Alcohol Content Ordinance
Made 1997-05-27 · Text as of 2026-10-01
Public law and official guidance, published as research. Not legal, tax or financial advice.
About this law
- Original title
- Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über die Bestimmung des Alkoholgehaltes bei – der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung unterliegenden – Getränken (Alkoholangabenverordnung).
- Language
- German
- Kind
- Regulation
- Organisation
- European Union
- Country
- Austria
- Subjects
- Food and nutrition
- Keywords
- beverages, fruits/edible nuts, packaging/labelling, standards
Where to read it
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Text
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P. b. b. Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1030 Wien 637 2 II 170 BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH Jahrgang 1997 Ausgegeben am 27. Mai 1997 Teil II 136. Verordnung: Alkoholangabenverordnung [CELEX-Nr.: 387L0250] 136. Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucher schutz über die Bestimmung des Alkoholgehaltes bei – der Lebensmittelkennzeichnungs verordnung unterliegenden – Getränken (Alkoholangabenverordnung) Auf Grund des § 10 Abs. 1 des Lebensmittelgesetzes 1975, BGBl. Nr. 86, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 21/1997, wird verordnet: § 1. (1) Die für die Angabe des Alkoholgehaltes gemäß § 4 Z 9 der Lebensmittelkennzeichnungs verordnung 1993 – LMKV, BGBl. Nr. 72/1993, in der jeweils geltenden Fassung, zulässigen Abweichungen werden wie folgt festgesetzt: Waren (ausgenommen solche, die dem Weingesetz unterliegen) Zulässige Abweichung ± % vol Bier mit einem Alkoholgehalt von nicht mehr als 5,5% vol, gegorene Getränke aus Weintrauben, nicht schäumend (zB gegorene Getränke aus Traubensaftkonzentrat) 0,5 Bier mit einem Alkoholgehalt von mehr als 5,5% vol, gegorene Getränke aus Weintrauben, schäumend, gegorene Getränke aus anderen Früchten, auch schäumend, Getränke aus gegorenem Honig 1,0 Getränke mit eingelegten Früchten und Pflanzenteilen 1,5 sonstige Getränke 0,3 (2) Der Angabe des Alkoholgehaltes ist der bei 20° C bestimmte Alkoholgehalt zugrunde zu legen. (3) Die Abweichungen gelten unbeschadet der Streuung, die sich aus der für die Bestimmung des Alkoholgehaltes verwendeten Analysenmethode ergibt. § 2. Getränke, bei deren Kennzeichnung des Alkoholgehaltes die Abweichungen nicht dieser Verordnung, aber den bisher geltenden lebensmittelrechtlichen Bestimmungen entsprechen, und die vor dem 31. Dezember 1997 verpackt und gekennzeichnet worden sind, dürfen bis zum vollständigen Abbau der Bestände in Verkehr belassen werden. Prammer