Land Registration Administrative Regulations
Made 2005-12-27 · Text as of 2026-10-01
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About this law
- Original title
- Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Europa über die Behandlung von Grundbuchsachen (VwVBGBS).
- Language
- German
- Kind
- Regulation
- Organisation
- European Union
- Country
- Germany · Sachsen
- Subjects
- Land and soil
- Keywords
- land tenure, survey/mapping, cadastre/land registration, legal proceedings/administrative proceedings, certification
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Text
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Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Europa über die Behandlung von Grundbuchsachen (VwVBGBS) Vom 27. Dezember 20051 [Geändert durch VwV vom 8. Januar 2010 (SächsJMBl.S. 16) mit Wirkung vom 1. Januar 2010] Inhaltsübersicht Teil 1 Allgemeine Vorschriften 1. Bezeichnung des Grundbuchamts 2. Begriffsbestimmungen 3. Unterbringung der Grundbücher und Grundakten 4. Geschäftsverteilung 5. Grundbuchbezirke 6. Änderung in der Benennung und im Bestand Teil 2 Das Grundbuch 7. Führung der Grundbücher 8. Ersatzgrundbuch Teil 3 Die Grundakten 9. Führung der Grundakten 10. Grundakten bei Wohnungs- und Teileigentum 11. Vorblatt 12. Sonderhefte 13. Sammelakten 14. Handblatt 15. Äußere Form 16. Herausgabe der Grundakten an Dritte 17. Schließung des Grundbuchblattes Teil 4 Verzeichnisse 18. Personenverzeichnis 19. Sachverzeichnis Teil 5 Einzelne Grundbuchgeschäfte Abschnitt 1 Allgemeines 20. Entgegennahme von Anträgen 21. Registratur und Statistik 22. Behandlung der Anträge durch die Geschäftsstelle 23. Abgabe an ein anderes Grundbuchamt 24. Empfangsbestätigung Abschnitt 2 Eintragungen 25. Eintragungsverfügung 26. Eintragungen zur Bezeichnung der Grundstücke im Bestandsverzeichnis 27. Eintragung von Gesamtrechten Abschnitt 3 Mitteilungen 28. Allgemeines Abschnitt 4 Einsicht in die Grundbücher und Grundakten 29. Gewährung der Einsicht 30. Einsicht zu allgemeinen Zwecken VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 1 von 25 31. Übermittlung von Grundbuchabschriften per Telefax Teil 6 Erhaltung der Übereinstimmung zwischen Grundbuch und Liegenschaftskataster Abschnitt 1 Mitteilungen zum Liegenschaftskataster 32. Durchführung der Mitteilungen Abschnitt 2 Änderung der Bestandsangaben 33. Auszüge aus Fortführungsnachweisen 34. Vollzug der Veränderungen, Benachrichtigungen Teil 7 Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldbriefe (Grundpfandrechtsbriefe) Abschnitt 1 Herstellung der Briefe 35. Entwurf des Briefs 36. Briefvordrucke 37. Grundpfandrechtsbriefe bei Gesamtrechten 38. Aushändigung des Briefs Abschnitt 2 Bezug und Prüfung der Briefvordrucke 39. Bestellung der Briefvordrucke 40. Lieferung der Briefvordrucke Abschnitt 3 Verwahrung der Briefvordrucke 41. Bestellung eines Verwahrungsbediensteten 42. Nachweisung Teil 8 Entbehrlichkeit der Unbedenklichkeitsbescheinigung 43. Entbehrlichkeit der Unbedenklichkeitsbescheinigung Teil 9 Übergangs- und Schlussbestimmungen 44. Anwendung der Aktenordnung 45. In-Kraft-Treten und Außer-Kraft-Treten Teil 1 Allgemeine Vorschriften 1. Bezeichnung des Grundbuchamts Das Grundbuchamt führt die Bezeichnung des Amtsgerichts, zu dem es gehört. 2. Begriffsbestimmungen a) Die Bestimmungen dieser Verwaltungsvorschrift über Eintragungsanträge gelten entsprechend für Ersuchen um Eintragung in das Grundbuch. b) Die Bestimmungen dieser Verwaltungsvorschrift über Rechtspfleger gelten entsprechend für die Urkundsbeamten der Geschäftsstelle, soweit sie nach § 12 c der Grundbuchordnung zuständig sind. 3. Unterbringung der Grundbücher und Grundakten a) Geschlossene Grundbücher sind dauernd aufzubewahren. b) Erfolgte bisher keine Trennung von den Grundakten, sind diese weiterhin als Bestandteil der Grundakten aufzubewahren. c) Die geschlossenen Papiergrundbücher und Grundakten sind in einem besonderen Raum (Grundbuchraum) unterzubringen und so zu verwahren, dass sie vor Feuchtigkeit, Hitze und anderen schädlichen Einflüssen geschützt sind. In den Räumen dürfen sich weder Abwasser , Wasser- und Steigleitungen von Heizungen noch Kanalanschlüsse befinden. d) Grundbuchräume, in denen nicht ständig Bedienstete des Grundbuchamts anwesend sind, sind verschlossen zu halten. e) Bei der Einrichtung und Ausstattung von Grundbuchräumen sind alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um ein Höchstmaß an Feuersicherheit zu gewährleisten. f) Entsprechen die Grundbuchräume nicht den vorstehenden Anforderungen, ist die erforderliche Umgestaltung baldmöglichst vorzunehmen. 4. Geschäftsverteilung In der Geschäftsverteilung des Grundbuchamts ist sicherzustellen, dass die Erledigung eines Eintragungsantrags, der sich auf mehrere Grundstücke desselben Grundbuchamts bezieht, jeweils einem Rechtspfleger zugewiesen wird. 5. Grundbuchbezirke Über die Teilung eines Gemeindebezirkes in mehrere Grundbuchbezirke (§ 1 Abs. 1 Satz 3 der Verordnung zur Durchführung der Grundbuchordnung [Grundbuchverfügung – GBV]) und die Beibehaltung der bisherigen Grundbuchbezirke (§ 1 Abs. 2 GBV) entscheidet der Präsident des Oberlandesgerichts Dresden. Die Entscheidung bedarf der Genehmigung des Staatsministeriums der Justiz. VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 2 von 25 6. Änderungen in der Benennung und im Bestand a) Bei Änderungen in der Benennung der Gemeinden werden die Benennungen der Grundbuchbezirke entsprechend geändert. b) Bei Änderungen der Grenzen der Gemeinden werden die Grundbuchbezirke entsprechend dem neuen Verlauf der Gemeindegrenze gebildet. c) Die Änderungen sind der oberen Vermessungsbehörde mitzuteilen. d) Die Änderungen des Grundbuchbezirkes werden mit Genehmigung der Anordnung des Präsidenten des Oberlandesgerichts Dresden durch das Staatsministerium der Justiz wirksam. Teil 2 Das Grundbuch 7. Führung der Grundbücher Bei den Grundbuchämtern ist das Grundbuch gemäß § 1 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über das maschinell geführte Grundbuch (MaschGBV) vom 28. Juli 1995 (SächsGVBl. S. 259), die zuletzt durch Verordnung vom 24. März 1998 (SächsGVBl. S. 155) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, in maschineller Form als automatisierte Datei anzulegen. 8. Ersatzgrundbuch a) Die Anlegung des Ersatzgrundbuchs in Papierform richtet sich nach § 141 Abs. 2 der Grundbuchordnung und § 4 MaschGBV. Das Ersatzgrundbuch in Papierform kann auch ohne Vordruck angelegt werden. Die äußere Form der Wiedergabe bestimmt sich nach Abschnitt III der Grundbuchverfügung. b) Die Anlegung des Ersatzgrundbuchs erfolgt gemäß § 69 Abs. 2 GBV nur mit dem aktuellen Bestand im Bestandsverzeichnis. In den einzelnen Abteilungen ist nur der aktuelle Stand der eingetragenen Rechtsverhältnisse darzustellen. Die Eintragungen sind gemäß § 44 Abs. 1 der Grundbuchordnung zu unterschreiben. Wird das Ersatzgrundbuch nicht auf den im Freistaat Sachsen amtlich festgestellten Vordrucken geführt, so sind alle Seiten mit Siegel zu verbinden. Der in der Aufschrift anzubringende Vermerk richtet sich nach § 92 Abs. 2 GBV. Das nach § 4 Abs. 2 MaschGBV geschlossene Ersatzgrundbuch ist zu den Grundakten zu nehmen. c) Vorübergehend angelegte Ersatzgrundbücher sind bei den Grundakten aufzubewahren. Teil 3 Die Grundakten 9. Führung der Grundakten a) Innerhalb der Grundakten erhält jedes selbstständige Schriftstück in der Reihenfolge des EinganGS eine Ordnungsnummer, die auch in einem zweiten und weiteren Band und auch dann weiterzuzählen ist, wenn die Akten bei einem anderen Grundbuchamt fortzuführen sind. Die Anlagen eines Schriftstückes werden durch dessen Ordnungsnummer mitbestimmt und sind, wenn es zur Vermeidung von Irrtümern notwendig ist, mit einem Zugehörigkeitsvermerk zu versehen. Zustellungsurkunden und andere Empfangsnachweise, Abschriften und dergleichen, auf die keine Verfügung gesetzt ist, erhalten keine Ordnungsnummer. b) Eine Urkunde, aufgrund derer Eintragungen in mehreren Grundbuchblättern vorgenommen worden sind, soll in der Regel endgültig zu den Grundakten genommen werden, bei denen sie ihre erste Ordnungsnummer erhalten hat. Die Urkunde über eine Auflassung sowie zur Übertragung von Rechten soll jedoch zu den Grundakten des Grundbuchblattes genommen werden, in dem das Grundstück nach der Veräußerung geführt wird. c) Über ein gemeinschaftliches Grundbuchblatt wird nur eine Grundakte geführt. d) Von einer Schuldurkunde, die nach § 58 Abs. 1 der Grundbuchordnung mit dem Hypothekenbrief verbunden wird, ist eine beglaubigte Abschrift zu den Grundakten zu nehmen. 10. Grundakten bei Wohnungs- und Teileigentum a) Der Nachweis über die Bestellung des Verwalters einer Wohnungs- oder Teileigentumsanlage und sonstige, auf die gesamte Anlage sich beziehende Urkunden sind in einem Sonderband aufzubewahren. b) Auf dem Sonderband sind der Zusatz „Wohnungs- / Teileigentumsgrundakten“ und die betroffenen Blattnummern zu vermerken. c) Zusätzlich können blattstellenbezogene Beteiligtendaten in einem Wohnungsblatt in automatisierter Form geführt werden. Bei neu angelegten Wohnungs- und Teileigentumseinheiten sollen alle Beteiligten sowie die Verwalter in das elektronische Wohnungsblatt im Programm SolumSTAR aufgenommen werden. 11. Vorblatt a) Die Ordnungsnummern sind auf einem Vorblatt der Akten unter Beifügung des Datums der Schriften reihenweise untereinander in Jahresabschnitten zu verzeichnen. Bei der Abgabe eines Schriftstückes ist dessen Nummer in dem Verzeichnis zu streichen und der Tag der Abgabe sowie der Verbleib zu vermerken. Dies gilt auch bei einer Schließung der Grundakten für die zu den neuen Grundakten genommenen Schriftstücke. b) Werden Grundakten versandt, wird mit den zu dem Kontrollblatt eingehenden Schriften die Nummernfolge fortgesetzt. Ergibt sich nach Rückkunft der Akten, dass infolge Fortführung der Akten an der auswärtigen Stelle mehrere Schriftstücke dieselbe Nummer tragen, sind die VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 3 von 25 bei dem Kontrollblatt entstandenen Nummern mit einem kleinen Unterscheidungsbuchstaben zu versehen. 12. Sonderhefte a) Zur Erhaltung der Übersichtlichkeit können Schriftstücke von vorübergehender Bedeutung zu Sonderheften genommen werden, die bei den Grundakten aufzubewahren sind. Hierfür kommen insbesondere in Betracht: aa) den Geschäftsgang betreffende Schriftstücke, soweit sie nicht Erklärungen von selbstständiger Bedeutung enthalten; bb) unbrauchbar gemachte Hypothekenbriefe oder dazugehörige Schuldurkunden, die dem Beteiligten wegen unbekannten Aufenthalts nicht ausgehändigt werden können. Der Rechtspfleger kann einzelne Schriftstücke dieser Art hiervon ausschließen oder andere dafür bestimmen. Urkunden, die mit Rücksicht auf § 10 Abs. 1 der Grundbuchordnung dauernd bei den Grundakten aufzubewahren sind, sowie die auf die Wert- und Kostenberechnung bezüglichen Schriftstücke, soweit sie von dauernder Bedeutung sind, dürfen nicht in die Sonderhefte genommen werden. b) Sonderhefte, die für die Erfüllung der Aufgaben nicht mehr ständig benötigt werden, sind wegzulegen und nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist dem zuständigen Staatsarchiv zur Übernahme anzubieten. Das Jahr der Weglegung ist auf den Grundakten zu vermerken. 13. Sammelakten Sammelakten sind anzulegen: a) mit den Schriften über Grundstücke, für die ein Grundbuchblatt nicht angelegt ist, und zwar für jeden Grundbuchbezirk; b) soweit zur Erhaltung der Übereinstimmung zwischen dem Grundbuch und dem amtlichen Verzeichnis der Grundstücke (§ 2 Abs. 2 der Grundbuchordnung) den Grundbuchämtern Fortführungsnachweise gesammelt zugehen, mit diesen Sammelnachweisen und den darauf bezüglichen Schriften, und zwar für jeden Grundbuchbezirk getrennt; der Präsident oder Direktor des Amtsgerichts kann anordnen, dass alle Fortführungsnachweise zu den Sammelakten zu nehmen sind; c) mit den Anträgen auf Erteilung von Ausdrucken aus dem maschinell geführten Grundbuch sowie Anträgen auf Blattabschriften aus den geschlossenen Papier- und Ersatzgrundbüchern und aus den Grundakten einschließlich der Kostenrechnungen; diese Sammelakten werden in Jahresheften geführt und drei Monate nach Ablauf des Kalenderjahres weggelegt; der Präsident oder Direktor des Amtsgerichts kann bei Vorliegen besonderer Gründe anordnen, dass alle Anträge zu den Grundakten zu nehmen sind. 14. Handblatt Nach Anlegung des maschinell geführten Grundbuches kann das Handblatt gemäß § 73 GBV vernichtet werden. 15. Äußere Form Die Grundakten sind in einem besonderen Umschlag zu führen. Auf dem Umschlag sind das Amtsgericht, der Grundbuchbezirk, die Nummer des Grundbuchblattes sowie, soweit erforderlich, die Art des Grundbuchblattes zu vermerken und gegebenenfalls ein farbliches Unterscheidungsmerkmal anzubringen. 16. Herausgabe der Grundakten an Dritte a) Grundakten dürfen nur an Gerichte und Behörden herausgegeben werden. Einem Ersuchen soll nicht entsprochen werden, wenn durch die Überlassung der Grundakten die Amtsgeschäfte des Grundbuchamts verzögert würden. Ferner ist zu prüfen, ob statt der Überlassung eine anderweitige Erledigung des Ersuchens zweckmäßiger ist. b) Die Versendung der Grundakten auf dem Postweg ist durch Einschreiben oder unversiegelte Wertpakete gegen Rückschein zu bewirken. Werden die Grundakten ohne Inanspruchnahme der Post herausgegeben, sind sie gegen Empfangsbescheinigung auszuhändigen. c) Ersuchen ausländischer Stellen um zeitweilige Überlassung von Grundakten sind dem Staatsministerium der Justiz mit einer Stellungnahme vorzulegen, ob gegen die zeitweilige Überlassung Bedenken bestehen. d) Die Pflicht zur Vorlage von Grundakten an die Dienstaufsichtsbehörden bleibt unberührt. e) Werden die Grundakten versandt oder herausgegeben, ist ein Kontrollblatt zu führen. § 5 Abs. 2 der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Aktenordnung für die Geschäftsstellen der Gerichte der ordentlichen Gerichtsbarkeit und der Staatsanwaltschaften (VwVAktO) ist anzuwenden. Die Kontrollblätter sind gesammelt für jeden Grundbuchbezirk nach der Ordnung der Grundbücher in einer Sammelmappe aufzubewahren. 17. Schließung des Grundbuchblattes Wird ein Grundbuchblatt geschlossen, ist dies auf den Grundakten zu vermerken. Soweit ein Handblatt angelegt ist, sind die Aufschrift und die Einlegebögen des Handblattes zu durchkreuzen. Die Genehmigung, auch die für das geschlossene Grundbuchblatt gehaltenen Akten zu schließen (§ 32 Abs. 2 GBV), obliegt dem Präsidenten oder Direktor des Amtsgerichts. VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 4 von 25 Teil 4 Verzeichnisse 18. Personenverzeichnis a) Für den Bezirk des Grundbuchamts wird ein Verzeichnis der Personen geführt, die als Eigentümer von Grundstücken oder Gebäuden, als Wohnungs- oder Teileigentümer oder als Berechtigte grundstücksgleicher Rechte eingetragen sind. b) Das Verzeichnis soll enthalten: aa) die Bezeichnung der Grundbuchstelle unter Angabe des Grundbuchbezirks und des Grundbuchblattes; bb) Familien- und Vornamen, bei juristischen Personen und Handelsgesellschaften deren genaue Bezeichnung, den Wohnort und die Anschrift des Eigentümers oder des Berechtigten und bei natürlichen Personen das Geburtsdatum, soweit es im Grundbuch eingetragen oder den Eintragungsunterlagen zu entnehmen ist. c) Das Personenverzeichnis wird als elektronische Datei geführt. d) Die in Buchstabe b aufgeführten Angaben werden, sofern sie nicht in der SolumSTAR Datenbank enthalten sind, in einer aus dem Liegenschaftsbuch der Vermessungsverwaltung abgeleiteten Datenbank (ALB) gespeichert. Für nicht in der SolumSTAR-Datenbank oder im ALB geführte grundstücksgleiche Rechte ist ein gesondertes Verzeichnis zu führen. Für andere am Grundbuch beteiligte Personen, wie Berechtigte in Abteilung II und III, bestellte Vertreter oder Zustellungsbevollmächtigte kann das Wohnungsblatt als automatisierte Datei geführt werden. 19. Sachverzeichnis a) Für das Grundstücks- und Gebäudeeigentum, das Wohnungs- und Teileigentum sowie die grundstücksgleichen Rechte ist ein Verzeichnis zu führen. In das Verzeichnis sind einzutragen: aa) die Flurstücksbezeichnung unter Angabe der Gemarkung, der Flurstücksnummer und gegebenenfalls der Flur sowie die Grundbuchstelle unter Angabe des Grundbuchbezirks und des Grundbuchblattes; bb) bei Wohnungs- oder Teileigentum auch der Gegenstand des Sondereigentums; cc) bei Gebäudeeigentum und grundstücksgleichen Rechten auch die kurze Bezeichnung des Rechts. b) Das Sachverzeichnis wird als elektronische Datei geführt. Nummer 18 Buchst. d Satz 1 und 2 gilt entsprechend. Teil 5 Einzelne Grundbuchgeschäfte Abschnitt 1 Allgemeines 20. Entgegennahme von Anträgen a) Der für die Entgegennahme eines EintragungsantraGS zuständige Bedienstete, dem der Antrag zuerst zugeht, hat das Schriftstück mit dem Eingangsvermerk zu versehen. Im Vermerk ist der Zeitpunkt des EinganGS nach Tag, Stunde und Minute sowie die Zahl etwaiger Anlagen anzugeben. Die Verwendung eines Datumsstempels ist zulässig; Stunde und Minute sind gegebenenfalls handschriftlich einzufügen. Der Eingangsvermerk ist zu unterschreiben. b) Der Eingangsvermerk soll in die rechte obere Ecke der ersten Seite des AntraGS gesetzt werden. c) Wird ein Antrag auf Eintragung in das Grundbuch zur Niederschrift eines für die Entgegennahme von Anträgen oder Ersuchen zuständigen Bediensteten zu Protokoll erklärt, ist der Zeitpunkt des völligen Abschlusses der Niederschrift, zu dem auch die Unterzeichnung durch den Bediensteten gehört, zu vermerken. d) Gelangen Anträge auf Eintragung in das Grundbuch nicht unmittelbar zu einem für die Entgegennahme zuständigen Bediensteten, sind sie einem solchen unverzüglich zuzuleiten. Dies gilt auch, wenn Eintragungsanträge zu Protokoll solcher Bediensteten erklärt werden, die nicht für die Entgegennahme zuständig sind. e) Wird ein Schriftstück, das einen Eingangsvermerk trägt, herausgegeben, ist der Vermerk in beglaubigter Form auf die zurückzubehaltende beglaubigte Abschrift mit zu übertragen. f) Auf dem Briefkasten des Amtsgerichts soll der Hinweis angebracht werden, dass Schriftstücke in Grundbuchsachen zur Vermeidung von Nachteilen nicht einzuwerfen, sondern in der Geschäftsstelle des Grundbuchamts abzugeben sind. 21. Registratur und Statistik a) Für die in Grundbuchsachen eingereichten Urkunden und die eingehenden behördlichen und gerichtlichen Ersuchen, die wenigstens eine zur Eintragung erforderliche Erklärung (§§ 19 und 20 der Grundbuchordnung) enthalten, ist von der Geschäftsstelle die Eingangsliste im Fachverfahren SolumSTAR (Liste 10) zu führen. Bei Bedarf kann zusätzlich die Eingangsliste laut Anlage 1 geführt werden. Die Urkunden und behördlichen oder gerichtlichen Ersuchen sind in der Eingangsliste wie folgt zu erfassen: VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 5 von 25 Laufende Nummer der Eingangsliste Anlage 1 Inhalt der Urkunde oder des Ersuchens 2a Begründung, Aufteilung und Veränderung von Wohnungs- und Teileigentum sowie von Erbbaurechten 2b Erwerb und Veränderung von Eigentum einschließlich der Veränderung der Berechtigung am Erbbaurecht 2c Eintragung, Veränderung und Löschung von Rechten in den Abteilungen II und III 3a separate Fortführungsanträge, die einen Antrag auf Teilung, Vereinigung oder Bestandteilszuschreibung beinhalten, die nicht im Zusammenhang mit einer weiteren Urkunde vollzogen werden 3b sonstige Fortführungsnachweise, die nach § 12c Abs. 2 Nr. 2 der Grundbuchordnung vom Urkundsbeamten der Geschäftsstelle zu erledigen sind 4a Ersuchen auf Eintragung oder Löschung des Vermerks über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens und über die Verfügungsbeschränkungen nach der Insolvenzordnung oder des Vermerks über die Einleitung eines Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungsverfahrens oder Anträge auf Berichtigung der Eintragung des Namens natürlicher Personen, die nach § 12c Abs. 2 Nr. 3 und 4 der Grundbuchordnung vom Urkundsbeamten der Geschäftsstelle zu erledigen sind 4b besondere Grundbuchverfahren Zu erfassen ist jede erste Urkunde, die eine Bewilligung oder Auflassung enthält und auf die Eintragung, Veränderung oder Löschung eines der unter den Positionen 2a bis 2c bezeichneten Sachverhaltes gerichtet ist. Alle weiteren, zum Vollzug dieser Eintragung erforderlichen Urkunden, die nur Vollmachten, Genehmigungen, Zustimmungserklärungen, Registerauszüge, Identitätserklärungen und Ähnliches enthalten, sind nicht zu erfassen. Bei Grundbuchberichtigungen gilt Buchstabe e. Enthält eine Urkunde mehrere Anträge, die verschiedene Eintragungen betreffen, ist sie nur einmal unter der in der Reihenfolge der Eingangsliste zuerst aufgeführten Position zu erfassen. Eine aufgrund einer Zwischenverfügung geänderte Urkunde ist nicht erneut zu erfassen. b) Wird dem Grundbuchamt ein Antrag vorgelegt, der auf eine dem Grundbuchamt bereits vorliegende Urkunde Bezug nimmt, ist diese Urkunde nur dann als erste Urkunde zu erfassen, wenn sie mit dem Antrag erstmalig vollzogen werden soll. c) Teilvollzug liegt vor, wenn in einer Urkunde mehrere Eintragungsgegenstände enthalten sind, von denen nicht sämtliche in einem einheitlichen Eintragungsvorgang im Grundbuch vollzogen werden. Wird in einem Antrag auf eine dem Grundbuchamt bereits vorliegende, teilweise vollzogene Urkunde Bezug genommen, erfolgt eine erneute Erfassung der Urkunde nur, wenn es sich um ein höherwertiges Geschäft handelt. Eine Erfassung unter der Position 2a kommt nur in Betracht, wenn die frühere Erfassung unter der Position 2b oder 2c vorgenommen wurde. Eine Erfassung unter der Position 2b kommt nur in Betracht, wenn die frühere Erfassung unter der Position 2c erfolgt ist. Eine erneute Erfassung unter derselben oder einer in der Reihenfolge nachstehenden Position ist ausgeschlossen. d) Werden mehrere Urkunden zu einem einheitlichen Eintragungsvorgang vorgelegt, wird nur eine Urkunde gezählt. Ein einheitlicher Eintragungsvorgang liegt vor, wenn eine Urkunde nicht losgelöst von weiteren Urkunden im Grundbuch vollzogen werden kann. e) Bei Grundbuchberichtigungen wird jede Urkunde erfasst, die eine zu berichtigende Unrichtigkeit des Grundbuchs nachweist, zum Beispiel Erbscheine, Verfügungen von Todes wegen, Registerauszüge oder Nachweise nach § 32 Abs. 2 der Grundbuchordnung, Erbteilsübertragungsverträge, Güterrechtsverträge, Sterbeurkunden bei Löschungen von auf Lebenszeit beschränkten Rechten, löschungsfähige Quittungen. Dies gilt auch für die Fälle, in denen die Voreintragung des Rechtsnachfolgers unterbleibt. Der Unrichtigkeitsnachweis ist dem Geschäft zuzuordnen, für welches die Unrichtigkeit nachgewiesen wird. f) Jeder Fortführungsnachweis ist unabhängig von der Zahl der betroffenen Flurstücke nur einmal zu erfassen. Unter der Position 3a sind nur separate Fortführungsnachweise zu erfassen, die eine rechtliche Änderung im Grundbuch, wie Teilung, Vereinigung oder Bestandteilszuschreibung, zur Folge haben und nicht zusammen mit einer anderen zu zählenden Urkunde beim Grundbuchamt eingegangen sind. Der öffentlich beglaubigte Teilungsantrag des Eigentümers ist nicht zusätzlich zu erfassen. Unter der Position 3b sind alle übrigen Fortführungsnachweise zu erfassen, unabhängig davon, von wem sie vollzogen werden. VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 6 von 25 g) Unter der Position 4a sind nur die Ersuchen und Anträge zu erfassen, für die der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle nach § 12c Abs. 2 Nr. 3 und 4 der Grundbuchordnung zuständig ist, unabhängig davon, von wem diese vollzogen werden. Unter der Position 4b sind besondere Grundbuchverfahren in der Zuständigkeit des Rechtspflegers zu erfassen, die dadurch gekennzeichnet sind, dass ein Grundtatbestand zu prüfen ist und die Umsetzung des Verfahrens in einer Vielzahl von Grundbuchblättern erfolgt. Dies sind aa) Umlegungsverfahren, bb) Flurbereinigungsverfahren, cc) Sanierungsverfahren, dd) Ersuchen nach dem Eisenbahnneuordnungsgesetz, ee) Leitungs- und Anlagerechtsbescheinigungen, ff) Entwicklungsvermerke nach § 165 BauGB, gg) Grenzregelungsverfahren, hh) Bodensonderungsverfahren. Zu zählen ist jedes vom besonderen Grundbuchverfahren betroffene Grundbuchblatt. Betroffene Grundbuchblätter sind die Blätter, in denen von dem Verfahren betroffene Grundstücke gebucht sind. Grundbuchblätter, die im Rahmen des Verfahrens erst neu anzulegen sind, zählen nicht hierzu. Soweit in den besonderen Grundbuchverfahren für die Einleitung des Verfahrens und die Umsetzung des Verfahrens eine gesonderte Eintragung im Grundbuch erfolgt, sind diese Verfahren auch gesondert zu erfassen. h) Maßgaben zur einheitlichen Handhabung der Urkundenzählung sind in Anlage 2 abgedruckt. i) Der Rechtspfleger oder der zur Eintragung gemäß § 12c der Grundbuchordnung ermächtigte Urkundsbeamte der Geschäftsstelle erfasst seine Erledigung in einem Erhebungsbogen. Die Erfassung der Erledigung in dem Erhebungsbogen wird vorgenommen, nachdem eine Eintragung in das Grundbuch vollzogen oder eine Zurückweisung oder Antragsrücknahme des Eintragungsantrags erfolgt ist. Die Erfassung hat auf dem amtlich festgestellten Vordruck GS 11 der Vordrucksammlung beim Oberlandesgericht Dresden in der Tabelle ,Erhebungsbogen Monatliche Geschäftsstatistik Rechtspfleger’ zu erfolgen. j) Die Ergebnisse der Zählung werden monatlich in dem Vordruck GS 11 in der Tabelle ,Erhebungsbogen Monatliche Geschäftsstatistik Grundbuchamt’ zusammengefasst. Die Tabellen ,Erhebungsbogen Monatliche Geschäftsstatistik Grundbuchamt’ sind quartalsweise jeweils bis zum 15. des dem Quartalsende folgenden Monats unter Beteiligung der Präsidenten der Landgerichte dem Präsidenten des Oberlandesgerichts zu übermitteln. Die Übermittlung hat durch elektronische Übermittlung der Excel-Tabellen zu erfolgen. Die Tabellen ,Erhebungsbogen Monatliche Geschäftsstatistik Rechtspfleger’ verbleiben bei den Amtsgerichten. Beim Oberlandesgericht werden die Meldungen aller Grundbuchämter gesammelt und in dem ,Erhebungsbogen Vierteljährliche Geschäftsstatistik Grundbuchämter’ (GS 12) zusammengefasst. Der Präsident des Oberlandesgerichts übermittelt diesen Erhebungsbogen elektronisch in Form einer Excel-Tabelle quartalsweise jeweils bis zum letzten Werktag des dem Quartalsende folgenden Monats an das Staatsministerium der Justiz und für Europa. k) Für das Grundbuchamt ist maschinell ein Verzeichnis der unerledigten Eintragungsanträge (Fallübersicht) zu führen. 22. Behandlung der Anträge durch die Geschäftsstelle a) Nach Anbringung des Eingangsvermerkes ist der Antrag unverzüglich dem zuständigen Referat des Grundbuchamts zuzuleiten. Der dort zuständige Bedienstete stellt fest, ob noch andere dasselbe Grundstück betreffende Anträge eingegangen sind und weist hierauf gegebenenfalls beim Eingangsvermerk hin. Sodann legt er den Antrag nach Aufnahme der Falldaten in die elektronische Verarbeitung mit den Grundakten dem Rechtspfleger vor. b) Bezieht sich der Antrag auf mehrere im Bezirk des Grundbuchamts gelegene Grundstücke, für die verschiedene Grundakten geführt werden, sind dem Rechtspfleger alle betroffenen Grundakten vorzulegen. Ist dies im Einzelfall nicht möglich, ist sicherzustellen, dass der Rechtspfleger über weitere vorliegende Anträge informiert wird. 23. Abgabe an ein anderes Grundbuchamt a) Ist für die Erledigung eines EintragungsantraGS nur ein anderes Grundbuchamt zuständig, soll der Antrag, wenn nicht der Rechtspfleger anderweitig entscheidet, an dieses abgegeben werden. Der Antragsteller oder die ersuchende Stelle ist von der Abgabe zu benachrichtigen. b) Ist für die Erledigung teilweise ein anderes Grundbuchamt zuständig, erledigt zunächst das Grundbuchamt, bei dem der Antrag eingegangen ist, den Antrag innerhalb seiner Zuständigkeit. Danach übersendet es die erforderlichen Unterlagen, gegebenenfalls eine beglaubigte Abschrift davon, dem anderen Grundbuchamt und bewirkt gegebenenfalls die Mitteilung nach Ziffer XVIII Nr. 4 der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über Mitteilungen in Zivilsachen (VwVMiZi). Buchstabe a Satz 2 gilt entsprechend. c) Sind neben dem angegangenen Grundbuchamt mehrere Grundbuchämter zuständig, verfährt das angegangene Grundbuchamt hinsichtlich jedes der anderen Grundbuchämter gemäß Buchstabe b. VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 7 von 25 d) Buchstabe b Satz 2 und 3 sowie Buchstabe c sind nicht anzuwenden, wenn sich aus den Schriftstücken ergibt oder sonst bekannt geworden ist, dass der Antrag bereits bei jedem beteiligten Grundbuchamt gesondert gestellt wurde oder gestellt werden wird. 24. Empfangsbestätigung Dem Einlieferer eines Schriftstücks ist von der Geschäftsstelle auf Verlangen eine Empfangsbestätigung zu erteilen. Ein Schriftstück ist nur gegen eine Empfangsbestätigung oder einen sonstigen Nachweis zurückzugeben. Abschnitt 2 Eintragungen 25. Eintragungsverfügung a) Die für die Führung des Grundbuches zuständige Person veranlasst die Eintragung. b) Jede Eintragung hat den Tag anzugeben, an dem sie wirksam geworden ist. Tag der Eintragung ist der Tag, an dem die Abspeicherung erfolgt und die Wiedergabefähigkeit eingetreten ist. Auf § 75 GBV wird verwiesen. c) Bei Eintragungen in das maschinell geführte Grundbuch bedarf es keiner gesonderten Eintragungsverfügung. Die veranlassten Eintragungen sind aktenkundig oder sonst feststellbar zu machen. Wird bei Beteiligung mehrerer Grundakten nicht zu jeder Grundakte eine Verfügung gefertigt, ist in den Grundakten, zu denen keine Verfügung gefertigt wird, auf die Stelle hinzuweisen, wo die Ausführung der Eintragung vermerkt ist. 26. Eintragungen zur Bezeichnung der Grundstücke im Bestandsverzeichnis a) In der Spalte 3 a/b des Bestandsverzeichnisses sind die Bezeichnungen der Gemarkung und darunter die Flurstücksnummern einzutragen. Die Eintragung der Bezeichnung der Gemarkung unterbleibt, wenn diese Bezeichnung mit der Bezeichnung des Grundbuchbezirks übereinstimmt. Soweit Fluren vorhanden sind, wird deren Nummer unter Voransetzung des Wortes „Flur“ im Anschluss an die Bezeichnung der Gemarkung angegeben. b) In Spalte 3 c des Bestandsverzeichnisses sind die Lage und die Wirtschaftsart des Flurstücks einzutragen. Die Lage des Flurstücks ist unter der im Liegenschaftskataster verwendeten Bezeichnung zu übernehmen. Die Zuordnung der Nutzung gemäß der Anlage 2 der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Führung des Liegenschaftskatasters (Liegenschaftskatastervorschrift – VwVLIKA) vom 25. April 2005 (Anlage 3) zu der Wirtschaftsart im Grundbuch ergibt sich aus Anlage 4. 27. Eintragung von Gesamtrechten a) Ist das Grundbuchamt bei der Eintragung von Gesamtrechten nicht selbst für die Eintragung bei allen Grundstücken zuständig und wird die Mithaft der Grundstücke, deren Grundbuchblätter es nicht führt, zugleich mit der Eintragung des Rechts vermerkt, soll vorher bei den anderen beteiligten Grundbuchämtern angefragt werden, ob die Grundstücke in den Eintragungsunterlagen grundbuchmäßig richtig bezeichnet sind. b) Zur Durchführung des § 48 der Grundbuchordnung bewirkt das Grundbuchamt die Mitteilung nach Ziffer XVIII Nr. 4 VwVMiZi. Im Fall des Buchstaben a ist die Bezeichnung der mitbelasteten Grundstücke mit den eingehenden Mitteilungen der anderen Grundbuchämter zu vergleichen. Ist die Mithaft der anderen Grundstücke noch nicht vermerkt oder ergeben sich Unstimmigkeiten, sind die Mitteilungen dem Rechtspfleger vorzulegen. c) Sofern nicht nach Nummer 23 Buchst. b und c zu verfahren ist, ist in geeigneter Weise zu überwachen, ob der Antrag auf Eintragung des Gesamtrechtes auch bei den anderen Grundbuchämtern gestellt wird. Abschnitt 3 Mitteilungen 28. Allgemeines a) Die Mitteilungen des Grundbuchamts richten sich nach den §§ 55 bis 55 b der Grundbuchordnung, § 17 der Verordnung über das Erbbaurecht, §§ 39 bis 42 GBV und Ziffer XVIII VwVMiZi, soweit im Folgenden nichts anderes geregelt ist. Wird der Eintragungsantrag von einem Notar im Namen des Antragsberechtigten gestellt, ist die dem Antragsteller bekannt zu machende Eintragung nur dem Notar mitzuteilen. b) Der Rechtspfleger ordnet die Mitteilungen an und bezeichnet die Empfänger im Einzelnen. c) Die Bekanntmachung hat schriftlich oder, sofern die Voraussetzungen des § 42 Satz 3 GBV gegeben sind, auch elektronisch durch Übermittlung des Eintragungstextes unter Angabe der Eintragungsstelle im Grundbuch zu erfolgen. In der Bekanntmachung ist die Gemarkung und die Flurstücksnummer, gegebenenfalls auch die Flur des betroffenen Grundstücks, sowie der Name des Eigentümers, bei einem Eigentumswechsel auch der Name des bisherigen Eigentümers, anzugeben. Die Angabe der Gemarkung kann unterbleiben, wenn diese mit dem Grundbuchbezirk übereinstimmt. d) Bei den Mitteilungen zu steuerlichen Zwecken nach Ziffer XVIII Nr. 5 VwVMiZi ist zu beachten, dass die Informationen nach Absatz 1 Satz 2 (Sterbejahr des Erblassers) und nach Absatz 2 (Tag des EinganGS des Eintragungsantrags beim Grundbuchamt) unmittelbar an das zuständige Finanzamt zu richten sind. Die Anmerkung nach Ziffer XVIII Nr. 5 VwVMiZi (Zuleitung über die Vermessungsämter unter Verwendung des ALB-Verfahrens) gilt hier nicht. VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 8 von 25 e) In den Grundakten ist zu vermerken, welche Eintragungen wem und wann bekannt gemacht wurden. Ergänzend dazu ist ein Mitteilungsschreiben mit einem vollständigen Eintragungstext zur Grundakte zu nehmen. Bei Fortführung des Handblattes kann von der Beifügung des Eintragungstextes zur Grundakte abgesehen werden. Abschnitt 4 Einsicht in die Grundbücher und Grundakten 29. Gewährung der Einsicht a) Die Einsicht in das Grundbuch und die Grundakten ist an einem hierfür bestimmten Platz und in ständiger Anwesenheit eines Bediensteten des Grundbuchamts zu gewähren. Aktentaschen und ähnliche Behältnisse dürfen bei der Einsicht nicht mitgeführt werden. b) Die Einsicht in das maschinell geführte Grundbuch und in Hilfsverzeichnisse kann gemäß § 132 der Grundbuchordnung auch bei einem anderen als dem Grundbuchamt genommen werden, das dieses Grundbuch führt, wenn die technischen Voraussetzungen dafür vorliegen. 30. Einsicht zu allgemeinen Zwecken a) Über Anträge von Privatpersonen, ihnen im Verwaltungswege die Einsicht in Grundbücher oder Grundakten zu gestatten, entscheidet der Präsident oder Direktor des Amtsgerichts. Entsprechende Anträge sind ihm mit einer Stellungnahme vorzulegen, ob gegen die Gewährung der Einsicht Bedenken bestehen. b) Einem Antrag kann unter dem Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs stattgegeben werden, wenn dargelegt wird, dass dadurch unterstützungswürdige Zwecke, insbesondere wissenschaftliche Studien gefördert werden, die Belange der Eigentümer oder sonstiger Beteiligter nicht beeinträchtigt werden und wenn sichergestellt ist, dass mit den gewonnenen Informationen kein Missbrauch getrieben wird. Auch darf der Geschäftsgang des Grundbuchamts nicht unangemessen belastet werden. 31. Übermittlung von Grundbuchabschriften per Telefax a) Grundbuchabschriften können auf Antrag per Telefax übermittelt werden, wenn die Eilbedürftigkeit dargelegt und der Geschäftsgang des Grundbuchamts nicht unangemessen belastet wird. Ein Anspruch auf Übermittlung einer Grundbuchabschrift per Telefax besteht nicht. b) Bei der Übersendung sind folgende Punkte zu beachten: aa) Die vom empfangenden Gerät abgegebene Kennung ist sofort zu überprüfen, damit die Verbindung bei Wählfehlern sofort abgebrochen werden kann. bb) Es ist zu kontrollieren, ob die Übertragung störungsfrei und vollständig den Empfänger erreicht hat. cc) Die Dokumentationspflicht ist zu beachten. Es ist ein Deckblatt des Grundbuchamts mit Angaben zu Adressat, Absender, Zahl der zu übertragenden Seiten und weiteren Nachrichten zu verwenden. Das Übersendungsprotokoll ist bei dem Antrag aufzubewahren. Teil 6 Erhaltung der Übereinstimmung zwischen Grundbuch und Liegenschaftskataster Abschnitt 1 Mitteilungen zum Liegenschaftskataster 32. Durchführung der Mitteilungen Für die Mitteilungen des Grundbuchamts bei Veränderungen in der Buchung eines Grundstücks im Grundbuch und bei Veränderungen in der ersten Abteilung des Grundbuchs nach Ziffer XVIII Nr. 1 VwVMiZi gelten die folgenden Besonderheiten: a) Beim Grundbuchamt wird eine aus dem Liegenschaftsbuch der Vermessungsverwaltung abgeleitete Datenbank (ALB) geführt. Die Veranlassung der Mitteilung erfolgt entweder direkt über SolumSTAR (ALB-Schnittstelle) oder durch Eingabe der Daten in die Datenbank des ALB. Der Datenaustausch zwischen Grundbuchamt und der katasterführenden Behörde wird durch Datenfernübertragung über die Zentrale Grundbuchdatenstelle (ZGBDS) und die obere Vermessungsbehörde oder Übergabe eines Datenspeichers abgesichert. b) Ist ein Datenaustausch oder eine Datenübertragung nicht möglich, stellt das Grundbuchamt sicher, dass die Mitteilung nachgeholt wird. Abschnitt 2 Änderung der Bestandsangaben 33. Auszüge aus Fortführungsnachweisen a) Das Grundbuchamt erhält von der katasterführenden Behörde laufend Mehrfertigungen von bestandskräftigen Fortführungsnachweisen, soweit Angaben des Grundbuches betroffen sind. Aufgrund dieser Mehrfertigungen ändert das Grundbuchamt die Bestandsangaben im Grundbuch. b) Kann eine Veränderung oder Berichtigung erst nach Beseitigung von Unstimmigkeiten in das Grundbuch übernommen werden, soll das Grundbuchamt in Verbindung mit der katasterführenden Behörde die Sache aufklären und, soweit erforderlich, die Beteiligten unter Hinweis auf ihre Interessen zur Mitwirkung veranlassen. 34. Vollzug der Veränderungen, Benachrichtigungen a) Die Bestandsangaben sind in der Weise zu ändern oder zu berichtigen, dass das Grundstück mit den neuen Angaben unter einer neuen laufenden Nummer eingetragen wird. § 13 Abs. 1 VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 9 von 25 GBV ist entsprechend anzuwenden. Sofern die Übersichtlichkeit und die automatische Rückmeldung in das ALB nicht beeinträchtigt werden, kann die neue Angabe unter oder über der rot zu unterstreichenden bisherigen Angabe eingetragen werden. b) Der Vollzug der Eintragung ist der katasterführenden Behörde entsprechend der Regelungen in Nummer 32 Buchst. a Satz 2 und 3 mitzuteilen. c) Von der Veränderung oder Berichtigung ist der Eigentümer in folgenden Fällen zu benachrichtigen: Änderung der Gemarkung, der Flur, der Flurstücksnummer sowie Zerlegungen, Verschmelzungen und Änderungen der Größe. Teil 7 Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldbriefe (Grundpfandrechtsbriefe) Abschnitt 1 Herstellung der Briefe 35. Entwurf des Briefs a) Für jeden Grundpfandrechtsbrief ist ein Entwurf zu fertigen. Die Gruppe und die Nummer des für die Herstellung des Briefs verwendeten Vordrucks sind auf dem Entwurf des Briefs nachzutragen, sobald der Brief hergestellt wurde. Der Entwurf bleibt bei den Grundakten. Statt des Entwurfs kann auch eine Ablichtung oder ein Ausdruck des Grundpfandrechtsbriefs zu den Grundakten genommen werden. b) Falls der Entwurf Bezugnahmen auf Schriftstücke enthält, ist von diesen eine beglaubigte Abschrift zu den Grundakten zu nehmen, soweit nicht schon aufgrund anderer Vorschriften eine beglaubigte Abschrift zu den Grundakten zu bringen ist. c) Die Buchstaben a und b gelten entsprechend für nachträgliche Vermerke auf den Grundpfandrechtsbriefen. d) Wird ein Teilbrief hergestellt, ist auf dem Entwurf bei der Wiedergabe des bisherigen Briefs auch dessen Gruppe und Nummer anzugeben. e) Teilt ein Notar, der einen Teilbrief hergestellt hat, die Gruppe und die Nummer des Teilbriefs sowie den Betrag, auf den er sich bezieht, dem Grundbuchamt, das den Stammbrief ausgestellt hat, mit, hat das Grundbuchamt diese Angaben auf dem Entwurf des Stammbriefs zu vermerken. f) Bei Schreibversehen ist nicht zu radieren, sondern ein neuer Vordruck zu verwenden. Schreibversehen in nachträglichen Vermerken auf Briefen sind zu berichtigen; der ursprüngliche Text muss jedoch leserlich bleiben. Die Berichtigung ist am Schluss des Vermerks zu bescheinigen. g) Die Geschäftsnummer und sonstige Vermerke über die geschäftliche Erledigung sind nicht auf den Briefen anzubringen. 36. Briefvordrucke Für die Ausfertigung der Grundpfandrechtsbriefe dürfen nur die bundeseinheitlich gestalteten amtlichen Vordrucke A, B und C verwendet werden. Der Vordruck C ist insbesondere für die auf den Vordrucken A und B nicht angegebenen Fälle bestimmt, zum Beispiel für Rentenschuldbriefe. 37. Grundpfandrechtsbriefe bei Gesamtrechten a) Die beteiligten Grundbuchämter haben bei Gesamtrechten Übereinstimmung herbeizuführen, welches Grundbuchamt die einzelnen Briefe miteinander verbindet. b) Bei Änderungen und Ergänzungen von Briefen, für die mehrere Grundbuchämter zuständig sind, hat in der Regel das Grundbuchamt, bei dem der Brief eingereicht wird, die Verbindung zu lösen und die einzelnen Briefe unter Hinweis auf den Antrag mit einer Bescheinigung der Vollzähligkeit des Gesamtbriefs sowie gegebenenfalls mit den erforderlichen Unterlagen an die beteiligten Grundbuchämter zu übersenden. Diese Grundbuchämter senden nach der Änderung oder Ergänzung der Einzelbriefe diese an das absendende Grundbuchamt zum Zwecke der Wiederherstellung des Gesamtbriefs zurück. Soweit dies zweckmäßig erscheint, insbesondere wenn nur zwei Grundbuchämter zuständig sind, kann das zuerst mit der Sache befasste Grundbuchamt nach Ergänzung oder Änderung seines Einzelbriefs die Vorgänge ohne Verbindung der Briefe an das andere Grundbuchamt zur weiteren Bearbeitung und Wiederherstellung des Gesamtbriefs senden. c) Zur vorgeschriebenen Verbindung ist eine Schnur in den Farben Weiß und Grün zu verwenden. 38. Aushändigung des Briefs a) Über die Aushändigung neuer Grundpfandrechtsbriefe und die Rückgabe eingereichter Briefe muss sich ein Nachweis bei den Grundakten befinden. Wird der Brief in der Amtsstelle oder durch einen Bediensteten des Grundbuchamts ausgehändigt, hat der Empfänger den Empfang schriftlich zu bestätigen. Die Übersendung durch die Post erfolgt durch Einschreiben gegen Rückschein. Auf dem Rückschein ist die Geschäftsnummer anzugeben. Ist der Empfänger ein Notar, ein Kreditinstitut oder eine Bausparkasse, genügt die Versendung mit Einschreiben oder durch einfachen Brief mit Empfangsbestätigung. b) Sind dem Empfänger mehrere Briefe zu übersenden, können diese zu einer Sendung zusammengefasst werden. Auf dem Rückschein sind sämtliche Geschäftsnummern zu vermerken. Der vom Empfänger vollzogene Rückschein oder der Beleg für die Versendung mit Einschreiben ist zu den Grundakten eines der beteiligten Grundbuchblätter zu nehmen, in den anderen Grundakten ist auf die Stelle zu verweisen, an der sich der Rückschein befindet. VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 10 von 25 Abschnitt 2 Bezug und Prüfung der Briefvordrucke 39. Bestellung der Briefvordrucke a) Die bundeseinheitlich gestalteten Vordrucke werden von der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt. Die Gerichte haben bei der Bestellung der Vordrucke die von der Bundesdruckerei in Berlin zur Verfügung gestellten Bestellscheinsätze zu verwenden. Die Amtsgerichte können bei Bedarf die Vordrucke direkt bei der Bundesdruckerei in Berlin bestellen. b) Die Bestellungen sind 100-stückweise vorzunehmen; die kleinste Bestellmenge beträgt 100 Stück für jede Gruppe. 40. Lieferung der Briefvordrucke Die Bundesdruckerei sendet die Vordrucke unter direkter Rechnungslegung unmittelbar an die Amtsgerichte. Nach Eingang sind die Briefvordrucke auf Vollständigkeit und fortlaufende Nummernfolge zu überprüfen. Abschnitt 3 Verwahrung der Briefvordrucke 41. Bestellung eines Verwahrungsbediensteten Den Vordruckbestand hat ein durch den Präsidenten oder Direktor des Amtsgerichts zu bestimmender Bediensteter unter sicherem Verschluss zu verwahren. Von ihm sind die Vordrucke auch zu beziehen, wenn ein Notar sie zur Herstellung von Teilbriefen benötigt. 42. Nachweisung a) Der Verbleib eines jeden Vordrucks muss in einwandfreier Weise nachgewiesen werden können. Die Vordrucke dürfen daher nur dem Verwahrungsbediensteten zugänglich sein. Sie dürfen insbesondere nicht summarisch an die einzelnen Grundbuchreferate abgegeben und dort zum allmählichen Verbrauch aufbewahrt werden. b) Der Verwahrungsbedienstete hat für jede Vordruckart getrennt eine Nachweisung zu führen, die nach den in der Vordrucksammlung der sächsischen Justiz beim Oberlandesgericht Dresden amtlich festgestellten Vordrucken GS 2 (Nachweisung über Eingang von Grundpfandrechtsbriefen) und GS 2 a (Nachweis über Ausgabe von Grundpfandrechtsbriefen) einzurichten ist. Die Nachweisungen sind dauernd aufzubewahren. c) Empfänger des Vordrucks im Sinne der Spalten 6 und 7 des Nachweises über die Ausgabe von Grundpfandrechtsbriefen ist, wenn das Grundbuchamt selbst den Brief erteilt, derjenige, dem die Herstellung der Reinschrift des Briefs obliegt. Wird ein Teilbrief von einem Notar hergestellt, ist dieser als Empfänger zu bezeichnen; in Spalte 5 ist dann seine Geschäftsnummer anzugeben, und statt der Unterzeichnung in Spalte 7 genügt ein schriftliches Empfangsbekenntnis, das zu den Sammelakten zu nehmen ist; in Spalte 7 ist gegebenenfalls auf die Sammelakten zu verweisen. d) Wird ein Vordruck unverwendbar, zum Beispiel wegen Beschmutzung oder Verschreibens, ist er an den Verwahrungsbediensteten zurückzugeben und von diesem unter Beteiligung eines durch den Präsidenten oder Direktor des Amtsgerichts bestimmten weiteren Bediensteten alsbald zu vernichten. Die Vernichtung ist in Spalte 7 des Nachweises über die Ausgabe von Grundpfandrechtsbriefen hinter dem Aushändigungsvermerk von beiden Bediensteten zu bescheinigen. e) Die Nachweisung und die Belege hierzu sind jährlich mindestens einmal durch den Präsidenten oder Direktor des Amtsgerichts oder einen von ihm beauftragten Bediensteten zu prüfen. Die Prüfung hat sich darauf zu erstrecken, ob die Vordrucke unter sicherem Verschluss aufbewahrt werden und ob die nach der Nachweisung nicht verausgabten Vordrucke als Bestand vorhanden sind. f) Die Verwaltung bereits erteilter und wieder in den Geschäftsgang des Grundbuchamts gelangter Grundpfandrechtsbriefe kann auch über die elektronische Briefverwaltung in SolumSTAR erfolgen. Teil 8 Entbehrlichkeit der Unbedenklichkeitsbescheinigung 43. Entbehrlichkeit der Unbedenklichkeitsbescheinigung Das Staatsministerium der Finanzen hat sich damit einverstanden erklärt, dass Personen als Eigentümer oder Erbbauberechtigte in das Grundbuch eingetragen werden, ohne dass die Unbedenklichkeitsbescheinigung nach § 22 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG 1983) vorgelegt wird, a) wenn sie Alleinerbe oder Miterben des eingetragenen Eigentümers oder Erbbauberechtigten sind und die Erbfolge durch einen Erbschein oder eine öffentlich beurkundete Verfügung von Todes wegen zusammen mit der Niederschrift über die Eröffnung dieser Verfügung nachgewiesen wird; b) wenn sie Alleinerbe oder Miterben eines verstorbenen Alleinerben oder eines verstorbenen Miterben sind, ohne dass die vorhergegangene Erbfolge in das Grundbuch eingetragen wurde und die Erbfolge durch die in Buchstabe a bezeichneten Urkunden nachgewiesen wird; c) wenn der Erwerb ein geringwertiges Grundstück, Gebäudeeigentum oder Erbbaurecht betrifft, die Gegenleistung pro Erwerber 2 500 EUR nicht übersteigt und sie ausschließlich in Geld oder durch Übernahme bestehender Hypotheken oder Grundschulden entrichtet wird; d) beim Erwerb durch den Ehegatten des Veräußerers; VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 11 von 25 e) bei Erwerbsvorgängen zwischen Personen, die in gerader Linie verwandt sind; den Verwandten in gerader Linie stehen deren Ehegatten gleich; f) wenn der Erwerb nach § 34 des Gesetzes zur Regelung offener Vermögensfragen (Vermögensgesetz – VermG) durch den Berechtigten im Sinne von § 34 Abs. 3 VermG erfolgt und die Berechtigung nicht durch Abtretung, Verpfändung oder Pfändung erlangt wurde; g) beim Erwerb durch die Bundesrepublik Deutschland, den Freistaat Sachsen oder die Gemeinden oder Gemeindeverbände; h) für die Eintragung des Überganges des Eigentums an einem Grundstück auf eine andere Gebietskörperschaft nach aa) § 6 Abs. 1 Satz 1 des Bundesfernstraßengesetzes (FStrG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Februar 2003 (BGBl. I S. 286), bb) § 12 Abs. 1 des Straßengesetzes für den Freistaat Sachsen (Sächsisches Straßengesetz – SächsStrG) vom 21. Januar 1993 (SächsGVBl. S. 93), das zuletzt durch Artikel 13 des Gesetzes vom 28. Mai 2004 (SächsGVBl. S. 200, 225) geändert worden ist, und cc) § 5 Abs. 2 des Gesetzes über die Feststellung der Zuordnung von ehemals volkseigenem Vermögen (Vermögenszuordnungsgesetz – VZOG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. März 1994 (BGBl. I S. 709), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 28. Oktober 2003 (BGBl. I S. 2081) geändert worden ist in den jeweils geltenden Fassungen; i) für den Erwerb eines Grundstücks durch eine Kapitalgesellschaft, wenn das Grundstück vor dem 1. Januar 1993 nach den Vorschriften des Gesetzes über die Spaltung der von der Treuhandanstalt verwalteten Unternehmen (SpTrUG) vom 5. April 1991 (BGBl. I S. 854), zuletzt geändert durch Artikel 46 des Gesetzes vom 5. Oktober 1994 (BGBl. I S. 2911, 2930), in der jeweils geltenden Fassung, auf die Kapitalgesellschaft übergeht; j) für einen Erwerb, der sich aus der Durchführung der §§ 20 bis 24 des Gesetzes zur Zusammenführung und Neugliederung der Bundeseisenbahnen (Eisenbahnneuordnungsgesetz – ENeuOG) vom 27. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2378, 1994 I S. 2439), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 21. Juni 2002 (BGBl. I S. 2191) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, ergibt; k) für einen Erwerb, der sich aus der Durchführung des Gesetzes über die strukturelle Anpassung der Landwirtschaft an die soziale und ökologische Marktwirtschaft in der Deutschen Demokratischen Republik (Landwirtschaftsanpassungsgesetz – LwAnpG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Juli 1991 (BGBl. S. 1418), zuletzt geändert durch Artikel 7 Abs. 45 des Gesetzes vom 19. Juni 2001 (BGBl. I S. 1149, 1174), ergibt, sofern die Behörde nach § 67 Abs. 2 LwAnpG dies bestätigt. Teil 9 Übergangs- und Schlussbestimmungen 44. Anwendung der Aktenordnung Die Bestimmungen der VwVAktO sind in Grundbuchsachen anzuwenden, soweit diese Verwaltungsvorschrift keine abweichenden Regelungen enthält. 45. In-Kraft-Treten und Außer-Kraft-Treten Diese Verwaltungsvorschrift tritt am 1. Januar 2006 in Kraft; gleichzeitig tritt die Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz über die Behandlung von Grundbuchsachen (VwVBGBS) vom 10. Mai 1999 (SächsJMBl. S. 85), zuletzt geändert durch Justizministerialschreiben vom 30. April 2003 (nicht veröffentlicht) und verlängert durch Verwaltungsvorschrift vom 6. Dezember 2004 (SächsABl. S. 1313), außer Kraft. Dresden, den 27. Dezember 2005 Der Staatsminister der Justiz Geert Mackenroth VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 12 von 25 A n la g e 1 (z u N u m m e r 2 1 B u ch st . a S a tz 2 u n d 3 ) E in g a n g s li s te f ü r G ru n d b u c h s a c h e n Z a h l d e r e in g e g a n g e n e n U rk u n d e n o d e r b e h ö rd li c h e n o d e r g e ri c h tl i c h e n E rs u c h e n s o w ie U n ri c h ti g k e it s n a c h w e is e z u r F o rt fü h ru n g s n a c h w e is e E rs u c h e n u n d A n tr ä g e L a u fe n d e N u m m e r G e s c h ä ft s n u m m e r T a g d e s E in g a n g s d e s a u f d ie E in tr a g u n g g e ri c h te te n A n tr a g s o d e r E r s u c h e n s Begründung, Aufteilung und Ver änderung von Wohnungs- und Teileigentum sowie von Erbbau rechten Erwerb und Veränderung von Ei gentum, Veränderung der Berech tigung am Erbbaurecht Eintragung, Veränderung und Lö schung von Rechten in den Ab teilungen II und III separate Fortführungsnachweise, die einen Antrag auf Teilung, Ver einigung oder Bestandteilszu schreibung beinhalten sonstige Fortführungsnachweise Ersuchen/Anträge nach § 12c Abs. 2 Nr. 3 und 4 der Grund buchordnung besondere Grundbuchverfahren/ Anzahl der Grundbuchblätter 1 a 1 b 1 c 2 a 2 b 2 c 3 a 3 b 4 a 4 b VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 13 von 25 Anlage 2 (zu Nummer 21 Buchst. h) Maßgaben zu einer einheitlichen Handhabung der Urkundenzählung Lau fende Num mer Geschäft Erfassungshinweis Fälle der Begründung, Aufteilung, Veränderung von Wohnungs- und Teileigen tum sowie von Erbbaurechten 1 Teilung nach § 3 oder § 8 Woh nungseigentumsgesetz Erfassung erfolgt bei der Position 2a a) neben der Teilungserklärung wer den 8 Nachtragsurkunden, die je weils auch für die Eintragung not wendige Bewilligungen enthalten, vorgelegt einmalige Erfassung bei der Position 2a, es handelt sich um einen einheitli chen Eintragungsvorgang nach Num mer 21 Buchst. d b) unter Verteilung der eingetragenen Grundpfandrechte in jeweils geson derten Urkunden einmalige Erfassung der Teilungser klärung bei der Position 2a, zudem ist jede Urkunde mit der Zustimmung des dinglich Berechtigten bei der Position 2c zu erfassen 2 Änderung der Teilungserklärung durch Umwandlung von Gemein schaftseigentum in Sondereigentum, vorgelegt werden 1 Nachtrag zur Teilungserklärung und 6 Gläubiger zustimmungen einmalige Erfassung bei der Position 2a, Gläubigerzustimmungen werden nicht erfasst, da nicht auf Eintragung ins Grundbuch gerichtet 3 Teilungserklärung zum Wohnungs erbbaurecht Erfassung erfolgt bei der Position 2a 4 Urkunde enthält eine separate Zu weisung von Sondernutzungsrechten (Stellplätzen) Erfassung erfolgt bei der Position 2a Fälle der Veränderung von Eigentum 5 Eintragung von Eigentumswechseln des Wohnungseigentümers oder des Erbbauberechtigten Erfassung erfolgt bei der Position 2b 6 Ersuchen der Zwangsversteige rungsabteilung auf Eintragung des Erstehers mit mehreren Zuschlags beschlüssen einmalige Erfassung bei der Position 2b, da Grundlage der Eintragung das Ersuchen nach § 130 des Gesetzes über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung ist 7 Berichtigung des Eigentumsverhält nisses aufgrund Ehevertrag Erfassung des Ehevertrags erfolgt bei der Position 2b als Unrichtigkeits nachweis 8 Auflassungsempfänger wird aufgrund Ehevertrags mit seinem Ehegatten in Gütergemeinschaft eingetragen, vor gelegt werden Auflassungsurkunde und Ehevertrag Erfassung der Auflassung bei der Po sition 2b, der Ehevertrag wird nicht erfasst, es gilt Nummer 21 Buchst. a Satz 5 9 Erwerber wird mit seinem neuen Fa- Erfassung der Auflassung bei der Po VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 14 von 25 Anlage 2 miliennamen unter Vorlage der Hei ratsurkunde und Auflassungsurkunde eingetragen sition 2b, die Heiratsurkunde fällt unter Nummer 21 Buchst. a Satz 5, da keine Grundbuchberichtigung vorliegt 10 Antrag auf Berichtigung des Grund buchs unter Bezugnahme auf meh rere aufeinanderfolgende Erbscheine oder Auszüge aus dem Handelsre gister oder mehrere Testamente es liegt ein Fall der Grundbuchberich tigung nach Nummer 21 Buchst. e vor, es werden alle Urkunden, die die Un richtigkeit nachweisen, erfasst, jeder Erbschein, jede Verfügung von Todes wegen, jeder Handelsregisterauszug wird gesondert gezählt und je nach betroffener Eintragung bei der Position 2b oder 2c erfasst 11 Erbnachweis nach eingetragenem Eigentümer und Auflassungsurkunde zur Übertragung an den Erwerber Erfassung der Auflassung bei der Po sition 2b und gesonderte Erfassung des Erbnachweises bei der Position 2b, unabhängig davon, ob Voreintra gung des Rechtsnachfolgers des ein getragenen Eigentümers erfolgt 12 es werden 3 Auflassungsurkunden (Kettenauflassung) eingereicht, be antragt ist die Eintragung des letzten Erwerbers Erfassung jeder Auflassungsurkunde bei der Position 2b, unabhängig da von, ob Voreintragung des Zwischen erwerbers erfolgt, die Urkunden könnten auch in der entsprechenden Reihenfolge losgelöst von weiteren Urkunden vollzogen werden 13 Kaufvertrag mit Auflassung und Erb schein werden zur Eintragung der Vormerkung eingereicht Erfassung der Auflassungsurkunde, die auch die Bewilligung der Vormer kung enthält, bei der Position 2c, zu sätzlich ist der Erbnachweis bei der Position 2b zu erfassen, unabhängig davon, ob Voreintragung des Rechts nachfolgers des eingetragenen Ei gentümers erfolgt 14 nach Vollzug des vorherigen Falls werden erneut der Kaufvertrag mit Auflassung und Erbschein zur Ei gentumsumschreibung und Lö schung der Vormerkung vorgelegt die erneut vorgelegte Auflassungsur kunde ist bei der Position 2b zu erfas sen, da es sich um ein höherwertiges Geschäft im Rahmen des Teilvollzugs einer Urkunde handelt, der Erbschein ist nicht erneut zu erfassen, da er nicht erstmalig vorgelegt wurde, in gleicher Art und Weise ist zu verfahren, wenn nur der Antrag und die zur Umschrei bung notwendigen Bescheinigungen oder Erklärungen unter Bezugnahme auf die vorliegende Auflassungsur kunde und den Erbschein eingereicht werden 15 Antrag auf Eintragung des Eigentumswechsels und der Lö schung der Auflassungsvormerkung, a) wobei hinsichtlich der Auflassung einmalige Erfassung der Auflassungs VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 15 von 25 Anlage 2 eine separate Urkunde eingereicht und hinsichtlich der Löschungsbe willigung auf eine bereits vorliegende Urkunde Bezug genommen wird urkunde bei der Position 2b, die Löschungsbewilligung ist nicht zu zählen, da es sich um einen Teil vollzug einer Urkunde handelt, welcher nicht ein höherwertiges Geschäft be trifft b) Auflassung und Bewilligung zur Löschung der Auflassungsvormer kung sind zusammen in einer bereits vorliegenden Urkunde enthalten, in einer separaten Urkunde wird unter Bezugnahme darauf der Vollzugsan trag mit Eintragungsbewilligung eingereicht einmalige Erfassung bei der Position 2b, bei der Eigentumsumschreibung wird nur die Auflassung erfasst, unab hängig davon in wie vielen Urkunden das Geschäft abgewickelt wird c) Kaufvertragsangebot und Kauf vertragsannahme in 2 getrennten Urkunden, die jeweils Eintragungs bewilligungen enthalten es wird nur die Urkunde, die die Auflassung enthält, bei der Position 2b erfasst d) Antrag auf Eintragung der Eigen tumsumschreibung mit gesondert beurkundeter Identitätserklärung einmalige Erfassung bei der Position 2b, bei der Eigentumsumschreibung wird nur die Auflassung erfasst, unab hängig davon in wie vielen Urkunden das Geschäft abgewickelt wird 16 Eigentumsumschreibung, Rückauf lassungsvormerkung und Wohnrecht in einer Urkunde es ist nur die Eigentumsumschreibung bei der Position 2b zu erfassen 17 Eigentumsübergang nach dem Sächsischen Straßengesetz einmalige Erfassung des Unrichtig keitsnachweises (Nachweis zum Übergang der Baulast) bei der Position 2b 18 Auflassung und Löschung von Nieß brauchsrechten a) aufgrund Sterbeurkunde Erfassung der Auflassung bei der Po sition 2b, zusätzliche Erfassung der Sterbeurkunde bei der Position 2c b) aufgrund Löschungsbewilligung Erfassung der Auflassung bei der Po sition 2b, wenn die Löschungsbewilli gung gesondert vorgelegt wird, wird sie gesondert bei der Position 2c er fasst, wenn sie in der Auflassungsur kunde enthalten ist, wird sie nicht er fasst 19 die Auflassungsurkunde enthält auch die Bewilligung zur Eintragung der Auflassungsvormerkung, zunächst wird Antrag auf Eintragung der Vor merkung gestellt Erfassung der Vormerkung bei der Position 2c und bei der späteren Ei gentumsumschreibung noch einmal bei der Position 2b Fälle der Eintragung, Veränderung und Löschung von Rechten in den Abtei lungen II und III 20 vorgelegt werden die Löschungszu stimmung nach § 27 der Grundbuch einmalige Erfassung der Löschungs bewilligung bei der Position 2c VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 16 von 25 Anlage 2 ordnung und die Löschungsbewilli gung in gesonderten Urkunden 21 Eintragung Zwangssicherungshypo thek aufgrund mehrerer Titel Erfassung jedes Titels bei der Position 2c, der Titel ersetzt die Eintragungs bewilligung 22 Sammelantrag auf Löschung von Alt rechten auf der Grundlage von Hin terlegungsscheinen Erfassung der Anzahl der beigefügten Hinterlegungsscheine bei der Position 2c, betreffen mehrere Hinterlegungs scheine dasselbe Recht, werden sie nur dann mehrfach erfasst, wenn sie auf Teilbeträge lauten 23 10-köpfige Gesamthandsgemein schaft reicht 10 separate Bewilligun gen zur Löschung eines Rechts in Abteilung III ein einmalige Erfassung bei der Position 2c, da es sich um einen einheitlichen Eintragungsvorgang handelt 24 Pfandhaftentlassungserklärung wird eingereicht und die Pfandfreigabe für 2 Blätter beantragt einmalige Erfassung bei der Position 2c 25 zu einem späteren Zeitpunkt wird auf die Pfandfreigabeerklärung Bezug genommen und für weitere Blätter die Pfandfreigabe beantragt keine erneute Erfassung, es gilt die Einmalzählung von Urkunden 26 Zustimmung von Eigentümern oder Gläubigern zur Änderung der Tei lungserklärung der rechtliche Inhalt der Urkunden ist maßgeblich, fehlerhafte Bezeichnun gen (Zustimmung statt Pfandfreigabe) sind unschädlich, Erfassung der Pfandfreigaben bei der Position 2c 27 in einer Urkunde wird die Eintragung von 2 Grundschulden bewilligt, die im Grundbuch zu unterschiedlichen Zeiten vollzogen werden einmalige Erfassung bei der Position 2c 28 vorgelegt wird ein Antrag auf Lö schung eines Rechts wegen Fristab lauf einmalige Erfassung bei der Position 2c, der Unrichtigkeitsnachweis der ab gelaufenen Frist ist im Antrag enthal ten Fortführungsnachweise 29 separate Fortführungsnachweise, die Anträge auf Teilung, Vereinigung, Bestandteilszuschreibung mit ent halten Erfassung bei der Position 3a, soweit diese nicht gemeinsam mit einer ande ren zu zählenden Urkunde eingegan gen sind, der Antrag des Eigentümers wird nicht gesondert erfasst 30 Fortführungsnachweis betrifft 5 Grundstücke in 4 Grundbuchblättern (§ 12c Abs. 2 Nr. 2 der Grundbuch ordnung) wird bei der Position 3b einmal erfasst, unabhängig davon, wer die Eintragung vornimmt 31 Fortführungsnachweise zur Zerle gung, Verschmelzung, Berichtigung der Bestandsangaben werden bei der Position 3b erfasst, wenn sie unabhängig von weiteren Eintragungen (Teilung, Vereinigung) vollzogen werden, unabhängig davon, wer die Eintragung vornimmt Ersuchen und Anträge VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 17 von 25 Anlage 2 32 Zwangsversteigerungs- und Insol venzvermerk (§ 12c Abs. 2 Nr. 3 der Grundbuchordnung) wird bei der Position 4a erfasst, unab hängig davon, wer die Eintragung vor nimmt 33 Berichtigung des Namens aufgrund Eheurkunde (§ 12c Abs. 2 Nr. 4 der Grundbuchordnung) wird bei der Position 4a erfasst, unab hängig davon, wer die Eintragung vor nimmt 34 Leitungs- und Anlagenrechtsbe scheinigung wird bei der Position 4b erfasst, An zahl der betroffenen Blätter ist an zugeben 35 Sammelvertrag nach dem Aus gleichsleistungsgesetz für Enteig nungen auf besatzungsrechtlicher oder besatzungshoheitlicher Grund lage, die nicht mehr rückgängig ge macht werden können wird bei der Position 4b erfasst, An zahl der betroffenen Blätter ist an zugeben 36 Sammelersuchen nach Eisenbahn neuordnungsgesetz oder Vermö genszuordnungsgesetz wird bei der Position 4b erfasst, An zahl der betroffenen Blätter ist an zugeben 37 Sammelersuchen auf Eintragung von Sanierungsvermerken wird bei der Position 4b erfasst, An zahl der betroffenen Blätter ist an zugeben 38 Umlegungsverfahren wird bei der Position 4b erfasst, An zahl der betroffenen Blätter ist an zugeben 39 Ersuchen wegen Flurbereinigungs verfahren zu mehreren Blättern wird bei der Position 4b erfasst, An zahl der betroffenen Blätter ist an zugeben 40 Nachträge zur Flurbereinigung jedes neue Ersuchen, das einen Nach trag zur Flurbereinigung enthält, wird bei der Position 4b erfasst, Anzahl der betroffenen Blätter ist anzugeben 41 Ersuchen nach dem Bodensonde rungsgesetz wird bei der Position 4b erfasst, An zahl der betroffenen Blätter ist an zugeben 42 freiwillige Baulandumlegung nach § 79 BauGB wird bei der Position 4b erfasst, An zahl der betroffenen Blätter ist an zugeben Statistisch nicht zu erfassende Geschäfte 43 Antrag auf Erteilung eines Unschäd lichkeitszeugnisses wird nicht erfasst 44 Eintragung von Amts wegen wird nicht erfasst 45 Antrag einer Gemeinde auf Grund stücksbuchung wird nicht erfasst 46 Grundbuchberichtigungszwangsver fahren nach § 82 der Grundbuchord nung wird nicht erfasst, erst im Berichti gungsverfahren wird die Anzahl der Erbnachweise bei der Position 2b er fasst VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 18 von 25 Anlage 3 (zu Nummer 26 Buchst. b) Verzeichnis der tatsächlichen Nutzungen gemäß Anlage 2 der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Führung des Liegenschaftskatasters (Liegenschaftskatastervorschrift – VwVLIKA) vom 25. April 2005 Bezeichnung Abk. Begriffsbestimmung Gebäude- und Freifläche (GF) Flächen mit Gebäuden und baulichen Anlagen sowie unbebaute Flächen, die zu Gebäuden und baulichen Anlagen in dauernder oder untergeordneter Verbindung stehen. Hierzu zählen Flächen wie Hausgärten, Vorgärten, Zufahrten, Stellplätze, nicht öffentliche Kinderspielplätze sowie sonstige Flächen. Gebäude- und Freiflächen, die mehreren Nutzungen dienen, sind entsprechend ihrer überwiegenden Nutzung zuzuordnen. GF öffentliche Zwecke GFÖ Flächen, die überwiegend der Erfüllung öffentlicher Aufgaben und dem Gemeinwesen dienen. Bauplatz BPL Flächen, die nach allgemeiner Auffassung als zur Bebauung vorgesehene Flächen anzusehen sind. GF Wohnen GF Flächen, die überwiegend Wohnzwecken dienen. GF Handel und Dienstleistung GFHD Flächen, die überwiegend Handel und Dienstleistung dienen. GF zu Versorgungsanlagen GFVS Flächen, die überwiegend der Versorgung, insbesondere der Gewinnung, Speicherung und Verteilung von Elektrizität, Öl, Gas, Wärme und Wasser sowie dem Funk- und Fernmeldebetrieb, dienen. GF zu Entsorgungsanlagen GFES Flächen, die überwiegend der Entsorgung von Abwasser und Abfall dienen. GF Gewerbe und Industrie GFGI Flächen, die überwiegend den Zwecken von Gewerbe- oder Industriebetrieben dienen. GF Land- und Forstwirtschaft GFLF Flächen, die überwiegend der Land- und Forstwirtschaft dienen. GF, noch nicht aufgeschlüsselt* GF Betriebsfläche (BF) Unbebaute Flächen, die überwiegend gewerblich, industriell oder zur Ver- und Entsorgung genutzt werden, einschließlich der Flächen für Gebäude von geringem Wert (z. B. Schuppen) und für bauliche Anlagen, die für Betriebsflächen typisch sind. Betriebsfläche Abbauland umfasst die Flächen, die durch Abbau der jeweiligen Bodensubstanz genutzt werden, einschließlich der für den Abbau vorbereiteten Flächen und Sicherheitsstreifen. BF Abbauland Sand BFS BF Abbauland Kies BFKI BF Abbauland Lehm, Ton, Mergel BFLT BF Abbauland Gestein BFG BF Abbauland Kohle, Torf BFK BF Halde BFHA Flächen, auf denen aufgeschüttetes Material dauernd gelagert wird. BF Lagerplatz BFLP Flächen, auf denen Güter (z. B. Rohstoffe, Schrott, Halb- oder Fertigfabrikate) vorübergehend gelagert werden. BF Versorgungsanlage BFVS Flächen, die der Versorgung dienen. Hierzu gehören auch die Flächen mit Brunnen sowie ober- und unterirdischen Versorgungsleitungen, wenn eine andere Nutzung an der Erdoberfläche nicht vorhanden ist. BF Entsorgungsanlage BFES Flächen, die der Entsorgung dienen und auf denen Abfallstoffe deponiert werden. Abbauland, noch nicht aufgeschlüsselt * AB Erholungsfläche Flächen, die dem Sport, der Erholung, der Freizeitgestaltung oder dazu dienen, Tiere oder Pflanzen zu zeigen, einschließlich der Flächen der VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 19 von 25 zugehörigen Gebäude und baulichen Anlagen (z. B. Sporthalle, Bad, Stadion, Campingplatz-, Zoogebäude). Sportfläche SPO Flächen, die dem Sport dienen (z. B. Sport-, Tennis-, Golf-, Reitplatz, Freibad, Schießstand). Kleingartenanlage KLG Flächen zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, die in einer Anlage liegen, in der mehrere Einzelgärten mit gemeinschaftlichen Einrichtungen (Wegen, Spielflächen, Vereinshäusern) zusammengefasst sind. Die im Kleingarten enthaltenen Lauben dürfen nicht zum dauernden Wohnen geeignet sein. Wochenendgelände WO Flächen, die mit Wochenendhäusern bebaut sind. Andere Grünanlage GRÜ Flächen, die der Erholung, der Freizeitgestaltung oder dazu dienen Tiere oder Pflanzen zu zeigen (z. B. Park, Spielplatz, Zoo). Campingplatz CP Flächen, die nicht nur gelegentlich als Zelt- oder Wohnwagenplatz genutzt werden. Erholungsfläche, noch nicht aufgeschlüsselt * SE Verkehrsfläche Flächen, die dem Straßen-, Schienen- oder Luftverkehr dienen, einschließlich der dem Verkehr dienenden Flächen für Gebäude und bauliche Anlagen (z. B. Betriebs-, Empfangsgebäude, Wartehalle). Straße S Flächen, die dem Straßenverkehr und als Fußgängerzonen dienen. Zu den als Straße nachzuweisenden Flächen gehören in der Regel alle für die bauliche Anlage Straße erforderlichen sowie die dem Straßenverkehr dienenden bebauten und unbebauten Flächen (z.B. Trenn- und Seitenstreifen, Brücken, Gräben und Böschungen, Rad und Gehwege, Parkstreifen und ähnliche Einrichtungen). Weg WEG Flächen, die zu Befahren und/oder Begehen vorgesehen sind, einschließlich der beschränkt öffentlichen Wege. Zu den als Weg nachzuweisenden Flächen gehören auch Seitenstreifen und Gräben zur Wegentwässerung. Platz PL Flächen, die zum Abstellen von Fahrzeugen, Abhalten von Märkten oder Durchführen von Veranstaltungen dienen, einschließlich deren Zufahrten (z. B. Parkplatz, Marktplatz). Bahngelände BGL Flächen, die dem schienengebundenen Verkehr dienen (z. B. Eisenbahn, U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn). Bauliche Anlagen sind insbesondere Bahnkörper mit Gleisanlagen, Böschungen, Brücken, Gräben, Schutzstreifen, Bahnsteige, Ladestraßen, Laderampen, Lager- und Stellplätze. Flugplatz FPL Flächen, die dem Luftverkehr dienen (z. B. Landeplatz, Segelfluggelände). Verkehrsfläche, noch nicht aufgeschlüsselt * VS Erholungsfläche Flächen, die dem Sport, der Erholung, der Freizeitgestaltung oder dazu dienen, Tiere oder Pflanzen zu zeigen, einschließlich der Flächen der zugehörigen Gebäude und baulichen Anlagen (z. B. Sporthalle, Bad, Stadion, Campingplatz-, Zoogebäude). Sportfläche SPO Flächen, die dem Sport dienen (z. B. Sport-, Tennis-, Golf-, Reitplatz, Freibad, Schießstand). Kleingartenanlage KLG Flächen zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, die in einer Anlage liegen, in der mehrere Einzelgärten mit gemeinschaftlichen Einrichtungen (Wegen, Spielflächen, Vereinshäusern) zusammengefasst sind. Die im Kleingarten enthaltenen Lauben dürfen nicht zum dauernden Wohnen geeignet sein. Wochenendgelände WO Flächen, die mit Wochenendhäusern bebaut sind. Andere Grünanlage GRÜ Flächen, die der Erholung, der Freizeitgestaltung oder dazu dienen Tiere oder Pflanzen zu zeigen (z. B. Park, Spielplatz, Zoo). Campingplatz CP Flächen, die nicht nur gelegentlich als Zelt- oder Wohnwagenplatz genutzt werden. Erholungsfläche, noch nicht aufgeschlüsselt * SE VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 20 von 25 Verkehrsfläche Flächen, die dem Straßen-, Schienen- oder Luftverkehr dienen, einschließlich der dem Verkehr dienenden Flächen für Gebäude und bauliche Anlagen (z. B. Betriebs-, Empfangsgebäude, Wartehalle). Straße S Flächen, die dem Straßenverkehr und als Fußgängerzonen dienen. Zu den als Straße nachzuweisenden Flächen gehören in der Regel alle für die bauliche Anlage Straße erforderlichen sowie die dem Straßenverkehr dienenden bebauten und unbebauten Flächen (z.B. Trenn- und Seitenstreifen, Brücken, Gräben und Böschungen, Rad und Gehwege, Parkstreifen und ähnliche Einrichtungen). Weg WEG Flächen, die zu Befahren und/oder Begehen vorgesehen sind, einschließlich der beschränkt öffentlichen Wege. Zu den als Weg nachzuweisenden Flächen gehören auch Seitenstreifen und Gräben zur Wegentwässerung. Platz PL Flächen, die zum Abstellen von Fahrzeugen, Abhalten von Märkten oder Durchführen von Veranstaltungen dienen, einschließlich deren Zufahrten (z. B. Parkplatz, Marktplatz). Bahngelände BGL Flächen, die dem schienengebundenen Verkehr dienen (z. B. Eisenbahn, U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn). Bauliche Anlagen sind insbesondere Bahnkörper mit Gleisanlagen, Böschungen, Brücken, Gräben, Schutzstreifen, Bahnsteige, Ladestraßen, Laderampen, Lager- und Stellplätze. Flugplatz FPL Flächen, die dem Luftverkehr dienen (z. B. Landeplatz, Segelfluggelände). Verkehrsfläche, noch nicht aufgeschlüsselt * VS Landwirtschafts fläche Unbebaute Flächen, die dem Ackerbau, der Wiesen- und Weidewirtschaft, dem Gartenbau, dem Obstbau oder dem Weinbau dienen, einschließlich der Flächen für Gebäude mit geringem Wert und der baulichen Anlagen, die für eine Landwirtschaftsfläche typisch sind. Hierzu zählen auch Flächen, die zeitweise nicht genutzt werden (Brachland). Ackerland A Flächen, die dem feldmäßigen Anbau von Pflanzen dienen, einschließlich Streuobstacker-, Spargel- und Hopfenanbauflächen. Grünland GR Grasflächen, die gemäht oder geweidet werden, einschließlich Flächen für Streuobstwiesen. Gartenland G Flächen, die dem Gartenbau dienen, einschließlich Flächen für Baumschulen. Weingarten WG Flächen, die der weinbaulichen Nutzung dienen, einschließlich der Flächen, die der Aufzucht dienen. Obstanbaufläche OBST Flächen, die überwiegend dem Intensivobstanbau dienen und mit Obstbäumen oder -sträuchern bestanden sind. Waldfläche Unbebaute Flächen, die mit Forstpflanzungen (Waldbäumen und Waldsträuchern) bestockt sind und überwiegend forstwirtschaftlich genutzt werden, einschließlich der Flächen für Gebäude mit geringem Wert (z. B. Schutzhütte) und für bauliche Anlagen, die für eine Waldfläche typisch sind. Hierzu gehören auch Waldblößen, Pflanzgärten und Wildäsungsplätze. Laubwald LH Flächen, die überwiegend mit Laubbäumen bewachsen sind. Nadelwald NH Flächen, die überwiegend mit Nadelbäumen bewachsen sind. Mischwald LNH Flächen, die mit Laub- und Nadelbäumen gemischt bewachsen sind. Gehölz GH Flächen, die mit einzelnen Bäumen, Baumgruppen, Büschen, Hecken und Sträuchern bewachsen sind. Waldfläche, noch nicht aufgeschlüsselt * H Wasserfläche Flächen, die ständig oder zeitweilig mit Wasser bedeckt sind, gleichgültig, ob das Wasser in natürlichen oder künstlichen Betten abfließt oder steht, einschließlich der Flächen für Gebäude und bauliche Anlagen (z. B. Hafenanlage, Anlegestelle). Die Wasserfläche umfasst auch Böschungen und Uferbefestigungen. VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 21 von 25 Fluss WAF Natürliches, fließendes Gewässer, das wegen seiner Größe und Bedeutung nicht als Bach angesprochen werden kann. Kanal WAK Künstlich angelegter Wasserlauf, der wegen seiner Größe und Bedeutung nicht als Graben angesprochen werden kann. Hafen WAH Wasserflächen, die dem Liegen von Schiffen dienen. Bach, Graben WABG Fließende Gewässer von geringerer Größe und Bedeutung See, Teich, Weiher WAST Natürliche oder künstlich angelegte, stehende oder nahezu stehende Wasserflächen sowie Stauseen und Rückhaltebecken, die während des Jahres längere Zeit mit Wasser bedeckt sind. Sumpf WASU Wassergesättigte, teilweise unter Wasser stehende Fläche. Wasserfläche, noch nicht aufgeschlüsselt * WA Flächen anderer Nutzung Unbebaute Flächen, die nicht mit einer der vorgenannten Nutzungsarten bezeichnet werden können, einschließlich der Flächen für Gebäude mit geringem Wert und für bauliche Anlagen, die für diese Nutzung typisch sind. Militärisches Übungsgelände MÜG Flächen, die überwiegend militärischen Übungs- und Erprobungszwecken dienen. Anderes Übungsgelände ÜG Flächen, die überwiegend nichtmilitärischen Übungs- und Erprobungszwecken dienen (z. B. Hundeplatz, Verkehrsübungsplatz). Schutzfläche SF Flächen, die überwiegend dem Schutz von Anlagen oder Landschaftsteilen dienen (z. B. Deich, Hochwasserschutzanlage, Regenrückhaltebecken, Lärmschutzdamm). Historische Anlage HIST Flächen mit historischen Anlagen (z. B. Stadtmauer, Turm, Denkmal, Ruine, Ausgrabung), sofern nicht die Zuordnung zu einer Nutzungsart der Gebäude- und Freiflächen zutreffender ist. Friedhof FHF Flächen, die zur Bestattung dienen oder gedient haben; letztere nur, sofern nicht die Zuordnung zu „Andere Grünanlage“ zutreffender ist. Unland U Unbebaute Flächen, die nicht geordnet genutzt werden (z. B. Felsen, Geröllflächen, stillgelegtes Abbauland). Moor MO Unkultivierte Flächen mit einer mindestens 20 cm starken oberen Schicht aus vertorften und zersetzten Pflanzenresten. Heide HEI Unkultivierte, meist sandige, mit typischen Sträuchern, Gräsern und geringwertigem Baumbestand bewachsene Flächen. Nutzung noch nicht zugeordnet* COSF Anmerkung: Mit * gekennzeichnete Nutzungsarten dürfen nicht neu vergeben werden. VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 22 von 25 Anlage 4 (zu Nummer 26 Buchstabe b) Zuordnung der Wirtschaftsart im Grundbuch zu den in der Liegenschaftskatastervorschrift (Anlage 3) geführten Nutzungen Tatsächliche Nutzung nach VwVLika Hauptnutzung nach VwVLika Wirtschaftsart im Grundbuch Gebäude und Freifläche (GF) öffentliche Zwecke Bauplatz GF Wohnen GF Handel und Dienstleistung GF zu Versorgungsanlagen GF zu Entsorgungsanlagen GF Gewerbe und Industrie GF Land und Forstwirtschaft GF noch nicht aufgeschlüsselt Gebäude- und Freifläche Gebäude- und Freifläche Betriebsfläche (BF) Abbauland Sand BF Abbauland Kies BF Abbauland Lehm, Ton, Mergel BF Abbauland Gestein BF Abbauland Kohle, Torf BF Halde BF Lagerplatz BF Versorgungsanlage BF Entsorgungsanlage Abbauland, noch nicht aufgeschlüsselt Betriebsfläche Betriebsfläche Sportfläche Kleingartenanlage Wochenendgelände Andere Grünanlage Campingplatz Erholungsfläche, noch nicht aufgeschlüsselt Erholungsfläche Erholungsfläche Straße Weg Platz Bahngelände Flugplatz Verkehrsfläche, noch nicht aufgeschlüsselt Verkehrsfläche Verkehrsfläche Ackerland Grünland Gartenland Weingarten Obstanbaufläche Landwirtschafts fläche Landwirtschafts fläche Laubwald Nadelwald Mischwald Gehölz Waldfläche, noch nicht aufgeschlüsselt Waldfläche Waldfläche Fluss Kanal Hafen Bach, Graben See, Teich, Weiher Wasserfläche Wasserfläche VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 23 von 25 Sumpf Wasserfläche, noch nicht aufgeschlüsselt Militärisches Übungsgelände Anderes Übungsgelände Flächen anderer Nutzung Übungsgelände Schutzfläche Flächen anderer Nutzung Schutzfläche Historische Anlage Flächen anderer Nutzung Historische Anlage Friedhof Flächen anderer Nutzung Friedhof Unland Flächen anderer Nutzung Unland Moor Flächen anderer Nutzung Moor Heide Flächen anderer Nutzung Heide Nutzung noch nicht zugeordnet Flächen anderer Nutzung Nutzung noch nicht zugeordnet VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 24 von 25 1 zuletzt enthalten in der Verwaltungsvorschrift vom 14. Dezember 2011 (SächsABl. SDr. S. S 1679) VwVBGBS www.revosax.sachsen.de 25 von 25