Ordinance implementing the Federal Agricultural Soil Act of 4 October 1991
Made 1993-10-26 · Text as of 2026-10-01
Public law and official guidance, published as research. Not legal, tax or financial advice.
About this law
- Original title
- Verordnung zum Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB).
- Language
- German
- Kind
- Regulation
- Organisation
- European Union
- Country
- Switzerland · Basel-Landschaft
- Subjects
- Land and soil
- Keywords
- land-use planning, soil pollution/quality, legal proceedings/administrative proceedings, institution, policy/planning, governance, pollution control
Where to read it
No source link is recorded for this law.
Text
The law's own text, section by section, as held. Each section has its own link.
Verordnung zum Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB) SGS 511.11 || GS 31.395 || Vom 26. Oktober 1993 || In Kraft seit 1. Januar 1994 || [PDF] Inkrafttreten der letzten Änderung: 1. August 2010; entspricht Print-Version: 85 - 1.9.2010 Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, gestützt auf § 74 Absatz 2 der Verfassung des Kantons Basel-Landschaft vom 17. Mai 1984(1), beschliesst: § 1 Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain (kurz: LZE)(2) 1 Das LZE ist zuständig für: a.(3) die Bewilligung von Ausnahmen vom Realteilungs- und Zerstückelungsverbot (Art. 60 BGBB) b. die Bewilligung zum Erwerb von landwirtschaftlichen Gewerben oder Grundstücken (Artikel 61-66 BGBB), c. die Bewilligung zur Überschreitung der Belastungsgrenze (Artikel 76 Absatz 2 BGBB), d. die Anordnung von Anmerkungen im Grundbuch (Artikel 86 BGBB), e. die Schätzungen des Ertragswertes beziehungsweise deren Genehmigung (Artikel 87 BGBB). 2 Das LZE holt einen Mitbericht des Amtes für Raumplanung ein, falls raumplanerische Interessen tangiert sind.(4) 3 Das LZE ist zwecks Ermittlung der Erwerbspreise berechtigt, Einsicht in das Grundbuch und die Belege zu nehmen. 4 In komplizierten Fällen kann das LZE aussenstehende Fachleute zu Abklärungen beiziehen. § 2(5) § 3(6) Beschwerde Gegen Entscheide des LZE kann innert 30 Tagen beim Regierungsrat Beschwerde erhoben werden (Artikel 88 BGBB) § 4(7) Sicherheitsdirektion Die Sicherheitsdirektion ist die beschwerdeberechtigte Aufsichtsbehörde (Artikel 83 Absatz 3 BGBB). § 5 Bezirksschreibereien, Verfahren 1 Die Bezirksschreibereien erheben bei Gesuchen um Veräusserung und Belastung von landwirtschaftlichen Gewerben oder Grundstücken bei den Parteien die erforderlichen Angaben. 2 Stellen die Bezirksschreibereien fest, dass eine Bewilligung offensichtlich oder möglicherweise erforderlich ist, setzen sie in der Regel das Beurkundungsverfahren aus und übermitteln die Akten zur Bewilligungserteilung dem LZE.(8) 3 Bestehen bei einem Geschäft, das keiner Bewilligung bedarf, Zweifel über die Anwendung landwirtschaftsspezifischer Fragen, übermitteln die Bezirksschreibereien die Akten dem LZE. 4 Die Bezirksschreibereien können dem LZE die Grundbuchanmerkungen (Artikel 86 BGBB) beantragen. 5 Werden mit Grundpfandrechten belastete landwirtschaftliche Grundstücke durch Mutationen verkleinert, teilen die Bezirksschreibereien dies dem LZE zur Festlegung des neuen Ertragswertes mit.(9) § 6(10) Amt für Raumplanung, Zonenpläne Das Amt für Raumplanung stellt dem LZE und den Bezirksschreibereien rechtsgültige Zonenpläne und Zonenreglemente Landschaft der Gemeinden sowie deren Änderungen zur Verfügung. § 7 Amt für Liegenschaftsverkehr Das Amt für Liegenschaftsverkehr stellt dem LZE periodisch die Preiserhebungen für Landwirtschaftsland zu. § 8 Gebühren 1 Gebühren von 50 Franken bis 1000 Franken werden erhoben für: a. Bewilligungen zum Erwerb landwirtschaftlicher Gewerbe und Grundstücke, b. Bewilligungen zur Überschreitung der Belastungsgrenze, c. Bewilligung von Ausnahmen vom Realteilungs- und Zerstückelungsverbot, d. Anmerkungen im Grundbuch unter Vorbehalt der Gebühren für die Grundbucheintragung, e. Ertragswertschätzungen, f. umfangreiche Abklärungen sowie Verweigerung einer Bewilligung beziehungsweise Feststellung gemäss Buchstaben a bis d hievor. 2 Der Gesuchsteller trägt die Kosten für aussenstehende Fachleute. 3 Keine Gebühren werden erhoben für Bewilligungen für den Kanton, seine unselbständigen öffentlich rechtlichen Anstalten und für die Einwohner-, Bürger- und Kirchgemeinden. § 9 Aufhebung bisherigen Rechts 1 Es werden aufgehoben: a. die Verordnung vom 28. April 1947(11) zum Bundesgesetz über die Entschuldung landwirtschaftlicher Heimwesen; b. der Regierungsratsbeschluss vom 23. September 1947(12) zur Ausführung der kantonalen Vollziehungsverordnung vom 28. April 1947 zum Entschuldungsgesetz vom 12. Dezember 1940; c. der Regierungsratsbeschluss vom 30. Dezember 1952(13) betreffend Anwendung des Gesetzes über die Erhaltung des bäuerlichen Grundbesitzes (Ausscheidungs- und Schätzungsverfahren); d. die Regierungsratsverordnung vom 11. Januar 1977(14) über Gebühren für Entschuldungsmassnahmen zugunsten der Landwirtschaft. 2 Es wird festgestellt, dass das Kantonale Einführungsgesetz vom 9. Oktober 1952(15) zum Bundesgesetz vom 12. Juni 1951 über die Erhaltung des bäuerlichen Grundbesitzes infolge Aufhebung des Bundesgesetzes vom 12. Juni 1951 über die Erhaltung des bäuerlichen Grundbesitzes gegenstandslos geworden ist. § 10 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1994 in Kraft. Fussnoten: 1. GS 29.76, SGS 100 2. Fassung vom 9. Juni 1998 (GS 33.192), in Kraft seit 1. Juli 1998. 3. Fassung vom 15. Juni 2010 (GS 37.153), in Kraft seit 1. August 2010. 4. Fassung vom 15. Juni 2010 (GS 37.153), in Kraft seit 1. August 2010. 5. Aufgehoben am 15. Juni 2010 (GS 37.153), mit Wirkung ab 1. August 2010. 6. Fassung vom 15. Juni 2010 (GS 37.153), in Kraft seit 1. August 2010. 7. Fassung vom 15. Juni 2010 (GS 37.153), in Kraft seit 1. August 2010. 8. Fassung vom 15. Juni 2010 (GS 37.153), in Kraft seit 1. August 2010. 9. Fassung vom 15. Juni 2010 (GS 37.153), in Kraft seit 1. August 2010. 10. Fassung vom 15. Juni 2010 (GS 37.153), in Kraft seit 1. August 2010. 11. GS 19.544, SGS 511.1 12. GS 19.591 13. GS 20.536, SGS 512.11 14. GS 26.286, SGS 511.13