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Laws of Germany

Second Ordinance amending Ordinances on additives in foodstuff

Made 2002-07-10 · Text as of 2026-10-01

Public law and official guidance, published as research. Not legal, tax or financial advice.

About this law

Original title
Zweite Verordnung zur Änderung zusatzstoffrechtlicher Vorschriften.
Language
German
Kind
Regulation
Organisation
European Union
Country
Germany
Subjects
Food and nutrition, Water
Keywords
food safety and quality, food additives, internal trade, potable water

Where to read it

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Text

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  1. Zweite Verordnung zur Änderung zusatzstoffrechtlicher Vorschriften*) Vom 10. Juli 2007 Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verordnet auf Grund – des § 7 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 Nr. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. April 2006 (BGBl. I S. 945) im Einvernehmen mit den Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie und für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, – des § 13 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches in der Fassung der Bekannt machung vom 26. April 2006 (BGBl. I S. 945): Artikel 1 Änderung der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung Die Zusatzstoff-Zulassungsverordnung vom 29. Januar 1998 (BGBl. I S. 230, 231), zuletzt geändert durch Arti kel 2 der Verordnung vom 22. Februar 2006 (BGBl. I S. 444), wird wie folgt geändert: 1. § 1 wird wie folgt geändert: a) In Absatz 1 wird die Angabe „§§ 3 bis 6“ durch die Angabe „§§ 3 bis 6a“ ersetzt. b) Absatz 3 wird wie folgt gefasst: „(3) Die §§ 3 bis 6 gelten nicht für Zusatzstoffe, die für den Zusatz zu Trinkwasser nach Verlassen der in § 8 der Trinkwasserverordnung genannten Entnahmestellen bestimmt sind.“ 2. Nach § 6 wird folgende Vorschrift eingefügt: „§ 6a Zusatzstoffe für Trinkwasser Für den Zusatz zu Trinkwasser nach Verlassen der in § 8 der Trinkwasserverordnung genannten Entnahme stellen sind die in Anlage 6a Spalte 2 aufgeführten Zusatzstoffe einschließlich ihrer Ionen, sofern diese durch Ionenaustauscher oder Elektrolyse zugefügt werden, zu den in Spalte 3 jeweils genannten technologischen Zwecken zugelassen.“ 3. In § 7 Abs. 1 Satz 1 werden a) die Angabe „Anlagen 1 bis 6“ durch die Angabe „Anlagen 1 bis 6a“ und b) die Angabe „und § 6“ durch die Angabe „ , § 6 und § 6a“ ersetzt. 4. In § 8 Abs. 4 wird die Angabe „des § 5“ durch die Angabe „der §§ 5 und 6a“ ersetzt. 5. Nach Anlage 6 wird folgende Anlage 6a eingefügt: „Anlage 6a (zu § 6a) Zusatzstoffe, die für Trinkwasser zugelassen sind E-Nummer Zusatzstoff technologischer Zweck Höchst menge 1 2 3 4 E 170 Calciumcarbonat Einstellung des pH-Wertes, des Salzgehaltes, des Calciumgehaltes, der Säurekapazität qs E 509 Calciumchlorid Einstellung des pH-Wertes, des Salzgehaltes, des Calciumgehaltes, der Säurekapazität qs E 516 Calciumsulfat Einstellung des pH-Wertes, des Salzgehaltes, des Calciumgehaltes, der Säurekapazität qs E 526 Calciumhydroxid Einstellung des pH-Wertes, des Salzgehaltes, des Calciumgehaltes, der Säurekapazität qs E 529 Calciumoxid Einstellung des pH-Wertes, des Salzgehaltes, des Calciumgehaltes, der Säurekapazität qs *) Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 98/34/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juni 1998 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft (ABl. EG Nr. L 204 S. 37), geändert durch die Richtlinie 98/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juli 1998 (ABl. EG Nr. L 217 S. 18), sind beachtet worden. 1399Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil I Nr. 31, ausgegeben zu Bonn am 19. Juli 2007 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger.de E-Nummer Zusatzstoff technologischer Zweck Höchst menge 1 2 3 4 E 507 Salzsäure Einstellung des pH-Wertes, des Salzgehaltes, der Säurekapazität qs E 500 I Natriumcarbonat Einstellung des pH-Wertes, des Salzgehaltes, der Säurekapazität qs E 500 II Natriumhydrogencarbonat Einstellung des pH-Wertes, des Salzgehaltes, der Säurekapazität qs E 501 I Kaliumcarbonat Einstellung des pH-Wertes, des Salzgehaltes, der Säurekapazität qs E 501 II Kaliumhydrogencarbonat Einstellung des pH-Wertes, des Salzgehaltes, der Säurekapazität qs E 525 Kaliumhydroxid Einstellung des pH-Wertes, des Salzgehaltes, der Säurekapazität qs E 524 Natriumhydroxid Einstellung des pH-Wertes qs E 513 Schwefelsäure Einstellung des pH-Wertes, des Salzgehaltes, der Säurekapazität qs E 174 — — — — Silber, Silberchlorid, Silbersulfat, Natriumsilberchloridkomplex, Silbernitrat Konservierung, nur bei nicht systematischem Gebrauch 0,08 mg/l, berechnet als Silber“. Artikel 2 Änderung der Zusatzstoff-Verkehrsverordnung Die Zusatzstoff-Verkehrsverordnung vom 29. Januar 1998 (BGBl. I S. 230, 269), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 9. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2260), wird wie folgt geändert: 1. § 1 wird wie folgt geändert: a) In Absatz 1 wird die Angabe „(1)“ gestrichen. b) Absatz 2 wird aufgehoben. 2. In Anlage 2 Liste C werden nach der Position „Polyethylenglycol 6000" folgende Positionen angefügt: „Silberchlorid AgCl Liste A Silbersulfat Ag2SO4 Liste A Natriumsilberchloridkomplex NaAgCl2 Liste A Silbernitrat AgNO3 siehe Arzneibuch siehe Arzneibuch“. Artikel 3 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. Der Bundesrat hat zugestimmt. Bonn, den 10. Juli 2007 D e r B u n d e sm i n i s t e r f ü r E r n ä h r u n g , L a n d w i r t s c h a f t u n d Ve r b r a u c h e r s c h u t z H o r s t S e e h o f e r 1400 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil I Nr. 31, ausgegeben zu Bonn am 19. Juli 2007 Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de | Ein Service des Bundesanzeiger Verlag www.bundesanzeiger.de

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