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Laws of Austria

Upper Austria Variety Protection Ordinance

Made 2003-06-30 · Text as of 2026-10-01

Public law and official guidance, published as research. Not legal, tax or financial advice.

About this law

Original title
Verordnung er Oö. Landesregierung über den Schutz wildwachsender Pflanzen und Pilze sowie freilebender Tiere (Oö. Artenschutzverordnung).
Language
German
Kind
Regulation
Country
Austria · Oberösterreich
Subjects
Wild species and ecosystems
Keywords
wild fauna, wild flora, hunting gear/hunting methods, protection of habitats, plant variety, protection of species, biodiversity, hunting/capture

Where to read it

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  1. P.b.b. 01Z022528 K Erscheinungsort Linz Verlagspostamt 4021 Linz Seite 185 LANDESGESETZBLATT FÜR OBERÖSTERREICH Jahrgang 2003 73. StückAusgegeben und versendet am 30. Juni 2003 Nr. 73 Oö. Artenschutzverordnung (RL 92/43/EWG vom 21. Mai 1992, ABl. Nr. L 206 vom 22.7.1992, S. 7 f, geändert durch die RL 97/62/EG vom 27. Oktober 1997, ABl. Nr. L 305 vom 8.11.1997, S. 42, RL 79/409/EWG vom 2. April 1979, ABl. Nr. L 103 vom 25.4.1979, S. 1, geändert durch die RL 97/49/EG vom 29. Juli 1997, ABl. Nr. L 223 vom 13.8.1997, S. 9) Nr. 73 V e r o r d n u n g der Oö. Landesregierung über den Schutz wildwachsender Pflanzen und Pilze sowie freilebender Tiere (Oö. Artenschutzverordnung) Auf Grund der §§ 27 und 29 Abs. 2 Oö. Natur- und Landschaftsschutzgesetz 2001 (Oö. NSchG 2001), LGBl. Nr. 129, in der Fassung der Kundmachung LGBl. Nr. 160/2001 und des Landesgesetzes LGBl. Nr. 84/2002 wird verordnet: § 1 Vollkommen geschützte Pflanzen- und Pilzarten Vollkommen geschützt im Sinn des § 28 Abs. 1 Oö. NSchG 2001 sind: 1. die in Oberösterreich wildwachsenden Pflanzen und Pilze der in Anlage 1 genannten Arten und 2. die im Anhang IV lit. b der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflan zen, ABl. Nr. L 206 vom 22.7.1992, S. 7 ff, in der Fas sung der Richtlinie 97/62/EG des Rates vom 27. Okto ber 1997, ABl. Nr. L 305 vom 8.11.1997, S. 42 ff (in der Folge "FFH-Richtlinie") angeführten Pflanzenar ten, die in einem anderen Bundesland oder im europäi schen Gebiet der Mitgliedstaaten der Europäischen Union wild wachsen. § 2 Teilweise geschützte Pflanzenarten Teilweise geschützt im Sinn des § 28 Abs. 2 Oö. NSchG 2001 sind Pflanzen der in Anlage 2 genann ten Arten. § 3 Dauer und Ort des Schutzes Der Schutz gemäß § 28 Abs. 1 und 2 Oö. NSchG 2001 gilt für die in den §§ 1 und 2 genannten Arten ganzjährig im gesamten Landesgebiet. Soweit in den Anlagen 1 und 2 ein Ort des Schutzes ausdrücklich festgelegt ist, ist lediglich ein Ausgraben, Entfernen vom Standort sowie ein Beschädigen oder Vernichten dieser Arten an den angeführten Orten verboten. § 4 Maßnahmen zum Schutz der engeren Lebensräume geschützter Pflanzen Zum Schutz der engeren Lebensräume geschützter Pflanzen ist in der freien Natur verboten: 1. das Entfernen und Überfluten von mit Torfmoosen (Sphagnum, alle Arten) bewachsenen Gesteins blöcken; 2. das Schlägern von Bäumen mit einer Population der Lungenflechte (Lobaria pulmonaria) und 3. das Beseitigen von Steinblöcken mit einer Population der Pustelflechte (Lasallia pustulata). § 5 Geschützte Tiere Geschützt im Sinn des § 28 Abs. 3 Oö. NSchG 2001 sind 1. die in Oberösterreich freilebenden, nicht jagdbaren Tiere der in Anlage 3 genannten Arten, 2. freilebende, nicht jagdbare Vogelarten, die im europäi schen Gebiet der Mitgliedstaaten der Europäischen Union heimisch sind (Artikel 1 der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2.4.1979 über die Erhal tung der wildlebenden Vogelarten, ABl. Nr. L 103 vom 25. April 1979, S. 1 ff, i.d.F. der Richtlinie 97/49/EWG der Kommission vom 29. Juli 1997, ABl. Nr. L 223 vom 13.8.1997, S. 9 ff (in der Folge "Vogelschutz-Richtli nie") und 3. die im Anhang IV lit. a der FFH-Richtlinie genannten Tierarten, die in einem anderen Bundesland oder im europäischen Gebiet der Mitgliedstaaten der Europäi schen Union frei leben. § 6 Dauer und Ort des Schutzes Der Schutz gemäß § 28 Abs. 3 Oö. NSchG 2001 gilt im gesamten Landesgebiet ganzjährig, sofern die §§ 7 und 8 nicht anderes bestimmen. Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2003, 73. Stück, Nr. 73Seite 186 § 7 Sonderbestimmungen für den Igel Exemplare von Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) und Weißbrustigel (Erinaceus concolor), die sich nicht im Winterquartier befinden und ein Gewicht von weniger als 800 g aufweisen, dürfen in der Zeit vom 1. November bis 1. April gefangen und gehalten werden. § 8 Sonderbestimmungen betreffend den Kormoran (1) Der Schutz gemäß § 28 Abs. 3 Oö. NSchG 2001 gilt für den Kormoran (Phalacrocorax carbo) in Landschaftsschutzgebieten (§ 11 Oö. NSchG 2001); Geschützten Landschaftsteilen (§ 12 Oö. NSchG 2001); Naturschutzgebieten (§ 25 Oö. NSchG 2001); dem Gebiet des Nationalparks "Oö. Kalkalpen" (§ 3 Oö. Nationalparkgesetz); Vogelschutzgebieten (Artikel 4 Abs. 1 vierter Satz der Vogelschutz-Richtlinie); an folgenden stehenden Gewässern: Mondsee, Wolfgangsee, Attersee, Traunsee, Hallstät ter See; an folgenden Fischgewässern: Donau, Inn, Salzach, Enns (von Flusskilometer 40 bis zur Mündung), Traun (von Flusskilometer 70,36 bis 49,8 und von Flusskilometer 44,7 bis 33,7); sowie an Kormoranschlafplätzen. (2) Außerhalb der im Abs. 1 genannten Bereiche ist es in Berücksichtigung fischereiökonomischer Interessen in der Zeit vom 1. Oktober bis 15. März zum Schutz von gefährdeten Fischbeständen im Umkreis von 100 m von Gewässern im Sinn des Abs. 3 und anerkannten Fisch zuchtbetrieben zum Zweck der Vertreibung erlaubt, Kor morane 1. durch die Verwendung von optischen oder akustischen Hilfsmitteln (ohne Schieß- und Sprengmittel) zu beun ruhigen sowie 2. mit hiefür geeigneten Jagdwaffen durch den Abschuss von einzelnen Exemplaren bis insgesamt höchstens 5 % des landesweiten Gesamtbestandes zu töten. Wird ein landesweiter Gesamtbestand von 1.500 Exemplaren überschritten, erhöht sich die Zahl der erlaubten Abschüsse auf 10 % des landesweiten Gesamtbestandes. (3) Gewässer im Sinn des Abs. 2 sind Fischwässer (§ 3 Oö. Fischereigesetz), deren Bewirtschafter nicht von der Besatzpflicht befreit (§ 8 Abs. 3 Oö. Fischereigesetz) und die für das jeweils vorangegangene Kalenderjahr zur Führung eines Fangverzeichnisses (§ 8 Abs. 4 Oö. Fischereigesetz) verpflichtet waren. (4) Die für Abschüsse maßgeblichen Bestandszahlen sind während des im Abs. 2 festgelegten Zeitraumes jeweils zu jedem Monatsersten von der Landesregierung dem Oö. Landesfischereiverband bekanntzugeben. Abschüsse sind der Bezirksverwaltungsbehörde unver züglich anzuzeigen; die Landesregierung hat durch Mit teilung an den Oö. Landesfischereiverband weitere Abschüsse zu untersagen, wenn die im Abs. 2 festgeleg ten Höchstzahlen erschöpft sind, wobei Abschüsse, wel che vor der jeweils letzten Bekanntgabe gemäß dem ersten Satz erfolgten, nicht anzurechnen sind. (5) Unbeschadet der Pflicht gemäß Abs. 4 sind die in Betracht kommenden Bewirtschafter bzw. Betriebsinha ber verpflichtet, Abschüsse bis spätestens 1. April unter Verwendung des in der Anlage 4 abgedruckten Formulars zu melden. Der Meldung sind vom Bewirtschafter jene Angaben, die zuletzt gemäß § 8 Abs. 2 Oö. Fischereige setz dem Fischereirevierausschuss anzuzeigen waren (Menge und Herkunft des Besatzes, Zeit und Ort des Besatzvorganges) sowie das zuletzt erstellte Fangver zeichnis (§ 8 Abs. 4 Oö. Fischereigesetz) anzuschließen. § 9 Maßnahmen zum Schutz des Nachwuchses und der engeren Lebensräume geschützter Tiere Zum Schutz des Nachwuchses und der engeren Lebensräume geschützter Tiere ist in der freien Natur verboten: 1. die Beseitigung von Schilf- und Röhrichtbeständen; 2. in der Zeit vom 1. April bis 30. September das Schlä gern, Kahlschneiden (auf Stock setzen) oder Abbren nen von Busch- und Gehölzgruppen sowie von Heckenzügen, das Mähen von Schilf, das Verbrennen von Reisig und 3. in der Zeit vom 1. März bis 31. Juli das Entleeren ste hender Gewässer (wie Teiche, Weiher und Tümpel) außerhalb von Fischzuchtanstalten. § 10 Ausnahmebestimmungen betreffend geschützte Tiere Gemäß § 29 Abs. 2 Oö. NSchG 2001 gelten für fol gende Tierarten unbeschadet der Vorschriften des § 30 Oö. NSchG 2001 nachstehende besondere Bestimmun gen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung: 1. Für das Fangen der Hügelbauenden Waldameise (For mica sp., alle Arten) zur Teilung der Ameisenhügel ist ein Nachweis über die für die Teilung notwendigen Kenntnisse zu erbringen. 2. Offensichtlich verletzte, kranke oder sonst pflegebe dürftige Vögel sind möglichst artgerecht zu halten und zu pflegen und sobald wie möglich wieder freizulassen. Ist eine Freilassung der Vögel nicht möglich, dürfen sie nur dann zu Zuchtzwecken verwendet werden, wenn die nachgezüchteten Vögel wieder in die freie Natur entlassen werden. Eine Nachzucht zu kommerziellen Zwecken ist unzulässig. § 11 Ausnahmebestimmungen für das Fangen und Halten von Singvögeln Der selektive Fang der Vogelarten Stieglitz (Carduelis carduelis), Zeisig (Carduelis spinus), Gimpel (Pyrrhula pyrrhula) und Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) für die traditionellen Singvogelausstellungen darf nur im politischen Bezirk Gmunden, in den Gemeinden Attnang Puchheim, Aurach am Hongar, Frankenburg am Haus ruck, Innerschwand, Lenzing, Mondsee, Ottnang am Hausruck, St. Lorenz, Schwanenstadt, Tiefgraben und Weyregg am Attersee des politischen Bezirkes Vöckla bruck sowie in den Gemeinden Lambach und Stadl-Pau ra des politischen Bezirkes Wels-Land außerhalb von Vogelschutzgebieten (Art. 4 Abs. 1 vierter Satz der Vogel Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2003, 73. Stück, Nr. 73 Seite 187 schutz-Richtlinie) und deren Haltung nur in den Bezirken Gmunden, Vöcklabruck, Wels-Land und nur unter nach stehenden Voraussetzungen bewilligt werden: 1. Der Fang ist nur in der Zeit vom 15. September bis 30. November zulässig; 2. von den genannten Vogelarten darf je Bewilligungs inhaber nur ein Exemplar pro Art gefangen werden, soferne nicht Z. 11 zur Anwendung kommt; 3. die Höchstanzahl der zu fangenden Vögel ist mit 550 je Art und Fangsaison begrenzt; dies gilt nicht für den zulässigen Fang von Lockvögeln; 4. der Fang ist nur zur Tageszeit (das ist die Zeit von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang) abseits von Tränken und Futterstellen und im Abstand von mehr als 300 m von Gebäuden, die überwiegend dem Wohnbedarf die nen, zulässig; 5. der Vogelfänger hat bei dem gesamten Fangvorgang anwesend zu sein; 6. der Fang ist nur mit Schlagnetzen im Ausmaß von höchstens 1 m mal 1 m oder mit Netzkloben zuläs sig; 7. über Fangzeit, Ort, verwendetes Fangmittel und Fangerfolg ist ein Protokoll zu führen und der Behör de vorzulegen; 8. die gefangenen Vögel sind bis spätestens 10. April des dem Fang folgenden Jahres wieder in einen für sie arttypischen Lebensraum freizulassen, sofern sie nicht als Lockvögel zulässigerweise gehalten wer den; 9. die Haltung der Vögel hat in arttypisch strukturierten Volieren mit einem Ausmaß von mindestens 2 m (Höhe) mal 2 m mal 1 m oder von mindestens 4 m³ bei einer Mindesthöhe von 1,5 m zu erfolgen; 10. die Haltung in Käfigen ist nur während der Zeit der Ausstellungen zulässig. Die Bestimmungen der Außerlandwirtschaftlichen Tierhaltungs-Verordnung, LGBl. Nr. 94/2002, gelten sinngemäß; 11. die zum rechtmäßigen Fang der genannten Vogelar ten notwendigen Lockvögel dürfen nur in einer Men ge von zwei Individuen pro Art bzw. Gesangsvariati on beim Fichtenkreuzschnabel gefangen und gehal ten werden; 12. über Zu- und Abgänge der Lockvögel ist ein Protokoll zu führen; 13. die Fangbewilligung darf nur für jeweils eine Fangsaison erteilt werden. § 12 Verbotene Arten und Mittel des Fangens oder Tötens geschützter Tiere (1) Die Verwendung nicht selektiver Fang- und Tötungsmittel ist jedenfalls verboten; darunter fallen ins besondere: 1. für Säugetiere: als Lockmittel verwendete geblendete oder ver stümmelte lebende Tiere; Tonbandgeräte; elektrische oder elektronische Vorrichtungen, die töten oder betäuben können; künstliche Lichtquellen; Spiegel oder sonstige Vorrichtungen zum Blenden; Vorrichtungen zur Beleuchtung von Zielen; Visiervorrichtungen für das Schießen bei Nacht mit elektronischem Bildverstärker oder Bildumwandler; Sprengstoffe; Netze, die grundsätzlich oder nach ihren Anwen dungsbedingungen nicht selektiv sind; Fallen, die grundsätzlich oder nach ihren Anwen dungsbedingungen nicht selektiv sind; Armbrüste; Gift und vergiftende oder betäubende Köder; Begasen oder Ausräuchern; halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann; 2. für Vögel, unbeschadet des § 11: Schlingen, Leimruten, Haken, als Lockvögel benutzte geblendete oder verstümmelte lebende Vögel; Tonbandgeräte; elektrische Schläge erteilende Geräte; Visiervorrichtungen für das Schießen bei Nacht mit Bildumwandler oder elektronischem Bildverstärker; Sprengstoffe; Netze, Fangfallen, vergiftete oder betäubende Köder; halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann. (2) Von Flugzeugen, fahrenden Kraftfahrzeugen sowie von Booten mit einer Antriebsgeschwindigkeit mit mehr als 5 km pro Stunde aus dürfen geschützte Tiere nicht gefangen und getötet werden. § 13 In-Kraft-Treten (1) Diese Verordnung tritt mit Ablauf des Tages ihrer Kundmachung im Landesgesetzblatt für Oberösterreich in Kraft. (2) § 8 dieser Verordnung tritt am 31. Juli 2004 außer Kraft. (3) Mit In-Kraft-Treten dieser Verordnung tritt die Ver ordnung über den Schutz wildwachsender Pflanzen und freilebender Tiere, LGBl. Nr. 106/1982, zuletzt geändert mit Verordnung LGBl. Nr. 93/1999, außer Kraft. Für die Oö. Landesregierung: Dr. Stöger Landesrätin Anlagen Medieninhaber: Land Oberösterreich. Herstellung: Eigenvervielfältigung. 4021 Linz, Klosterstraße 7. Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2003, 73. Stück, Nr. 73Seite 188 Aronstabgewächse (Araceae) Alle Arten (einschließlich Kalmus - Acorus calamus) Baldriangewächse (Valerianaceae) Echter Speik (Valeriana celtica) Bärlappgewächse (Lycopodiaceae) Flach-Bärlapp (Lycopodium subg. Diphasium), alle Arten Moor-Bärlapp (Lycopodiella) Birkengewächse (Betulaceae) Strauch-Birke (Betula humilis) Zwerg-Birke (Betula nana) Blasensimsengewächse (Scheuchzeriaceae) Blumenbinse (Scheuchzeria palustris) Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae) Schlammkraut (Limosella aquatica) Katzenmaul (Misopates orontium) Läusekraut (Pedicularis), alle Arten Ähren-Blauweiderich (Pseudolysimachion spicatum) Artengruppe Österreichischer Ehrenpreis (Veronica austriaca agg.) Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata) Buchsbaumgewächse (Buaceae) Buchsbaum (Buxus sempervirens) Dickblattgewächse (Crassulaceae) Donarsbart (Jovibara), alle Arten Berg-Hauswurz (Sempervivum montanum) Doldengewächse (Apiaceae) Berle (Berula erecta) Hasenohr (Bupleurum), alle Arten Wasserschierling (Cicuta virosa) Feld-Mannstreu (Eryngium campestre) Haarstrang (Peucedanum), alle Arten außer Meisterwurz (P. ostruthium) Kriech-Sellerie (Apium repens)1 Eibengewächse (Taxaceae) Eibe (Taxus baccata) Enziangewächse (Gentianaceae) Alle Arten Erdrauchgewächse (Fumariaceae) Mittlerer Lerchensporn (Corydalis intermedia) Fieberkleegewächse (Menyanthaceae) Fieberklee (Menyanthes trifoliata) Föhrengewächse (Pinaceae) Berg-Föhre (Pinus mugo agg.), alle Arten in Mooren Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae) Alle Arten Froschlöffelgewächse (Alismataceae) Alle Arten Glockenblumengewächse (Campanulaceae) Knäuel-Glockenblume (Campanula glomerata) Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) Narzissen-Windröschen (Anemone narcissiflora) Akelei (Aquilegia), alle Arten Küchenschelle (Pulsatilla), alle Arten Trollblume (Trollius europaeus) Heidekrautgewächse (Ericaceae) Sumpfporst (Ledum palustre) Herzblattgewächse (Parnassiaceae) Herzblatt (Parnassia palustris) Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae) Schopf-Traubenhyazinthe (Muscari comosum) Kardengewächse (Dipsacaceae) Skabiose (Scabiosa), alle Arten Korbblütler (Asteraceae) Katzenpfötchen (Antennaria), alle Arten Arnika (Arnica montana) Berg-Aster (Aster amellus) Eberwurz (Carlina), alle Arten Kragenblume (Carpesium cernuum) Alant (Inula), alle Arten Edelweiß (Leontopodium alpinum) Niedrige Schwarzwurz (Scorzonera humilis) Kreuzblumengewächse (Polygalaceae) Kreuzblume (Polygala), alle Arten Kreuzblütler (Brassicaceae) Steintäschel (Aethionema saxatile) Pyrenäen-Löffelkraut (Cochlearia pyrenaica) Ausdauernde Mondviole (Lunaria rediviva) Kugelblumengewächse (Globulariaceae) Hochstengel-Kugelblume (Globularia punctata) Lauchgewächse (Alliaceae) (Allium schoenoprasum, Alpen-Schnitt-Lauch) außer Bär-Lauch (A. ursinum) und Weinberg-Lauch (A. vineale) im Alpenvorland und in der Böhmischen Masse Liliengewächse (Liliaceae) Lilie (Lilium), alle Arten Lippenblütler (Lamiaceae) Immenblatt (Melittis melissophyllum) Kleines Helmkraut (Scutellaria minor) Aufrechter Ziest (Stachys recta) Mohngewächse (Papaveraceae) Alpen-Mohn (Papaver alpinum) Natternzungengewächse (Ophioglossaceae) Alle Arten Nelkengewächse (Caryophyllaceae) Kornrade (Agrostemma githago) Nelke (Dianthus), alle Arten außer Heide-Nelke (D. deltoides) und Kartäuser-Nelke (D. carthusianorum) Kalk-Polsternelke (Silene acaulis) Orchideengewächse (Orchidaceae) Alle Arten2 Osterluzeigewächse (Aristolochiaceae) Osterluzei (Aristolochia clematitis) Portulakgewächse (Portulacaceae) Quellkraut (Montia fontana) Primelgewächse (Primulaceae) Mannsschild (Androsace), alle Arten Heilglöckel (Cortusa matthioli) Anlage 1 VOLLKOMMEN GESCHÜTZTE PFLANZEN- UND PILZARTEN: Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2003, 73. Stück, Nr. 73 Seite 189 Wasserfeder (Hottonia palustris) Strauß-Gilbweiderich (Lysimachia thyrsiflora) Primel (Primula), alle Arten außer Hohe Schlüsselblume (P. elatior) Siebenstern (Trientalis europaea) Riedgrasgewächse (Cyperaceae) Einährige Seggen (Carex subg. Primocarex), alle Arten Seltsame Segge (Carex appropinquata) Kleine Zypergras-Segge (Carex bohemica) Artengruppe Moorsegge (Carex buxbaumii agg.) Strick-Segge (Carex chordorrhiza) Davall-Segge (Carex davalliana) Zweihäusige Segge (Carex dioica) Entferntährige Segge (Carex distans) Schlamm-Segge (Carex limosa) Braun-Segge (Carex nigra) Schnabel-Segge (Carex rostrata) Dünnähren-Segge (Carex strigosa) Blasen-Segge (Carex vesicaria) Schneideried (Cladium mariscus) Zypergras (Cyperus), alle Arten Sumpfbinse (Eleocharis), alle Arten Wollgras (Eriophorum), alle Arten Borsten-Moorbinse (Isolepis setacea) Schnabelried (Rhynchospora), alle Arten Teichbinse (Schoenoplectus), alle Arten Knopfbinse (Schoenus), alle Arten Haarbinse (Trichophorum), alle Arten Rohrkolbengewächse (Typhaceae) Alle Arten Rosengewächse (Rosaceae) Steinmispel (Cotoneaster), alle Arten Weißes Fingerkraut (Potentilla alba) Blutauge (Potentilla palustris) Rose (Rosa), alle Arten außer Kriech-Rose (R. arvensis), Hunds Rose (R. canina) und Heckenrose (R. corymbifera) Elsbeerbaum (Sorbus torminalis) Weiden-Spierstrauch (Spiraea salicifolia) Schachtelhalmgewächse (Equisetaceae) Riesen-Schachtelhalm (Equisetum telmateia) Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile) Schmetterlingsblütler (Fabaceae) Chamaecytisus (Zwerggeißklee), alle Arten Schwanenblumengewächse (Butomaceae) Schwanenblume (Butomus umbellatus) Schwertliliengewächse (Iridaceae) Alle Arten Seerosengewächse (Nymphaeaceae) Alle Arten Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae) Alle Arten Sonnentaugewächse (Droseraceae) Sonnentau (Drosera), alle Arten Spargelgewächse (Asparagaceae) Mäusedorn (Ruscus hypoglossum) Knotenfuß (Streptopus amplexifolius) Stechpalmengewächse (Aquifoliaceae) Stechpalme (Ilex aquifolium) Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) Steinbrech (Saxifraga), alle Arten außer Finger-Steinbrech (S. tri dactylites) Streifenfarngewächse (Aspleniaceae) Hirschzunge (Asplenium scolopendrium) Süßgräser (Poaceae) Bartgras (Bothriochloa ischaemum) Großer Schwaden (Glyceria maxima) Bürstling (Nardus stricta) Tannenwedelgewächse (Hippuridaceae) Tannenwedel (Hippuris vulgaris) Veilchengewächse (Violaceae) Hunds-Veilchen (Viola canina) Wasserlinsengewächse (Lemnaceae) Buckel-Wasserlinse (Lemna gibba) Untergetauchte Wasserlinse (Lemna trisulca) Wassernussgewächse (Trapaceae) Wassernuss (Trapa natans) Wasserschlauchgewächse (Lentibulariaceae) Alle Arten Weidengewächse (Salicaceae) Kriech-Weide (Salix repens) Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) Sumpf-Wolfsmilch (Euphorbia palustris) Flechten Pustelflechte (Lasallia pustulata) Lungenflechte (Lobaria pulmonaria) Pilze Schönfußröhrling (Boletus calopus) Juchtenellerling (Camarophyllus russocoriaceus) Bischofsmütze (Gyromitra infula) Brätling (Laczarius volemus) Riesenbovist (Langermannia gigantea) Sumpf-Haubenpilz (Mitrula paludosa) Stielbovist (Tulostoma brumale) 1 von Anhang IV lit. b der FFH-Richtlinie erfasst 2 von Anhang IV lit. b der FFH-Richtlinie erfasst: Sommer-Drehähre (Spiranthes aestivalis), alle Arten Glanzstendel (Liparis loeselii) Frauenschuh (Cypripedium calceolus) Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2003, 73. Stück, Nr. 73Seite 190 Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae) Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae) Großer Fingerhut (Digitalis grandiflora) Föhrengewächse (Pinaceae) Zirbe (Pinus cembra) Berg-Föhre (Pinus mugo agg.) alle Arten; außerhalb der Moore Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) Eisenhut (Aconitum), alle Arten Nieswurz (Helleborus), alle Arten Heidekrautgewächse (Ericaceae) Alpenrose (Rhododendron), alle Arten Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae) Blaustern (Scilla), alle Arten Korbblütler (Asteraceae) Bach-Aschenkraut (Tephroseris crispa) Kreuzblütler (Brassicaceae) Brunnenkresse (Nasturtium), alle Arten Narzissengewächse (Amaryllidaceae) Alle Arten Nelkengewächse (Caryophyllaceae) Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) Heide-Nelke (Dianthus deltoides) Primelgewächse (Primulaceae) Zyclame (Cyclamen purpurascens) Spargelgewächse (Asparagaceae) Maiglöckchen (Convallaria majalis) Ulmengewächse (Ulmaceae) Ulme (Ulmus), alle Arten Zypressengewächse (Cupressaceae) Wacholder (Juniperus), alle Arten Flechten (Cetraria islandica) Isländisch Moos Rentierflechten (Cladonia Subg. Cladina und Cladonia Sect. Unciales) Moose Torfmoos (Sphagnum), alle Arten mit Ausnahme der Arten S. nemoreum, S. centrale, S. girgensohnii, S. palustre und S. quin quefarium, wenn diese in feuchten Fichtenwäldern vorkommen Anlage 2 TEILWEISE GESCHÜTZTE PFLANZENARTEN: Säugetiere (Mammalia): Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) Weißbrustigel (Erinaceus concolor) Spitzmäuse (Soricidae) alle Arten Gartenschläfer (Eliomys quercinus) Fledermäuse (Microchiroptera), alle Arten1 Biber (Castor fiber)1 Baumschläfer (Dryomys nitedula)1 Birkenmaus (Sicista betulina)1 Haselmaus (Muscardinus avellanarius)1 Vögel (Aves): Alle in Oberösterreich vorkommenden nicht jagdbaren Arten Kriechtiere (Reptilia): Blindschleiche (Anguis fragilis) Smaragdeidechse (Lacerta viridis) Waldeidechse (Zootoca vivipara) Ringelnatter (Natrix natrix) Kreuzotter (Vipera berus) Europ. Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)1 Mauereidechse (Podarcis muralis)1 Zauneidechse (Lacerta agilis)1 Würfelnatter (Natrix tessellata)1 Schlingnatter (Coronella austriaca)1 Äskulapnatter (Elaphe longissima)1 Anlage 3 GESCHÜTZTE TIERE: Lurche (Amphibia): Feuersalamander (Salamandra salamandra) Bergmolch (Triturus alpestris) Teichmolch (Triturus vulgaris) Donaukammmolch (Triturus dobrogicus) Alpensalamander (Salamandra atra)1 Kammmolch (Triturus cristatus)1 Alpenkammmolch (Triturus carnifex)1 Laubfrosch (Hyla arborea) Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) Erdkröte (Bufo bufo) Grasfrosch (Rana temporaria) Seefrosch (Rana ridibunda) Teichfrosch (Rana kl. esculenta) Gelbbauchunke (Bombina variegata)1 Rotbauchunke (Bombina bombina)1 Wechselkröte (Bufo viridis)1 Springfrosch (Rana dalmatina)1 Moorfrosch (Rana arvalis)1 Kleiner Wasserfrosch (Rana lessonae)1 Insekten (Insecta): Käfer (Coleoptera): Sandlaufkäfer (Cicindelidae) Sandlaufkäfer (Cicindela spp.), alle Arten Laufkäfer (Carabidae) Puppenräuber (Calosoma spp.), alle Arten Goldschmied (Carabus auratus) Goldglänzender Laufkäfer (Carabus auronitens) Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2003, 73. Stück, Nr. 73 Seite 191 Schwimmkäfer (Dytiscidae) Gelbrand (Dytiscus marginalis u. D. Latissimus)1 Plattkäfer (Cucujidae) Plattkäfer (Cucujus cinnaberinus) Ölkäfer (Meloidae) Maiwurm (Meloe sp.), alle Arten Blatthornkäfer (Scarabaeidae) Zottiger Rosenkäfer (Tripinota hirta) (Liocola lugubris) Goldkäfer (Potosia spp.), alle Arten Hirschkäfer (Lucanidae) Hirschkäfer (Lucanus cervus) Bockkäfer (Cerambycidae) Sägebock (Pionus coriarius) Moschusbock (Aromia moschata) Zottenbock (Trogosoma depsarium) Scheibenbock (Rhopalopus hungaricus) Mulmbock (Eregaster faber) Eremit (Osmoderma eremita)1 Großer Eichenbock (Cerambyx cerdo)1 Alpenbock (Rosalia alpina)1 Schmetterlinge (Lepidoptera): Widderchen (Zygenidae) Alle Arten Bärenspinner (Arctiidae) Alle Arten Eulen (Noctuidae) Ordensbänder (Catocala spp.), alle Arten Nachtpfauenaugen (Saturniidae) Nagelfleck (Aglia tau f. melaina u. f. ferenigra) Glucken (Lasiocampiae) Alle Arten2 mit Ausnahme des Kiefernspinners (Dendrolismus pini) Herbstspinner (Lemoniidae) Wiesenspinner (Lemonia dumi) Schwärmer (Sphingidae): Alle Arten3 Bläulinge (Lycaenidea): Alle Arten4 Dickkopffalter (Hesperiidae) Alle Arten Edelfalter (Nymphalidae): Alle Arten5 Augenfalter (Satyridae): Großer Waldportier (Hipparchia fagi) Rostbinde (Hipparchia semele) Gelbringfalter (Lopinga achine)1 Weißlinge (Piridae): Alle Arten mit Ausnahme der Arten der Kohlweißlinge (Pieris spp.) Ritterfalter (Papilionidae) Alle Arten6 Hautflügler (Hymenoptera): Hügelbauende Waldameisen (Formica spp.): Alle Arten Springschrecken (Saltatoria): Kurzflügelige Schwerschrecke (Conocephalus dorsalis) Sumpfschrecke (Stetophyma grossum) Kiesbankgrashüpfer (Chorthippus pullus) Bunter Alpengrashüpfer (Stenobothrus rubicundulus) Libellen (Odonata): Alle Arten7 Netzflügler (Neuroptera): Ameisenjungfer (Mymeleon formicarius u. Dendroleon pantheri nus) Schmetterlingshaft (Ascalaphidae spp.), alle Arten Schnecken (Gastropoda): Weinbergschnecke (Helix pomatia) Gerippte Bänderschnecke (Cepaea vindobonensis) 1 von Anhang IV lit. a der FFH-Richtlinie erfasst 2 von Anhang IV lit. a der FFH-Richtlinie erfasst: Heckenwollafter (Eriogaster catax) 3 von Anhang IV lit. a der FFH-Richtlinie erfasst: Nachtkerzenschwärmer (Proserpinus proserpina) 4 von Anhang IV lit. a der FFH-Richtlinie erfasst: Dunkler Ameisenbläuling (Maculinea nausithous) Großer Ameisenbläuling (Maculinea teleius) Schwarzgefleckter Bläuling (Maculinea arion) 5 von Anhang IV lit. a der FFH-Richtlinie erfasst: Kleiner Maivogel (Hypodryas maturna) 6 von Anhang IV lit. a der FFH-Richtlinie erfasst: Apollo (Parnassius apollo) Schwarzer Apollo (Parnassius mnemosyne) 7 von Anhang IV lit. a der FFH-Richtlinie erfasst: Grüne Mosaikjungfer (Aeshna viridis) Östliche Moosjungfer (Leucorrhinia albifrons) Zierliche Mosaikjungfer (Leucorrhinia caudalis) Große Mosaikjungfer (Leucorrhinia pectoralis) Gekielte Smaragdlibelle (Oxygastra curtisii) Sibirische Winterlibelle (Sympecma braueri) Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2003, 73. Stück, Nr. 73Seite 192 Anlage 4 KORMORAN-ABSCHÜSSE Erhebungsbogen Oberösterreich (Gemäß der Verordnung der Oö. Landesregierung, LGBl. Nr. 73/2003) An die Bezirkshauptmannschaft / den Magistrat ............................................................................................................... Name und Anschrift des meldenden Bewirtschafters ....................................................................................................... ........................................................................................................................................................................................... Datum und Uhrzeit des Abschusses ................................................................................................................................. Abschussort genau anführen! Ortsangabe .................................................................................................................................................................. Gewässer (evtl. mit km-Angabe) ................................................................................................................................. Zahl der abgeschossenen Kormorane ............................................................................................................................. Größe der Kormorangruppe, auf die der Abschuss erfolgte ............................................................................................ ............................................................................ ............................................................................................ (Datum) (Unterschrift) Zusatz für die Bezirkshauptmannschaft / den Magistrat: Bitte weiterleiten an: Amt der Oö. Landesregierung – Naturschutzabteilung, Promenade 33, 4021 Linz

Upper Austria Variety Protection Ordinance · Nelum