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Laws of Switzerland

Regulation on the protection of wild mushrooms

Made 1993-07-05 · Text as of 2026-10-01

Public law and official guidance, published as research. Not legal, tax or financial advice.

About this law

Original title
Reglement über den Schutz wildwachsender Pilze.
Language
German
Kind
Regulation
Organisation
European Union
Country
Switzerland · Uri
Subjects
Wild species and ecosystems
Keywords
wild flora, inspection, seasons, offences/penalties, enforcement/compliance, protection of species, biodiversity

Where to read it

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Text

The law's own text, section by section, as held. Each section has its own link.

  1. 10.5131 1 REGLEMENT über den Schutz wildwachsender Pilze (vom 5. Juli 19931; Stand am 1. Mai 2007) Der Regierungsrat des Kantons Uri, gestützt auf Artikel 27 Absatz 2 des Gesetzes vom 18. Oktober 1987 über den Natur- und Heimatschutz2, beschliesst: Artikel 1 Zweck, Geltungsbereich 1 Dieses Reglement bezweckt, wildwachsende Pilze auf dem Gebiet des Kantons Uri zu schützen und zu erhalten. 2 Für Natur- und Pflanzenschutzgebiete bleiben besondere Pilzschutzbe stimmungen vorbehalten. Artikel 2 Schonzeiten 1 ...3 2 Morcheln vor dem 1. April zu sammeln ist verboten. Artikel 34 Mengenbeschränkungen Eine Person darf pro Tag höchstens folgende Mengen sammeln: a) Morcheln 0,5 kg b) Eierschwämme (Pfifferlinge) 2,0 kg c) übrige Pilzarten 3,0 kg Artikel 4 Verbote 1 Es ist verboten: a) wildwachsende Pilze gewerbsmässig oder im Rahmen organisierter Ver anstaltungen zu sammeln; 1 AB vom 16. Juli 1993 2 RB 10.5101 3 Aufgehoben durch RRB vom 17. April 2007, in Kraft gesetzt auf den 1. Mai 2007 (AB vom 27. April 2007). 4 Fassung gemäss RRB vom 20. März 1995, in Kraft gesetzt auf den 1. April 1995 (AB vom 24. März 1995). 10.5131 2 b) Hilfsgeräte wie Rechen und Hacken sowie Funkgeräte beim Pilzsam meln zu verwenden; c) dem Sammler unbekannte sowie nicht ausgewachsene Pilze zu pflücken; d) Pilze mutwillig zu zerstören. 2 Für das Sammeln zu wissenschaftlichen sowie zu Lehr- und Heilzwecken kann die Volkswirtschaftsdirektion Ausnahmen von diesem Verbot bewilli gen. Artikel 5 Überwachung 1 Polizeibeamte, Wildhüter, Fischereiaufseher, Forstpersonal sowie mit spe ziellem Ausweis versehene Beauftragte haben darüber zu wachen, dass die Bestimmungen dieses Reglementes eingehalten werden. 2 Übertretungen haben sie der Polizei anzuzeigen. Artikel 6 Strafen Wer den Bestimmungen dieses Reglementes vorsätzlich oder grobfahr lässig zuwiderhandelt, wird nach Artikel 34 des Gesetzes über den Natur und Heimatschutz5 mit Busse bis zu 5 000 Franken bestraft. Artikel 7 Inkrafttreten Dieses Reglement tritt am 1. August 1993 in Kraft. Im Namen des Regierungsrates Der Landammann: Dr. Hansruedi Stadler Der Kanzleidirektor: Dr. Peter Huber 5 RB 10.5101

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