Ordinance amending the Waterways Ordinance
Made 1999-07-21 · Text as of 2026-10-01
Public law and official guidance, published as research. Not legal, tax or financial advice.
About this law
- Original title
- Änderung der Wasserstraßen-Verkehrsordnung, der Seen- und Fluß-Verkehrsordnung und der Schiffahrtsanlagenverordnung.
- Language
- German
- Kind
- Regulation
- Organisation
- European Union
- Country
- Austria
- Subjects
- Water, Wild species and ecosystems
- Keywords
- navigation, bed, national parks, protected area
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Text
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P. b. b. Verlagspostamt 1030 Wien WoGZ 213U 1217 4 II 284 BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH Jahrgang 1999 Ausgegeben am 21. Juli 1999 Teil II 237. Verordnung: Änderung der Wasserstraßen-Verkehrsordnung, der Seen- und Fluß-Verkehrs ordnung und der Schiffahrtsanlagenverordnung 237. Verordnung des Bundesministers für Wissenschaft und Verkehr, mit der die Wasser straßen-Verkehrsordnung, die Seen- und Fluß-Verkehrsordnung und die Schiffahrts anlagenverordnung geändert werden Auf Grund der §§ 16 Abs. 1 und 2, 17, 20, 23, 37, 38 Abs. 5, 42 Abs. 5 und 58 Abs. 12 des Schiffahrtsgesetzes, BGBl. I Nr. 62/1997 idF BGBl. I Nr. 9/1998, wird verordnet: Artikel I Änderung der Wasserstraßen-Verkehrsordnung Die Wasserstraßen-Verkehrsordnung, BGBl. Nr. 265/1993 in der Fassung BGBl. II Nr. 216/1998, wird wie folgt geändert: 1. § 18.04 lautet: „§ 18.04 V o r s c h r i f t e n f ü r d e n B e r e i c h d e s N a t i o n a l p a r k s D o n a u - A u e n 1. Auf den nachfolgend angeführten Teilen der Wasserstraße Donau haben Fahrzeuge folgenden Mindestabstand von der Wasseranschlagslinie zu halten: rechtes Ufer von Strom-km bis Strom-km Mindestabstand 1879,700 1882,900 30 m 1895,450 1896,550 30 m 1896,750 1900,100 30 m 1904,700 1905,100 10 m 1905,100 1907,000 30 m 1908,350 1910,150 30 m 1912,000 1913,100 30 m linkes Ufer von Strom-km bis Strom-km Mindestabstand 1880,250 1882,650 10 m 1888,700 1891,000 30 m 1891,000 1891,700 10 m 1891,700 1895,600 30 m 1902,425 1905,300 30 m 1905,300 1906,600 10 m 1906,700 1907,300 10 m 1907,300 1909,000 30 m 1909,000 1909,300 10 m 1218 BGBl. II – Ausgegeben am 21. Juli 1999 – Nr. 237 2. In den Bereichen gemäß Z 1 sind innerhalb eines Abstandes von 30 m vom jeweiligen Ufer das Baden und das Tauchen verboten. 3. Im Bereich zwischen Strom-km 1916,000 und Strom-km 1880,250 sind auf allen Nebenarmen und Verzweigungen der Donau die gesamte Schiffahrt, das Baden und das Tauchen verboten. 4. Von den Vorschriften der Z 1 und 3 sind ausgenommen: a) Fahrzeuge, die für Zwecke der Rettung und Hilfeleistung verwendet werden; b) Fahrzeuge der Schiffahrtspolizei, des öffentlichen Sicherheitsdienstes und der Zollwache; c) Fahrzeuge im Auftrag der Bundeswasserstraßenverwaltung; d) Fahrzeuge, die zu schiffahrtsrechtlich bewilligten Anlagen zu- oder von diesen wegfahren, im Rahmen der für diese Anlagen geltenden Widmung; e) Fahrzeuge im Auftrag der Nationalparkverwaltung zur Erfüllung der ihr gesetzlich über tragenen Aufgaben, insbesondere der Forschung, der laufenden Beobachtung und Beweis sicherung, der Gebietsaufsicht und der Durchführung von Exkursionen im Rahmen des Bildungsauftrages. 5. Von den Verboten der Z 2 und 3 sind Taucher im Auftrag der Nationalparkverwaltung aus genommen. 6. Vom Verbot der Schiffahrt gemäß Z 3 sind weiters ausgenommen: a) Ruderfahrzeuge, soweit sie nicht im Rahmen einer entgeltlichen, organisierten Bootstour eingesetzt werden, auf folgenden Gewässerteilen: – Fischamender Altarm von seiner Mündung (Strom-km 1908,350) bis auf Höhe Strom km 1909,000; – Schönauer Arm (Mannsdorfer Arm) von seiner Mündung (Strom-km 1906,600) bis zum Schönauer Schlitz (Strom-km 1908,200); – Große Binn (Mühlschüttelarm) von ihrer Mündung (Strom-km 1901,900) bis zur Furt in Höhe Strom-km 1902,900; – Kleine Binn (Rohrhaufenarm) von ihrer Mündung in die Große Binn bis zur Tiertraverse; – Stopfenreuther Arm (Roßkopfarm) von seiner Mündung (Strom-km 1885,700) bis zur Uferstraße in Höhe Strom-km 1887,300; – Spittelauer Arm (Thurnhaufenarm) von Strom-km 1882,750 bis Strom-km 1885,700, von Strom-km 1884,100 stromaufwärts auf dem nördlichen Arm; – Johlerarm von Strom-km 1884,300 bis Strom-km 1885,500; b) Ruderfahrzeuge, die von einem für sie nationalparkrechtlich bewilligten Zillenliegeplatz aus im Bereich des jeweiligen Fischereigewässers eingesetzt werden. 7. Fahrzeuge gemäß Z 6 dürfen außer an bewilligten Liegeplätzen oder an Traversen nicht landen. 8. Das Badeverbot der Z 3 gilt nicht für ausdrücklich gewidmete Badebereiche.“ 2. Anhang 2 lautet neu: „Anhang 2 zu § 11.02 Z 1 Schiffahrtspolizei Strom-, Schleusen- und Hafenaufsichten Lfd. Nr. Bezeichnung der Außenstelle Sitz der Außenstelle Aufsichtsbereich der Außenstelle 1 Stromaufsicht HAINBURG Hainburg (NÖ) Donau von Stromkilometer 1872,700 am rechten Ufer und von 1880,260 am linken Ufer bis 1894,000 und March 2 Stromaufsicht WILDUNGSMAUER Wildungsmauer (NÖ) Donau von Stromkilometer 1894,000 bis 1915,730 3 Schleusenaufsicht FREUDENAU Wien Schleusenbereich von Stromkilometer 1919,520 bis 1923,750 BGBl. II – Ausgegeben am 21. Juli 1999 – Nr. 237 1219 Lfd. Nr. Bezeichnung der Außenstelle Sitz der Außenstelle Aufsichtsbereich der Außenstelle 4 Strom- und Hafenaufsicht WIEN Wien Donau von Stromkilometer 1915,730 bis 1919,520 und 1923,750 bis 1937,730 einschließlich der Häfen Lobau, Albern und Freudenau sowie des Wiener Donau kanals 5 Strom- und Schleusenaufsicht GREIFENSTEIN Greifenstein (NÖ) Donau von Stromkilometer 1937,730 bis 1961,300 6 Strom- und Schleusenaufsicht ALTENWÖRTH Zwentendorf (NÖ) Donau von Stromkilometer 1961,300 bis 1994,000 7 Strom- und Hafenaufsicht KREMS Krems (NÖ) Donau von Stromkilometer 1994,000 bis 2025,000 einschließlich des Hafens Krems 8 Strom- und Schleusenaufsicht MELK Melk (NÖ) Donau von Stromkilometer 2025,000 bis 2045,000 9 Strom- und Schleusenaufsicht PERSENBEUG Persenbeug (NÖ) Donau von Stromkilometer 2045,000 bis 2067,950 10 Strom- und Hafenaufsicht GREIN Grein (OÖ) Donau von Stromkilometer 2067,950 bis 2090,000 am rechten Ufer und 2091,000 am linken Ufer einschließlich des Hafens Grein 11 Strom- und Schleusenaufsicht WALLSEE Wallsee (OÖ) Donau von Stromkilometer 2090,000 am rechten Ufer und 2091,000 am linken Ufer bis 2111,828 12 Strom- und Schleusenaufsicht ABWINDEN St. Georgen / Gusen (OÖ) Donau von Stromkilometer 2111,828 bis 2124,600 13 Strom- und Hafenaufsicht LINZ Linz (OÖ) Donau von Stromkilometer 2124,600 bis 2143,000 einschließlich des Stadthafens sowie des Tank- und Industriehafens 14 Strom- und Schleusenaufsicht OTTENSHEIM Wilhering (OÖ) Donau von Stromkilometer 2143,000 bis 2158,000 15 Strom- und Schleusenaufsicht ASCHACH Aschach (OÖ) Donau von Stromkilometer 2158,000 bis 2181,500 16 Strom- und Hafenaufsicht ENGELHARTSZELL Engelhartszell (OÖ) Donau von Stromkilometer 2181,500 bis 2201,770 am linken Ufer und 2223,150 am rechten Ufer einschließlich des Hafens Kasten“ Artikel II Änderung der Seen- und Fluß-Verkehrsordnung Die Seen- und Fluß-Verkehrsordnung, BGBl. Nr. 42/1990 in der Fassung BGBl. II Nr. 216/1998, wird wie folgt geändert: 1. Die Überschrift des Teiles C lautet neu: „TEIL C Strafbestimmungen und Schlußbestimmungen“ 1220 BGBl. II – Ausgegeben am 21. Juli 1999 – Nr. 237 2. § 66a. lautet: „§ 66a. Die für schiffahrtspolizeiliche Aufgaben zuständigen Organe gemäß § 38 Abs. 2 Z 2 des Schiffahrtsgesetzes, BGBl. I Nr. 62/1997 in der Fassung BGBl. I Nr. 9/1998, sind ermächtigt, wegen von ihnen dienstlich wahrgenommener oder vor ihnen eingestandener Verwaltungsübertretungen gemäß §§ 42, 72, 97, 114 und 138 des Schiffahrtsgesetzes oder der nach diesem Gesetz erlassenen Verordnungen mit Organstrafverfügung Geldstrafen bis zu einer Höhe von 800 S einzuheben oder dem Täter einen zur postalischen Einzahlung des Strafbetrages geeigneten Beleg zu übergeben.“ Artikel III Änderung der Schiffahrtsanlagenverordnung Die Schiffahrtsanlagenverordnung, BGBl. Nr. 334/1991 in der Fassung BGBl. Nr. 210/1995, wird wie folgt geändert: 1. § 26 Abs. 8 lautet: „(8) Bei bestehenden Überspannungen kann der Bundesminister für Wissenschaft und Verkehr Abweichungen von der Bestimmung des Abs. 1 Z 1 hinsichtlich der Mindesthöhe des Punktes des tiefsten Durchhanges gestatten, wenn dies zur Vermeidung eines wirtschaftlich unvertretbaren Aufwandes erforderlich ist und eine Beeinträchtigung der Sicherheit der Schiffahrt nicht zu befürchten ist.“ Artikel IV Inkrafttreten (1) Diese Verordnung tritt mit dem auf ihre Kundmachung folgenden Tag in Kraft. (2) Abweichend von Abs. 1 tritt die Änderung des Anhanges 2 der Wasserstraßen-Verkehrsordnung mit 1. August 1999 in Kraft. Einem Verzeichnis häufig in Rechtsvorschriften verwendeter Abkürzungen ABGB Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch HGB Handelsgesetzbuch Abs. Absatz idF in der Fassung AktG Aktiengesetz JGG Jugendgerichtsgesetz AO Ausgleichsordnung JN Jurisdiktionsnorm ArbVG Arbeitsverfassungsgesetz KDV Kraftfahrgesetz-Durchführungs Art. Artikel verordnung ASVG Allgemeines Sozialversicherungsgesetz KFG Kraftfahrgesetz AVG Allgemeines Verwaltungsverfahrens- KO Konkursordnung gesetz LGBl. Landesgesetzblatt BAO Bundesabgabenordnung lit. litera (= Buchstabe) BDG Beamten-Dienstrechtsgesetz MRG Mietrechtsgesetz BGBl. Bundesgesetzblatt Nr. Nummer B-VG Bundes-Verfassungsgesetz PatG Patentgesetz bzw. beziehungsweise RGBl. Reichsgesetzblatt dgl. dergleichen S Seite, Schilling DRAnz. Deutscher Reichsanzeiger und Preußi- StGB Strafgesetzbuch scher Staatsanzeiger StGBl. Staatsgesetzblatt dRGBl. deutsches Reichsgesetzblatt StPO Strafprozeßordnung DSG Datenschutzgesetz StVO Straßenverkehrsordnung DVG Dienstrechtsverfahrensgesetz ua. und andere, unter anderem EG . . . Einführungsgesetz . . . UStG Umsatzsteuergesetz EGVG Einführungsgesetz zu den Verwaltungs- VStG Verwaltungsstrafgesetz verfahrensgesetzen VV verkürztes Verfahren EO Exekutionsordnung VVG Verwaltungsvollstreckungsgesetz EStG Einkommensteuergesetz vH vom Hundert (= Prozent) FinStrG Finanzstrafgesetz vT vom Tausend (= Promille) F-VG Finanz-Verfassungsgesetz WEG Wohnungseigentumsgesetz GBG Grundbuchgesetz WGG Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz GBlÖ Gesetzblatt für das Land Österreich WRG Wasserrechtsgesetz gem. gemäß Z Zahl, Ziffer GesmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung zB zum Beispiel GewO Gewerbeordnung ZPO Zivilprozeßordnung Druck der Österreichischen Staatsdruckerei AG