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Laws of Germany

Tenth Ordinance amending Seeds Ordinances

Made 2001-10-01 · Text as of 2026-10-01

Public law and official guidance, published as research. Not legal, tax or financial advice.

About this law

Original title
Zehnte Verordnung zur Änderung saatgutrechtlicher Verordnungen.
Language
German
Kind
Regulation
Organisation
European Union
Country
Germany
Subjects
Cultivated plants
Keywords
plant production, seeds/planting material, crops, vegetables/legumes, plant variety, viticulture/oenological practices
Categories
agriculture

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  1. 2588 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 51, ausgegeben zu B01111 am 12. Oktober 2001 Zehnte Verordnung zur Anderung saatgutrechtlicher Verordnungen*) Vom 1. Oktober 2001 Auf Grund des § 1 Abs. 2 Satz 1, des § 5 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a und b und Nr. 6, des § 9 Abs. 1 und des § 22 Abs. 1 Nr. 1 und 4 und Abs. 2 des Saatgutverkehrs gesetzes vom 20. August 1985 (BGBI. I S. 1633), die zuletzt durch Artikel 2 Nr. 39 des Gesetzes vom 25. November 1993 (BGBI. I S. 1917) geandert warden sind, jeweils in Verbindung mit Artikel 56 des Zusta11dig keitsa11passu11gs-Gesetzes vom 18. Marz 1975 (BGBI. I S. 705) und dem Organisationserlass vom 22. Januar 2001 (BGBI. I S. 127) verord11et das Bu11desmi11isterium fur Verbraucherschutz, Ernahrung und Landwirtschaft: Artikel 1 Anderung der Verordnung i.iber das Artenverzeichnis zum Saatgutverkehrsgesetz In der Anlage der Verordnung uber das Arte11verzeich11is zum Saatgutverkehrsgesetz vom 27. August 1985 (BGBI. I S. 1762), die zuletzt durch Artikel 1 der Verord11u11g vom 18. Dezember 1995 (BGBI. I S. 2056) geandert warden ist, wird Nummer 1.2.3.1 wie folgt gefasst: ,, 1.2.3.1 Brassica nap us L. Kohl rube var. 11apobrassica (L.) Rchb. (partim) Artikel 2 auBer Steckrube". Anderung der Saatgutverordnung Die Saatgutverord11u11g i11 der Fassung der Beka1111t machu 119 vom 11. Mai 1999 (BGBI. I S. 946) wird wie folgt gea11dert: ') Diese Verordnung dient der Umsetzung folgender Richtlinien: 1. Richtlinie 93/85/EWG des Rates vom 4. Oktober 1993 zur Bekiimp fung der bakteriellen Ringfaule der Kartoffel (ABI. EG Nr. L 259 S. 1). 2. Richtlinie 98/57 /EG des Rates vom 20. Juli 1998 zur Bekampfung von Ralstonia solanacearum (Smith) Yabuuchi et al. (ABI. EG Nr. L235 S.1). 3. Richtlinie 98/96/EG des Rates vom 14. Dezember 1998zur iinderung unter anderem hinsichtlich der nichtamtlichen Feldbesichtigung nach den Richtlinien 66/400/EWG, 66/401 /EWG. 66/402/EWG. 66/403/EWG. 69/208/EWG. 70/457/EWG und 70/458/EWG iiber den Verkehr mit Betariibensaatgut. Futterpflanzensaatgut, Getreide saatgut, Pflanzkartoffeln, Saatgut von 01- und Faserpflanzen und Gemiisesaatgut sowie iiber einen gemeinsamen Sortenkatalog fur landwirtschaftliche Pflanzenarten (ABI. EG Nr. L 25 S. 27), 4. Richtlinie 1999/54/EG der Korn mission vom 26. Mai 1 999 zur iinde rung der Richtlinie 66/402/EWG des Rates iiber den Verkehr mit Getreidesaatgut (ABI. EG Nr. L 142 S. 30). 1. 111 § 2 wird 11ach Nummer 6 der Pu11kt durch ei11 Semikolon ersetzt u11d folge11de Nummer an gefugt: ,,7. Hybriditat: A11teil der durch Fremdbefruchtu11g erzeugte11 Korner bei Saatgut voI1 Hybridsorte11, das aus Feldbesta11de11 erwachsen ist, die mit einem Gametozid beha11delt warden si11d." 2. Dem§ 7 werde11 folge11de Absatze angefugt: ,,(7) Die A11erke1111u11gsstelle ka1111 ei11e11 private11 Feldbesta11dsprufer mit der Durchfuhrung der Feld besta11dsprufu11g bei Vermehru11gsflache11 zur Erzeu gu11g Zertifizierte11 Saatgutes vo11 Betarube11, Futter pfla11ze11, Getreide sowie 01- u11d Faserpfla11ze11 beauftrage11, we1111 sichergestellt ist, dass 1. der Feldbesta11dsprufer uber die fur die Durch fuhru11g der Feldbesta11dsprufu11g erforderliche11 Ke1111t11isse u11d Fahigkeite11 verfugt u11d 2. der Feldbesta11dsprufer kei11 wirtschaftliches lnteresse am Ergeb11is der Feldbesta11dsprufu11g hat. Die A11erke1111u11gsstelle hat de11 privaten Feldbe standsprufer zur gewissenhaften und unparteiischen Durchfuhru11g der Feldbesta11dsprufu11g u11ter Beach tu11g der Vorschrifte11 dieser Verord11u11g beso11ders zu verpflichte11 u11d die Verpflichtung akte11ku11dig zu machen. (8) Die A11erke1111u11gsstelle hat die Beauftragu11g des private11 Feldbesta11dsprufers zu widerrufe11, weI111 dieser die Prufu11ge11 wiederholt oder i11 11icht u11 erheblicher Weise ma11gelhaft durchfuhrt. Im Ubrige11 bleibe11 die de11 §§ 48 u11d 49 des Verwaltungsver fahrensgesetzes entsprechenden landesrechtlichen Vorschriften unberuhrt. (9) Die A11erke1111u11gsstelle hat bei 1. 10 vom Hundert der Vermehrungsflachen selbst bestaubender Arten und 2. 20 vom Hundert der Vermehrungsflachen fremd bestaubender Arten, die durch einen privaten Feldbestandsprufer gepruft werde11, selbst eine zusatzliche Feldbestandsprufung durchzufuhren." Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Tei I I Nr. 51, ausgegeben zu Bonn am 12. Oktober 2001 2589 3. § 9 wird wie folgt gefasst: ,,§9 Mitteilung des Ergebnisses der Feldbestandsprufung Die A11erke1111u11gsstelle teilt dem Antragsteller und dem Vermehrer das Ergebnis der Feldbesta11dspru fu11g sowie das Ergebnis der Prufung des Bestandes von Stecklingen im Ansaatjahr schriftlich mit; im Falle mehrfacher Feldbesichtigung oder Nachbesichtigung Jedoch erst 11ach der letzte11 Besichtigung." 4. § 12 wird wie folgt geandert: a) 111 Absatz 1 Satz 2 werde11 die Worter ,,vo11 Orga11e11 der Europaische11 Gemei11schafte11" durch die Worter ,,der Europaischen Gemeinschaft" ersetzt. b) Fol gender Absatz wird angefugt: ,,(4) Die Anerke1111ungsstelle ka1111 bis zum 30. Juni 2002 ei11 privates Laboratorium mit der Durchfuhrung der Beschaffe11heitsprufu11g sowie der erneuten Beschaffenheitsprufung nach § 15 Abs. 1 beauftrage11, wenn sichergestellt ist, dass 1. das beauftragte Laboratorium die A11forderu11 ge11 nach Artikel 3 Abs. 2 bis 4 der E11tschei du11g 98/320/EG der Kommissio11 vom 27. April 1998 uber die Durchfuhrung eines zeitlich be fristeten Versuchs betreffend die Probenahme und Prufung vo11 Saatgut im Rahme11 der Richt li11ie11 66/400/EWG, 66/401/EWG, 66/402/EWG und 69/208/EWG des Rates (ABI. EG Nr. L 140 S. 14) erfullt und 2. die Tatigkeit des beauftragte11 Laboratoriums vo11 der A11erke1111u11gsstelle e11tspreche11d den Bestimmu11ge11 des Artikels 3 Abs. 5 und 6 der Entscheidung 98/320/EG der Kommission uberwacht wird." 5. § 13 Satz 1 wird wie folgt gefasst: ,,Die A11erke1111u11gsstelle teilt das Ergebnis der Be schaffe11heitsprufu11g dem Antragsteller, dem Ver mehrer und demje11ige11, in desse11 Betrieb die Probe e11t11omme11 warden ist, schriftlich oder auf elektro 11ischem Wege mit." 6. Dem§ 14 Abs. 2 wird fol gender Satz angefugt: ,,Im Falle der Durchfuhrung der Beschaffenheits prufung durch Beauftragte 11ach § 12 Abs. 4 ist der A11erke1111u11gs11ummer der Buchstabe ,,A" hi11zuzu fuge11." 7. § 16 wird wie folgt geandert: a) Absatz 1 wird wie folgt geandert: aa) Satz 1 wird wie folgt gefasst: ,,Die Anerkennungsstelle pr0ft, soweit sie es tor erforderlich halt, anerkanntes Saatgut und in jedem Falle Basissaatgut und Zertifiziertes Saatgut zur Erzeugung von Zertifiziertem Saatgut, bei dem nach § 7 Abs. 7 ein privater Feldbestandsprufer mit der Durchfuhrung der Feldbesta11dsprufu11g beauftragt werde11 soil, anhand der dafur e11t11omme11e11 Probe daraufhi11 11ach, ob es oder sei11 Aufwuchs sortenecht ist und erke1111e11 lasst, dass die A11forderu11gen an den Gesundheitszustand erfullt ware11." bb) 111 Satz 2 werde11 nach dem Wort ,,Rogge11" die Worte ,,sowie Basissaatgut vo11 Sorte11 11ach § 55 Abs. 2 des Saatgutverkehrsgesetzes" eingefugt. b) Nach Absatz 3a werde11 folgende Absatze ei11 gefugt: ,,(3b) Bei Zertifiziertem Saatgut voI1 Hybridsorte11 vo11 Getreide auBer Rogge11 fuhrt das Bundes sortenamt an mindestens 10 vom Hundert der e11t11omme11en Probe11 eine Nachprufung durch. Die Sortenechtheit gilt 11ur als gegebe11, we1111 im Aufwuchs der Anteil der Pfla11ze11, die 11icht hi11 reiche11d sortenecht sind, 10 vom Hundert 11icht u berstei gt. (3c) Die Nachprufung muss bei Basissaatgut und Zertifiziertem Saatgut zur Erzeugung voI1 Zer tifiziertem Saatgut, bei dem 11ach § 7 Abs. 7 ei11 privater Feldbestandsprufer mit der Durchfuhrung der Feldbestandsprufung beauftragt werden soil, vor der A11erke1111u11g des daraus erzeugte11 Zertifi zierte11 Saatgutes abgeschlosse11 sei11." c) In Absatz 4 Satz 1 werde11 die Worter ,,von Or ga11e11 der Europaischen Gemeinschafte11" durch die Worter ,,der Europaischen Gemeinschaft" er setzt. 8. I n § 29 Abs. 2 Satz 2 werden die Worter ,,von Organen der Europaischen Gemeinschaften" durch die Worter ,,der Europaische11 Gemeinschaft" ersetzt. 9. § 33 wird wie folgt geandert: a) Absatz 1 wird wie folgt gefasst: ,,(1) Die Packu11ge11 oder Behaltnisse mit a11 erka11ntem Saatgut mussen auf dem Etikett, im Falle der Nummer 2 auf dem Etikett oder einem Zusatzetikett, jeweils zusatzlich folgende Angaben tragen: 1. ,,Nicht zur Nutzung als Futterpflanze bestimmt" bei Saatgut von Grasersorten, dessen Auf wuchs nicht zur Nutzung als Futterpflanze bestimmt ist (§ 30 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 des Saat g utverkehrsgesetzes); 2. ,,Zur Ausfuhr auBerhalb der Vertragsstaate11" bei Saatgut, das nach § 4 Abs. 2 des Saatgut verkehrsgesetzes anerkannt warden oder das nicht zum Anbau in einem Vertragsstaat bestimmt ist (§ 30 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 des Saat g utverkehrsgesetzes)." b) In Absatz 6 Satz 1 werden die Worter ,,von Or ganen der Europaischen Gemeinschaften" durch die Worter ,,der Europaischen Gemeinschaft" er setzt. 10. In§ 42 Abs. 3 Satz 1 wird das Datum ,,30. Juni 2000" durch das Datum ,,31. August 2001" ersetzt. 2590 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Tei I I Nr. 51, ausgegeben zu B01111 am 12. Oktober 2001 11. Anlage 2 wird wie folgt geandert: a) Nummer 1.1.1.1.2 wird wie folgt gefasst: Basissaatgut (Pflanzen) ,,1.1.1.1.2 im Falle von Hybridsorten hin sichtlich ihrer Erbkompo11e11te11 den bei der Zulassung der Sorte festgestellten Auspragungen der wichtigen Merkmale nicht hi11 reiche11d entsprechen oder ei11er a11dere11 Sorte, Hybridsorte oder Erbkomponente zugehoren; wird Zertifiziertes Saatgut einer Hybridsorte voI1 Roggen in einer Mischung der mutterlichen und vaterlichen Erbkomponente erzeugt, so gilt der Anteil der Pflanzen der vaterlichen Erb komponente nicht als Fremdbesatz 2 5 b) Nummer 1.3.1.3 wird durch folgende Nummern ersetzt: ,,1.3.1.3 bei Hybridsorte11 vo11 Getreide au Ber Weize11 u11d Rogge11 zu Feldbesta.11de11 a11derer Sorte11 oder Erbkompo11e11te11 derselbe11 Art 1.3.1.3a bei Hybridsorten von Weizen 1.3.1.3b bei Hybridsorte11 vo11 Rogge11 zu Feldbesta.11de11 a) anderer Sorten oder Erbkompo11e11te11 von Roggen, b) derselbe11 Erbkomponente, die ei11e11 uber der Norm liege11de11 Besatz mit nicht hinreichend sortenechten Pflanzen aufweisen, u11d c) a11derer Arte11, dere11 Pollen zu Fremd befruchtu11g fuhre11 k61111e11, im Falle der Erzeugu11g mit ei11er ma.1111lich sterile11 Erbkompo11e11te bei Erzeugung der vaterliche11 Erbkomponente c) Nummer 1.4 wird wie folgt gefasst: ,, 1.4 Befruchtu11gsle11ku11g bei Hybridsorten Zertifizie1ies Saatgut (Pflanzen) 15". Basissaatgut (m) 2 100 25 1 000 600". Ze1iifizie1ies Saatgut zweiter Generation (Pflanzen) 4 Zertifiziertes Saatgut (m) 50 25 500 1.4.1 Bei Hybridsorte11 vo11 Getreide auBer Rogge11, dere11 Saatgut u11ter Verwe11du11g ei11es Gametozides erzeugt wird, muss die Hybriditat mi11deste11s 95 v.H. betrage11. Wird die Hybriditat bei der Saatgut untersuchung bestimmt, ka1111 auf ihre Bestimmung bei der Feldbesichtigung verzichtet werden. 1.4.2 Bei Hybridsorten von Roggen 1.4.2.1 muss bei der Erzeugung von Basissaatgut der mutterlichen Erbkomponente der Sterilitatsgrad der mannlich sterilen Erbkomponente mindestens 98 v. H. betragen, 1.4.2.2 darf bei der Erzeugung von Zertifiziertem Saatgut der Anteil der Pflanzen der vaterlichen Erb komponente das vom Zuchter angegebene Mischungsverhaltnis der mutterlichen und vaterlichen Erbkomponenten zur Erzeugung von Zertifiziertem Saatgut nicht deutlich uberschreiten." d) Nummer 3.2.1.3 wird gestrichen. e) Nach Nummer 3.2.2 wird folgende Nummer angefugt: ,,3.2.3 Der Feldbestand von Lupinen darf nicht in groBerem AusmaB von Anthraknose befallen sein." Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Tei I I Nr. 51, ausgegeben zu Bonn am 12. Oktober 2001 2591 t) In Nummer7.1.1.3wirdSpalte1 wiefolgtgefasst: ,,Sellerie, Paprika, Cardy, Tomate, Aubergine". g) In Nummer7.1.1.4wirdSpalte1 wiefolgtgefasst: ,,Mangold, Rote Rube". h) In Nummer7.1.1.6wirdSpalte1 wiefolgtgefasst: ,,Kerbel, Winterendivie, Blattzichorie, Fenchel, Salat, Spinat, Feldsalat". i) In Nummer7.1.1.7wirdSpalte1 wiefolgtgefasst: ,,Wassermelone, Melone, Gurke, Riesenkurbis, Gartenkurbis, Zucchini". 12. Anlage 3 wird wie folgt gea.11dert: a) 111 der Bezeich11u11g der A11lage wird die A11gabe ,,§ 12 Abs. 3 u11d 4" durch die A11gabe ,,§ 12 Abs. 3" ersetzt. b) In Nummer 1.1.5 wird in der das Basissaatgut betreffenden Zeile in Spalte 3 der Angabe ,,92" der FuBnoten hinweis ,,7)" angefugt. c) Nummer 2 wird wie folgt gea.11dert: aa) Im Tabellenkopf zu Spalte 2 werde11 die W6rter ,,H = Ha11delssaatgut" gestriche11. bb) FuBnote 5 wird gestrichen. d) In Nummer 4 werden im Tabellenkopf zu Spalte 2 die W6rter ,,H = Handelssaatgut" gestrichen. e) Nummer 5 wird wie folgt geandert: aa) In Nummer 5.1.2 und 5.1.4 werden jeweils in Spalte 15 die FuBnotenhinweise ,,5)" und ,,6)" gestrichen. bb) 111 Nummer 5.2.3 werden die W6rter ,,Alternaria spp." durch die W6rter ,,Alternaria li11icola," ersetzt. cc) Die FuBnote11 5 u11d 6 werde11 gestriche11. t) Die Nummern 7 .1.1 bis 7 .1.23 werde11 durch folge11de Num mern ersetzt: Hochstbesatz Mindest Hoch st- Technische mit anderen Sonstige Art keimfahigkeit1) gehalt an Mindest- Pflanzena,ten An Feuchtigkeit2) reinheit bezogen auf forderungen das Gewicht3) (v.H. der reinen Korner (v.H. oder Kn au el) (vH) des Gewichts) (v.H.) 1 2 3 4 5 6 ,,7.1.1 Zwiebel 70 13 97 0,5 7.1.2 Porree 65 13 97 0,5 7.1.3 Kerbel 70 96 7.1.4 Sellerie 70 13 97 7.1.5 Spargel 70 15 96 0,5 7.1.6 Mangold 70 97 0,5 7.1.7 Rote Rube 70 15 97 0,5 4) 7.1.8 Kohlrabi, Grunkohl, Brokkoli, WeiBkohl, Rotkohl, Wirsing, Rose11kohl, Chinakohl 75 10 97 7.1.9 Blume11kohl 70 10 97 7.1.10 Herbstrube, Mairube 80 10 97 1 7.1.11 Paprika 65 13 97 0,5 7.1.12 Winterendivie 65 13 95 1 7.1.13 Blattzichorie 65 95 1,5 7.1.14 Wassermelo11e, Melone 75 98 0,1 7.1.15 Gurke 80 13 98 0,1 7.1.16 Riesenk0rbis 80 98 0,1 7.1.17 Gartenk0rbis, Zucchini 75 13 98 0,1 7.1.18 Cardy 65 96 0,5 7.1.19 Mohre 65 13 95 1 5) 2592 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Tei I I Nr. 51, ausgegeben zu B01111 am 12. Oktober 2001 Mindest Hochst- Technische Art keimfahigkeit1) gehalt an Mindest Feuchtigkeit2) rein he it (v.H. der reinen Korner (v.H. oder Knauel) (v.H.) des Gewichts) 1 2 3 4 7.1.20 Fenchel 70 96 7.1.21 Salat 75 13 95 7.1.22 Tomate 75 13 97 7.1.23 Petersilie 65 13 97 7.1.24 Prunkbohne 80 15 98 7.1.25 Buschbohne, Sta11ge11boh11e 75 15 98 7.1.26 Erbse (auBer Futtererbse) 80 15 98 7.1.27 Rettich, Radieschen 70 10 97 7.1.28 Sc hwarzwurzel 70 13 95 7.1.29 Aubergine 65 96 7.1.30 Spinat 75 13 97 7.1.31 Feldsalat 65 13 95 7.1.32 Dicke Bohne 80 15 98 13. Anlage 4 wird wie folgt geandert: a) I 11 Nummer 6.1 wird nach dem Wort ,,Gurke" das Wort,,, Fenchel" angefi..igt. Hochstbesatz mit anderen Pflanzenarten bezogen auf das Gewicht3) (v.H.) 5 0,5 0,5 1 0,1 0,1 0,1 1 0,5 0,1 ". Sonstige An forderungen 6 b) In Nummer 6.2 wird nach dem Wort ,,Porree," das Wort ,,Kerbel," und nach dem Wort ,,Tomate," das Wort ,,Aubergine," eingefi..igt. c) In Nummer 6.4 wird nach dem Wort ,,Spargel," das Wort ,,Mangold," eingefi..igt und nach dem Wort ,,Rote Ri..ibe" das Wort,,, Melone" angefi..igt. d) 117 Nummer 6.6 wird nach dem Wort ,,Winterendivie" das Wort,,, Blattzichorie" angefi..igt. e) Nach Nummer 6.6 wird folgende Nummer ei ngefi..igt: ,,6.6a Wassermelone, Riesenki..irbis Hochstgewicht einer Pattie (1) 2 20 f) 111 Nummer 6.12 wird dem Wort ,,Rettich" das Wort ,,Cardy," vorangestellt. g) In Nummer 7.1 wird in Spalte 2 die Angabe ,,20" durch die Angabe ,,251)" ersetzt. h) Nach dem der Tabelle 11achfolge11de11 Satz wird folgende FuBnote angefi..igt: Mindestgewicht einer Probe (g) 250(125)". ,. 1i Bei Saatgut von Hybridroggen. dem Saatgut von Populationssorten zur Sicherung der Bestaubung beigemischt wird. betragt das Hbchstgewicht einer Partie 30 1." 14. 117 Anlage 6 werden die Nummern 2.1.1 und 2.1.2 wie folgt gefasst: Art ,,2.1.1 Zwiebel, Kerbel, Spargel, Mangold, Rote Rube, Herbstri..ibe, Mairi..ibe, Wassermelone, Riesenkurbis, Gartenkurbis, Zucchini, Mohre, Rettich, Nettogewicht der reinen Korner oder Knauel (kg) 2 Radieschen, Schwarzwurzel, Spinat, Feldsalat 0,5 2.1.2 Porree, Sellerie, Kohlrabi, Grunkohl, Blumenkohl, Brokkoli, WeiBkohl, Rotkohl, Wirsing, Rosenkohl, Chinakohl, Paprika, Winterendivie, Blatt zichorie, Melone, Gurke, Cardy, Fenchel, Salat, Tomate, Petersilie, Aubergine 0,1 ". Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Tei I I Nr. 51, ausgegeben zu Bonn am 12. Oktober 2001 2593 Artikel3 A.nderung der Pflanzkartoffelverordnung Die Pflanzkartoffelverord11u11g vom 21. Januar 1986 (BGBI. I S. 192), zuletzt geandert durch Artikel 2 der Verord11u11g vom 23. Juli 1997 (BGBI. I S. 1906), wird wie folgt geandert: 1. § 5 wird wie folgt geandert: a) 111 Absatz 3 Nr. 2 Buchstabe c wird das Wort ,,Bakterie11ri11gfaule" durch die W6rter ,,Bakterielle Ringfaule" ersetzt. b) Absatz 7 wird aufgehobe11. 2. In § 8 Abs. 2 wird die Angabe ,,Anlage 2 Nr. 2" durch die Angabe ,,Anlage 2 Nr. 2.2 oder 2.3" ersetzt. 3. § 13 wird wie folgt gefasst: ,,§ 13 Beschaffen he its prufung Die Beschaffenheitsprufung besteht aus der Pru fung auf Viruskrankheiten, Bakterielle Ringfaule und Schleimkrankheit sowie der Prufung auf weitere K11olle11krankheite11 und auBere Mangel." 4. § 14 wird wie folgt geandert: a) Die Uberschrift wird wie folgt gefasst: ,,§ 14 Probenahme fur die Prufung auf Viruskrankheiten, Bakterielle Ringfaule und Schleimkrankheit". b) Nach Absatz 1 wird fol gender Absatz eingefugt: ,,(1 a) Der Probenehmer entnimmt die Probe fur die Laborprufung auf Bakterielle Ringfaule und Schleimkrankheit 1. dem Feldbestand kurz vor der Ernte oder 2. dem Pflanzgut wahrend der Einlagerung oder dem ei11gelagerte11 Pflanzgut." c) Absatz 2 wird wie folgt gefasst: ,,(2) Die Gr6Be der Flache oder das H6chst gewicht der Partie, vo11 der jeweils eine Probe zu e11t11ehme11 ist, und die Mi11destme11ge der Probe ergebe11 sich 1. furViruskra11kheite11ausA11Iage3 Nr.1, Vorstufen pflanzgut EWG1 ,,3.1.1 Schwarzbei nig keit; als schwarzbeinige Pflanze gilt auch jede Stelle, an der Knol len oder Kraut von schwarz beinigen Pflanzen liegen geblieben sind 0/0,21) 0 2. fur Bakterielle Ringfaule und Schleimkrankheit aus Anlage 3 Nr. 1 a." d) In Absatz 4 werden die W6rter ,,nach Absatz 1 Nr. 2" durch die W6rter ,,dem Pflanzgut nach Absatz 1 Nr. 2 oder Absatz 1a Nr. 2" ersetzt. e) Folgender Absatz wird angefugt: ,,(7) Wurde in einem Gebiet Befall mit Bakterieller Ringfaule oder Schleimkrankheit festgestellt oder bestehen Anhaltspunkte fur eine Gefahr der Aus breitung dieser Krankheite11, kan11 die zustandige Beh6rde ei11e11 uber den in Anlage 3 Nr. 1 b fest gelegten Probenumfang hinausgehenden Proben umfang festlegen." 5. § 15 wird wie folgt geandert: a) Der Uberschrift werde11 die W6rter ,, , Bakterielle Ringfaule und Schleimkrankheit" angefugt. b) Folgender Absatz wird angefugt: ,,(3) Die Laborprufung auf Bakterielle Ringfaule ist 11ach dem Verfahre11 des Anhangs I der Richt linie 93/85/EWG des Rates vom 4. Oktober 1993 zur Bekampfung der bakterielle11 Ringfaule der Kartoffel (ABI. EG Nr. L 259 S. 1) und die Labor prufung auf Schleimkrankheit ist nach dem Ver fahre11 des Anhangs II der Richtlinie 98/57/EG des Rates vom 20. Juli 1998 zur Bekampfung von Ralstonia solanacearum (Smith) Yabuuchi et al. (ABI. EG Nr. L 235 S. 1) durchzufuhren." 6. § 16 wird wie folgt geandert: a) Der Uberschrift werden die W6rter ,, , Bakterielle Ringfaule und Schleimkrankheit" angefugt. b) Im Wortlaut der Vorschrift werden nach dem Wort ,,Viruskrankheiten" die W6rter ,, , Bakterielle Ring faule und Schleimkrankheit" eingefugt. 7. § 18 wird wie folgt geandert: a) In der Uberschrift wird nach dem Wort ,,auf" das Wort ,,weitere" eingefugt. b) 111 Absatz 1 Satz 1 werden 11ach dem Wort ,,auf" das Wort ,,weitere" und 11ach dem Wort ,,Probe nehmer" die Worte ,,durch lnaugenscheinnahme" eingefugt. 8. Anlage 1 wird wie folgt geandert: a) Nummer 3.1.1 wird wie folgt gefasst: Basispflanzgut Zertifizi ertes Klasse Pflanzgut EWG2 EWG3 s SE E 0,5 1 0,2 0,4 0,6 1,2". 2594 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Tei I I Nr. 51, ausgegeben zu Bonn am 12. Oktober 2001 b) In Nummer 3.2 wird das Wort ,,Bakterienringfaule" durch die Worter ,,Bakterieller Ringfaule, Schleimkrankheit" ersetzt. 9. Anlage 2 wird wie folgt geandert: a) Nummer 1.1 wird wie folgt gefasst: ,, 1.1 Fur die Prufung auf Viruskrankheiten sind 100 Knollen heranzuziehen; im Falle der Entnahme ei ner weiteren Probe nach § 15 Abs. 1 ist ein Gesamtergebnis der Prufung von 100 Knollen aus der ersten Probe und 200 Knollen aus der weiteren Probe zu ermitteln." b) Nach Nummer 1.4 werden folgende Nummem eingefugt: ,,1a Bakterielle Ri11gfaule und Schleimkrankheit 1a.1 Fur die Prufung auf Bakterielle Ringfaule und Schleimkrankheit sind mindestens 200 Knollen heranzu ziehen. 1a.2 Das Pfla11zgut darf keine Knollen aufweisen, die von Bakterieller Ringfaule oder Schleimkrankheit befallen sind." c) Nummer 2 wird wie folgt geandert: aa) In der Bezeichnung zu Nummer 2 wird dem Wort ,,K11olle11kra11kheite11" das Wort ,,Weitere" vorangestellt. bb) Nummer 2.1 wird wiefolgt gefasst: ,,2.1 Das Pflanzgut darf keine Knollen aufweisen, die sichtbare Anzeichen des Befalls mit Kartoffelkrebs, Bakterieller Ringfaule, Schleimkrankheit oder Kartoffelnematoden zeigen." 10. Die Tabelle in Anlage 3 wird wie folgt gefasst: Hi:ichstflache Hi:ichstgewicht Mindestmenge fur die Entnahme einer Partie einer Probe ,,Nr. Probe nach einer Probe 1 1 1a 2 3 4 2 §14Abs.2Nr.1 §14Abs.2Nr.2 § 15 Abs. 1 § 17 Abs. 1 § 20 Abs. 3 Artikel 4 Anderung der Rebenpflanzgutverordnung Nach § 7 Abs. 2 Satz 2 der Rebe11pfla11zgutverord11u11g vom 21. Januar 1986 (BGBI. I S. 204), die zuletzt durch Artikel 4 der Verordnung vom 17. August 1992 (BGBI. I S. 1532) geandert worden ist, wird folgender Satz ein gefugt: ,,Die zustandige Behorde oder Stelle des Pfla11ze11schutz die11stes ka1111 von der U11tersuchu11g von Bodenproben bei Rebschulen absehen, we1111 auf der Flache in den funf der Nutzung zu Vermehrungszwecken vora11gega11ge11e11 Jahren nachweislich ausschlieBlich Pflanzen angebaut worden si11d, die kei11e gemei11same11 Wirte fur virus ubertragende Nematoden und fur diesen Nematoden jeweils entsprechende Viren sind." ha 3 3 3 dt 4 5 500 105 Knollen 500 210 Knollen 500 210 Knollen 500 25 kg 500 105 Knollen". Artikel5 Neufassung der Saatgutverordnung und der Pflanzkartoffelverordnung Das Bundesm inisterium fur Verbraucherschutz, Emah rung und La11dwirtschaft ka1111 den Wortlaut der Saat gutverordnung und der Pfla11zkartoffelverord11u11g in der vom lnkrafttreten dieser Verordnung a11 Jeweils gelte11de11 Fassung im Bundesgesetzblatt beka1111t mache11. Artikel 6 lnkrafttreten, AuBerkrafttreten Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkundung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verord11u11g uber besondere A11forderu11ge11 an Feldbestande von Lupi11e11 im Rah men der Saatguta11erke1111u11g vom 6. Juni 2001 (BAnz. S. 11 653) auBer Kraft. Der Bundesrat hat zugestimmt. Bonn, den 1. Oktober 2001 Die Bundesministerin fur Verbraucherschutz, Ernahrung und Landwirtschaft Renate Kunast

Tenth Ordinance amending Seeds Ordinances · Nelum