Ordinance amending the Ordinance on assessing methods relating to the Emission Protection Act
Made 2006-12-21 · Text as of 2026-10-01
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About this law
- Original title
- Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, mit der die Verordnung über das Messkonzept zum Immissionsschutzgesetz - Luft geändert wird.
- Language
- German
- Kind
- Regulation
- Country
- Austria
- Subjects
- Air and atmosphere
- Keywords
- air quality/air pollution, monitoring, environmental standards, pollution control, standards, protection of environment
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1 von 6 www.ris.bka.gv.at BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH Jahrgang 2006 Ausgegeben am 21. Dezember 2006 Teil II 500. Verordnung: Änderung der Verordnung über das Messkonzept zum Immissionsschutzgesetz - Luft 500. Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, mit der die Verordnung über das Messkonzept zum Immissionsschutzgesetz - Luft geändert wird Auf Grund des § 4 des Immissionschutzgesetzes - Luft (IG - L), BGBl. I Nr. 115/1997, zuletzt geän dert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 34/2006, wird verordnet Die Verordnung über das Messkonzept zum Immissionsschutzgesetz - Luft, BGBl. II Nr. 263/2004, wird wie folgt geändert 1. § 1 Abs. 1 lautet: „(1) Untersuchungsgebiete bezüglich der Messung von Schwefeldioxid, Kohlenstoffmonoxid, Stick stoffdioxid, PM10, sowie Arsen, Kadmium, Nickel und Benzo(a)pyren in der PM10-Fraktion zur Überwa chung der Immissionsgrenzwerte zum dauerhaften Schutz der menschlichen Gesundheit sind das Gebiet jedes Bundeslandes exklusive der in § 2 genannten Ballungsräume sowie die in § 2 genannten Ballungs räume.“ 2. § 4 Abs. 1 lautet: „(1) Die Art der Messung hinsichtlich Schwefeldioxid, Kohlenstoffmonoxid, Stickstoffdioxid, PM10, Blei in PM10 und Benzol, sowie Arsen, Kadmium, Nickel und Benzo(a)pyren in der PM10-Fraktion wird in Anlage 1 festgelegt. Bei der Messung von Benzol sind nach Möglichkeit auch Toluol, Ethylbenzol und Xylole zu erfassen.“ 3. Nach § 4 Abs. 3 wird folgender Abs. 3a eingefügt: „(3a) Für die Bestimmung der Konzentration von Arsen, Kadmium, Nickel und Benzo(a)pyren in der PM10-Fraktion gelten die Vorgaben über die Mindestdatenerfassung gemäß der Richtli nie 2004/107/EG über Arsen, Kadmium, Quecksilber, Nickel und polyzyklische aromatische Kohlenwas serstoffe in der Luft, ABl. Nr. L 23/3 vom 26.01.2005.“ 4. § 5 Abs. 3 lautet: „(3) Die Messungen der Schadstoffe Blei in PM10, sowie Arsen, Kadmium, Nickel und Ben zo(a)pyren in der PM10-Fraktion sind bevorzugt im Nahbereich von relevanten Industrieanlagen durchzu führen.“ 5. § 6 Abs. 1 lautet: „(1) Für die Luftschadstoffe Schwefeldioxid, Kohlenstoffmonoxid, Stickstoffdioxid, PM10, sowie Arsen, Kadmium, Nickel und Benzo(a)pyren in der PM10-Fraktion ist pro Untersuchungsgebiet die in der Tabelle 1 angeführte Mindestanzahl an Messstellen gemäß § 5 Abs. 1 IG - L einzurichten und zu betrei ben. Die Trendmessstellen gemäß § 27 sind ein Teil dieser Mindestanzahl. Tabelle 1 (zusätzliche Hintergrundmessstellen des Umweltbundesamtes in Klammer): Untersuchungsgebiet Schwe feldioxid Stick stoff dioxid PM10 Benzo(a)py ren in PM10* Arsen, Kadmium und Ni ckel in PM10* Kohlen stoff monoxid I I I I I I I BGBl. II - Ausgegeben am 21. Dezember 2006 - Nr. 500 2 von 6 www.ris.bka.gv.at Burgenland 3 (1) 3 (1) 3 (1) (1) (1) 1 (1) Kärnten 7 (1) 5 (1) 6 (1) 1 1 (1) 3 (1) Niederösterreich 15 (1) 11 (1) 12 (1) 2 3 Oberösterreich ohne BR Linz 5 (2) 6 (2) 6 (2) 2 1 (1) 2 BR Linz 4 6 6 1 1 3 Salzburg 2 5 5 1 1 2 (1) Steiermark ohne BR Graz 6 91(1) 4 (1) 2 1 1 BR Graz 3 5 6 1 1 2 Tirol 3 6 (1) 6 (1) 1 1 2 Vorarlberg 1 4 4 1 1 Wien 9 12 12 2 1 4 Summe 58 (5) 72 (7) 70 (7) 14 (1) 8 (3) 24 (3) * gilt ab 1. Jänner 2007“ 6. § 6 Abs. 3 lautet: „(3) Für die Luftschadstoffe Blei in PM10 und Benzol ist pro Bundesland die in der Tabelle 2 ange führte Mindestanzahl an Messstellen gemäß § 5 Abs. 1 IG - L einzurichten und zu betreiben. Die Trend messstellen gemäß § 27 sind ein Teil dieser Mindestanzahl. Tabelle 2 (zusätzliche Hintergrundmessstellen des Umweltbundesamtes in Klammer): Untersuchungsgebiet Blei in PM10 Benzol Burgenland (1) (1) Kärnten 1 (1) 1 Niederösterreich 1 Oberösterreich 2*) (1) 2*) Salzburg 1 1 Steiermark 2**) 2**) Tirol 1 1 Vorarlberg 1 Wien 1 2 Summe 8 (3) 11 (1) *) Mindestens eine Messstelle im Stadtgebiet von Linz **) Mindestens eine Messstelle im Stadtgebiet von Graz“ 7. § 9 Abs. 2 lautet: „(2) Bezüglich der Anforderungen an die Messgeräte und Analyseverfahren gelten die in der Richt linie 1999/30/EG über Grenzwerte für Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Stickstoffoxide, Partikel und Blei in der Luft, ABl. Nr. L 163/41 vom 29.06.1999, im Anhang IX, in der Richtlinie 2000/69/EG über Grenzwerte für Benzol und Kohlenmonoxid in der Luft, ABl. Nr. L 313/12 vom 13.12.2000, im An hang VII und in der Richtlinie 2004/107/EG im Anhang V genannten Referenzverfahren bzw. jedes ande re Verfahren, dessen Äquivalenz nachgewiesen werden kann.“ 8. § 11 Abs. 1 lautet: „(1) Jeder Messnetzbetreiber ist für die Qualität der in seinem Messnetz erhobenen Daten gemäß den Datenqualitätszielen der Richtlinie 1999/30/EG Anhang VIII, der Richtlinie 2000/69/EG Anhang VI und der Richtlinie 2004/107/EG Anhang IV verantwortlich. Dazu ist ein den Erfordernissen entsprechendes Qualitätsmanagementsystem aufzubauen und anzuwenden.“ BGBl. II - Ausgegeben am 21. Dezember 2006 - Nr. 500 3 von 6 www.ris.bka.gv.at 9. Die Überschrift zum 3. Abschnitt lautet: „Hintergrundmessung, Bestimmung des Import-Export-Anteils und Messung der nassen Deposition“ 10. § 23 Abs. 1 lautet: „(1) Das Umweltbundesamt betreibt das nationale Hintergrundmessnetz, das neben den in § 5 Abs. 1 IG - L genannten Standorten Illmitz, Sonnblick, Vorhegg und Zöbelboden die Messstellen Enzenkirchen (Oberösterreich), Pillersdorf (Niederösterreich) und Klöch (Steiermark) sowie eine Messstelle in einem alpinen Seitental des Inntals (Tirol) umfasst.“ 11. Tabelle 3 in § 23 Abs. 2 lautet: „Tabelle 3: SO2 NO2, NO CO PM10 PM2,5 Pb, As, Cd und Ni in PM10 Hg, Benzol polyzyklische aromatische Kohlenwas serstoffe*) Nasser Nieder schlag* *) Enzenkirchen x x x Illmitz x x x x x x x x x Klöch x x Pillersdorf x x x Sonnblick NOy ***) x Alpines Seitental des Inntals x x Vorhegg x x x x x x Zöbelboden x x x x x *) Jedenfalls Benzo(a)pyren, Benzo(a)anthracen, Benzo(b)fluoranthen, Benzo(j)fluoranthen, Ben zo(k)fluoranthen, Indeno(1,2,3-c,d)pyren und Dibenz(a,h)anthracen. Benzo(b)fluoranthen, Benzo(j)fluoranthen und Benzo(k)fluoranthen können als Summe gemeldet werden. **) einschließlich Analyse der anorganischen Inhaltsstoffe und Schwermetalle. ***) Stickstoffoxide und alle atmosphärischen Oxidationsprodukte von Nox. An der Messstelle Illmitz werden zusätzlich zumindest Salpetersäure, Ammoniak sowie partikuläres Sulfat, Nitrat, Ammonium und anorganische Kationen erfasst sowie die Deposition von Quecksilber und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen.“ 12. Dem § 23 wird folgender Abs. 5 angefügt: „(5) Die Messung der nassen Deposition erfolgt darüber hinaus durch den jeweiligen Landeshaupt mann an ausgewählten Messstellen, die für den Eintrag von versauernden und eutrophierenden Schadstof fen in Österreich repräsentativ sind.“ 13. Dem § 24 wird folgender Satz angefügt: „Die Art der Messung hinsichtlich Quecksilber, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe sowie der Deposition von Arsen, Kadmium, Quecksilber, Nickel und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasser stoffen wird in Anlage 1 festgelegt.“ 14. § 26 Z 5 wird um die Wortfolge „und PM2,5“ ergänzt. 15. Die Tabelle 4 in § 30 lautet: „Tabelle 4 (zusätzliche Messstellen des Umweltbundesamtes in Klammer): Untersuchungsgebiet/ Landesgebiet Schwefeldioxid Stickstoffdioxid/ Stickstoffoxide Burgenland (1) (1) Kärnten 2 (1) 2 (1) Niederösterreich 2 (1) 2 (1) Oberösterreich 1 (2) 1 (2) Salzburg 0 1 BGBl. II - Ausgegeben am 21. Dezember 2006 - Nr. 500 4 von 6 www.ris.bka.gv.at Steiermark 2 2 (1) Tirol 0 (1) 1 (1) Vorarlberg 0 1 Wien 0 0 Summe 7 (6) 10 (7) „ 16. § 31 Abs. 1 lautet: „(1) Die gravimetrische Messung der PM2,5-Konzentration hat ab 1. Jänner 2005 zumindest in jeder Stadt mit über 90 000 Einwohnern, ab 1. Jänner 2008 zusätzlich in jeder Landeshauptstadt mit über 45 000 Einwohnern an mindestens einer Messstelle zu erfolgen. Dabei sind Standorte zu wählen, an de nen auch eine gravimetrische Erfassung der PM10-Konzentration erfolgt. In Niederösterreich, Oberöster reich und der Steiermark ist ab 1. Jänner 2008 an jeweils einer weiteren repräsentativen Messstelle die PM2,5-Konzentration gravimetrisch zu messen. In Wien erfolgt die gravimetrische Messung der PM2,5 Konzentration an einem städtischen Hintergrundstandort und an einem verkehrsnahen Standort.“ 17. Nach § 32 wird folgender § 32a samt Überschrift eingefügt: „Messung von weiteren polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen in städtischen Gebieten § 32a. (1) Die Messung von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (jedenfalls Ben zo(a)anthracen, Benzo(b)fluoranthen, Benzo(j)fluoranthen, Benzo(k)fluoranthen, Indeno(1,2,3-c,d)pyren und Dibenz(a,h)anthracen) erfolgt durch den Landeshauptmann an mindestens einer städtischen Messstel le in Linz. (2) Für die Messung der in Abs. 1 genannten Komponenten gelten die Vorgaben über die Mindestda tenerfassung gemäß der Richtlinie 2004/107/EG.“ 18. § 33 Abs. 2 lautet: „(2) Die Messnetzbetreiber stellen dem Umweltbundesamt zur Erfüllung der Berichtspflichten ge mäß § 37 Abs. 2 und § 38 die entsprechenden endgültig kontrollierten Daten und Informationen spätes tens bis 30. April des folgenden Jahres zur Verfügung.“ 19. In § 34 Abs. 4 entfällt im zweiten Satz die Wortfolge „ , Schwebestaub (bis 31.12.2004)“. 20. § 37 Abs. 2 erster Satz lautet: „(2) Das Umweltbundesamt hat bis 30. Juli des Folgejahres einen bundesweiten Jahresbericht über die Ergebnisse der Messungen von Benzol, PM2,5, sowie von Blei, Arsen, Kadmium, Nickel und Ben zo(a)pyren in der PM10-Fraktion und einen österreichweiten Übersichtsbericht über die Ergebnisse der Messungen der übrigen Luftschadstoffe zu veröffentlichen.“ 21. § 38 Abs. 1 Z 5 und 6 lauten: „5. Richtlinie 2000/69/EG, 6. Entscheidung 2004/461/EG, ABl. Nr. L 156 vom 30.04.2004, über einen Fragebogen zur Richtli nie 96/62/EG über die Beurteilung und die Kontrolle der Luftqualität, ABl. Nr. L 296 vom 21.11.1996, in der Fassung der Verordnung (EG) Nr. 1882/2003, ABl. Nr. L 284 vom 31.10.2003, der Richtlinie 1999/30/EG, der Richtlinie 2000/69/EG sowie der Richtli nie 2002/3/EG über den Ozongehalt der Luft, ABl. Nr. L 156/78 vom 30.04.2004 und“ 22. Dem § 38 Abs. 1 wird nachstehende Z 7 angefügt: „7. Richtlinie 2004/107/EG.“ 23. In § 38 entfallen die Absatzbezeichnung (1) sowie der Abs. 2. 24. Die §§ 40 und 41 entfallen. 25. Anlage 1 lautet: „Anlage 1: Messverfahren Referenzmethoden zur Bestimmung von Luftschadstoffen Für die Bestimmung der Konzentrationen der Schadstoffe sind die im Folgenden angeführten Referenz verfahren anzuwenden. Die Messnetzbetreiber können jedoch auch andere Verfahren verwenden, wenn nachgewiesen wird, dass damit gleichwertige Ergebnisse wie mit dem Referenzverfahren erzielt werden. BGBl. II - Ausgegeben am 21. Dezember 2006 - Nr. 500 5 von 6 www.ris.bka.gv.at I. Schwefeldioxid Die Referenzmethode ist das UV-Fluoreszenz-Verfahren gemäß RL 1999/30/EG Anhang IX. II. Stickstoffdioxid und Stickstoffoxide Die Referenzmethode ist das Chemilumineszenz-Verfahren gemäß RL 1999/30/EG Anhang IX. III. Probenahme/Analyse von Blei, Arsen, Kadmium und Nickel Die Referenzmethode für die Probenahme ist das PM10-Verfahren gemäß EN 12 341:1999 „Luftqualität Felduntersuchung zum Nachweis der Gleichwertigkeit von Probenahmeverfahren für die PM10-Fraktion von Partikeln“, für die Analyse von Blei gelten die Anforderungen gemäß RL 1999/30/EG Anhang IX, für die Analyse von Kadmium, Nickel und Arsen die Anforderungen gemäß RL 2004/107/EG Anhang V. IV. Probenahme/Analyse von Benzol Die Referenzmethode für die Messung von Benzol ist die aktive Probenahme mit gaschromatographi scher Bestimmung gemäß RL 2000/69/EG Anhang VII. V. Referenzmethode für die Analyse von Kohlenmonoxid Die Referenzmethode für die Messung von Kohlenmonoxid ist die nicht-dispersive Infrarotspektrometrie (NDIR) gemäß RL 2000/69/EG Anhang VII. VI. Probenahme und Messung der PM10-Konzentration Die Referenzmethode gemäß RL 1999/30/EG Anhang IX ist die Probenahme auf Filtern mit gravimetri scher Bestimmung gemäß EN 12 341:1999. Die Messnetzbetreiber können auch andere Verfahren verwenden, wenn der betreffende Messnetzbetrei ber nachweisen kann, dass damit gleichwertige Ergebnisse wie mit den jeweiligen Referenzverfahren erzielt werden, (d.h. dass die in der RL 1999/30/EG Anhang VIII genannten Datenqualitätsziele eingehal ten werden) oder ein anderes Verfahren, wenn der betreffende Messnetzbetreiber nachweisen kann, dass dieses eine feste Beziehung zur Referenzmethode aufweist. In diesem Fall müssen die mit diesem Verfah ren erzielten Ergebnisse um einen geeigneten Faktor oder eine Funktion korrigiert werden, damit gleich wertige Ergebnisse wie bei Verwendung der Referenzmethode erzielt werden. Bestehende Korrekturfaktoren nach den Grundsätzen der Verordnung über das Messkonzept zum Immis sionsschutzgesetz - Luft, BGBl. II Nr. 263/2004, können bis 2010 angewandt werden. Für den Nachweis der Äquivalenz sind, soweit vorhanden, Empfehlungen und Leitfäden der Kommission der Europäischen Gemeinschaften heranzuziehen. VII. Referenzmethode für die Probenahme und Messung der PM2,5-Konzentration Als Referenzmethode für die Probenahme und Messung der Konzentration von PM2,5 gilt die in EN 14 907:2005 „Luftbeschaffenheit – Gravimetrisches Standardmessverfahren für die Bestimmung der PM2,5-Massenfraktion des Schwebstaubes“ beschriebene Methode. VIII. Referenzmethode für die Probenahme und Analyse von PAK in der Luft Solange keine genormte CEN-Methode für die Messung von Benzo(a)pyren oder der anderen polyzykli schen aromatischen Kohlenwasserstoffe vorliegt, sind genormte nationale Methoden oder genormte ISO Methoden wie die ISO-Norm 12 884 oder 16 362 anzuwenden. IX. Referenzmethode für die Probenahme und Analyse von Quecksilber in der Luft Die Referenzmethode für die Messung der Immissionskonzentrationen des gesamten gasförmigen Queck silbers ist eine automatisierte Methode, die auf der Atomabsorptionsspektrometrie oder der Atomfluores zenzspektrometrie beruht. X. Referenzmethode für die Probenahme der Deposition von Arsen, Kadmium, Quecksilber, Nickel und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen Die Referenzmethode für Probenahmen zur Bestimmung der Ablagerung von Arsen, Kadmium, Nickel, Quecksilber und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen beruht auf der Verwendung zylinder förmiger Ablagerungssammler mit Standardabmessungen gemäß RL 2004/107/EG.“ 26. Anlage 3 lautet: „Anlage 3: Trendmessstellen Zu § 27 BGBl. II - Ausgegeben am 21. Dezember 2006 - Nr. 500 6 von 6 www.ris.bka.gv.at Messstelle Standorttyp Kat. SO2 PM10 NO, NOx CO Pb Ben zol PM2,5 Wien Stephansplatz zentrales Wohngebiet, Hintergrund K5 x x Wien Rinnböckstraße verkehrsnah K5 x x x x x Wien Hietzinger Kai verkehrsnah K5 x Wien Währinger Gürtel Hintergrund K5 x x St. Pölten Eybnerstraße Wohngebiet am Stadtrand K4 x Mödling Wohngebiet am Stadtrand K3 x x x Hainburg Transport aus dem Ausland K2 x x x Linz Neue Welt Wohngebiet, verkehrs- und industrienah K5 x x x x x Linz Steyregg Wohngebiet, industrienah K5 x x x Wels Linzerstraße verkehrsnah, Wohngebiet K4 x x x x Graz Graz Süd Wohngebiet K5 x x x Graz Don Bosco verkehrsnah K5 - x x x x x Leoben Donawitz industrienah K3 x x x x Arnfels und St. Georgen Transport aus dem Ausland K1 x Salzburg Rudolfsplatz verkehrsnah K5 x x x x x x Tamsweg Ortszentrum Wohngebiet K2 x x x Klagenfurt Koschatstraße zentrales Wohngebiet K4 x x x x Klagenfurt Völkermarkter Straße verkehrsnah K4 x x x x x x Innsbruck Fallmerayerstr. zentrales Wohngebiet K5 x x x x x x Brixlegg Innweg Wohngebiet, industrienah K1 x x x Vomp Raststätte A12 verkehrsnah K1 x x Dornbirn Stadtstraße verkehrsnah, Wohngebiet K4 x x x Dalaas Wald am Arl berg verkehrsnah K1 x „ Pröll