Common Agricultural Policy Ordinance
Made 2005-12-13 · Text as of 2026-10-01
Public law and official guidance, published as research. Not legal, tax or financial advice.
About this law
- Original title
- Verordnung der Landesregierung zur Umsetzung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP-ReformVO).
- Language
- German
- Kind
- Regulation
- Organisation
- European Union
- Country
- Germany · Baden-Württemberg
- Subjects
- Agricultural and rural development, Livestock
- Keywords
- less favoured areas, agricultural land, agricultural development, subsidy/incentive, financial agricultural measures, enforcement/compliance, grazing
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Text
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Seite 1 von 3 Landesrecht BW Gesamtes Gesetz Amtliche Abkür zung: GAP-ReformVO Ausfertigungsda tum: 13.12.2005 Textnachweis ab: 01.01.2005 Dokumenttyp: Verordnung Quelle: Fundstel le: GBl. 2005, 787 Gliede rungs-Nr: 7801 Verordnung der Landesregierung zur Umsetzung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP-ReformVO) Vom 13. Dezember 2005 Zum 07.07.2013 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe Es wird verordnet auf Grund von 1. §§ 3, 8 Abs. 2 und § 16 Abs. 2 Satz 2 der InVeKoS-Verordnung (InVeKoSV) vom 3. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3194), 2. § 5 Abs. 3 Satz 2 des Betriebsprämiendurchführungsgesetzes (BetrPrämDurchfG) in der Fassung vom 26. Juli 2004 (BGBl. I S. 1869), 3. § 3 a der Betriebsprämiendurchführungsverordnung vom 3. Dezember 2004 (BGBl. I S. 3204), eingefügt durch Verordnung vom 11. Juli 2005 (BAnz. S. 10741): § 1 Flächenidentifizierungssystem und Mindestgröße einer landwirtschaftlichen Parzelle (1) Das nach den in § 1 Abs. 1 Nr. 1 InVeKoSV genannten Rechtsakten zu errichtende System zur Identi fizierung landwirtschaftlicher Parzellen stützt sich auf das Flurstück im Sinne des § 3 Nr. 4 InVeKoSV. (2) Abweichend von § 8 Abs. 1 InVeKoSV beträgt die Mindestgröße einer landwirtschaftlichen Parzelle, für welche ein Antrag gestellt werden kann, 0,1 ha. Die Mindestgröße einer stillgelegten Fläche darf 0,1 ha bei einer Breite von mindestens 10 m nicht unterschreiten. § 2 [1]) Landschaftselemente Über die in § 16 Abs. 2 Satz 1 InVeKoSV genannten Landschaftselemente hinaus werden Gräben, die auf der überwiegenden Länge eines Grundstückes eine Breite von 2 m, gemessen ab Böschungsober kante, nicht überschreiten, als Teile der Gesamtfläche der landwirtschaftlichen Parzelle anerkannt, so weit sie unbefestigt sind und nicht ganzjährig Wasser führen. Fußnoten [1]) § 2 in Kraft mit Wirkung vom 1. Januar 2006 § 3 Seite 2 von 3 Wertverhältnis Abweichend von § 5 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 in Verbindung mit Anlage 2 zu § 5 Abs. 3 Nr. 2 BetrPrämDurchfG wird der dort für die Region Baden-Württemberg genannte Wert für das Dauergrünland um 0,06 er höht. § 4 [1]) Bestimmung von Dauergrünland Für die Bestimmung von Dauergrünland ist die im Rahmen der vorläufigen Besitzeinweisung gemäß § 65 des Flurbereinigungsgesetzes als Grünland bezeichnete Nutzung maßgebend. Dies gilt im Rahmen der Anwendung von Artikel 54 Abs. 2 und Artikel 61 der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 im Falle des Ar tikels 32 Abs. 4 Unterabs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 795/2004 der Kommission vom 21. April 2004 mit Durchführungsbestimmungen zur Betriebsprämienregelung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 des Rates mit gemeinsamen Regeln für Direktzahlungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik und mit bestimmten Stützungsregelungen für Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe (ABl. EG Nr. L 141 S. 1), geändert durch Verordnung (EG) Nr. 1085/2005 der Kommission vom 8. Juli 2005 (ABl. EG Nr. L 177, S. 27). Fußnoten [1]) § 4 in Kraft mit Wirkung vom 16. Juli 2005 § 5 Inkrafttreten (1) § 2 tritt am 1. Januar 2006 in Kraft. § 4 tritt mit Wirkung vom 16. Juli 2005 in Kraft. Im Übrigen tritt diese Verordnung mit Wirkung vom 1. Januar 2005 in Kraft. (2) Die Verordnung der Landesregierung und des Ministeriums Ländlicher Raum zur Durchführung der Flächenzahlungs-Verordnung und der Rinder- und Schafprämien-Verordnung vom 14. November 2000 (GBl. S. 718) tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2005 außer Kraft. STUTTGART, den 13. Dezember 2005 Die Regierung des Landes Baden-Württemberg: Oettinger Pfister Stächele Rech Rau Prof. Dr. Frankenberg Prof. Dr. Goll Stratthaus Hauk Renner Gönner Prof. Dr. Reinhardt Dr. Mehrländer Seite 3 von 3 © juris GmbH