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Laws of Germany

Ordinance on discharge of ship-generated waste and cargo residues from ships in marine ports

Made 2003-02-04 · Text as of 2026-10-01

Public law and official guidance, published as research. Not legal, tax or financial advice.

About this law

Original title
Verordnung über die Entladung von Schiffsabfällen und Ladungsrückständen in Seehäfen.
Language
German
Kind
Regulation
Organisation
European Union
Country
Germany · Niedersachsen
Subjects
Sea, Waste and hazardous substances, Environment
Keywords
marine pollution, pollution control, harbour, inspection, offences/penalties, enforcement/compliance, waste non-domestic sources, waste prevention, waste management

Where to read it

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Text

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  1. Verordnung über die Entladung von Schiffsabfällen und Ladungsrückständen in Seehäfen *) Vom 4. Februar 2003 (Nds.GVBl. Nr.5/2003 S.72), geändert durch VO v. 13.10.2006 (Nds.GVBl. Nr.25/2006, S.460) - VORIS 64000 Aufgrund des § 31 Abs. 2 Satz 1 und des § 33 Abs. 2 des Niedersächsischen Abfallgesetzes in der Fassung vom 14.Oktober 1994 (Nds.GVBl. S.467), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 23.Januar 2003 (Nds.GVBl. S.16), wird verordnet: § 1 Seehäfen im Sinne des Sechsten Teils des Niedersächsischen Abfallgesetzes (NAbfG) sind die Häfen, ausgenommen die bundeseigenen Häfen, in Baltrum, Borkum, Brake, Butjadingen Ortsteil Fedderwardersiel, Buxtehude, Cuxhaven, Dornum Ortsteile Dornumersiel und Neßmersiel, Dorum, Drochtersen, Elsfleth, Emden, Esens Ortsteil Bensersiel, Hemmoor, Jemgum, Juist, Krummhörn Ortsteil Greetsiel, Langeoog, Leer (Ostfriesland), Moormerland Ortsteile Oldersum und Sautelersiel, Neuharlingersiel, Neuhaus (Oste), Norden Ortsteil Norddeich, Nordenham, Norderney, Nordholz Ortsteil Spieka-Neufeld, Oldenburg (Oldenburg), Otterndorf, Papenburg, Spiekeroog, Stade, Stadland Ortsteil Bodenkirchen, Varel, Wangerland Ortsteile Hooksiel und Horumersiel, Wangerooge, Weener, Wilhelmshaven, Wischhafen, Wittmund Ortsteil Harlesiel und Wremen. § 2 (1) 1Die Hafenbehörde und der Hafenbetreiber nehmen Meldungen über etwaige Unzulänglichkeiten der Hafenauffangeinrichtungen entgegen. 2Der Hafenbetreiber leitet die ihm zugegangenen Meldungen unverzüglich an die Hafenbehörde weiter. (2) Der Hafenbetreiber hat aufzuzeichnen, in welchen Fällen von einer Entladung von Schiffsabfällen und Ladungsrückständen abgesehen wurde, welche Arten und Mengen von Schiffsabfällen und Ladungsrückständen entladen wurden sowie in welche Hafenauffangeinrichtungen seines Hafens Schiffsabfälle und Ladungsrückstände entladen wurden. (3) Die Aufzeichnungen nach Absatz 2 und die Meldungen nach § 37 Abs. 1 NAbfG sind drei Jahre lang aufzubewahren. § 3 Ordnungswidrig im Sinne des § 46 Abs. 2 Nr. 1 NAbfG handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 2 Abs. 1 Satz 2 eine Meldung nicht weiterleitet, eine nach § 2 Abs. 2 Nr. 1 oder 2 geforderte Aufzeichnung unterlässt oder eine Aufzeichnung nach § 2 Abs. 2 Nr. 1 oder 2 oder eine Meldung nach § 37 Abs. 1 NAbfG nicht nach § 2 Abs. 3 aufbewahrt. § 4 Diese Verordnung tritt am 1.März 2003 in Kraft. *) Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinie 2000/59/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27.November 2000 über Hafenauffangeinrichtungen für Schiffsabfälle und Ladungsrückstände (ABl. EG Nr. L 332 S.81), geändert durch Artikel 10 der Richtlinie 2002/84/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5.November 2002 (ABl. EG Nr. L 324 S.53).

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