Upper Austria Animal Breeding Law 2009
Made 2009-11-27 · Text as of 2026-10-01
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About this law
- Original title
- Landesgesetz über die landwirtschaftliche Tierzucht in Oberösterreich (Oö. Tierzuchtgesetz 2009).
- Language
- German
- Kind
- Act
- Country
- Austria · Oberösterreich
- Subjects
- Livestock
- Keywords
- basic legislation, animal production, animal reproduction, animal health, genetic resources, cattle, swine, rodents, equine-animals, offences/penalties
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Seite 35 LANDESGESETZBLATT FÜR OBERÖSTERREICH Jahrgang 2009 14. StückAusgegeben und versendet am 27. Februar 2009 Nr. 14 Oö. Tierzuchtgesetz 2009 (XXVI. Gesetzgebungsperiode: Regierungsvorlage Beilage Nr. 1642/2008, Ausschussbericht Beilage Nr. 1686/2008, Abänderungsantrag Bei lage Nr. 1717/2008, 55. Landtagssitzung; RL 77/504/EWG vom 25. Juli 1977, ABl. Nr. L 206 vom 12.8.1977, S. 8; Entscheidung 84/247/EWG vom 27. April 1984, ABl. Nr. L 125 vom 12.5.1984, S. 58; Entscheidung 84/419/EWG vom 19. Juli 1984, ABl. Nr. L 237 vom 5.9.1984, S. 11; RL 87/328/EWG vom 18. Juni 1987, ABl. Nr. L 167 vom 26.6.1987, S. 54; RL 88/661/EWG vom 19. Dezember 1988, ABl. Nr. L 382 vom 31.12.1988, S. 36; RL 89/361/EWG vom 30. Mai 1989, ABl. Nr. L 153 vom 6.6.1989, S. 30; Entscheidung 89/501/EWG vom 18. Juli 1989, ABl. Nr. L 247 vom 23.8.1989, S. 19; Entscheidung 89/502/EWG vom 18. Juli 1989, ABl. Nr. L 247 vom 23.8.1989, S. 21; Entscheidung 89/503/EWG vom 18. Juli 1989, ABl. Nr. L 247 vom 23.8.1989, S. 22; Entscheidung 89/504/EWG vom 18. Juli 1989, ABl. Nr. L 247 vom 23.8.1989, S. 31; Entscheidung 89/505/EWG vom 18. Juli 1989, ABl. Nr. L 247 vom 23.8.1989, S. 33; Entscheidung 89/506/EWG vom 18. Juli 1989, ABl. Nr. L 247 vom 23.8.1989, S. 34; Entscheidung 89/507/EWG vom 18. Juli 1989, ABl. Nr. L 247 vom 23.8.1989, S. 43; RL 89/608/EWG vom 21. Novem ber 1989, ABl. Nr. L 351 vom 2.12.1989, S. 34; RL 90/118/EWG vom 5. März 1990, ABl. Nr. L 71 vom 17.3.1990, S. 34; RL 90/119/EWG vom 5. März 1990, ABl. Nr. L 71 vom 17.3.1990, S. 36; Entscheidung 90/254/EWG vom 10. Mai 1990, ABl. Nr. L 145 vom 8.6.1990, S. 30; Ent scheidung 90/255/EWG vom 10. Mai 1990, ABl. Nr. L 145 vom 8.6.1990, S. 32; Entscheidung 90/256/EWG vom 10. Mai 1990, ABl. Nr. L 145 vom 8.6.1990, S. 35; Entscheidung 90/257/EWG vom 10. Mai 1990, ABl. Nr. L 145 vom 8.6.1990, S. 38; Entscheidung 90/258/EWG vom 10. Mai 1990, ABl. Nr. L 145 vom 8.6.1990, S. 39; RL 90/425/EWG vom 26. Juni 1990, ABl. Nr. L 224 vom 18.8.1990, S. 29; RL 90/427/EWG vom 26. Juni 1990, ABl. Nr. L 224 vom 18.8.1990, S. 55; RL 90/428/EWG vom 26. Juni 1990, ABl. Nr. L 224 vom 18.8.1990, S. 60; RL 91/174/EWG vom 25. März 1991, ABl. Nr. L 85 vom 5.4.1991, S. 37; Entscheidung 92/353/EWG vom 11. Juni 1992, ABl. Nr. L 192 vom 11.7.1992, S. 63; Entscheidung 92/354/EWG vom 11. Juni 1992, ABl. Nr. L 192 vom 11.7.1992, S. 66; Entscheidung 96/78/EG vom 10. Janu ar 1996, ABl. Nr. L 19 vom 25.1.1996, S. 39, Entscheidung 96/79/EG vom 12. Januar 1996, ABl. Nr. L 19 vom 25.1.1996, S. 41; RL 2003/109/EG vom 25. November 2003, ABl. Nr. L 16 vom 23.1.2004, S. 44; RL 2004/38/EG vom 29. April 2004, ABl. Nr. L 158 vom 30.4.2004, S. 77; RL 2005/24/EG vom 14. März 2005, ABl. Nr. L 78 vom 24.3.2005, S. 43; RL 2005/36/EG vom 7. September 2005, ABl. Nr. L 255 vom 30.9.2005, S. 22; Entscheidung 2005/375/EG vom 11. Mai 2005, ABl. Nr. L 121 vom 13.5.2005, S. 87; Entscheidung 2005/379/EG vom 17. Mai 2005, ABl. Nr. L 125 vom 18.5.2005, S. 15; RL 2006/123/EG vom 12. Dezember 2006, ABl. Nr. L 376 vom 27.12.2006, S. 36; Entscheidung 2006/427/EG vom 20. Juni 2006, ABl. Nr. L 169 vom 22.6.2006, S. 56; Entscheidung 2007/371/EG vom 29. Mai 2007, ABl. Nr. L 140 vom 1.6.2007, S. 49) Nr. 14 L a n d e s g e s e t z über die landwirtschaftliche Tierzucht in Oberösterreich (Oö. Tierzuchtgesetz 2009) Der Oö. Landtag hat beschlossen: INHALTSVERZEICHNIS 1. ABSCHNITT ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN § 1 Anwendungsbereich und Ziel § 2 Begriffsbestimmungen 2. ABSCHNITT ZUCHTORGANISATIONEN, LEISTUNGS PRÜFUNGEN, ZUCHTWERTSCHÄTZUNGEN UND DATEN § 3 Voraussetzungen für die Anerkennung von Zucht organisationen § 4 Verfahren zur Anerkennung von Zuchtorganisa tionen § 5 Änderungen § 6 Widerruf der Anerkennung und der Ermächtigung zur Durchführung von Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen § 7 Tätigwerden von in anderen Bundesländern oder Mitgliedstaaten oder in Vertragsstaaten anerkann ten Zuchtorganisationen § 8 Rechte und Pflichten anerkannter Zuchtorganisa tionen § 9 Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen § 10 Datenveröffentlichung, Datenübermittlung 3. ABSCHNITT ÜBEREIGNUNG ODER ÜBERLASSUNG VON (ZUCHT)TIEREN UND ABGABE VON SAMEN, EIZELLEN UND EMBRYONEN SOWIE DEREN VERWENDUNG § 11 Übereignung oder Überlassung von Zuchttieren § 12 Verwendung von Tieren im Natursprung § 13 Abgabe von Samen § 14 Verwendung von Samen § 15 Erbfehler § 16 Abgabe von Eizellen und Embryonen § 17 Verwendung von Embryonen § 18 Besamungstechnikerinnen und -techniker, Eigen bestandsbesamerinnen und -besamer § 19 Anerkennung von Ausbildungsnachweisen nach Gemeinschaftsrecht § 20 Zusammenarbeit der Behörden im Rahmen der Anerkennung von Berufsqualifikationen 4. ABSCHNITT BEHÖRDEN, TIERZUCHTRAT, ÜBERWACHUNG, AUSSENVERKEHR, VERORDNUNGEN, STRAFBESTIMMUNGEN § 21 Behörden § 22 Tierzuchtrat Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 36 § 23 Verfahren, Überwachung, Ausnahmen § 24 Innergemeinschaftliche Auskunfts- und Mittei lungspflichten, Zusammenarbeit der Behörden § 25 Zwischenstaatliches Vermittlungsverfahren nach Gemeinschaftsrecht § 26 Verordnungen § 27 Strafbestimmungen 5. ABSCHNITT SCHLUSSBESTIMMUNGEN § 28 Übergangsbestimmungen § 29 Inkrafttreten Anlage 1 Anforderungen an die Anerkennung von Zucht organisationen Anlage 2 Anforderungen an Zuchtbücher und Zucht register und an die Eintragung in Zuchtbücher und Zuchtregister Anlage 3 Anforderungen an Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen Anlage 4 Anforderungen an Zuchtbescheinigungen und Herkunftsbescheinigungen Anlage 5 Anforderungen an Bescheinigungen für Tiere, Samen, Eizellen und Embryonen aus Dritt staaten 1. ABSCHNITT ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN § 1 Anwendungsbereich und Ziel (1) Dieses Landesgesetz gilt für die Zucht von 1. Rindern einschließlich Büffeln, 2. Schweinen, 3. Schafen, 4. Ziegen sowie 5. Equiden (Hauspferde und Hauseseln und deren Kreu zungen). (2) Ziel dieses Landesgesetzes ist es, 1. die Leistungsfähigkeit der Tiere unter Berücksichti gung der Tiergesundheit und des Tierschutzes zu erhalten und zu verbessern, 2. die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit der tie rischen Erzeugung unter besonderer Berücksichtigung der Nachhaltigkeit zu verbessern, 3. zu gewährleisten, dass die von den Tieren gewonne nen Erzeugnisse den an sie gestellten qualitativen Anforderungen entsprechen und 4. die genetische Vielfalt zu erhalten. (3) Die Erreichung der im Abs. 2 genannten Ziele kann unter Berücksichtigung der gemeinschaftsrechtlichen Bestimmungen durch Bereitstellung öffentlicher Mittel gefördert werden. (4) Im Rahmen der Verordnung (EG) Nr. 1535/2007 der Kommission vom 20. Dezember 2007 über die Anwendung der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag auf De-mini mis-Beihilfen im Agrarerzeugnissektor, ABl. Nr. L 337 vom 21. Dezember 2007, S. 35, können die Gemeinden einen angemessenen Beitrag zur Haltung von Vatertieren, zum Einsatz im Natursprung und zur künstlichen Besamung leisten. § 2 Begriffsbestimmungen Im Sinn dieses Landesgesetzes bedeutet: 1. Zuchtorganisation: eine Züchtervereinigung oder ein Zuchtunternehmen; 2. Züchtervereinigung: eine körperschaftlich organi sierte juristische Person, in der sich Züchterinnen und Züchter unmittelbar oder mittelbar zur Förderung der Tierzucht zusammengeschlossen haben und die ein Zuchtbuch oder ein Zuchtregister führt und ein Zucht programm durchführt; 3. Zuchtunternehmen: ein Betrieb, der ein Kreuzungs zuchtprogramm zur Züchtung auf Kombinationseig nung von Zuchtlinien in der Schweinezucht durch führt, wobei sich der Sitz des Zuchtunternehmens am Standort der Geschäftsstelle befindet, von der aus die Durchführung des Kreuzungszuchtprogramms gelei tet wird; 4. Ursprungszuchtbuch-Organisation: eine Zuchtor ganisation für die Zucht von Equiden, die Grundsät ze im Sinn der Z. 3 lit. b des Anhangs zur Entschei dung 92/353/EWG der Kommission vom 11. Juni 1992, ABl. Nr. L 192 vom 11. Juli 1992, S. 63, aufge stellt hat und das Zuchtbuch über den Ursprung der Rasse führt und, sofern sie ihren Sitz in Oberöster reich, in einem anderen Bundesland oder Mitglied staat oder in einem Vertragsstaat hat, als solche anerkannt ist; 5. Filialzuchtbuch-Organisation: eine Zuchtorganisa tion für die Zucht von Equiden, die als Zuchtorgani sation anerkannt ist, die die Grundsätze der Ursprungszuchtbuch-Organisation gemäß Z. 4 ein hält; 6. Räumlicher Tätigkeitsbereich: das Gebiet, in dem eine anerkannte Zuchtorganisation auf Grund der behördlichen Anerkennung ihr Zuchtprogramm durchführen darf; 7. Grenzüberschreitender Tätigkeitsbereich: räumli cher Tätigkeitsbereich, soweit dieser in anderen Bun desländern oder Mitgliedstaaten oder in Vertrags staaten liegt; 8. Zuchtbuch: ein von einer Züchtervereinigung geführtes Verzeichnis der Zuchttiere eines Rein zuchtprogramms zu deren Identifizierung und zur Evidenthaltung der Abstammung sowie der Leistun gen; 9. Zuchtregister: ein von einer Zuchtorganisation ge führtes Verzeichnis der Zuchttiere eines Kreuzungs zuchtprogramms in der Schweinezucht zu deren Identifizierung und zur Evidenthaltung der Herkunft; 10. Zuchtprogramm: die Festlegung von Zuchtziel, Zuchtpopulation, Zuchtmethode, Zuchtbuch- oder Zuchtregisterordnung, Leistungsprüfung, Zuchtwert schätzung, Zuchtverwendung selektierter Tiere und Erfolgskontrolle für eine Rasse samt allfälliger Rege lungen für einen Prüfeinsatz; Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 37 11. Leistungsprüfung: ein Verfahren zur Ermittlung der Leistungen von Tieren, wobei diese auch erblich bedingte Eigenschaften von Tieren und ihren Erzeug nissen umfassen; im Fall eines Kreuzungszuchtpro gramms umfasst die Leistungsprüfung auch die Bewertung der Verkaufserzeugnisse (Stichproben test); 12. Zuchtwertschätzung: ein dem Stand der Wissen schaft entsprechendes statistisches Verfahren zur Ermittlung des erblichen Einflusses von Tieren auf die Leistungen ihrer Nachkommen; 13. Prüfeinsatz: die Erzeugung einer begrenzten Anzahl von Nachkommen zum Zweck der anschließenden Leistungsprüfung und Zuchtwertschätzung; 14. Zuchttier: ein Tier, a) das in einem Zuchtbuch einer anerkannten Züch tervereinigung eingetragen ist (eingetragenes Zuchttier), b) das in der Hauptabteilung eines Zuchtbuchs einer anerkannten Züchtervereinigung eingetragen oder vermerkt ist und dort eingetragen werden kann (reinrassiges Zuchttier) oder c) das in einem Zuchtregister einer anerkannten Zuchtorganisation eingetragen ist (registriertes Zuchttier); 15. Zuchtbescheinigung: a) für Zuchttiere: eine Urkunde mit Angaben über die Abstammung und Leistung eines eingetragenen oder reinrassigen Zuchttieres; b) für Samen: eine Urkunde mit Angaben gemäß lit. a zum Spendertier und zu dem von diesem gewonnenen Samen; c) für Eizellen: eine Urkunde mit Angaben gemäß lit. a zum Spendertier und zu den von diesem gewonnenen Eizellen; d) für Embryonen: eine Urkunde mit Angaben gemäß lit. a zu den Elterntieren und zu den gewonnenen Embryonen; 16. Herkunftsbescheinigung: a) für Zuchtschweine: eine Urkunde mit Angaben über die Herkunft von registrierten Zuchtschwei nen in der Kreuzungszucht; b) für Samen: eine Urkunde mit Angaben gemäß lit. a zum Spendertier und zu dem von diesem gewonnenen Samen; c) für Eizellen: eine Urkunde mit Angaben gemäß lit. a zum Spendertier und zu den von diesem gewonnenen Eizellen; d) für Embryonen: eine Urkunde mit Angaben gemäß lit. a zu den Elterntieren und zu den gewonnenen Embryonen; 17. Besamungsstation: eine Einrichtung zur Gewin nung, Behandlung, Lagerung und Abgabe von Samen für die künstliche Besamung; 18. Samendepot: eine Einrichtung zur Lagerung und Abgabe von Samen für die künstliche Besamung; 19. Embryo-Entnahmeeinheit: eine Einrichtung zur Gewinnung, Behandlung, Lagerung und Abgabe von Eizellen und Embryonen; 20. Mitgliedstaat: ein Staat, der der Europäischen Uni on angehört; 21. Vertragsstaat: ein Staat, der a) Vertragsstaat des Abkommens über den Europä ischen Wirtschaftsraum ist oder b) über ein bilaterales Abkommen mit der Europä ischen Gemeinschaft zur Harmonisierung tier züchterischer Vorschriften verfügt und nicht der Europäischen Union angehört; 22. Drittstaat: ein Staat, der nicht Mitgliedstaat oder Ver tragsstaat ist. 2. ABSCHNITT ZUCHTORGANISATIONEN, LEISTUNGSPRÜFUN GEN, ZUCHTWERTSCHÄTZUNGEN UND DATEN § 3 Voraussetzungen für die Anerkennung von Zuchtorganisationen (1) Eine Zuchtorganisation ist mit Bescheid anzuer kennen, wenn 1. sie ihren Sitz in Oberösterreich hat, 2. im Hinblick auf die Züchtung von in der Anlage 1 Spal te 1 genannten Tieren die Anforderungen der in der Anlage 1 Spalte 2 genannten Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft erfüllt sind, 3. die Regeln für die Eintragung in das Zuchtbuch oder das Zuchtregister in der Zuchtbuchordnung oder der Zuchtregisterordnung im Hinblick auf die Züchtung von in der Anlage 2 Spalte 1 genannten Tieren den Anforderungen der in der Anlage 2 Spalte 2, 3 und 4 genannten Rechtsakte der Europäischen Gemein schaft entsprechen, 4. die Festlegungen für die Durchführung von Leis tungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen im Hin blick auf die Züchtung von in der Anlage 3 Spalte 1 genannten Tieren den Anforderungen der in der Anla ge 3 Spalte 2 und 3 genannten Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft oder im Hinblick auf die Züchtung von Equiden dem Zuchtziel und den tier zuchtfachlichen Grundsätzen entsprechen und diese Festlegungen im Fall der beantragten Anerkennung für einen grenzüberschreitenden Tätigkeitsbereich auch a) auf zwingende inhaltliche Regelungen abgestimmt sind, die allenfalls in anderen Bundesländern oder Mitgliedstaaten für anerkannte Zuchtorganisatio nen im Hinblick auf die Durchführung von Leis tungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen gel ten, und b) jenen Regelungen im Sinn des § 9 Abs. 2 Z. 2 lit. a entsprechen, die allenfalls in anderen Bun desländern oder Mitgliedstaaten für die Zustän digkeit zur Durchführung von Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen gelten. Bestehen dort keine solchen Regelungen, so muss die Durch führung von Leistungsprüfungen und Zuchtwert schätzungen durch die Zuchtorganisation oder eine von dieser beauftragten fachlich geeigneten Stelle gemäß § 9 Abs. 2 Z. 2 lit. b gewährleistet Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 38 sein. Erfolgt die Durchführung nicht durch die Zuchtorganisation selbst, so muss eine vertragli che Vereinbarung zwischen der Zuchtorganisation und der von dieser beauftragten Stelle bestehen, 5. bei Züchtervereinigungen, die ein Zuchtbuch führen, keine offenkundigen zuchtfachlichen Gründe beste hen, die Anerkennung zu verweigern, weil durch die Anerkennung die Erhaltung der Rasse oder das Zuchtprogramm einer für dieselbe Rasse anerkann ten Züchtervereinigung gefährdet wird. (2) Eine Zuchtorganisation für Equiden ist mit Bescheid als Ursprungszuchtbuch-Organisation oder als Filial zuchtbuch-Organisation anzuerkennen, wenn die Vor aussetzungen gemäß Abs. 1 vorliegen und 1. für die Anerkennung als Ursprungszuchtbuch-Orga nisation a) die Zuchtorganisation in einem eigenen Dokument Grundsätze zu allen in Z. 3 lit. b des Anhangs zur Entscheidung 92/353/EWG der Kommission genannten Punkten aufgestellt hat, b) ihr Zuchtprogramm den von ihr gemäß lit. a auf gestellten Grundsätzen entspricht, c) noch keine Zuchtorganisation, die das Zuchtbuch über den Ursprung einer Rasse gleichen Namens führt, in Oberösterreich, einem anderen Bundes land oder Mitgliedstaat oder in einem Vertrags staat anerkannt worden ist, d) keine offenkundigen zuchtfachlichen und zucht historischen Gründe bestehen, die Führung des Zuchtbuchs über den Ursprung der Rasse mit dem beantragten Namen einer Zuchtorganisation mit Sitz in einem anderen Bundesland oder Mitglied staat oder in einem Vertragsstaat oder Drittstaat vorzubehalten, 2. für die Anerkennung als Filialzuchtbuch-Organisation a) ihr Zuchtprogramm den Grundsätzen entspricht, die von der Zuchtorganisation, die das Zuchtbuch über den Ursprung der Rasse führt, gemäß Z. 3 lit. b des Anhangs zur Entscheidung 92/353/ EWG der Kommission aufgestellt worden sind, b) keine offenkundigen zuchtfachlichen Gründe bestehen, die Anerkennung zu verweigern, weil die Equiden der Rasse, für deren Züchtung die Anerkennung beantragt wird, in ein Zuchtbuch einer bereits anerkannten Zuchtorganisation ein getragen werden können. (3) Die Anerkennung erfolgt für einen bestimmten räumlichen Tätigkeitsbereich innerhalb Oberösterreichs oder des Gebiets anderer Bundesländer oder Mitglied staaten oder von Vertragsstaaten. Die Anerkennung ist nur für einen räumlichen Tätigkeitsbereich zu erteilen, in dem die Voraussetzungen für die Anerkennung gemäß Abs. 1 und 2 erfüllt sind, insbesondere die Zuchtorganisation in der Lage ist, ihr Zuchtprogramm ordnungsgemäß durch zuführen und eine angemessene Betreuung und Kontrol le der an ihrem Zuchtprogramm teilnehmenden Züchterin nen und Züchter oder Betriebe zu gewährleisten. (4) Bei Züchtervereinigungen muss der räumliche Tätigkeitsbereich mindestens das gesamte Gebiet des Landes Oberösterreich umfassen. Die Anerkennung für einen grenzüberschreitenden Tätigkeitsbereich muss mindestens jenes Gebiet umfassen, das die Bestimmun gen der betroffenen Bundesländer, Mitglied- oder Ver tragsstaaten vorsehen. (5) Die Zuchtorganisation ist auf Antrag zur Durch führung von Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzun gen im Rahmen ihres Zuchtprogramms 1. in Oberösterreich sowie 2. für den grenzüberschreitenden Tätigkeitsbereich, wenn dort eine dem § 9 Abs. 3 vergleichbare Regelung besteht, die gemäß § 9 Abs. 2 Z. 2 lit. a auf nach die sem Landesgesetz anerkannte Zuchtorganisationen anwendbar ist, zu ermächtigen, soweit die Zuchtorganisation fachlich dazu geeignet ist. § 4 Verfahren zur Anerkennung von Zuchtorganisationen (1) Der Antrag einer Zuchtorganisation auf Anerken nung hat zu enthalten: 1. allgemeine Angaben zur Zuchtorganisation: a) Name und Anschrift des Sitzes der Zuchtorganisa tion, bei einem Zuchtunternehmen zusätzlich auch Name und Anschrift des Sitzes des Rechtsträgers; b) Rechtsform sowie bei juristischen Personen Rechtsgrundlage und Nachweis der Erlangung der Rechtspersönlichkeit; c) Name und Anschrift der zur Vertretung nach außen befugten Personen; d) Name und Anschrift von allenfalls bestellten verant wortlichen Beauftragten gemäß § 9 Abs. 2 VStG; 2. Angaben zum Personal und zur Infrastruktur der Zuchtorganisation: a) Name, Anschrift und tierzuchtfachliche Ausbildung der für die Zuchtarbeit Verantwortlichen sowie Angaben über die Aufteilung ihrer sachlichen oder räumlichen Zuständigkeit; b) Anschrift, Geschäftszeiten und Ausstattung der Geschäftsstelle; 3. die Angabe des räumlichen Tätigkeitsbereichs, für den die Anerkennung beantragt wird; 4. Angaben über die Stellen, die Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen gemäß § 9 Abs. 2 durchführen und a) im Fall der Beantragung der Ermächtigung zur Durchführung von Leistungsprüfungen und Zucht wertschätzungen gemäß § 3 Abs. 5 Nachweise über die fachliche Eignung der Zuchtorganisation zur Durchführung der im Zuchtprogramm festgelegten Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen; b) im Fall der Beantragung der Anerkennung für einen grenzüberschreitenden Tätigkeitsbereich, soweit auf diesen oder Teile davon § 9 Abs. 2 Z. 2 lit. b zutrifft, Nachweise über die fachliche Eignung der Zuchtorganisation oder der von dieser beauftragten Stelle zur Durchführung der im Zuchtprogramm fest gelegten Leistungsprüfungen und Zuchtwertschät Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 39 zungen, bei Durchführung durch eine beauftragte Stelle zusätzlich auch das Dokument über die ver tragliche Vereinbarung zwischen dieser und der Zuchtorganisation; 5. das Zuchtprogramm. (2) Der Antrag einer Zuchtorganisation für Equiden hat neben den im Abs. 1 genannten Erfordernissen Folgen des zu enthalten: 1. für die Anerkennung als Ursprungszuchtbuch-Organi sation das Dokument gemäß § 3 Abs. 2 Z. 1 lit. a; 2. für die Anerkennung als Filialzuchtbuch-Organisation a) die Rasse, für die die Anerkennung beantragt wird, sowie den Namen und die Anschrift der Ursprungs zuchtbuch-Organisation, deren Grundsätze einge halten werden, b) eine Ausfertigung der Grundsätze gemäß § 3 Abs. 2 Z. 2 lit. a und eine Stellungnahme der Ursprungszuchtbuch-Organisation, ob das Zucht programm gemäß Abs. 1 Z. 5 diesen festgelegten Grundsätzen entspricht, bei nicht deutschsprachi ger Fassung auch eine beglaubigte Übersetzung. Dies gilt dann nicht, wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller glaubhaft macht, dass sie oder er die Grundsätze oder die Stellungnahme aus Grün den, die nicht von ihr oder ihm zu vertreten sind, nicht vorlegen kann. (3) Parteistellung im Anerkennungsverfahren hat nur die antragstellende Zuchtorganisation. (4) Die Behörde hat vor der Entscheidung über den Antrag ein Gutachten des Tierzuchtrats (§ 22) einzuholen. (5) Bei einem Antrag auf Anerkennung für einen grenzüberschreitenden Tätigkeitsbereich hat die Behörde den dort zuständigen Tierzuchtbehörden die Antragsun terlagen unter Einräumung einer zweimonatigen Frist zur allfälligen Mitteilung 1. von einer Anerkennung für ihren jeweiligen Zuständig keitsbereich nach dem Tierzuchtrecht der Gemein schaft entgegenstehenden Umständen und 2. allfälliger in ihrem Zuständigkeitsbereich geltender Vorschriften, welche für die Beurteilung der Voraus setzungen für die Anerkennung von Bedeutung sind (§ 3 Abs. 1 Z. 4 lit. a und Abs. 4, § 9 Abs. 2 Z. 2 lit. a), zu übermitteln. Die Behörde hat diese Tierzuchtbehörden auch von der Entscheidung über den Antrag in Kenntnis zu setzen. (6) Die Anerkennung einer Zuchtorganisation ist dem Antrag entsprechend auszusprechen für: 1. die Rasse; 2. den räumlichen Tätigkeitsbereich; 3. das Zuchtziel und die Zuchtmethode; 4. die Leistungsmerkmale; 5. die Grundsätze der Zuchtbuchordnung oder Zucht registerordnung; 6. die Methode der Leistungsprüfung und Zuchtwert schätzung und die diese durchführenden Stellen (§ 3 Abs. 1 Z. 4 und Abs. 5 in Verbindung mit § 9 Abs. 2); 7. bei Equiden zusätzlich: den Status als Ursprungs zuchtbuch-Organisation und die gemäß § 3 Abs. 2 Z. 1 lit. a festgelegten Grundsätze oder als Filialzucht buch-Organisation unter Bezugnahme auf die Ursprungszuchtbuch-Organisation und die von dieser festgelegten Grundsätze. (7) Entscheidungen über die Anerkennung oder die Ver sagung der Anerkennung von Zuchtorganisationen sind der zuständigen Bundesministerin oder dem zuständigen Bundesminister mitzuteilen, im Fall der Versagung der Anerkennung einer Zuchtorganisation für Equiden jedoch nur dann, wenn die Versagung angefochten worden ist. § 5 Änderungen (1) Die Änderung von Umständen, auf die sich die Anerkennung gemäß § 4 Abs. 6 bezieht, bedarf einer ergänzenden Anerkennung gemäß §§ 3 und 4. Die Behör de hat dazu erforderlichenfalls ein Gutachten des Tier zuchtrats (§ 22) einzuholen. (2) Die Änderung sonstiger Umstände, zu denen der Antrag gemäß § 4 Abs. 1 und 2 Angaben zu enthalten hat, sowie die gänzliche Einstellung der Tätigkeit einer Zucht organisation sind der Behörde unverzüglich anzuzeigen. § 6 Widerruf der Anerkennung und der Ermächtigung zur Durchführung von Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen (1) Die Anerkennung einer Zuchtorganisation ist mit Bescheid zu widerrufen, wenn die Zuchtorganisation 1. eine der Voraussetzungen für die Anerkennung gemäß § 3 Abs. 1 Z. 1 bis 4, Abs. 2 Z. 1 lit. a und b und Z. 2 lit. a, Abs. 3 oder 4 auf Dauer nicht mehr erfüllt oder 2. wiederholt ihre Pflichten gemäß § 8 verletzt. (2) Werden die Gründe für einen Widerruf gemäß Abs. 1 nur für einen Teilbereich des grenzüberschreiten den Tätigkeitsbereichs verwirklicht, so ist die Anerken nung nur für diesen Teilbereich zu widerrufen; bei Züch tervereinigungen ist § 3 Abs. 4 zweiter Satz sinngemäß anzuwenden. (3) Wird die Anerkennung für den grenzüberschreiten den Tätigkeitsbereich ganz oder teilweise widerrufen, so sind die dort zuständigen Tierzuchtbehörden davon in Kenntnis zu setzen. (4) Die Ermächtigung der Zuchtorganisation zur Durch führung von Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzun gen gemäß § 3 Abs. 5 ist für Oberösterreich oder für den grenzüberschreitenden Tätigkeitsbereich mit Bescheid zu widerrufen, wenn die Zuchtorganisation dort zu deren Durchführung auf Dauer nicht mehr fachlich geeignet ist. § 7 Tätigwerden von in anderen Bundesländern oder Mitgliedstaaten oder in Vertragsstaaten anerkannten Zuchtorganisationen (1) Eine Zuchtorganisation, die ihren Sitz in einem anderen Bundesland oder Mitgliedstaat oder Vertrags staat hat und die nach den Vorschriften des anderen Bun deslandes oder Mitgliedstaats oder Vertragsstaats zur Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 40 Umsetzung oder Durchführung der Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet der land wirtschaftlichen Tierzucht anerkannt ist, darf hinsichtlich der Rassen, auf die sich die Anerkennung bezieht, in Oberösterreich züchterisch tätig werden. Dieses Tätig werden setzt voraus, dass der in der Anerkennung ein geräumte Tätigkeitsbereich ganz Oberösterreich umfasst. (2) Eine Zuchtorganisation gemäß Abs. 1, die ein Tätigwerden in Oberösterreich beabsichtigt, hat dies der Behörde vor Aufnahme ihrer Tätigkeit unter Nachweis ihrer Anerkennung und unter Mitteilung der im § 4 Abs. 1 Z. 1 genannten Angaben anzuzeigen. Dabei ist erforder lichenfalls der Nachweis der Anerkennung in Form einer beglaubigten deutschsprachigen Übersetzung vorzule gen. (3) Die Behörde kann einer Züchtervereinigung gemäß Abs. 1 ihre Tätigkeit in Oberösterreich innerhalb von sechs Monaten ab Einlangen der vollständigen und ord nungsgemäß belegten Anzeige gemäß Abs. 2 mit Bescheid untersagen, wenn der Tätigkeit der Züchterver einigung im Hinblick auf die gezüchtete Rasse die Grün de gemäß § 3 Abs. 1 Z. 5 oder § 3 Abs. 2 Z. 2 lit. b ent gegenstehen. (4) Die Behörde kann überdies einer Zuchtorganisa tion gemäß Abs. 1 ihre Tätigkeit in Oberösterreich mit Bescheid untersagen, wenn die Zuchtorganisation wie derholt ihre Pflichten gemäß § 8 verletzt. (5) Die Änderung gemäß Abs. 2 mitgeteilter Angaben, die Änderung von Umständen im Sinn des § 5 Abs. 1 sowie die Einstellung der Tätigkeit der Zuchtorganisation in Oberösterreich sind der Behörde unverzüglich anzu zeigen. Abs. 3 gilt sinngemäß. § 8 Rechte und Pflichten anerkannter Zuchtorganisationen (1) Nach diesem Landesgesetz anerkannte Zuchtor ganisationen sind in Oberösterreich unmittelbar zum züchterischen Tätigwerden berechtigt. Soweit sich die Anerkennung auch auf einen grenzüberschreitenden Tätigkeitsbereich erstreckt, sind sie auf Grundlage der dort geltenden Rechtsordnung zum züchterischen Tätig werden berechtigt. Sie haben dabei in ihrem gesamten räumlichen Tätigkeitsbereich die Bestimmungen ihrer Rechtsgrundlage und ihres Zuchtprogramms einzuhalten. Für gemäß § 7 tätige Zuchtorganisationen gilt diese Ver pflichtung hinsichtlich ihrer Tätigkeit in Oberösterreich. (2) Nur anerkannte Zuchtorganisationen dürfen Zucht und Herkunftsbescheinigungen ausstellen. Diese haben für die in der Anlage 4 Spalte 1 genannten Tiere die Anfor derungen der in der Anlage 4 Spalte 2 genannten Rechts akte der Europäischen Gemeinschaft zu erfüllen. (3) Nach diesem Landesgesetz anerkannte Zuchtor ganisationen dürfen nur in ihrem räumlichen Tätigkeits bereich gehaltene Tiere in das Zuchtbuch eintragen oder vermerken oder im Zuchtregister registrieren und nur für solche Tiere Zucht- und Herkunftsbescheinigungen sowie andere zuchtrelevante Dokumente, soweit sie dazu befugt sind, ausstellen. In anderen Bundesländern oder Mitgliedstaaten oder in Vertragsstaaten anerkannte Zuchtorganisationen dürfen diese Maßnahmen im Hin blick auf in Oberösterreich gehaltene Tiere nur dann set zen, wenn sie gemäß § 7 in Oberösterreich tätig sind. Im Rahmen dieser Berechtigungen haben anerkannte Zucht organisationen für Tiere von an ihrem Zuchtprogramm teilnehmenden Züchterinnen und Züchtern oder Betrie ben auf deren Verlangen Zucht- und Herkunftsbescheini gungen auszustellen. (4) Jede natürliche und juristische Person, die im räumlichen Tätigkeitsbereich einer nach diesem Landes gesetz anerkannten Züchtervereinigung Tiere hält, die die Anforderungen nach der Anlage 2 Spalte 2 erfüllen, hat ein Recht auf Erwerb der Mitgliedschaft in dieser Züch tervereinigung oder deren Untergliederungen, wenn 1. sie zur Mitwirkung an einwandfreier züchterischer Arbeit im Rahmen des Zuchtprogramms bereit und in der Lage ist und 2. nicht ausdrücklich in der Rechtsgrundlage der Züchter vereinigung genannte Ausschließungsgründe vorliegen. Im Streitfall entscheiden die Gerichte. (5) Jedes Mitglied einer nach diesem Landesgesetz anerkannten Züchtervereinigung, das in deren räumli chem Tätigkeitsbereich ein Tier hält, das die Anforderun gen nach der Anlage 2 Spalte 2 erfüllt, hat ein Recht auf Eintragung dieses Tieres in die Hauptabteilung des Zucht buchs dieser Züchtervereinigung. (6) Eine gemäß § 7 in Oberösterreich tätige Züchter vereinigung hat eine Züchterin oder einen Züchter mit einem in Oberösterreich gehaltenen Tier, das die Anfor derungen nach der Anlage 2 Spalte 2 erfüllt, bei Vorliegen der Voraussetzungen nach Abs. 4 Z. 1 und 2 als Mitglied aufzunehmen. Einem Mitglied einer solchen Züchterver einigung darf die Eintragung eines Tieres im Sinn des ersten Satzes in die Hauptabteilung des Zuchtbuchs nicht verweigert werden. (7) Nach diesem Landesgesetz anerkannte Zuchtor ganisationen haben der Behörde hinsichtlich ihrer Tätig keit im gesamten räumlichen Tätigkeitsbereich einmal jährlich einen Bericht über die Durchführung des Zucht programms und die erzielten Ergebnisse vorzulegen. Für gemäß § 7 tätige Zuchtorganisationen gilt diese Ver pflichtung hinsichtlich ihrer Tätigkeit in Oberösterreich. (8) Nach diesem Landesgesetz anerkannte Zuchtor ganisationen haben der Behörde in wiederkehrenden Zeitabständen von zehn Jahren, gerechnet ab dem Zeit punkt der erstmaligen Anerkennung, zum Nachweis der Erfüllung der Voraussetzungen für die Anerkennung gemäß § 3 Abs. 1 Z. 1 bis 4, Abs. 2 Z. 1 lit. a und b und Z. 2 lit. a, Abs. 3 und 4 alle dem aktuellen Stand entspre chenden Unterlagen gemäß § 4 Abs. 1 und Abs. 2 Z. 1 und Z. 2 lit. a vorzulegen. Kommt die Zuchtorganisation dieser Verpflichtung nicht nach, hat die Behörde die Zuchtorganisation zur Vorlage unter Setzung einer drei monatigen Nachfrist und unter Hinweis auf den sonstigen Widerruf der Anerkennung gemäß § 6 Abs. 1 Z. 2 nach weislich aufzufordern. (9) Eine nach diesem Landesgesetz anerkannte Ursprungszuchtbuch-Organisation hat mit anerkannten Filialzuchtbuch-Organisationen, die die von ihr festgeleg ten Grundsätze einzuhalten haben, und Zuchtorganisa tionen, die eine solche Anerkennung glaubhaft anstreben, Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 41 zusammenzuarbeiten. Dabei hat sie insbesondere 1. Vorkehrungen dafür zu treffen, dass die genannten Zuchtorganisationen mit ihr in Kontakt treten können, 2. den genannten Zuchtorganisationen auf deren Verlan gen eine Ausfertigung der gemäß § 3 Abs. 2 Z. 1 lit. a festgelegten Grundsätze zu übermitteln, 3. die genannten Zuchtorganisationen über eine gemäß § 5 Abs. 1 erfolgte rechtswirksame Änderung von gemäß § 3 Abs. 2 Z. 1 lit. a festgelegten Grundsätzen unverzüglich schriftlich zu informieren, 4. auf Verlangen der genannten Zuchtorganisationen oder auf Verlangen der Behörde nach diesem Landes gesetz, der Behörde eines anderen Bundeslandes oder Mitgliedstaats oder eines Vertragsstaats, bei der ein Verfahren anhängig ist, das eine der genannten Zuchtorganisationen betrifft, eine Stellungnahme abzu geben, ob das Zuchtprogramm den gemäß § 3 Abs. 2 Z. 1 lit. a festgelegten Grundsätzen entspricht, 5. im Fall von Meinungsverschiedenheiten zwischen den genannten Zuchtorganisationen oder zwischen ihr selbst und einer der genannten Zuchtorganisationen auf Ersuchen angemessene Bemühungen zur gütli chen Schlichtung der Meinungsverschiedenheiten zu unternehmen. (10) Nach diesem Landesgesetz anerkannte Filial zuchtbuch-Organisationen haben einer ihr von der Ursprungszuchtbuch-Organisation zur Kenntnis gebrach ten rechtswirksamen Änderung der Grundsätze gemäß § 3 Abs. 2 Z. 1 lit. a in ihrem Zuchtprogramm ohne unnöti gen Aufschub, längstens aber innerhalb von sechs Mona ten ab Kenntnis, Rechnung zu tragen. (11) Im Fall der Einstellung der Führung eines Zucht buchs ist eine nach diesem Landesgesetz anerkannte Züchtervereinigung verpflichtet, die Aufbewahrung des Zuchtbuchs für fünf Jahre, gerechnet ab der Einstellung, sicherzustellen. Ist sie dazu nicht in der Lage, ist das Zuchtbuch der Behörde zwecks Aufbewahrung für diesen Zeitraum zu übergeben. Jeder Halterin oder jedem Halter eines Tieres, das in dem Zuchtbuch eingetragen oder ver merkt war, sind auf Verlangen die Daten des Tieres aus dem Zuchtbuch zur Verfügung zu stellen. § 9 Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen (1) Die Ergebnisse von Leistungsprüfungen und Zucht wertschätzungen dürfen nur dann in Zuchtbücher oder Zuchtregister von nach diesem Landesgesetz anerkann ten Zuchtorganisationen und in Zucht- oder Herkunftsbe scheinigungen aufgenommen werden, wenn die Leis tungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen 1. von Zuchttieren stammen, die rechtmäßig in deren Zuchtbüchern oder Zuchtregistern eingetragen, ver merkt oder registriert sind, 2. nach den gemäß § 3 Abs. 1 Z. 4 in Verbindung mit § 4 Abs. 6 Z. 6 der Anerkennung zugrunde liegenden Fest legungen der jeweiligen Zuchtorganisation erfolgt sind und 3. von einer Stelle gemäß Abs. 2 durchgeführt worden sind. (2) Die Durchführung der Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen gemäß Abs. 1 erfolgt 1. in Oberösterreich gegen ein den Aufwand berücksich tigendes Entgelt durch die Landwirtschaftskammer im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung oder durch eine von dieser beauftragten fachlich geeigneten Stel le, soweit die Zuchtorganisation nicht gemäß § 3 Abs. 5 zur Durchführung der Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen ermächtigt ist; 2. im grenzüberschreitenden Tätigkeitsbereich einer Zuchtorganisation: a) sofern in diesem hinsichtlich der Zuständigkeit für die Durchführung von Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen eine Regelung besteht, die auch für in anderen Bundesländern oder Mitglied staaten anerkannte Zuchtorganisationen gilt, durch die in dieser Regelung vorgesehenen Einrichtun gen, und b) sofern in diesem keine Regelung gemäß lit. a besteht, durch die Zuchtorganisation, soweit sie dazu fachlich geeignet ist, oder durch eine von die ser beauftragten fachlich geeigneten Stelle. (3) Die Durchführung von Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen von in Oberösterreich gehaltenen Zuchttieren, die in den Zuchtbüchern bzw. Zuchtregistern von gemäß § 7 tätigen, in einem anderen Bundesland anerkannten Zuchtorganisationen eingetragen oder ver merkt oder registriert sind, erfolgt nach den Rechtsvor schriften des anderen Bundeslands gegen ein im Hinblick auf den Aufwand angemessenes Entgelt durch die Land wirtschaftskammer im Rahmen der Privatwirtschaftsver waltung oder durch eine von dieser beauftragten fachlich geeigneten Stelle, soweit die Zuchtorganisation nicht von der Anerkennungsbehörde zur Durchführung von Leis tungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen in Oberös terreich ermächtigt wurde. (4) Abweichend von Abs. 1 dürfen die Ergebnisse von Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen in Zucht bücher oder Zuchtregister von nach diesem Landesge setz anerkannten Zuchtorganisationen und in Zucht- oder Herkunftsbescheinigungen aufgenommen werden, wenn die Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen nach Rechtsvorschriften zur Umsetzung oder Durchführung der in der Anlage 3 Spalte 2 und 3 genannten Rechtsak te der Europäischen Gemeinschaft oder inhaltlich ver gleichbarer Rechtsvorschriften oder bei Equiden nach tierzuchtfachlich angemessenen Grundsätzen durchge führt worden sind und das Zuchttier 1. nicht die Voraussetzungen gemäß Abs. 1 Z. 1 erfüllt und 2. entweder a) in dem Zuchtbuch eingetragen oder vermerkt oder in dem Zuchtregister registriert werden soll oder b) mit einem im Zuchtbuch eingetragenen oder ver merkten oder in dem Zuchtregister registrierten Zuchttier verwandt ist. § 10 Datenveröffentlichung, Datenübermittlung (1) Ergebnisse von Leistungsprüfungen und Zucht wertschätzungen von in der Anlage 3 Spalte 1 genannten Tieren, die im Rahmen des Zuchtprogramms einer nach Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 42 diesem Landesgesetz anerkannten Zuchtorganisation gewonnen wurden, sind von der Landwirtschaftskammer für Oberösterreich oder einer von ihr beauftragten Stelle in dem nach den in der Anlage 3 Spalte 2 und 3 genann ten Rechtsakten der Europäischen Gemeinschaft erfor derlichen Umfang zu veröffentlichen oder zugänglich zu machen. Die Zuchtorganisation hat die erforderlichen Daten der Landwirtschaftskammer für Oberösterreich oder der von ihr beauftragten Stelle zu übermitteln. (2) Nach diesem Landesgesetz anerkannten oder gemäß § 7 in Oberösterreich tätigen Zuchtorganisationen sind auf deren begründetes Ersuchen jene Daten zu über mitteln, die Zwecken ihrer Zuchtbuch- oder Zuchtregis terführung, Leistungsprüfung oder Zuchtwertschätzung dienen. (3) Soweit auf Grund tierzuchtrechtlicher Vorschriften Daten bei nach diesem Landesgesetz anerkannten oder gemäß § 7 in Oberösterreich tätigen Zuchtorganisationen oder bei von diesen beauftragten Stellen erfasst sind, können diese Daten auf begründetes Ersuchen gegen über der Zuchtorganisation an einen Dritten übermittelt werden, sofern der Dritte an den Daten ein besonderes sachlich gerechtfertigtes Interesse (z.B. Forschung, Sta tistik) glaubhaft macht und der Übermittlung der Daten kein berechtigtes Interesse der Zuchtorganisation entge gensteht. Diese Bestimmung gilt sinngemäß für Daten gemäß § 8 Abs. 11. 3. ABSCHNITT ÜBEREIGNUNG ODER ÜBERLASSUNG VON (ZUCHT)TIEREN UND ABGABE VON SAMEN, EIZELLEN UND EMBRYONEN SOWIE DEREN VERWENDUNG § 11 Übereignung oder Überlassung von Zuchttieren (1) Ein Zuchttier darf - unbeschadet veterinärrechtli cher Bestimmungen über das Inverkehrbringen von Tie ren - in Oberösterreich nur übereignet oder zur züchteri schen Nutzung überlassen werden, wenn 1. es dauerhaft so gekennzeichnet oder im Fall eines Equiden so genau beschrieben ist, dass seine Identität festgestellt werden kann, und 2. der Person, der das Zuchttier übereignet oder über lassen wird, a) auf Verlangen eine von der zuständigen Stelle ausgestellte Zucht- oder Herkunftsbescheinigung (Abs. 2) zur Verfügung gestellt und b) im Fall eines Equiden der Equidenpass gemäß der Entscheidung 93/623/EWG (ABl. L 298 vom 3.12.1993) übergeben wird. (2) Eine Zucht- oder Herkunftsbescheinigung gemäß Abs. 1 Z. 2 lit. a hat 1. bei einem Zuchttier aus einem Mitgliedstaat oder Ver tragsstaat a) für die in der Anlage 4 Spalte 1 genannten Tiere die Anforderungen der in der Anlage 4 Spalte 2 genann ten Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft oder b) im Fall eines Equiden die Anforderungen, die in den Rechtsvorschriften jenes Staats, auf deren Grund lage das Tier in einem Zuchtbuch eingetragen oder vermerkt ist, vorgesehen sind, 2. bei einem Zuchttier aus einem Drittstaat für die in der Anlage 5 Spalte 1 genannten Tiere die Anforderungen der in der Anlage 5 Spalte 2 genannten Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft zu erfüllen. § 12 Verwendung von Tieren im Natursprung (1) Die Vatertierhalterin oder der Vatertierhalter hat der Halterin oder dem Halter der dem Vatertier in Oberöster reich zugeführten weiblichen Tiere über die erfolgte Bele gung unverzüglich einen Belegschein auszufolgen. Die Vatertierhalterin oder der Vatertierhalter hat über die Bele gungen Aufzeichnungen zu führen. Die Aufzeichnungen und Belegscheine müssen jedenfalls Angaben zum Vater tier, zum Betrieb der Vatertierhalterin oder des Vatertier halters, über den Sprungtag sowie zur Kennzeichnung des belegten Tieres entsprechend den Tierkennzeich nungsvorschriften enthalten. Die Aufzeichnungen und die Belegscheine müssen von der Vatertierhalterin oder vom Vatertierhalter und von der Halterin oder vom Halter des belegten Tieres für Kontrollen mindestens fünf Jahre ab Belegung aufbewahrt werden. (2) Die Bestimmungen des Abs. 1 gelten nicht für Betriebssysteme, in denen weibliche Tiere mit Vatertieren in einer gemeinsamen Herde gehalten werden. Bei Zucht herden mit mehreren Vatertieren ist die Abstammung durch geeignete Methoden sicherzustellen. (3) Wenn das Vatertier und das gedeckte Tier Zucht tiere sind, hat die Vatertierhalterin oder der Vatertierhalter auf Verlangen der Tierhalterin oder des Tierhalters des gedeckten Tieres entweder dieser oder diesem eine Abschrift der Zucht- oder Herkunftsbescheinigung, die für die in der Anlage 4 Spalte 1 genannten Tiere die An forderungen der in der Anlage 4 Spalte 2 genannten Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft erfüllt, aus zuhändigen oder diese Abschrift an eine von der Tierhal terin oder vom Tierhalter genannte Zuchtorganisation zu übermitteln. (4) Die Halterin oder der Halter von männlichen Tieren hat dafür zu sorgen, dass unbeabsichtigtes Decken ver mieden wird. § 13 Abgabe von Samen (1) Samen darf - unbeschadet veterinärrechtlicher Bestimmungen über das Inverkehrbringen von Samen in Oberösterreich nur abgegeben werden, wenn 1. die Abgabe von Besamungsstationen und Samende pots, die nach veterinärrechtlichen Vorschriften zuge lassen sind, erfolgt, 2. er von einem Zuchttier stammt, das im Fall der in der Anlage 3 Spalte 1 genannten Tiere a) einer Leistungsprüfung und Zuchtwertschätzung unterzogen worden ist, die den Anforderungen der Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 43 in der Anlage 3 Spalte 2 und 3 genannten Rechts akte der Europäischen Gemeinschaft entspricht, oder b) zur Verwendung in einem Prüfeinsatz im Rahmen eines Zuchtprogramms einer anerkannten Zuchtor ganisation bestimmt ist, 3. er so gekennzeichnet ist, dass er der zugehörigen Zucht- oder Herkunftsbescheinigung für Samen sowie den erforderlichen Verwendungsnachweisen zugeord net werden kann, und 4. er bei der Abgabe an Besamungsstationen oder Samendepots von einer Zucht- oder Herkunftsbe scheinigung für Samen oder deren Abschrift begleitet ist, die für die in der Anlage 4 Spalte 1 oder Anlage 5 Spalte 1 genannten Tiere die Anforderungen der in der Anlage 4 Spalte 3 oder Anlage 5 Spalte 3 und 4 genannten Rechtsakte der Europäischen Gemein schaft erfüllt, sofern die Abnehmerin oder der Abneh mer nicht ausdrücklich darauf verzichtet. (2) Besamungsstationen gemäß Abs. 1 Z. 1 mit Stand ort in Oberösterreich sind befugt, für von ihnen gewonne nen Samen entsprechende Zucht- und Herkunftsbeschei nigungen auszustellen. Die ausgestellten Zucht- und Her kunftsbescheinigungen für Samen haben für die in der Anlage 4 Spalte 1 genannten Tiere die Anforderungen der in der Anlage 4 Spalte 3 genannten Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft zu erfüllen. § 14 Verwendung von Samen (1) Samen darf in Oberösterreich zur künstlichen Besamung nur verwendet werden, wenn er den Anforde rungen gemäß § 13 Abs. 1 entspricht. (2) Die künstliche Besamung an einem Tier dürfen nach Maßgabe der §§ 18 und 19 nur folgende Personen (Besamerinnen oder Besamer) durchführen: 1. zur Berufsausübung berechtigte Tierärztinnen oder Tierärzte, 2. Besamungstechnikerinnen oder -techniker oder 3. die Eigentümerin oder der Eigentümer, die Halterin oder der Halter oder deren Betriebsangehörige (Eigen bestandsbesamerinnen oder -besamer). (3) Die Besamerin oder der Besamer hat der Halterin oder dem Halter des besamten Tieres über die erfolgte Besamung unverzüglich einen Besamungsschein auszu stellen. Der Ausstellung eines Besamungsscheins steht die Übermittlung der Daten an eine von der Halterin oder vom Halter bestimmten Stelle gleich. Die Besamerin oder der Besamer hat über die Besamungen Aufzeichnungen zu führen. Die Aufzeichnungen und Besamungsscheine müssen jedenfalls folgende Angaben enthalten: 1. Name und Anschrift der Besamerin oder des Besamers; 2. Identität des Spendertieres und des besamten Tieres; 3. Chargennummer des Samens, soweit auf der verwen deten Samenportion eine solche angegeben ist; 4. Betrieb der Halterin oder des Halters des besamten Tieres einschließlich dessen LFBIS-Nummer, soweit dem Betrieb eine solche zugeteilt ist; 5. Datum der Besamung. Aufzeichnungen und Besamungsscheine müssen vom Zeitpunkt der Verwendung des Samens an gerechnet mindestens fünf Jahre aufbewahrt werden. (4) Wenn das besamte Tier ein Zuchttier ist, hat die Betreiberin oder der Betreiber der Besamungsstation oder des Samendepots auf Verlangen der Tierhalterin oder des Tierhalters entweder dieser oder diesem eine Abschrift der Zucht- oder Herkunftsbescheinigung für Samen, die für die in der Anlage 4 Spalte 1 oder An lage 5 Spalte 1 genannten Tiere die Anforderungen der in der Anlage 4 Spalte 3 oder Anlage 5 Spalte 3 und 4 genannten Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft erfüllt, auszuhändigen oder diese Abschrift an eine von der Tierhalterin oder vom Tierhalter bestimmte Zuchtor ganisation zu übermitteln. (5) Abweichend von Abs. 1 darf in Oberösterreich Samen zur künstlichen Besamung von Tieren verwendet werden, wenn diese Tiere im selben Betrieb gehalten wer den wie das Tier, von dem der Samen unter Einhaltung der veterinärrechtlichen Bestimmungen gewonnen wor den ist. Auf die Verwendung dieses Samens sind Abs. 3 Z. 3 und Abs. 4 nicht anzuwenden. § 15 Erbfehler (1) Tierhalterinnen oder Tierhalter und Besamerinnen oder Besamer haben der Behörde sowie der abgebenden Besamungsstation oder dem abgebenden Samendepot über wichtige züchterische Vorkommnisse, wie z.B. das Auftreten von Erbfehlern, Missbildungen oder gehäuften Sterilitäten unverzüglich Bericht zu erstatten. (2) Die Behörde kann der gewinnenden Besamungs station die Abgabe von Samen eines bestimmten Spen dertieres in Oberösterreich mit Bescheid untersagen, wenn das Spendertier Träger genetisch bedingter Eigen schaften ist, die die Nutzung seiner Nachkommen im Sinn der Ziele des Landesgesetzes erheblich beeinträchtigen können. Bei dieser Entscheidung sind insbesondere zu berücksichtigen: 1. die Wahrscheinlichkeit, mit der die genetisch bedingte Eigenschaft in den Nachkommen zu Tage tritt; 2. die Vor- und Nachteile der Untersagung, insbesonde re inwieweit das Spendertier auch Träger anderer genetisch bedingter Eigenschaften ist, die im Hinblick auf die Ziele dieses Landesgesetzes als besonders vorteilhaft zu werten sind; 3. die Wahrscheinlichkeit einer mit der Generationenfol ge zunehmenden Häufigkeit oder Schwere des Aus prägungsgrades der genetisch bedingten Eigenschaft; 4. die Effektivität gelinderer Maßnahmen, insbesondere der Aufklärung der Tierhalterinnen oder Tierhalter über die als abträglich eingeschätzten Wirkungen der gene tisch bedingten Eigenschaft. Liegen die Voraussetzungen für die Untersagung nicht mehr vor, hat die Behörde den Bescheid unverzüglich auf zuheben. (3) Vor der bescheidmäßigen Untersagung gemäß Abs. 2 hat die Behörde ein Gutachten des Tierzuchtrats (§ 22) einzuholen und die zuständigen Behörden der Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 44 anderen Bundesländer über die Erlassung des erst instanzlichen Bescheids sowie dessen Wegfall zu infor mieren. (4) Berufungen gegen Bescheide gemäß Abs. 2 haben keine aufschiebende Wirkung. (5) Nach bescheidmäßiger Untersagung gemäß Abs. 2 oder Vorliegen eines vergleichbaren Bescheids der zuständigen Behörde eines anderen Bundeslandes hat die Behörde unverzüglich die Abgabe und Verwendung des von der Untersagung gemäß Abs. 2 oder des ver gleichbaren Bescheids der zuständigen Behörde des anderen Bundeslandes betroffenen Samens in Ober österreich unter genauer Bezeichnung des Spendertieres mit Verordnung zu verbieten. Nach Aufhebung des Bescheids gemäß Abs. 2 oder des Bescheids der zustän digen Behörde eines anderen Bundeslandes ist die Ver ordnung unverzüglich aufzuheben. (6) Verordnungen gemäß Abs. 5 sind in der Amtlichen Linzer Zeitung kundzumachen und treten mit Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft. § 16 Abgabe von Eizellen und Embryonen (1) Eizellen und Embryonen dürfen - unbeschadet veterinärrechtlicher Bestimmungen über das Inverkehr bringen von Eizellen und Embryonen - in Oberösterreich nur abgegeben werden, wenn 1. die Abgabe von Embryo-Entnahmeeinheiten, Besa mungsstationen und Samendepots, die nach vete rinärrechtlichen Vorschriften zugelassen sind, erfolgt, 2. sie von Zuchttieren stammen, 3. sie so gekennzeichnet sind, dass sie der zugehörigen Zucht- oder Herkunftsbescheinigung für Eizellen oder Embryonen sowie den erforderlichen Verwendungs nachweisen zugeordnet werden können, 4. sie von einer Zucht- oder Herkunftsbescheinigung für Eizellen oder Embryonen oder deren Abschrift beglei tet sind, die für die in der Anlage 4 Spalte 1 oder Anla ge 5 Spalte 1 genannten Tiere die Anforderungen der in der Anlage 4 Spalte 4 oder Anlage 5 Spalte 5 genannten Rechtsakte der Europäischen Gemein schaft erfüllt. (2) Embryo-Entnahmeeinheiten gemäß Abs. 1 Z. 1 mit Standort in Oberösterreich sind befugt, für von ihnen gewonnene Eizellen und Embryonen Zucht- und Her kunftsbescheinigungen für Eizellen oder Embryonen aus zustellen. Die ausgestellten Zucht- und Herkunftsbe scheinigungen für Eizellen oder Embryonen haben für die in der Anlage 4 Spalte 1 genannten Tiere die Anforderun gen der in der Anlage 4 Spalte 4 genannten Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft zu erfüllen. § 17 Verwendung von Embryonen (1) Embryonen dürfen in Oberösterreich nur verwendet werden, wenn sie den Anforderungen gemäß § 16 Abs. 1 entsprechen. (2) Die Übertragung von Embryonen dürfen nur zur Berufsausübung berechtigte Tierärztinnen und Tierärzte (Embryo-Überträgerin oder -Überträger) durchführen. (3) Die Embryo-Überträgerin oder der Embryo-Über träger hat der Halterin oder dem Halter des Empfänger tieres über die erfolgte Übertragung des Embryos unver züglich einen Embryoübertragungsschein auszustellen. Der Ausstellung eines Embryoübertragungsscheins steht die Übermittlung der Daten an eine von der Halterin oder vom Halter bestimmten Stelle gleich. Die Embryo-Über trägerin oder der Embryo-Überträger hat über die Über tragungen Aufzeichnungen zu führen. Die Aufzeichnun gen und Embryoübertragungsscheine müssen jedenfalls folgende Angaben enthalten: 1. Name und Anschrift der Embryo-Überträgerin oder des Embryo-Überträgers; 2. Identität der Spendertiere der Eizelle und des Samens sowie des Empfängertieres; 3. Betrieb der Halterin oder des Halters des Empfänger tieres einschließlich dessen LFBIS-Nummer, soweit dem Betrieb eine solche zugeteilt ist; 4. Datum der Embryoübertragung. Aufzeichnungen und Embryoübertragungsscheine müs sen vom Zeitpunkt der Übertragung des Embryos an gerechnet mindestens fünf Jahre aufbewahrt werden. (4) Der Halterin oder dem Halter des Empfängertieres ist bei Übertragung die Zucht- oder Herkunftsbescheini gung des Embryos, die jeweils für die in der Anlage 4 Spalte 1 oder Anlage 5 Spalte 1 genannten Tiere die Anforderungen der in der Anlage 4 Spalte 4 oder An lage 5 Spalte 5 genannten Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft erfüllt, auszuhändigen. § 18 Besamungstechnikerinnen und -techniker, Eigenbestandsbesamerinnen und -besamer (1) Als Besamungstechnikerinnen oder -techniker oder Eigenbestandsbesamerinnen oder -besamer dürfen nur Personen tätig werden, die fachlich geeignet und verläss lich sind. (2) Als fachlich geeignet gilt eine Person, 1. die eine Ausbildung im Sinn der Verordnung gemäß § 26 Abs. 1 Z. 14 erfolgreich abgeschlossen hat, 2. deren Ausbildung im Sinn des § 19 gleichwertig ist, oder 3. die eine der Ausbildung im Sinn der Z. 1 durch Ver ordnung gemäß § 26 Abs. 1 Z. 16 gleichgestellte Aus bildung abgeschlossen hat. (3) Die Verlässlichkeit einer Person ist dann nicht gegeben, wenn diese in den vorangegangenen fünf Jah ren 1. wegen Tierquälerei oder Übertretung von tierschutz-, tierzucht- oder veterinärrechtlichen Bestimmungen rechtskräftig von einem Gericht verurteilt oder 2. wegen Übertretung von tierschutz-, tierzucht- oder veterinärrechtlichen Bestimmungen öfter als einmal rechtskräftig verwaltungsbehördlich bestraft worden ist. (4) Abgesehen von den Fällen des Abs. 8 darf die Tätigkeit gemäß Abs. 1 erst aufgenommen werden, wenn Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 45 sie der Behörde angezeigt wurde. Dieser Anzeige ist ein Nachweis über die fachliche Eignung und über die Verlässlichkeit anzuschließen. (5) Zum Nachweis der Verlässlichkeit ist eine schriftli che Erklärung vorzulegen, dass kein Umstand gemäß Abs. 3 besteht. Besamungstechnikerinnen oder -techni ker haben dieser Erklärung zusätzlich eine Strafregister bescheinigung oder im Fall von Unionsbürgerinnen oder Unionsbürgern aus einem anderen Mitgliedstaat den ent sprechenden von der zuständigen Behörde dieses Staats ausgestellten Nachweis anzuschließen. Werden dort sol che Nachweise nicht ausgestellt, kann der Nachweis der Verlässlichkeit durch eine eidesstattliche Erklärung, ist eine solche in dem betreffenden Mitgliedstaat nicht vor gesehen, durch eine feierliche Erklärung vor einer zustän digen Stelle dieses Staats erfolgen. Die Strafregisterbe scheinigung, der entsprechende Nachweis und die eides stattliche oder die feierliche Erklärung dürfen zum Zeit punkt der Vorlage nicht älter als drei Monate sein. (6) Abs. 5 gilt sinngemäß für die im § 19 Abs. 1 Z. 2 bis 4 genannten Personen. (7) Werden die Voraussetzungen gemäß Abs. 1 erfüllt, ist über die gemäß Abs. 4 erstattete Anzeige eine Bescheinigung auszustellen. Werden die Voraussetzun gen gemäß Abs. 1 nicht erfüllt, hat die Behörde die Tätig keit als Besamungstechnikerin oder -techniker oder Eigenbestandsbesamerin oder -besamer mit Bescheid zu untersagen. (8) Besamungstechnikerinnen oder -techniker, die in einem anderen Mitgliedstaat oder in einem Vertragsstaat oder Drittstaat, dessen Angehörige nach dem Recht der Europäischen Union oder auf Grund eines Staatsvertrags gleichzustellen sind, rechtmäßig als solche niedergelas sen sind, dürfen vorübergehend und gelegentlich in Oberösterreich tätig sein. Falls der Beruf oder die Ausbil dung der Besamungstechnikerin oder des Besamungs technikers am Niederlassungsort nicht reglementiert ist, muss die Tätigkeit mindestens zwei Jahre innerhalb der vorangegangenen zehn Jahre dort ausgeübt worden sein. (9) Die erstmalige Aufnahme der Tätigkeit gemäß Abs. 8 ist der Behörde im Vorhinein schriftlich zu melden. Dieser Meldung sind folgende Nachweise anzuschließen: 1. Nachweis über die Staatsangehörigkeit; 2. Nachweis über die fachliche Eignung; 3. Nachweis über die rechtmäßige Niederlassung als Besamungstechnikerin oder -techniker; 4. Nachweis darüber, dass die Tätigkeit als Besamungs technikerin oder -techniker innerhalb der vorangegan genen zehn Jahre mindestens zwei Jahre lang aus geübt wurde, sofern der Beruf am Niederlassungsort nicht reglementiert ist. (10) Die Meldung gemäß Abs. 9 ist jährlich in beliebi ger Form zu erneuern, wenn beabsichtigt ist, die Tätigkeit weiterhin auszuüben. Der neuerlichen Meldung sind Nachweise gemäß Abs. 9 nur dann anzuschließen, wenn sich hinsichtlich der nachzuweisenden Umstände eine wesentliche Änderung ergeben hat. (11) Name, Anschrift, Geburtsdatum und Art der Tätig keit (als Besamungstechnikerin oder -techniker oder Eigenbestandsbesamerin oder -besamer) von Personen, die die Aufnahme der Tätigkeit gemäß Abs. 4 angezeigt oder die erstmalige Aufnahme der Tätigkeit gemäß Abs. 9 gemeldet oder diese Meldung gemäß Abs. 10 erneuert haben, sind von der Behörde ohne unnötigen Aufschub dem Landeshauptmann als Veterinärbehörde bekannt zu geben; ebenso sind dem Landeshauptmann allfällige Mitteilungen über die Einstellung der Tätigkeit sowie die Erlassung von Untersagungsbescheiden gemäß Abs. 7 oder § 23 Abs. 3 Z. 6 bekannt zu geben. § 19 Anerkennung von Ausbildungsnachweisen nach Gemeinschaftsrecht (1) Die Behörde hat auf Antrag 1. einer österreichischen Staatsbürgerin oder eines öster reichischen Staatsbürgers, 2. einer Unionsbürgerin oder eines Unionsbürgers oder einer oder eines Familienangehörigen einer Unions bürgerin oder eines Unionsbürgers im Sinn des Art. 2 Z. 1 und 2 der Richtlinie 2004/38/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über das Recht der Unionsbürger und ihrer Familienangehöri gen, sich im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten frei zu bewegen und aufzuhalten, zur Änderung der Verord nung (EWG) Nr. 1612/68 und zur Aufhebung der Richt linien 64/221/EWG, 68/360/EWG, 72/194/EWG, 73/148/EWG, 75/34/EWG, 75/35/EWG, 90/364/EWG, 90/365/EWG und 93/96/EWG, ABl. Nr. L 158 vom 30.4.2004, S. 77, 3. einer oder eines Angehörigen eines Staats, dessen Angehörigen Österreich auf Grund von Staatsverträ gen im Rahmen der europäischen Integration diesel ben Rechte zu gewähren hat wie Inländerinnen oder Inländern, 4. einer Person, die über einen Aufenthaltstitel "Dauer aufenthalt - EG" (§ 45 Niederlassungs- und Aufent haltsgesetz - NAG) verfügt, mit Bescheid auszusprechen, ob und in welchem Ausmaß die außerhalb Oberösterreichs in einem anderen Bun desland oder im Gebiet eines Staats, dessen Angehöri gen Österreich auf Grund von Staatsverträgen im Rah men der europäischen Integration dieselben Rechte zu gewähren hat wie Inländerinnen oder Inländern, erwor benen Berufsqualifikationen zur Eigenbestandsbesame rin oder -besamer oder zur Ausübung des Berufs der Besamungstechnikerin oder des Besamungstechnikers der nach diesem Landesgesetz verlangten Ausbildung nach Maßgabe der Gleichwertigkeit der vermittelten und erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten entspricht. (2) Die Antragstellerin oder der Antragsteller hat, wenn der Zugang oder die Ausübung des Berufs der Besamungstechnikerin oder des Besamungstechnikers im Staat des Erwerbs der Berufsqualifikation 1. reglementiert ist, die Befähigungs- oder Ausbildungs nachweise zu erbringen, die in diesem Staat für die Aufnahme oder Ausübung dieses Berufs erforderlich sind, 2. nicht reglementiert ist, nachzuweisen, dass sie oder er diesen Beruf vollzeitlich zwei Jahre lang in den der Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 46 Antragstellung vorangegangenen zehn Jahren aus geübt und im Besitz eines oder mehrerer Befähigungs oder Ausbildungsnachweise ist. (3) Die Antragstellerin oder der Antragsteller hat neben den Befähigungs- oder Ausbildungsnachweisen und dem allenfalls erforderlichen Nachweis über die Berufsaus übung einen Staatsangehörigkeitsnachweis vorzulegen. (4) Die Behörde hat der Antragstellerin oder dem Antragsteller innerhalb eines Monats den Empfang der Antragsunterlagen zu bestätigen und ihr oder ihm gege benenfalls mitzuteilen, welche Unterlagen zur Bearbei tung des Antrags fehlen. (5) Die Behörde hat über einen Antrag gemäß Abs. 1 längstens innerhalb von vier Monaten ab Einlangen der vollständigen und ordnungsgemäß belegten Antragsun terlagen zu entscheiden. (6) Die Behörde kann nach Wahl der Antragstellerin oder des Antragstellers entweder die erfolgreiche Teil nahme an einem höchstens dreijährigen Anpassungs lehrgang im Sinn des Art. 3 lit. g der Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005, ABl. Nr. L 255 vom 30. Septem ber 2005, S. 22, oder die Ablegung einer Eignungsprü fung vorschreiben, wenn 1. die von der Antragstellerin oder vom Antragsteller nachgewiesene Ausbildung aus Fächern besteht, die sich wesentlich von der in der Verordnung gemäß § 26 Abs. 1 Z. 14 vorgesehenen Ausbildung unterscheiden, oder 2. der Beruf der Besamungstechnikerin oder des Besamungstechnikers im Herkunftsstaat nicht alle beruflichen Tätigkeiten nach diesem Landesgesetz umfasst, und dieser Unterschied in einer besonderen Ausbildung besteht, die sich auf Fächer bezieht, die sich wesentlich von denen unterscheiden, die von dem Befähigungs- oder Ausbildungsnachweis abgedeckt werden, den die Antragstellerin oder der Antragsteller vorgelegt hat, oder 3. die von der Antragstellerin oder vom Antragsteller nachgewiesene Ausbildungsdauer um mindestens ein Jahr kürzer ist als die in der Verordnung gemäß § 26 Abs. 1 Z. 14 vorgesehene Ausbildungsdauer. Als Fächer im Sinn der Z. 1 und 2, die sich wesentlich unterscheiden, sind jene Fächer zu verstehen, deren Kenntnis eine wesentliche Voraussetzung für die Aus übung des Berufs ist und bei denen die bisherige Ausbil dung der Antragstellerin oder des Antragstellers bedeu tende Abweichungen hinsichtlich Dauer und Inhalt gegenüber der in der Verordnung gemäß § 26 Abs. 1 Z. 14 geforderten Ausbildung aufweist. (7) Die Behörde hat bei der Vorschreibung eines Aus bildungslehrgangs oder einer Eignungsprüfung gemäß Abs. 6 Folgendes festzulegen: 1. hinsichtlich des Anpassungslehrgangs den Ort, den Inhalt und die Bewertung; 2. hinsichtlich der Eignungsprüfung die zuständige Prü fungsstelle sowie die Sachgebiete, die den Gegen stand der Prüfung bilden, wobei die Sachgebiete auf Grund eines Vergleichs zwischen der in der Verord nung gemäß § 26 Abs. 1 Z. 14 vorgesehenen Ausbil dung und der bisherigen Ausbildung der Antragstelle rin oder des Antragstellers festzulegen sind. (8) Vor der Vorschreibung eines Anpassungslehrgangs oder einer Eignungsprüfung hat die Behörde zu prüfen, ob die im Rahmen einer Berufspraxis der Antragstellerin oder des Antragstellers in einem anderen Mitgliedstaat oder einem Drittland erworbenen Kenntnisse die für die Ausübung des Berufs wesentlichen Ausbildungsunter schiede ganz oder teilweise ausgleichen können. § 20 Zusammenarbeit der Behörden im Rahmen der Anerkennung von Berufsqualifikationen (1) Die Behörde hat mit den Behörden des Herkunfts mitgliedstaats der Antragstellerin oder des Antragstellers oder der Dienstleisterin oder des Dienstleisters zusam menzuarbeiten und Amtshilfe zu leisten, soweit dies im Rahmen der Richtlinie 2005/36/EG erforderlich ist. Dabei ist die Vertraulichkeit der ausgetauschten Informationen sicherzustellen. (2) Die Behörde kann von den zuständigen Behörden des Herkunftsmitgliedstaats alle Informationen anfordern 1. über die Verlässlichkeit, insbesondere das Vorliegen berufsspezifischer disziplinarrechtlicher, verwaltungs rechtlicher oder strafrechtlicher Sanktionen gegen die Antragstellerin oder den Antragsteller oder die Dienst leisterin oder den Dienstleister, 2. über die Rechtmäßigkeit der Niederlassung einer Dienstleisterin oder eines Dienstleisters, 3. über die Echtheit der von der Antragstellerin oder vom Antragsteller oder der Dienstleisterin oder vom Dienst leister vorgelegten Bescheinigungen und Ausbildungs nachweise, wenn diesbezüglich berechtigte Zweifel bestehen, 4. über Ausbildungsnachweise der Antragstellerin oder des Antragstellers oder der Dienstleisterin oder des Dienstleisters, die ganz oder teilweise in einem ande ren Mitgliedstaat als dem ausstellenden Herkunftsmit gliedstaat absolviert wurden, wenn diesbezüglich berechtigte Zweifel bestehen, 5. die zur Feststellung der Gleichwertigkeit der Ausbil dungsnachweise mit den inländischen Befähigungs nachweisen erforderlich sind. (3) Die Behörde hat der zuständigen Behörde und den Kontaktstellen eines Mitgliedstaats, in dem eine Dienst leistung erbracht wird, oder eines Zielstaats einer Nieder lassung, die im Abs. 2 genannten Informationen über eine oder einen im Inland niedergelassene Dienstleisterin oder niedergelassenen Dienstleister oder eine Antragstellerin oder einen Antragsteller, die ihre oder der seine Berufs qualifikation im Inland erworben hat, im Rahmen der Amtshilfe zu erteilen. (4) Die Behörde hat mit den zuständigen Behörden eines Zielstaats einer Niederlassung oder Mitgliedstaats, in dem eine Dienstleistung erbracht wird, alle Informatio nen auszutauschen 1. über Fragen gemäß Abs. 2 Z. 1 oder schwerwiegende, genau bestimmte Sachverhalte, die sich auf die Aus übung der in §§ 18 und 19 geregelten Tätigkeiten aus wirken können, 2. über Beschwerden einer Dienstleistungsempfängerin oder eines Dienstleistungsempfängers gegen eine Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 47 Dienstleisterin oder einen Dienstleister im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens über die Ausübung der in §§ 18 und 19 geregelten Tätigkeiten. Den Behörden des Mitgliedstaats und gegebenenfalls der Dienstleistungsempfängerin oder dem Dienstleistungs empfänger sind das Ergebnis der Überprüfung und die gegebenenfalls getroffenen Maßnahmen mitzuteilen. 4. ABSCHNITT BEHÖRDEN, TIERZUCHTRAT, ÜBERWACHUNG, AUSSENVERKEHR, VERORDNUNGEN, STRAFBESTIMMUNGEN § 21 Behörden (1) Behörde im Sinn dieses Landesgesetzes ist, soweit nicht anderes bestimmt ist, die Landwirtschaftskammer für Oberösterreich. Soweit der Landwirtschaftskammer für Oberösterreich behördliche Aufgaben nach diesem Landesgesetz zukommen, sind dies Aufgaben des über tragenen Wirkungsbereichs. Im Rahmen dieser Aufgaben ist die Landesregierung sachlich in Betracht kommende Oberbehörde, weshalb die Landwirtschaftskammer für Oberösterreich insoweit an die Weisungen der Landesre gierung gebunden ist. (2) Über Berufungen gegen Bescheide der Landwirt schaftskammer für Oberösterreich entscheidet die Lan desregierung. (3) Im Rahmen der von den zuständigen Organen der Landwirtschaftskammer für Oberösterreich durchzu führenden Verwaltungsverfahren sind die Bestimmungen des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 AVG, BGBl. Nr. 51/1991, anzuwenden. (4) Die Abgabe von Stellungnahmen in Verfahren zur Anerkennung von Zuchtorganisationen nach den Vor schriften anderer Bundesländer oder Mitgliedstaaten oder von Vertragsstaaten, sofern diese ihr Zuchtprogramm auch in Oberösterreich durchzuführen beabsichtigen, obliegt der Landwirtschaftskammer für Oberösterreich. Sie hat dabei auf die Voraussetzungen für das Tätigwer den gemäß § 7 hinzuweisen. (5) Die Stelle, die im Hinblick auf die in den Anwen dungsbereich dieses Landesgesetzes fallenden Dienst leistungen die Aufgaben des einheitlichen Ansprechpart ners im Sinn von Art. 6 der Richtlinie 2006/123/EG wahr zunehmen hat, wird durch Verordnung der Landesregie rung bestimmt. (6) Die Unterstützung von Empfängerinnen und Emp fängern von in den Anwendungsbereich dieses Landes gesetzes fallenden Dienstleistungen im Sinn von Art. 21 der Richtlinie 2006/123/EG erfolgt durch die Landwirt schaftskammer für Oberösterreich. § 22 Tierzuchtrat Sofern durch eine Vereinbarung gemäß Art. 15a Abs. 2 B-VG mit anderen Bundesländern eine gemeinsa me Sachverständigenkommission für tierzuchtfachliche Angelegenheiten (Tierzuchtrat) eingerichtet wird, können die mit der Vollziehung dieses Landesgesetzes befassten Behörden - unbeschadet der Bestimmungen der §§ 4 Abs. 4 und 15 Abs. 3 - zu tierzuchtfachlichen Angelegen heiten erforderlichenfalls ein Gutachten des Tierzuchtrats einholen. § 23 Verfahren, Überwachung, Ausnahmen (1) Soweit es zur Erfüllung der Ziele dieses Landes gesetzes erforderlich ist, können Bescheide unter Bedin gungen, Befristungen und Auflagen erlassen werden. (2) Die Behörde hat die Einhaltung der Vorschriften dieses Landesgesetzes, der auf Grund dieses Landesge setzes erlassenen Verordnungen und Bescheide sowie der unmittelbar anwendbaren Rechtsakte der Europäi schen Gemeinschaft auf dem Gebiet der landwirtschaftli chen Tierzucht zu überwachen. (3) Die Behörde hat die notwendigen Maßnahmen vor zunehmen, die zur Feststellung oder zur Beseitigung eines Verstoßes sowie zur Vermeidung künftiger Ver stöße gegen die im Abs. 2 genannten Rechtsvorschriften und Bescheide erforderlich sind. Dazu kann die Behörde insbesondere 1. Verbote und Beschränkungen anordnen a) betreffend Zuchttiere, Samen, Eizellen oder Embryonen, sowie b) für eine nach diesem Landesgesetz anerkannte Zuchtorganisation, 2. Dokumente einziehen, die unter Verletzung von Vor schriften dieses Landesgesetzes ausgestellt wurden und wesentliche züchterische Interessen beeinträchti gen können, 3. Samen, Eizellen oder Embryonen - auch vorläufig sicherstellen und, soweit dies zur Hintanhaltung der Ausbreitung von Erbfehlern notwendig ist, deren unschädliche Beseitigung anordnen oder durchführen, 4. anordnen, dass von einer nach diesem Landesgesetz anerkannten Zuchtorganisation a) Eintragungen in das Zuchtbuch oder Zuchtregister vorgenommen, berichtigt, unterlassen oder rück gängig gemacht werden, b) die Art der Führung oder die Gliederung des Zucht buchs oder des Zuchtregisters geändert wird, c) Zucht- oder Herkunftsbescheinigungen eingezogen oder neu ausgestellt werden, d) die Überprüfung von Abstammungen durchgeführt oder veranlasst wird oder e) die Leistungsprüfung oder die Zuchtwertschätzung in vorgeschriebener Weise durchgeführt wird, 5. einer nach diesem Landesgesetz anerkannten Ursprungszuchtbuch-Organisation im Fall der Nichter füllung einer Verpflichtung gemäß § 8 Abs. 9 auf Antrag einer oder eines dort genannten Berechtigten oder von Amts wegen Aufträge zur Erfüllung der Verpflichtung erteilen, 6. jedes nicht bewilligungspflichtige Tätigwerden, für das die Voraussetzungen nach diesem Landesgesetz nicht oder nicht mehr vorliegen, untersagen. (4) Die dem Anwendungsbereich dieses Landesgeset zes unterliegenden natürlichen und juristischen Personen Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 48 haben der Behörde auf Verlangen jene Auskünfte zu ertei len, die zur Vollziehung dieses Landesgesetzes erforder lich sind. (5) Organe der Behörde oder von dieser beauftragte Personen dürfen im erforderlichen Umfang zum Zweck der Überwachung unter Einhaltung der geltenden vete rinärhygienischen Anforderungen 1. Betriebsgrundstücke, Betriebsräume sowie betrieblich genutzte Stallungen und Transportmittel der oder des Auskunftspflichtigen während der Betriebs- oder Geschäftszeiten sowie 2. sonstige Orte, an denen diesem Landesgesetz unter liegende Tätigkeiten ausgeübt werden oder werden sollen, zu Zeiten, an denen diese üblicherweise aus geübt werden, betreten. (6) Die Berechtigung gemäß Abs. 5 umfasst auch die Befugnis, 1. Besichtigungen und Untersuchungen vorzunehmen sowie Blutproben und sonstige Proben zu entnehmen und 2. in Zuchtunterlagen und geschäftliche Unterlagen Ein sicht zu nehmen. (7) Von Maßnahmen gemäß Abs. 5 und 6 betroffene Personen haben diese zu dulden sowie auf Verlangen Unterlagen gemäß Abs. 6 Z. 2 zur Einsicht vorzulegen sowie Tiere vorzuführen. (8) Soweit es mit den im § 1 Abs. 2 genannten Zielen vereinbar ist, kann die Behörde auf Antrag Ausnahmen von einzelnen Bestimmungen dieses Landesgesetzes oder der nach diesem Landesgesetz erlassenen Verord nungen genehmigen 1. für Forschungsarbeiten in wissenschaftlichen Einrich tungen und in Betrieben, die für diese Einrichtungen Versuche durchführen, sowie für sonstige Versuchs zwecke, 2. im Rahmen eines Kreuzungszuchtprogramms einer anerkannten Zuchtorganisation für die Entwicklung von Herkünften oder für das Abgeben von Zuchttieren, Samen, Eizellen und Embryonen bis zum Vorliegen des Ergebnisses des Stichprobentests, sowie 3. für Maßnahmen zur Erhaltung von Genreserven. Wenn der Zweck der genehmigten Ausnahme auf Dauer wegfällt oder nicht nachhaltig verfolgt wird, kann die Aus nahmegenehmigung widerrufen werden. § 24 Innergemeinschaftliche Auskunfts- und Mitteilungspflichten, Zusammenarbeit der Behörden (1) Die Behörde hat auf begründetes Ersuchen der zuständigen Behörde eines anderen Bundeslandes oder Mitgliedstaats oder eines Vertragsstaats 1. alle Auskünfte zu erteilen und die erforderlichen Schriftstücke zu übermitteln, um ihr die Überwachung der Einhaltung der tierzuchtrechtlichen Vorschriften oder die Kontrolle von Erbringerinnen oder Erbringern von in den Anwendungsbereich dieses Landesgeset zes fallenden Dienstleistungen zu ermöglichen, 2. alle mitgeteilten Sachverhalte zu überprüfen, das Ergebnis der Überprüfung und allenfalls getroffene Maßnahmen mitzuteilen und dabei darauf hinzuwei sen, dass die zur Verfügung gestellten Informationen und Schriftstücke ausschließlich im Zusammenhang mit der Angelegenheit verwendet werden dürfen, für die sie angefordert wurden. Auf ausdrückliches Ersuchen ist gemäß Z. 1 insbesonde re mitzuteilen, ob eine oder ein in Oberösterreich nieder gelassene Erbringerin oder niedergelassener Erbringer von in den Anwendungsbereich dieses Landesgesetzes fallenden Dienstleistungen die nach diesem Landesge setz vorgesehenen Voraussetzungen für die rechtmäßige Ausübung dieser Tätigkeit erfüllt. Bezieht sich ein Ersu chen gemäß Z. 1 auf Verwaltungsmaßnahmen oder ver waltungsstrafrechtliche Sanktionen, die an eine oder einen oder über eine Erbringerin oder einen Erbringer von in den Anwendungsbereich dieses Landesgesetzes fal lenden Dienstleistungen nach diesem Landesgesetz gerichtet oder verhängt worden sind, die von unmittelba rer Bedeutung für die Kompetenz oder berufliche Zuver lässigkeit der Dienstleistungserbringerin oder des Dienst leistungserbringers sind, darf dem Ersuchen nur unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen und nur wenn bereits die endgültige Entscheidung ergan gen ist, entsprochen werden. Die betroffene Dienstleis tungserbringerin oder der betroffene Dienstleistungser bringer ist von der Behörde über das Ersuchen und den Inhalt der Beantwortung zu informieren. (2) Die Behörde ist ihrerseits ermächtigt, begründete Ersuchen gemäß Abs. 1 Z. 1 und Z. 2 an die zuständige Behörde eines anderen Bundeslandes oder Mitgliedstaats oder eines Vertragsstaats zu richten. Die von dieser zur Verfügung gestellten Informationen und Schriftstücke dür fen ausschließlich im Zusammenhang mit der Angelegen heit verwendet werden, für die sie angefordert wurden. (3) Die Behörde hat der zuständigen Behörde eines anderen Bundeslandes oder Mitgliedstaats oder eines Vertragsstaats von Amts wegen alle Sachverhalte mitzu teilen, sofern sie diese für die Überwachung der Einhal tung der tierzuchtrechtlichen Vorschriften oder für die Kontrolle von Erbringerinnen oder Erbringern von in den Anwendungsbereich dieses Landesgesetzes fallenden Dienstleistungen durch dieses Bundesland, diesen Mit gliedstaat oder diesen Vertragsstaat für zweckdienlich erachtet. (4) Die Behörde hat der Europäischen Kommission von Amts wegen oder auf deren Ersuchen alle zweck dienlichen Informationen über Verstöße oder den Ver dacht von Verstößen gegen tierzuchtrechtliche Vorschrif ten zu erteilen, die von besonderem Interesse auf Gemeinschaftsebene sind. (5) Wenn die Behörde Kenntnis erlangt, dass von dem Verhalten einer oder eines in Oberösterreich niederge lassenen Erbringerin oder Erbringers von in den Anwen dungsbereich dieses Landesgesetzes fallenden Dienst leistungen, die oder der auch in anderen Mitgliedstaaten tätig ist, eine ernste Gefahr für die Gesundheit oder die Sicherheit von Personen oder für die Umwelt ausgehen könnte, hat sie ehestmöglich die zuständigen Behörden aller anderen Mitgliedstaaten und die Europäische Kom mission zu unterrichten. Erlangt die Behörde hingegen Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 49 Kenntnis von Verhalten oder Umständen im Zusammen hang mit einer der Sache nach in den Anwendungsbe reich dieses Landesgesetzes fallenden Dienstleistungs tätigkeit einer oder eines nicht in Oberösterreich nieder gelassenen Dienstleistungserbringerin oder Dienstleis tungserbringers, die einen schweren Schaden für die Gesundheit oder die Sicherheit von Personen oder für die Umwelt verursachen könnten, hat sie ehestmöglich den Niederlassungsmitgliedstaat, die übrigen betroffenen Mit gliedstaaten sowie die Europäische Kommission zu unter richten. (6) Die Behörde kann, soweit es zur Erfüllung der im § 1 Abs. 2 genannten Ziele erforderlich oder durch Rechtsakte der Europäischen Union auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Tierzucht vorgeschrieben ist, Daten, die sie im Rahmen der Überwachung gewonnen hat, den zuständigen Behörden anderer Bundesländer oder Mit gliedstaaten oder von Vertragsstaaten sowie der Europäi schen Kommission mitteilen. (7) Die Stelle, die die Aufgaben der Verbindungsstelle gemäß Art. 28 Abs. 2 der Richtlinie 2006/123/EG wahr nimmt, wird durch Verordnung der Landesregierung bestimmt. § 25 Zwischenstaatliches Vermittlungsverfahren nach Gemeinschaftsrecht (1) Zum Zweck des im Art. 2 der Entscheidung 92/354/EWG der Kommission und Art. 28 Abs. 5 der Richtlinie 2006/123/EG vorgesehenen Verfahrens zur Ausräumung von zwischen ihr und den zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten strittigen Fragen ist die Behörde ermächtigt, 1. mit den zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaa ten unmittelbar Kontakt aufzunehmen, 2. im Einvernehmen mit den zuständigen Behörden des anderen Mitgliedstaats eigene Organe zwecks Erhe bung an Ort und Stelle in den anderen Mitgliedstaa ten zu entsenden sowie 3. den von den zuständigen Behörden des anderen Mit gliedstaats entsandten Organen Erhebungen an Ort und Stelle im Rahmen der in diesem Landesgesetz vorgesehenen behördlichen Befugnisse, erforderli chenfalls unter Beiziehung von Organen der Behör de, zu ermöglichen. (2) Die Einschaltung der Europäischen Kommission zur Klärung der weiterhin strittigen Fragen, nachdem die nach Abs. 1 unternommenen Schritte ohne Erfolg geblie ben sind, bedarf der Zustimmung der Landesregierung. § 26 Verordnungen (1) Soweit es zur Umsetzung oder Durchführung der Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Tierzucht, zur Erfüllung der im § 1 Abs. 2 genannten Ziele, im Hinblick auf die Zweckmäßigkeit, Raschheit und Einfachheit der nach die sem Landesgesetz durchzuführenden Verfahren sowie für Zwecke der Überwachung oder zur angemessenen Berücksichtigung der Möglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung erforderlich ist, hat die Landesregie rung nach Anhörung der Landwirtschaftskammer für Oberösterreich mit Verordnung nähere Vorschriften zu erlassen über 1. einzelne Voraussetzungen für die Anerkennung von Zuchtorganisationen gemäß § 3, 2. Inhalt und Form der Antragsunterlagen im Verfahren zur Anerkennung von Zuchtorganisationen gemäß § 4 Abs. 1 und 2, 3. Inhalt und Form der Mitteilung im Rahmen des Ver fahrens zur Anerkennung einer Zuchtorganisation für einen grenzüberschreitenden Tätigkeitsbereich gemäß § 4 Abs. 5, 4. das Tätigwerden von in anderen Bundesländern oder Mitgliedstaaten oder in Vertragsstaaten anerkannten Zuchtorganisationen gemäß § 7, 5. nähere Anforderungen für die nach diesem Landes gesetz auszustellenden Zucht- und Herkunftsbe scheinigungen für Tiere, Samen, Eizellen und Embryonen gemäß § 8 Abs. 2, § 13 Abs. 2 sowie § 16 Abs. 2, 6. Inhalt und Form des jährlichen Berichts von Zuchtor ganisationen gemäß § 8 Abs. 7, 7. die Durchführung von Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen und die dazu erforderliche fachliche Eignung gemäß § 9 sowie die Veröffentli chung der Ergebnisse gemäß § 10 Abs. 1, 8. Inhalt und Form des Belegscheins und der Aufzeich nungen über die Verwendung von Tieren im Natur sprung gemäß § 12 Abs. 1, 9. die Abgabe von Samen zur Verwendung in einem Prüfeinsatz im Rahmen eines Zuchtprogramms einer anerkannten Zuchtorganisation gemäß § 13 Abs. 1 Z. 2 lit. b, 10. die Kennzeichnung von Samen für die Abgabe gemäß § 13 Abs. 1 Z. 3, 11. Inhalt und Form des Besamungsscheins und der Auf zeichnungen über die Durchführung einer künstli chen Besamung gemäß § 14 Abs. 3, 12. die Kennzeichnung von Eizellen und Embryonen für die Abgabe gemäß § 16 Abs. 1 Z. 3, 13. Inhalt und Form des Embryoübertragungsscheins und der Aufzeichnungen über die Durchführung einer Übertragung von Embryonen gemäß § 17 Abs. 3, 14. Zulassungsvoraussetzung, Inhalt, Dauer und Abschluss der Ausbildung zur Besamungstechnikerin oder zum Besamungstechniker und Eigenbestands besamerin oder Eigenbestandsbesamer zur Erlan gung der fachlichen Eignung gemäß § 18 Abs. 2, 15. die Anerkennung von Ausbildungsnachweisen, ins besondere die wesentlichen Unterschiede, den Inhalt und die Durchführung von Maßnahmen zum Aus gleich der wesentlichen Unterschiede gemäß § 19, 16. den Umfang, in dem Ausbildungsnachweise gemäß § 19 als Ersatz für Prüfungen und Ausbildungen nach Z. 14 gelten. (2) Die Landesregierung kann durch Verordnung fest legen, inwieweit die nach diesem Landesgesetz aner kannten Zuchtorganisationen im Fall der Erlassung oder Änderung einer Verordnung gemäß Abs. 1 unter Setzung Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 50 einer angemessenen Frist verpflichtet sind, diese Verord nung in Form eines ergänzenden Anerkennungsverfah rens gemäß § 5 nachzuvollziehen. (3) Die Landesregierung hat durch Verordnung Ausbil dungslehrgänge anzuerkennen, wenn sie die Vorausset zungen der Verordnung gemäß Abs. 1 Z. 14 erfüllen. § 27 Strafbestimmungen Sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zustän digkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet oder nach anderen Verwaltungsstrafbestimmungen mit strengerer Strafe bedroht ist, begeht eine Verwaltungs übertretung und ist von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis zu 7.300 Euro zu bestrafen, wer 1. anerkannten Zuchtorganisationen vorbehaltene Tätig keiten ausübt, ohne im Besitz einer rechtskräftigen Anerkennung gemäß § 3 zu sein, obwohl die Voraus setzungen des § 7 Abs. 1 nicht vorliegen, oder ohne eine Anzeige gemäß § 7 Abs. 2 erstattet zu haben, 2. die rechtzeitige Anzeige gemäß § 5 Abs. 2 oder § 7 Abs. 5 unterlässt, 3. entgegen § 8 Abs. 1 die Bestimmungen des Zucht programms nicht einhält, 4. entgegen § 8 Abs. 3 Tiere in das Zuchtbuch oder Zuchtregister einträgt oder vermerkt oder für solche Tiere Zucht- oder Herkunftsbescheinigungen oder andere zuchtrelevante Dokumente ausstellt, 5. seiner Berichtspflicht gemäß § 8 Abs. 7 nicht nach kommt, 6. seiner Verpflichtung zur Zusammenarbeit gemäß § 8 Abs. 9 nicht nachkommt, 7. seiner Verpflichtung, Änderungen der Grundsätze Rechnung zu tragen, gemäß § 8 Abs. 10 nicht nach kommt, 8. Ergebnisse von Leistungsprüfungen oder Zuchtwert schätzungen von Zuchttieren entgegen § 9 Abs. 1 verwendet, 9. der Verpflichtung zur Übermittlung der Ergebnisse von durchgeführten Leistungsprüfungen und Zucht wertschätzungen gemäß § 10 Abs. 1 nicht nach kommt, 10. Zuchttiere entgegen § 11 überlässt, 11. den Verpflichtungen im Hinblick auf Belegscheine oder Aufzeichnungen gemäß § 12 nicht nachkommt, 12. Samen entgegen § 13 Abs. 1 abgibt oder entgegen § 14 Abs. 1 verwendet, 13. entgegen den Bestimmungen des § 13 Abs. 2 oder § 16 Abs. 2 eine Zucht- oder Herkunftsbescheinigung ausstellt, 14. eine künstliche Besamung entgegen § 14 Abs. 2 durchführt, 15. den Verpflichtungen im Hinblick auf den Besamungs schein, die Aufzeichnungen gemäß § 14 Abs. 3 oder eine Zucht- und Herkunftsbescheinigung für Samen gemäß § 14 Abs. 4 nicht nachkommt, 16. Samen entgegen einem Verbot gemäß § 15 Abs. 2 oder 5 abgibt oder verwendet, 17. eine Eizelle oder einen Embryo entgegen § 16 Abs. 1 abgibt oder einen Embryo entgegen § 17 Abs. 1 verwendet, 18. die Übertragung eines Embryos entgegen § 17 Abs. 2 durchführt, 19. den Verpflichtungen im Hinblick auf den Embryo übertragungsschein, die Aufzeichnungen gemäß § 17 Abs. 3 oder eine Zucht- und Herkunftsbeschei nigung für Eizellen oder Embryonen gemäß § 17 Abs. 4 nicht nachkommt, 20. entgegen § 18 Abs. 1, 4, 8, 9 oder 10 tätig wird, 21. in der Erklärung gemäß § 18 Abs. 5 wahrheitswidrige Angaben macht, 22. seiner Auskunftsverpflichtung gemäß § 23 Abs. 4 nicht nachkommt, 23. seiner Duldungs-, Vorlage- oder Vorführverpflichtung gemäß § 23 Abs. 7 nicht nachkommt, 24. den in Verordnungen oder Bescheiden, welche auf Grund dieses Landesgesetzes erlassen wurden, ent haltenen sonstigen Geboten oder Verboten nicht nachkommt. 5. ABSCHNITT SCHLUSSBESTIMMUNGEN § 28 Übergangsbestimmungen (1) Bis zum Inkrafttreten dieses Landesgesetzes vor genommene Anerkennungen von Zuchtorganisationen nach dem Oö. Tierzuchtgesetz 1995 erlöschen spätes tens ein Jahr nach Inkrafttreten dieses Landesgesetzes. Innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten dieses Landes gesetzes erlöschen befristet vorgenommene Anerken nungen von Zuchtorganisationen nach dem Oö. Tier zuchtgesetz 1995 mit Ablauf des letzten Tages der Befris tung, frühestens jedoch drei Monate nach Inkrafttreten dieses Landesgesetzes. (2) Eine nach dem Oö. Tierzuchtgesetz 1995 vorge nommene Anerkennung einer Zuchtorganisation gilt jedoch als vorläufige Anerkennung nach diesem Landes gesetz weiter, wenn die nach dem Oö. Tierzuchtgesetz 1995 anerkannte Zuchtorganisation vor Erlöschen der Anerkennung gemäß Abs. 1 bei der zuständigen Behör de jenes Bundeslandes, in dem sie ihren Sitz hat, die Anerkennung als Zuchtorganisation, die ihr Zuchtpro gramm auch in Oberösterreich durchführt, beantragt. Die vorläufige Anerkennung erlischt mit der Rechtskraft der Entscheidung der zuständigen Behörde über die Aner kennung der Zuchtorganisation. Nach Erlöschen der vor läufigen Anerkennung ist die weitere Tätigkeit von nach den Tierzuchtgesetzen anderer Bundesländer anerkann ten Zuchtorganisationen im Geltungsbereich dieses Lan desgesetzes nur mehr gemäß § 7 zulässig. (3) In einem auf Grund eines gemäß Abs. 2 gestellten Antrags einer nach dem Oö. Tierzuchtgesetz 1995 aner kannten Zuchtorganisation nach diesem Landesgesetz durchzuführenden Verfahren auf Anerkennung der Zucht organisation hat die Behörde § 3 mit folgender Maßgabe anzuwenden: Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 51 1. § 3 Abs. 1 Z. 5 und Abs. 2 Z. 2 lit. b stehen einer Aner kennung nicht entgegen, wenn die Zuchtorganisation im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Landesgesetzes als Zuchtorganisation für die jeweilige Rasse aner kannt war; 2. § 3 Abs. 2 Z. 1 lit. c und d stehen einer Anerkennung als Ursprungszuchtbuch-Organisation nicht entgegen, wenn die Zuchtorganisation im Zeitpunkt des Inkraft tretens dieses Landesgesetzes als Ursprungszucht buch-Organisation für die jeweilige Rasse anerkannt war. (4) Über vollständige Anträge gemäß Abs. 2 hat die Behörde längstens innerhalb eines Jahres zu entschei den. (5) Die nach dem Oö. Tierzuchtgesetz 1995 erteilten Bewilligungen von Besamungsstationen und Embryo Entnahmeeinheiten (bisher: Embryotransfereinrichtun gen) erlöschen mit Inkrafttreten dieses Landesgesetzes. Ebenso erlöschen die Berechtigungen gemäß §§ 16 Abs. 7 und 29 Abs. 7 Oö. Tierzuchtgesetz 1995. Auf zeichnungen, Unterlagen und Dokumentationen, deren Führung und Aufbewahrung nach bisherigem Recht für diese Einrichtungen vorgeschrieben waren, sind für wei tere fünf Jahre ab Inkrafttreten dieses Landesgesetzes in der bisher vorgeschriebenen Form aufzubewahren und auf Verlangen der Tierzucht- oder Veterinärbehörde vor zulegen. (6) Nach dem Oö. Tierzuchtgesetz 1995 erteilte Berechtigungen zur Durchführung der künstlichen Besamung gelten als Berechtigungen im Sinn dieses Lan desgesetzes. Erteilte Berechtigungen zur Übertragung von Eizellen und Embryonen erlöschen mit Inkrafttreten dieses Landesgesetzes. (7) Leistungsprüfungen und Zuchtwertfeststellungen (Zuchtwertschätzungen) auf Grundlage des Oö. Tier zuchtgesetzes 1995 gelten als Leistungsprüfungen und Zuchtwertschätzungen gemäß § 9 Abs. 1. (8) Eignungserklärungen von Ausbildungsstätten ge mäß § 29 Abs. 3 Oö. Tierzuchtgesetz, LGBl. Nr. 103/1983 in Verbindung mit § 53 Abs. 4 Oö. Tierzuchtgesetz 1995, LGBl. Nr. 7, zuletzt geändert durch das Landesgesetz LGBl. Nr. 106/2003, sowie gemäß § 21 Abs. 6 und § 33 Abs. 6 Oö. Tierzuchtgesetz 1995 verlieren mit dem Inkrafttreten dieses Landesgesetzes ihre Wirksamkeit. (9) Auf Ausnahmegenehmigungen, die nach dem Oö. Tierzuchtgesetz 1995 erteilt wurden, sind die Bestim mungen der Abs. 1, 2 und 4 sinngemäß anzuwenden. (10) Im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Landesge setzes und auf Grundlage der bisher geltenden Bestim mungen 1. vorgenommene Eintragungen in Zuchtbücher oder Zuchtregister sowie auf deren Grundlage ausgestellte Zucht- oder Herkunftsbescheinigungen und 2. ausgestellte Dokumente wie z.B. Belegscheine, Besamungsscheine oder zu führende Aufzeichnungen gelten als solche nach diesem Landesgesetz. (11) Im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Landesge setzes wegen Übertretung des Oö. Tierzuchtgesetzes 1995 anhängige Verwaltungsstrafverfahren sind fortzu führen. Alle anderen Verfahren sind formlos einzustellen, die Antragstellerinnen oder Antragsteller sind unter Hin weis auf die nunmehr geltende Rechtslage davon in Kenntnis zu setzen. § 29 Inkrafttreten Dieses Landesgesetz tritt mit Ablauf des Tages seiner Kundmachung im Landesgesetzblatt für Oberösterreich in Kraft. Gleichzeitig tritt das Landesgesetz vom 3. November 1994 über die landwirtschaftliche Tierzucht in Oberösterreich (Oö. Tierzuchtgesetz 1995), LGBl. Nr. 7/1995, zuletzt geändert durch das Landesgesetz LGBl. Nr. 106/2003, außer Kraft. Die Erste Präsidentin Der Landeshauptmann: des Oö. Landtags: Angela Orthner Dr. Pühringer Medieninhaber: Land Oberösterreich. Herstellung: Eigenvervielfältigung. 4021 Linz, Klosterstraße 7. Anlagen 1 bis 5 Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 52 A N LA G E 1 A N FO R D ER U N G EN A N D IE A N ER K EN N U N G V O N Z U C H TO R G A N IS A TI O N EN (z u § 3 A bs . 1 Z . 2 u nd § 2 6 A bs . 1 Z . 1 ) Ti er e A nf or de ru ng en a n di e A ne rk en nu ng 1 2 R in de r A nf or de ru ng en n ac h de m A nh an g de r E nt sc he id un g 84 /2 47 /E W G d er K om m is si on v om 2 7. A pr il 19 84 z ur F es tle gu ng d er K rit er ie n fü r di e A ne rk en nu ng v on Z üc ht er ve re in ig un ge n un d Zu ch to rg an is at io ne n, d ie Z uc ht bü ch er fü r re in ra ss ig e Zu ch tri nd er h al te n od er ei nr ic ht en , A B l. N r. L 12 5 vo m 1 2. M ai 1 98 4, S . 5 8, g eä nd er t d ur ch d ie E nt sc he id un g 20 07 /3 71 /E G d er K om m is si on v om 2 9. M ai 20 07 z ur Ä nd er un g de r E nt sc he id un ge n 84 /2 47 /E W G u nd 8 4/ 41 9/ E W G h in si ch tli ch Z uc ht bü ch er f ür Z uc ht rin de r, A B l. N r. L 14 0 vo m 1 . J un i 2 00 7, S . 4 9 S ch w ei ne a) re in ra ss ig A nf or de ru ng en n ac h de m A nh an g de r E nt sc he id un g 89 /5 01 /E W G d er K om m is si on v om 1 8. J ul i 1 98 9 üb er d ie K rit er ie n fü r di e Zu la ss un g un d K on tro lle d er Z üc ht er ve re in ig un ge n un d Zu ch to rg an is at io ne n, d ie H er db üc he r f ür re in ra ss ig e Zu ch ts ch w ei ne fü hr en od er e in ric ht en , A B l. N r. L 24 7 vo m 2 3. A ug us t 1 98 9, S . 1 9 b) h yb rid A nf or de ru ng en n ac h de m A nh an g de r E nt sc he id un g 89 /5 04 /E W G d er K om m is si on v om 1 8. J ul i 1 98 9 üb er d ie K rit er ie n fü r di e Zu la ss un g un d K on tro lle d er Z üc ht er ve re in ig un ge n, Z uc ht or ga ni sa tio ne n un d pr iv at en U nt er ne hm en , di e R eg is te r fü r hy br id e Zu ch ts ch w ei ne fü hr en o de r e in ric ht en , A B l. N r. L 24 7 vo m 2 3. A ug us t 1 98 9, S . 3 1 S ch af e un d Zi eg en A nf or de ru ng en n ac h de m A nh an g de r E nt sc he id un g 90 /2 54 /E W G d er K om m is si on v om 1 0. M ai 1 99 0 üb er d ie K rit er ie n fü r di e Zu la ss un g de r Zü ch te rv er ei ni gu ng en u nd Z uc ht or ga ni sa tio ne n, d ie Z uc ht bü ch er f ür r ei nr as si ge Z uc ht sc ha fe u nd zi eg en f üh re n od er a nl eg en , A B l. N r. L 14 5 vo m 8 . J un i 1 99 0, S . 3 0 E qu id en A nf or de ru ng en n ac h de m A nh an g de r E nt sc he id un g 92 /3 53 /E W G d er K om m is si on v om 1 1. J un i 1 99 2 m it K rit er ie n fü r di e Zu la s su ng b zw . A ne rk en nu ng d er Z uc ht or ga ni sa tio ne n un d Zü ch te rv er ei ni gu ng , d ie Z uc ht bü ch er fü r e in ge tra ge ne E qu id en fü hr en o de r an le ge n, A B l. N r. L 19 2 vo m 1 1. J ul i 1 99 2, S . 6 3 Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 53 A N LA G E 2 A N FO R D ER U N G EN A N Z U C H TB Ü C H ER U N D Z U C H TR EG IS TE R U N D A N D IE E IN TR A G U N G IN Z U C H TB Ü C H ER U N D Z U C H TR EG IS TE R (z u § 3 A bs . 1 Z . 3 , § 8 A bs . 4 u nd 5 u nd § 2 6 A bs . 1 Z . 1 ) Ti er e H au pt ab te ilu ng d es Z uc ht bu ch s B es on de re A bt ei lu ng d es Z uc ht bu ch s Zu ch tre gi st er 1 2 3 4 R in de r A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1 , 2, 4 u nd 5 de r E nt sc he id un g 84 /4 19 /E W G d er K om m is si on v om 1 9. J ul i 19 84 ü be r di e K ri te rie n fü r d ie E in tra gu ng in d ie R in de rz uc ht bü ch er , A B l. N r. L 23 7 vo m 5 . S ep te m be r 19 84 , S . 1 1, g eä nd er t du rc h di e E nt sc he i du ng 2 00 7/ 37 1/ E G d er K om m is si on v om 29 . M ai 2 00 7 zu r Ä nd er un g de r E nt sc he i du ng en 84 /2 47 /E W G un d 84 /4 19 /E W G hi ns ic ht lic h Zu ch tb üc he r fü r Zu ch tri nd er , A B l. N r. L 14 0 vo m 1 . J un i 2 00 7, S . 4 9 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 3 d er E nt sc he i du ng 8 4/ 41 9/ E W G d er K om m is si on v om 19 . J ul i 1 98 4 üb er d ie K rit er ie n fü r di e E in tra gu ng in di e R in de rz uc ht bü ch er , A B l. N r. L 23 7 vo m 5 . S ep te m be r 19 84 , S . 1 1, ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 07 /3 71 /E G d er K om m is si on v om 2 9. M ai 20 07 zu r Ä nd er un g de r E nt sc he id un ge n 84 /2 47 /E W G u nd 8 4/ 41 9/ E W G h in si ch tli ch Zu ch tb üc he r f ür Z uc ht rin de r, A B l. N r. L 14 0 vo m 1 . J un i 2 00 7, S . 4 9 S ch w ei ne a) re in ra ss ig A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1, 2 , 4 un d 5 de r E nt sc he id un g 89 /5 02 /E W G de r K om m is si on v om 1 8. J ul i 19 89 ü be r di e K rit er ie n fü r di e E in tra gu ng re in ra ss ig er Zu ch ts ch w ei ne in di e H er db üc he r, A B l. N r. L 24 7 vo m 2 3. A ug us t 1 98 9, S . 2 1 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 3 d er E nt sc he i du ng 8 9/ 50 2/ E W G d er K om m is si on v om 18 . J ul i 19 89 üb er di e K rit er ie n fü r di e E in tra gu ng r ei nr as si ge r Zu ch ts ch w ei ne i n di e H er db üc he r, A B l. N r. L 24 7 vo m 23 . A ug us t 1 98 9, S . 2 1 b) h yb rid A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1 d er E nt sc he i du ng 8 9/ 50 5/ E W G d er K om m is si on v om 18 . J ul i 19 89 üb er di e K rit er ie n fü r di e E in tra gu ng in di e R eg is te r fü r hy br id e Zu ch ts ch w ei ne , A B l. N r. L 24 7 vo m 23 . A ug us t 1 98 9, S . 3 3 Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 54 Ti er e H au pt ab te ilu ng d es Z uc ht bu ch s B es on de re A bt ei lu ng d es Z uc ht bu ch s Zu ch tre gi st er 1 2 3 4 S ch af e un d Zi eg en A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1, 2 , 3 A bs . 2 un d A rti ke l 5 de r E nt sc he id un g 90 /2 55 /E W G d er K om m is si on v om 1 0. M ai 19 90 ü be r di e K rit er ie n fü r di e E in tra gu ng re in ra ss ig er Zu ch ts ch af e un d z ie ge n in Zu ch tb üc he r, A B l. N r. L 14 5 vo m 8 . Ju ni 19 90 , S . 3 2, ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 05 /3 75 /E G de r K om m is si on vo m 11 . M ai 20 05 zu r Ä nd er un g de r E nt sc he id un g 90 /2 55 /E W G hi ns ic ht lic h de r E in tra gu ng m än nl ic he r S ch af e un d Zi eg en i n ei ne n A nh an g de s Zu ch tb uc hs , A B l. N r. L 12 1 vo m 1 3. M ai 20 05 , S . 8 7 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 3 A bs . 1 u nd 3 un d A rti ke l 4 de r E nt sc he id un g 90 /2 55 /E W G d er K om m is si on v om 1 0. M ai 19 90 ü be r di e K rit er ie n fü r di e E in tra gu ng re in ra ss ig er Zu ch ts ch af e un d z ie ge n in Zu ch tb üc he r, A B l. N r. L 14 5 vo m 8 . Ju ni 19 90 , S . 3 2, ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 05 /3 75 /E G de r K om m is si on vo m 11 . M ai 20 05 zu r Ä nd er un g de r E nt sc he id un g 90 /2 55 /E W G hi ns ic ht lic h de r E in tra gu ng m än nl ic he r S ch af e un d Zi eg en i n ei ne n A nh an g de s Zu ch tb uc hs , A B l. N r. L 12 1 vo m 1 3. M ai 20 05 , S . 8 7 E qu id en A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 1, 2 un d 3 A bs . 2 de r E nt sc he id un g 96 /7 8/ E G de r K om m is si on vo m 10 . J än ne r 19 96 zu r Fe st le gu ng d er K rit er ie n fü r di e E in tra gu ng vo n E qu id en in di e Zu ch tb üc he r zu Zu ch tz w ec ke n, A B l. N r. L 19 vo m 25 . J än ne r 1 99 6, S . 3 9. A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 3 A bs . 1 d er E nt sc he id un g 96 /7 8/ E G de r K om m is si on vo m 1 0. J än ne r 19 96 z ur F es tle gu ng d er K rit er ie n fü r di e E in tra gu ng v on E qu id en in di e Zu ch tb üc he r zu Zu ch tz w ec ke n, A B l. N r. L 19 v om 2 5. J än ne r 1 99 6, S . 3 9 Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 55 A N LA G E 3 A N FO R D ER U N G EN A N L EI ST U N G SP R Ü FU N G EN U N D Z U C H TW ER TS C H Ä TZ U N G EN (z u § 3 A bs . 1 Z . 4 , § 9 A bs . 4 , § 1 3 A bs . 1 Z . 2 u nd § 2 6 A bs . 1 Z . 1 u nd 7 ) Ti er e G ru nd sä tz e fü r d ie L ei st un gs pr üf un ge n un d di e Zu ch tw er ts ch ät zu ng A nf or de ru ng en a n m än nl ic he T ie re , d ie z ur k ün st lic he n B es am un g ei ng es et zt w er de n 1 2 3 R in de r A nf or de ru ng en na ch de m A nh an g I de r E nt sc he id un g 20 06 /4 27 /E G de r K om m is si on vo m 20 . Ju ni 20 06 üb er di e M et ho de n de r Le is tu ng sp rü fu ng un d Zu ch tw er ts ch ät zu ng be i re in ra ss ig en Z uc ht rin de rn , A B l. N r. L 16 9 vo m 2 2. J un i 2 00 6, S . 5 6 A nf or de ru ng en n ac h K ap ite l III N r. 2 de s A nh an gs I d er E nt sc he id un g 20 06 /4 27 /E G d er K om m is si on v om 2 0. J un i 2 00 6 üb er di e M et ho de n de r Le is tu ng sp rü fu ng u nd Z uc ht w er ts ch ät zu ng b ei re in ra ss ig en Z uc ht rin de rn , A B l. N r. L 16 9 vo m 2 2. J un i 2 00 6, S . 5 6 S ch w ei ne a) re in ra ss ig A nf or de ru ng en n ac h de m A nh an g de r E nt sc he id un g 89 /5 07 /E W G de r K om m is si on vo m 18 . Ju li 19 89 üb er di e M et ho de n de r Le is tu ng sk on tro lle so w ie de r ge ne tis ch en B ew er tu ng de r re in ra ss ig en u nd d er h yb rid en Z uc ht sc hw ei ne , A B l. N r. L 24 7 vo m 23 . A ug us t 1 98 9, S . 4 3 b) h yb rid A nf or de ru ng en n ac h de m A nh an g de r E nt sc he id un g 89 /5 07 /E W G de r K om m is si on vo m 18 . Ju li 19 89 üb er di e M et ho de n de r Le is tu ng sk on tro lle so w ie de r ge ne tis ch en B ew er tu ng de r re in ra ss ig en u nd d er h yb rid en Z uc ht sc hw ei ne , A B l. N r. L 24 7 vo m 23 . A ug us t 1 98 9, S . 4 3 S ch af e un d Zi eg en A nf or de ru ng en n ac h de m A nh an g de r E nt sc he id un g 90 /2 56 /E W G de r K om m is si on vo m 10 . M ai 19 90 üb er di e M et ho de n de r Le is tu ng sp rü fu ng en un d de r Zu ch tw er ts ch ät zu ng re in ra ss ig er Zu ch ts ch af e un d z ie ge n, A B l. N r. L 14 5 vo m 8 . J un i 1 99 0, S . 3 5 Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 56 A N LA G E 4 A N FO R D ER U N G EN A N Z U C H TB ES C H EI N IG U N G EN U N D H ER K U N FT SB ES C H EI N IG U N G EN (z u § 8 A bs . 2 , § 1 1 A bs . 2 , § 1 2 A bs . 3 , § 1 3 Ab s. 1 Z . 4 , § 1 3 A bs . 2 , § 1 6 A bs . 1 Z . 4 , § 1 6 A bs . 2 , § 1 7 Ab s. 4 u nd § 2 6 A bs . 1 Z . 5 ) Ti er e Zu ch tti er e S am en E iz el le n un d E m br yo ne n 1 2 3 4 R in de r A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1 u nd 2 d er E nt sc he id un g 20 05 /3 79 /E G de r K om m is si on vo m 17 . M ai 20 05 üb er Zu ch tb es ch ei ni gu ng en un d A ng ab en fü r re in ra ss ig e Zu ch tri nd er , ih r S pe rm a, i hr e E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 12 5 vo m 18 . M ai 20 05 , S . 1 5 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1 u nd 3 d er E nt sc he id un g 20 05 /3 79 /E G de r K om m is si on vo m 17 . M ai 20 05 üb er Zu ch tb es ch ei ni gu ng en un d A ng ab en fü r re in ra ss ig e Zu ch tri nd er , ih r S pe rm a, i hr e E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 12 5 vo m 18 . M ai 20 05 , S . 1 5 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1 , 4 un d 5 de r E nt sc he id un g 20 05 /3 79 /E G de r K om m is si on vo m 17 . M ai 20 05 üb er Zu ch tb e sc he in ig un ge n un d A ng ab en fü r r ei nr as si ge Zu ch tri nd er , ih r S pe rm a, i hr e E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 12 5 vo m 1 8. M ai 20 05 , S . 1 5 S ch w ei ne a) re in ra ss ig A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1 u nd 2 d er E nt sc he id un g 89 /5 03 /E W G de r K om m is si on vo m 1 8. J ul i 19 89 ü be r di e B es ch ei ni gu ng fü r re in ra ss ig e Zu ch ts ch w ei ne , ih re S am en , E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 24 7 vo m 23 . A ug us t 1 98 9, S . 2 2 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 3 u nd 4 d er E nt sc he id un g 89 /5 03 /E W G de r K om m is si on vo m 1 8. J ul i 19 89 ü be r di e B es ch ei ni gu ng fü r re in ra ss ig e Zu ch ts ch w ei ne , ih re S am en , E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 24 7 vo m 23 . A ug us t 1 98 9, S . 2 2 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 5, 6 , 7 un d 8 de r E nt sc he id un g 89 /5 03 /E W G d er K om m is si on v om 1 8. J ul i 19 89 ü be r di e B e sc he in ig un g fü r re in ra ss ig e Zu ch ts ch w ei ne , ih re S am en , E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 24 7 vo m 2 3. A ug us t 1 98 9, S . 2 2 b) h yb rid A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 1 un d 2 de r E nt sc he id un g 89 /5 06 /E W G d er K om m is si on vo m 1 8. J ul i 19 89 ü be r di e B es ch ei ni gu ng üb er h yb rid e Zu ch ts ch w ei ne , ih re S am en , E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 24 7 vo m 23 . A ug us t 1 98 9, S . 3 4 A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 3 un d 4 de r E nt sc he id un g 89 /5 06 /E W G d er K om m is si on vo m 1 8. J ul i 19 89 ü be r di e B es ch ei ni gu ng üb er h yb rid e Zu ch ts ch w ei ne , ih re S am en , E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 24 7 vo m 23 . A ug us t 1 98 9, S . 3 4 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 5, 6 , 7 un d 8 de r E nt sc he id un g 89 /5 06 /E W G de r K om m is si on v om 1 8. J ul i 19 89 ü be r di e B es ch ei ni gu ng üb er hy br id e Zu ch t sc hw ei ne , ih re S am en , E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 24 7 vo m 2 3. A ug us t 19 89 , S . 3 4 S ch af e un d Zi eg en A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 1 un d 2 de r E nt sc he id un g 90 /2 58 /E W G d er K om m is si on vo m 10 . M ai 19 90 üb er di e Zu ch tb es ch ei ni gu ng fü r re in ra ss ig e Zu ch ts ch af e un d z ie ge n so w ie S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n di es er T ie re , A B l. N r. L 14 5 vo m 8 . J un i 1 99 0, S . 3 9 A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 3 un d 4 de r E nt sc he id un g 90 /2 58 /E W G d er K om m is si on vo m 10 . M ai 19 90 üb er di e Zu ch tb es ch ei ni gu ng fü r re in ra ss ig e Zu ch ts ch af e un d z ie ge n so w ie S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n di es er T ie re , A B l. N r. L 14 5 vo m 8 . J un i 1 99 0, S . 3 9 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 5, 6 , 7 un d 8 de r E nt sc he id un g 90 /2 58 /E W G de r K om m is si on v om 1 0. M ai 1 99 0 üb er d ie Zu ch tb es ch ei ni gu ng f ür r ei nr as si ge Z uc ht sc ha fe u nd z ie ge n so w ie S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n di es er Ti er e, A B l. N r. L 14 5 vo m 8 . J un i 1 99 0, S . 3 9 Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 57 Ti er e Zu ch tti er e S am en E iz el le n un d E m br yo ne n 1 2 3 4 E qu id en A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1 u nd 2 d er E nt sc he id un g 96 /7 9/ E G d er K om m is si on v om 12 . J än ne r 19 96 m it Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n ei ng et ra ge ne n E qu id en , A B l. N r. L 19 v om 25 . J än ne r 1 99 6, S . 4 1 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 3, 4 , 5 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /7 9/ E G de r K om m is si on v om 1 2. J än ne r 19 96 m it Zu ch t be sc he in ig un ge n fü r S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n ei ng et ra ge ne n E qu id en , A B l. N r. L 19 v om 2 5. J än ne r 1 99 6, S . 4 1 Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 58 A N LA G E 5 A N FO R D ER U N G EN A N B ES C H EI N IG U N G EN F Ü R T IE R E, S A M EN , E IZ EL LE N U N D E M B R YO N EN A U S D R IT TS TA A TE N (z u § 11 A bs . 2 , § 1 3 Ab s. 1 Z . 4 , § 1 4 A bs . 4 , § 1 6 A bs . 1 Z . 4 u nd § 1 7 A bs . 4 ) Ti er e Zu ch tti er e S am en S am en v on T ie re n, d ie k ei ne r Le is tu ng sp rü fu ng o de r Zu ch tw er ts ch ät zu ng u nt er zo ge n w or de n si nd E iz el le n un d E m br yo ne n 1 2 3 4 5 R in de r A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1 er st er A ns tri ch s ow ie A rti ke l 2 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G de r K om m is si on vo m 18 . Ju li 19 96 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb e sc he in ig un ge n fü r di e E in fu hr vo n Zu ch tti er en , i hr em S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 2 0. A ug us t 19 96 , S . 5 3, g eä nd er t d ur ch d ie E nt sc he id un g 20 04 /1 86 /E G d er K om m is si on v om 1 6. F eb ru ar 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 3 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G d er K om m is si on v om 18 . J ul i 1 99 6 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr vo n Zu ch tti er en , ih re m S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 20 . A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e En t sc he id un g 20 04 /1 86 /E G de r K om m is si on vo m 16 . Fe br ua r 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r En ts ch ei du ng 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 2 de r E nt sc he id un g 96 /5 09 /E G d er K om m is si on v om 1 8. J ul i 19 96 üb er ge ne al og is ch e un d tie r zü ch te ris ch e A nf or de ru ng en b ei de r E in fu hr vo n S pe rm a be st im m te r Ti er e, A B l. N r. L 21 0 vo m 2 0. A ug us t 1 99 6, S . 4 7 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 4 , 5 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G d er K om m is si on v om 18 . J ul i 1 99 6 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr vo n Zu ch tti er en , ih re m S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 20 . A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e En t sc he id un g 20 04 /1 86 /E G de r K om m is si on vo m 16 . Fe br ua r 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r En ts ch ei du ng 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 59 Ti er e Zu ch tti er e S am en S am en v on T ie re n, d ie k ei ne r Le is tu ng sp rü fu ng o de r Zu ch tw er ts ch ät zu ng u nt er zo ge n w or de n si nd E iz el le n un d E m br yo ne n 1 2 3 4 5 S ch w ei ne a) re in ra ss ig A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1 er st er A ns tri ch s ow ie A rti ke l 2 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G de r K om m is si on vo m 18 . Ju li 19 96 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr v on Z uc ht tie re n, i hr em S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 2 0. A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 04 /1 86 /E G de r K om m is si on v om 1 6. F eb ru ar 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 3 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G d er K om m is si on v om 18 . J ul i 1 99 6 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr vo n Zu ch tti er en , ih re m S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 20 . A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 04 /1 86 /E G d er K om m is si on vo m 16 . Fe br ua r 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r En ts ch ei du ng 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 2 de r E nt sc he id un g 96 /5 09 /E G d er K om m is si on v om 1 8. J ul i 19 96 üb er ge ne al og is ch e un d tie rz üc ht er is ch e A nf or de ru ng en be i de r E in fu hr vo n S pe rm a be st im m te r Ti er e, A B l. N r. L 21 0 vo m 2 0. A ug us t 1 99 6, S . 4 7 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 4 , 5 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G d er K om m is si on v om 18 . J ul i 1 99 6 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr vo n Zu ch tti er en , ih re m S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 20 . A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e En t sc he id un g 20 04 /1 86 /E G de r K om m is si on vo m 16 . Fe br ua r 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r En ts ch ei du ng 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 60 Ti er e Zu ch tti er e S am en S am en v on T ie re n, d ie k ei ne r Le is tu ng sp rü fu ng o de r Zu ch tw er ts ch ät zu ng u nt er zo ge n w or de n si nd E iz el le n un d E m br yo ne n 1 2 3 4 5 b) h yb rid A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1 zw ei te r A ns tri ch s ow ie A rti ke l 2 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G de r K om m is si on vo m 18 . Ju li 19 96 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb e sc he in ig un ge n fü r di e E in fu hr vo n Zu ch tti er en , i hr em S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 2 0. A ug us t 19 96 , S . 5 3, g eä nd er t d ur ch d ie E nt sc he id un g 20 04 /1 86 /E G d er K om m is si on v om 1 6. F eb ru ar 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 3 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G d er K om m is si on v om 18 . J ul i 1 99 6 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr vo n Zu ch tti er en , ih re m S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 20 . A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 04 /1 86 /E G d er K om m is si on vo m 16 . Fe br ua r 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r En ts ch ei du ng 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 4 , 5 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G d er K om m is si on v om 18 . J ul i 1 99 6 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr vo n Zu ch tti er en , ih re m S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 20 . A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 04 /1 86 /E G d er K om m is si on vo m 16 . Fe br ua r 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r En ts ch ei du ng 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 S i Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14 Seite 61 Ti er e Zu ch tti er e S am en S am en v on T ie re n, d ie k ei ne r Le is tu ng sp rü fu ng o de r Zu ch tw er ts ch ät zu ng u nt er zo ge n w or de n si nd E iz el le n un d E m br yo ne n 1 2 3 4 5 S ch af e un d Zi eg en A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1 er st er A ns tri ch de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G de r K om m is si on v om 1 8. J ul i 1 99 6 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr v on Z uc ht tie re n, i hr em S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 2 0. A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 04 /1 86 /E G d er K om m is si on v om 1 6. F eb ru ar 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 3 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G d er K om m is si on v om 18 . J ul i 1 99 6 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr vo n Zu ch tti er en , ih re m S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 20 . A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 04 /1 86 /E G d er K om m is si on vo m 16 . Fe br ua r 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r En ts ch ei du ng 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 2 de r E nt sc he id un g 96 /5 09 /E G d er K om m is si on v om 1 8. J ul i 19 96 üb er ge ne al og is ch e un d tie rz üc ht er is ch e A nf or de ru ng en be i de r E in fu hr vo n S pe rm a be st im m te r Ti er e, A B l. N r. L 21 0 vo m 2 0. A ug us t 1 99 6, S . 4 7 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 4 , 5 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G d er K om m is si on v om 18 . J ul i 1 99 6 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr vo n Zu ch tti er en , ih re m S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 20 . A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 04 /1 86 /E G d er K om m is si on vo m 16 . Fe br ua r 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r En ts ch ei du ng 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 Landesgesetzblatt für Oberösterreich, Jahrgang 2009, 14. Stück, Nr. 14Seite 62 S it Ti er e Zu ch tti er e S am en S am en v on T ie re n, d ie k ei ne r Le is tu ng sp rü fu ng o de r Zu ch tw er ts ch ät zu ng u nt er zo ge n w or de n si nd E iz el le n un d E m br yo ne n 1 2 3 4 5 E qu id en A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 1 dr itt er A ns tri ch s ow ie A rti ke l 2 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G de r K om m is si on vo m 18 . Ju li 19 96 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr v on Z uc ht tie re n, i hr em S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 2 0. A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 04 /1 86 /E G d er K om m is si on v om 1 6. F eb ru ar 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 A nf or de ru ng en na ch A rti ke l 3 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G d er K om m is si on v om 18 . J ul i 1 99 6 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr vo n Zu ch tti er en , ih re m S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 20 . A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 04 /1 86 /E G d er K om m is si on vo m 16 . Fe br ua r 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r En ts ch ei du ng 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7 A nf or de ru ng en n ac h A rti ke l 4 , 5 un d 6 de r E nt sc he id un g 96 /5 10 /E G d er K om m is si on v om 18 . J ul i 1 99 6 m it A bs ta m m un gs un d Zu ch tb es ch ei ni gu ng en fü r di e E in fu hr vo n Zu ch tti er en , ih re m S pe rm a, ih re n E iz el le n un d E m br yo ne n, A B l. N r. L 21 0 vo m 20 . A ug us t 19 96 , S . 53 , ge än de rt du rc h di e E nt sc he id un g 20 04 /1 86 /E G d er K om m is si on vo m 16 . Fe br ua r 20 04 z ur Ä nd er un g be st im m te r A nh än ge de r En ts ch ei du ng 96 /5 10 /E G hi ns ic ht lic h de r tie rz üc ht er is ch en B ed in gu ng en fü r di e E in fu hr vo n S pe rm a, E iz el le n un d E m br yo ne n vo n E qu id en , A B l. N r. L 57 vo m 25 . F eb ru ar 2 00 4, S . 2 7