Name 1087 Alpenbock Rosalia alpina 296 LGBl., Stück 32, Nr. 132, ausgegeben am 10. November 2006 4 133. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 16. Oktober 2006 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Oberzeiring (politischer Bezirk Judenburg) Auf Grund des § 4 Abs. 1 der Steiermärkischen Gemeindeordnung 1967, LGBl. Nr. 115, zuletzt in der Fas sung der Kundmachung LGBl. Nr. 49/2004, wird verordnet: § 1 Der im politischen Bezirk Judenburg gelegenen Marktgemeinde Oberzeiring wird mit Wirkung vom 1. November 2006 das Recht zur Führung eines Gemeindewappens mit folgender Beschreibung verliehen: „In schwarzem Schild silbern ein nach links gerichteter, bärtiger Bergmann in langem, mittig geschürztem Bergkittel, auf das rechte Knie gestützt, einen runden gegupften Hut auf dem Kopf und mit beiden Händen ein Bergeisen gegen rechts aus dem Schildfuß wachsendes silbernes Gestein führend.“ § 2 Die der Marktgemeinde Oberzeiring ausgefertigte Wappenurkunde enthält die Beschreibung und eine Abbildung des Gemeindewappens. Für die Steiermärkischen Landesregierung: Landeshauptmann Vo v e s 9 LGBl., Stück 32, Nr. 133, ausgegeben am 10. November 2006 297 P. b. b. – GZ. 02Z032441 M Erscheinungsort Graz Verlagspostamt 8010 Graz Herausgeber: Amt der Steiermärkischen Landesregierung. – Medienfabrik Graz / Steierm. Landesdruckerei GmbH – 4539-2006 GEDRUCKT AUF UMWELTSCHUTZPAPIER Allgemeine Verkaufsbedingungen für das Jahr 2006 Der Bezugspreis für das Jahresabonnement des Landesgesetzblattes für das Land Steiermark beträgt infolge der gesetzlichen Erhöhungen beim Zeitungsversand vorbehaltlich unvorhersehbarer Steigerungen bei den Herstellungskosten: bis zu einem Jahresumfang im Inland1 im Ausland1 von 350 Seiten E 51,– E 87,– 1 Preise inkl. Versandspesen Wird dieser Umfang überschritten, erfolgt für den Mehrumfang eine aliquote Nachverrechnung. Bezugsanmeldungen richten Sie bitte an MEDIENFABRIK GRAZ, VERLAGS- UND VERTRIEBSGMBH, HOFGASSE 15, 8010 GRAZ; TEL: ++43 (0316) 8095 DW 18, FAX: ++43 (0316) 8095 DW 48; E-MAIL: silvia.zierler@mfg.at Ersatz für abgängige oder mangelhaft zugekommene Auslieferungen des Landesgesetzblattes ist binnen vier Wochen nach dem Erscheinen bei der Abonnementstelle anzufordern. Nach Ablauf dieses Zeitraumes werden solche Reklamationen ausnahmslos als Einzelbestellungen behandelt. Einzelbestellungen und Lagerverkauf: Einzelne Exemplare des Landesgesetzblattes sind erhältlich gegen Entrichtung des Verkaufspreises von E 1,10 bis zu 4 Seiten zuzüglich E 0,55 für alle weiteren zwei Seiten plus Versandkosten. Versandstelle: MEDIENFABRIK GRAZ, VERLAGS- UND VERTRIEBSGMBH, Hofgasse 15, 8010 Graz; Tel: ++43 (0316) 8095 DW 18, Fax: ++43 (0316) 8095 DW 48; E-MAIL: silvia.zierler@mfg.at Lagerverkauf: MEDIENFABRIK GRAZ, VERLAGS- UND VERTRIEBSGMBH, VERLAGSSHOP, Hofgasse 15, 8010 Graz 0

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