Agreement between Vienna and various Regions of Austria on the protection of animals used in agriculture
Made 1994-04-07 · Text as of 2026-10-01
Public law and official guidance, published as research. Not legal, tax or financial advice.
About this law
- Language
- German
- Kind
- Other
- Organisation
- European Union
- Country
- Austria · Wien
- Subjects
- Livestock
- Keywords
- animal welfare, cattle, swine, poultry, sub-national agreement, birds
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Text
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K..undmachuul.l; de!. la11deshaupunanne~ von Wien, betreffend die V creittbarung gcmii.ß Art. 15 a B-VG über den Schutz von Nutz tieren in der Landwirtsehaft Dt:r W\1:ner Landtag h:i.t den Abschluß nach. stehender Verernbarung gemaß § 1.39 Ab,. 2 der Wiener Stadrverfassung genehmigt: Vereinban1ng Uber den Schur1. von Nut:ttiereo m der tandwimchaft Die Linder Burg<'nbnd, Kirnten, Niedcrfütet r<::ich, Ober/im:rr,:-1ch, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberv, und \ilil'n, je-w1>il, vFrtrf"tl'n durrh rlrn Landeshauptm:i.nn - im folgenden klirz V NW'lgs p:.uteicn genannt ,ind ilbereingekommen, gern::i.ß .- , 15 a ß.VG die nach$tehendc Vt:reinbarung zu schließt:'n · Artikel I Die Vertragsparteien verpflichten sich, 1m Ra.hmen ihrer Zusttindi1;.keite11 fur den Bernch der Nutzuerhaltung in det· Landwimchaft. ein 1chlielll1ch der Pdzr.ierh:i.ltung, Rechtsv,mchriftrn 1.urn Scftuc1 . ..-rm Tieren l'..u erb.ssen. Artikel JJ (1) Io den RcchLsvorschriften gemäß .\rt. 1 i1t jedrnfalls vopusehen, dall die Haltung ,·on '/ Ri[\dnn UMi Sch.weina:n den m der Anlage 1 zu dieser Vereinbclrung enthaltenen Mindes[:i.nforde rungen be,:üglich Bewt•gungsrnöglichkeit, Soz1al kl,ntlkte, Bodenbeschaffenheit, StnUklim;1 und Betreuungsmtensirtü :<:li entsprechen h:i.t. '/. (2) fo den Rechrsvorschrifren gemäß Art. 1 ist Jtdenfalls vorzusehen, daß dii:: H:i.ltung von Hausgeflügel den in der Anbge 2 ernhalterten iviinde1r:i.nforderungen bezugl1ch Bewegungsmbg l,dih<..ic, Su,:.i.1liu)11,.1ku.::, DuUe,1lie~d1>1Ht:nht'iL, StallkJima und Bctr<':uungsincensi(ät zu entsprc c~en har. (3) ln den Rechtsvorschriften genüß An. 1 iir jedenfalls vorzusehen, daß L die H:ifo.1ng von l'dztiercn einer Bewilligung bedarf, 2, die Bewill1gung n:tch 7 1 nur ;.,u erteilen 1M, wann i;»,vi;\\:trlai,,r..e1. "'"' :t) daß cme :ingcmcssene ang-erniHe N0;h rung und Pflege sowie eine vrrh:tltcnsge• rechte L'nrerbrmgung gegeben smd und b) J:1ß Jas artgem.HI<: Bewegungsbedvrfnii nicht d,;1.1,n:rnd oder unnöslg en,ge-;.d·rr'in\<:. wl!"d, wenn dem Tier damil Schrnerz~n. Leiden oder Sch:i.den zugefügt werdt'n odtr es m Angst vt'r:;erzt wird, !md J. fw,· J;,. I--hltwns der P-,1",!"'re di" SwndnrJ, i:kr Em?fekh.mt; dc.s Si.hndiitn 1\1.1'>'>t:h.\1sst:~ d<'~ Europ:i.i.,chen Cbereinkommens zurr Schurz. der Tiere m landwmschaftlicher Tierhaltung für das H:i.lten von Pelztieren vorn 19. Oktober l'19C umgesetzt werden. Axtil~el Jll Die \' enr:i.göp:m.c\en. kClmmen überein, 1. n:ich dem Inkrafttreten dieser Vereinbarung für dir D.1Llf'f wm fünf Jnhrr'n jf',~f'nfoll, Betriebe, die sich von K::ifighalmng auf Volierenhaltung im Sinne der Anlage 3 \,ms;.dlen ,md ,ich. "J.h Prn\:.>tbe d:,e '.lur Verfugung stellen, nach M:1.ßg:.be der vorh:indenea \<litte! so lU fördern, daß ihnen aus dieser H;i.lrung kein Wettbewerbs nachteil cnvdchst, um die Vor:.ussctz.ungen dafür 1,u ~ch:, ffe11, d:\ß die uoc!:. ,;:,{fonrn hf'trirh~w1rt1rh ~ ftlirh,-n 1rn,I m~ rkt1f"1•h ruor'hf'n Fragen, insbesondere m bezug auf ein Verbot der Kafighaltuctg, sobald v..ie moglich gdb1,t werden können, 2.. r.ad:i. Ablauf ,,ol\ drl'i Ja\-ln:n. n:i.ch. d.t:m Inkrafttretcrt dieser Vereinb,uung ;1,uf lJrund der dann vorliegenden Ergebnisse der Probe. bernebe (7 1) jene RahmenbedingtJngen in einer weiteren Verembarung nach Art. 15 a R-VG f,.,1J11lf'('f'n, cll„ t;t><t'h:tffPn u:M<iPn müssen, damit nach Ablauf des Probebetrie bes und einer ObergangsfriH von zl'tm Jahren die K:ifighaltung fur 1-fausgeflügel verboten werden k:inn und J. mtt dem !fand m Verh1t'ldlun.gen d1rüber emz.utr1•ten. d:tß auch er der Verembanmg nach 7. 2 b<'icritt und ~ich vct·pfli..:htet, auch in '/. $tincm Kompt'tem:bt'rnch die entsprechenden erforderlichen Rahmenbedingungen herz·.1 stellen, Artikel IV (1) Die Vemng~p;i,neien kommen überein, d1ß m den Redw,vur::;chrifleu 1,cJ11J:G ,•1.n. 1 01~'--' ß·rnp fri:i!en fur ,;\ie : pasrnng bereits bem·hender Aitl..gen .:1.11 die neue Rechtsl;1ge z.ul:tssig sind, (2) tbergo.ngsfriören fur die Anp'.1;\ung bere b bestehender Anlagen nach 1 . II :-\bs, 1 konncn bi; :rn funfzehn Jahren berr:igen. (3) Lberg:rngsfristen fur Anp.:1~sungen bereit~ be:;rehender .A.nbgcn n:ich :\.rt. II Abs. 2 kdnn~n • '• d /• for M:i.ßnahmen im Sinne er Anbge 2, Tabelle 1, bis zu zwei Jahren, :1n.1onm:n bis 1u zehn J:ihreri betrngen '/. (4) Die :\Jeuemchumg von Anlagen und Andenmgen bestehender Anlag<'n dUrfen nur 1u~h MaEgabe der AnL1.gen 1 und 2 erfolgen. ( S) Bei Anp:i.ssungsrt1aGMhmcn 1st auf dit wirt.ad,aftlich<" 7.urnvtb:i.rk.11, ,R(',chi,·hr ~" Mh· men. Artikel V D1est Vereinbarung tritt zwei Monatt nach ,\blauf de~ Tages 1n Kraft, an dem bet Cer VerbindungmellC det Bundeslinder die Mitteilt,n· w•n aller Venragspane1en etngel:mgt smd, daß die u,;c.h Jeu I,"11dc:,v, ,f:,.JJun3<:n c.fords:dichcn V0r a11ssetzungen fur das Inkrafttreten der Vereinba· rung erfüllt sind. ,\..rtOkd V l Die zur Durchfuhrnng die~t'r Vi::reinbarung notwendigen landesrechdichen Vurschriften sind spätestens em Jahr nach lnkrafmeten die1er Vereinbarung in Kr:ifl zu >etzen. Artikel VII D,c,;e V..,,.-i,1!-;ioti.tig wird :,..,{ \rnhPsrimmfP /,.,ir geschlussen. Sie k,1nn durch schriftliche Mitteilung i;ekundigt werden. Diese wird sechs ~fonatt nach Ablauf des Tages, an dem sie bei der Verbindungs stelle der Bunde&länder einbogt, wirksam. Für die übngen Vertragsparteien bleibt d1e Verembarung Jedoch weiterhin in Krnfc Artikel VIII Die Vemagsparteie1\ verpflichten sich, die in DvrchfUhrung dieser Vereinbarung erlassenen Rechtsvonchnfun emander unverzllg!ich mitzutel·· \en. Artikel IX Diese Vereinbarung w1rd m einer l'.rschrift aur.5dcr-t19t, $,., •'-'1rd bc, der '\/,,,.1,;r,,J,,r,p,s«,-.II,, der Bundesländer hinterlege. Die Verbindungmelle dtr Bundes!:inder iiberm1{tclt 1eder V cmagsp:trtei eine von ihr beglaubigte .A.bschnf1 dieser Verein barung. Der Landc.h:wptm:i.n.n: Zilk Anlage 1 R;.,,-1,,.,. ,,.,,-t S,-hwrinrhaltune; I. ßewegungsmög:lichks:it Die Bewegunpmoglidikeit von 1'ieren J.1rf nidn in der Weise eini,.;eschränk, werden, daG sie ihren St:ind~ b,w. Ltegep\atz me verlassen können. Lie Liegeflächen mü~sen so dimensioniert sem, daß a.le Tiere ohne gegenseitige Behinderung glekhze1tig angema!I liegen konnen. 1, Rinderhaltung; a) K:i.lber bis zu einem Lebensalter von d~ei Wochen und ;'vfa~tkälber dürfon nicht in dauemder A()bmde- oder Emzebt,wdhaltung gehalten werden. h) In der Anbnidchalmng 1111 Kurz1t.md muß die Standlange 0,'< x die diagonale Kt.irper• länge + JD Cm betragen. Beim Mitttlbng sund muß die Standlänge 0,9 X die d\;i.go• 1\alc Körperlänge + 58 cm betragen. Die Standbreite muß mindestens 0,9 x die Wider rinhöhe \;,,:(r~ß"": hf'i K!1f6,.,rn m11f.\ dw Standbreite gleich der Widerristhöhe mn. c) Anbmdevorric.hrnngen müssen so beschaffon und eingestellt sein, daß sie dem Ti(.'r m der Sc:>.nd:1ch><1 l""tin'1t>st„n< 'Hl ,•m '1n,1 [)flrJJl,.,I zum Futterbarren minde,1ens 20 cm, jeweils vom Anbmdepunlu gemes>en Ul beide Richtungen, freien Bewegungsspielraum ~r rnoglichen. d) Die Futterkrippensohle muß rnindes(ens 10 cm über dem Standnlve:i.u litgen. ,\fas:;1• ve KrippenmJ.uern durfen bei K.urzst.inden fur Kühe ab Standniveau hödmen> 32 cm hoch und 12 cm d1ck sein. l:\ewegl\che Abschrankungen ius Gummi oder it\in„ lichern dürfen 42 cm hoch sein. e) D1e Seitenbegrenzungen durfen maximal 70 cm in den :>und hmc111rce1chcn. f) Bezüglich Gruppen~ und Boxenhaltung von Rindern gelten die in T abt>llc l angefühnen Mindestm,1ik. Tnbelk l · r<nrnumbudtttn Mehrraurnbuchtrn ohne B<.Jxtn Trog• bzw Frcß "(inc,tt. R<xlerJlach~ rlav,l"'l\'be \e \'i.;:, ,, Tier (rn') L1q;dbehe Lauf-, Miv- oder (mj ;~ TL,,, (Ll•'l f1c<lt:,~u.i;L,,c·nc (ni) Kälber bis l 8C kg 1,7 1,0 1,4 0,42 K:tlber 61; 22.·J kg .. """ 2,C 1,J 1,5 0,,15 Jung- und .'vl:mvieh bis JSC kg ... 3,0 1,5 1,8 '.J,54 Jtmg- 1md Mascvieh 1 35D bis 600 kg 5,0 2,5 2,0 0,70 Milchkuhc „ 5,C ),0 2,2 ' - - -- ' Boxenbufsralle for '.v1ikhkllh<' Liegeboxen Breitt" 1,20 m Linge 2,20 m (gegen.>t.indige ßoxeo) bzw 2,40 m (w:rndsrändige Boxeni Laufg:rngbreite · 2,20 m Abka\bebox muß vorhanden se!n 2. Schwdneh:dtung: n) lii,:, HC!l~anbind1.,n1:, von $(:hweincn Jet verboten. T:ibelle 2: ;;~,k»I bi:. 30 kg Freßpbtz Fre\10\;1s1,breite prn Tier bei Gruppenhaltung. 18 cm Zahl dcc Freßpliitze bei Von1cs-f ü uerung .. 1 pro 4 Tiere 1 ·· Boctenfbchen Einzel~unde/ Ar\binde,t:tndphtz.e. L1egrfb.che prn Tier m l:Suchten m" Separtltem Kotpbtz, 0,25 rn' Ges:tmtbuehtenflärhe - 0,40 m' Abferkelbuchten (mlt Fer• kel) ........ Buchten m,c Vollsp:ilten böden (ÖNORM L 5290) ....... ·J,30 m' II b) Schweine di.irfen nicht dauernd angebunden oder in Einze!sta,nde11 gehalten werden. <;;) D;,.s 1'-{;nde~tpl"-rn"ni;ebot für Schwein,: "'ird but Tabe!le 2 festgelegt. ,:;,.h,,,~,"" l'.Fhm,..;n~ ::>auen JO bis 6C kg 60 bis 110 kg 27 cm 33 Cm 40 cm pro 4 Tiere 1 pro 4 Tie1e - 65 X 190 crn :),40 m' 0,60 m' 1,IC m' 0,70 m' 1,00 m; 2,50 m' 5 n,. l 0,50 m' 0,70 m' IL Sm:1:ilkontakte In Bestanden mit mehrerei\ Twrcn <lüden dio,e nltht dauernd ein1.eln gch::dien werden. Es mllß 1hrwn die Moglichkc:it w Soz1alkont;:,.kten mit :\11gem~sstn g-tgrben werdrn. III. DuJe1iUnd1:.dfeJ,lu:,i~ Boden im Aufenthalt:;bereich der Tiert mussen gleitsicher ,em. Weiseri phnbefesligte (gcschlos ;ene) Böden im Liegebereich der Tiere kemerlei Befagc auf, die il11t:n Au~f)Illdicc" auf W'dc..lLl,:,it oder W;irmed:i.rnmung :iu;reichcnd genUg<:n, .\,J smd sie ausre1ehend mit Stroh oder :ih1\l1ch ,trukwrientm i\htenal ein7-usueuen. F.1 muli über die ~namtc Liei::cfl::u:hc eir,e ausruchend dicke Streuschichte vorhanden sem. 1. Rim:ler·haltung: a) K~lber dürfon nicht auf Vollsrmlten- odtr Juf ein;treulmen Teihplltt·nb0de1) geh;:,.lten wtr~ den. :-Vbsmnder dUrfen nur dann ~uf V0JJspaltenbbdt•11 gehJfrcn werden, wrnn diese mcht durchgehend sind. Sokhe Böden ~iml im 3ii111e der ()NORM L ;;z')Q .rn~ z:ugtsulteri. b) Die Liegefläche von Milchkühen muit in d,;-r , bmdehaltung und in der L:11,1fata!lhaltung eingrsrn.'Ul Lllkr JJJH weid,i:r, di u,A.d.1,•u scher linterlage ve1schen sein. Gi.illeroite mi.is\en eine Mindeststegbrcite von 25 mm und dürfen eine maximale Spaltenbreite von +C mm :i.ul'weisen. Die Oberseite mu!s eben und gratfrei, die K;:,.raen mU$SC(I abgt>rundet Sel/l. 2. Schweindl;1ltung: :i.) Die Haltung von Ferkeln in allseits geSchlos ~rnen, mit Gitterboden versehenen mehrstük• k.igen K;.figen i>t verboten. b) Schweine durfrn nur dann auf Vollspalten büden gehalten werden, W(•nn diese nicht durchgehend ~md. Solche Böden ~ind m1 Sinne der ÖNORM L S29C au,zugest:dte1. r:) Abfcrkelbucbten m1hsen mindeötens zu zwei Dri11eln pb.nbefe5Ugr sew. F'erkdn 1~r ein eingestreutes oder mrh <lem Sland uer Tierh:i.kungstcchmk gleichwertiges Liegenest :i.nzubieten. rv Stallktima 1. Lüftung: Die thermoneuttale Zone von Tleren d;uf 111cht liber- oder unterschmten werden. In ge:;chlossenen Stallungen muß für einen dauernden und :i.us reichenden Luftwechsel gesorgt werden, ohne daß e.1 im Tierbtreich m schidlichen Zugluf1erscl-ie1 nungen komml. Dan.1 mussen n:nllrliche oder mechani5c.he T.,iiftungsanlag·en vorhanden sem Diese sind t.huernd entsprechend ?U bedienen udu LU n:;sdn v.nd JQ >cU ...-artth, dag ihre funktion gewährleistet ist. Fine Abrma1nlagt und ein geeignetes Er,atzsynem >incl voo:u~ehen. In geschloHenen Süllen mli~sen durch b:i.u\iche Vorkehrun1;e11 !vl1mlestlufu:nen iu Holw 1·011 60 m3 /Stunde (\);'inter) bzw. 25C· m3/Stunde (Sl~mrncr) und rro Croilvieheinhcit gewährleiste'. St'Jll. Lur Herechnung der Grollvit'heinheit ist die Summe der Ticrgewlchre in Kdogramrn durch 500 zu tetlen und m :\bhangigkeit der Nutzungsrich tung mir folgenden Faktoren zu multip!it-ieren: Jungvieh und Kuhe· .~fa.1tk.'iJber unJ AfasrrmJrr Ferkel bis JC kg· :'Yfastschweme bis 50 kg: 1,C 1,25 2,5 2,0 Jl,,hsrovhw11it1<> bis \ 10 kg, 1,25 Jung>auen bis ]}~ kg und saugende S;:,.uen 1,25 leere und crächrige s~.uen und Ebtr· 0,7': Luftemuimöffnungen nmssen im Ausmail von 0,35 in-' f'eu~ser- uuJ T\aoff„w1~:.:11 p1,, Gwlh,d, emhelt vorh:i.nden sein. :z. Licht: Tit're durfon nicht dauernd un Dunkeln oder umer Dauerlicht geh:dten werden, Die Lichtph:i.w muß mindeste1u cl Swnden, d,uf aber nicht mehr ::ds U\ Siunden betragen. Im Yierbert'1eh ist t'ine Bde11chmngm.1rke v0n r11indc:stens !5 Lux zu erreichen. B('i Nru• ode: ümbauten mU$1eri die femterfb.chen mindestem 5 3/, der Fußbodenflathe betr:.i.gen. 3. Länn: Dal1en1d lännerzeugende Geräte oder Maschi ntn 1m Betrieb mussen so insu.l!ien bzw. abge• schirmt sem, daß der Schallpegel im Tierbereich unter 60 dB i A) liegt. V Betreuungsintensität J, Die für die Betreuung der Tiere ver;rnt \\'Otdichen Per.sonen mussen die hiefor notwendigen Kenmms:;e und Fähigkeiten be\itun. 2. Tiere sind regelmäßig und in a1Jsreichenden '-frnge-11 mic geeignetem Futter und mlf Trinkwasser w versorgr::n. Die Futterbeschaf knheii und Trinkw;isserqualil.i.t. müssen den phys1o!og1schen Bedurfnim:n und den den Tieren abverlangten Leistungen entsprechen. Auf d;:,.:s artgem:iile Nahrungs• und Flüssig• keirsaufnahmeverh:ilten 1st .Rlicksicht zu nrhmni, 3. Sind die Tiere infolge der Haltungsbedingun gen in der .Ausübung de~ eigenen Pf1egever halLens behrnden oder erngeschra'.nkt, so 1St der Tierhalter zu einer entsprechenden Pflege ~-erµflichtet. 4 Srili', Ki'IINl, H.ol<h~nr!,,, ,,,1,,,. ~1,,,lirf,,. Anblndcvornchtungcn sind gen\igend ofr zu kontrnllierert und dcr1 Korpermaßen ccr Tiere .rnzupa~scn. Kranke und verletzte Tiere ~ind so rasch wie müg\ich ('lnCr angemessenen Unterbringung , Pflege und Behandlung zuzufrihren. 5. Die Tiere, Sc1lleinrichtungen und Geräte ,nd s:iuber tu hJ!tPrt. 6. Techniiche Defekte an E1rtrichtungen sind sofort zu beheben, wenn ,ich Tiere dadun:h verletzen konmcn oder in ihrer Grund versorgung grfiihrdet sind (Futttr1rng, Liif tung). 7. Die T,crc sind so zu h;ilten und zu betreuen, daß keine ha!cungsbeding(.en Erkx:1nku11gen oder V crh;1.ltcnsstörunrren aufm:tcn, Anlage 1 Geflügdhaltuog F\Jr Geflügel sind die in nachstehender Tabelle 1 festgelegten Mindestanforderungen emzuhaltcn · Bodenfbche Je Tier ····--··· Legehennen Ma.s.tiue Kücken und Junghennen Zuchttiere """ J />ß"~ra,rt>n ,n Stallen mit Gim:-rbi:id,:n c,d,:r Käfigen m Bodenhalmng: bis .3 Wochen alt: 1- ,, Kafighaltung") 0,014 m' Je Tier Masthühner 1 m' je JC kg Lcg;d1,;:1111en bi~ Z kg <1-50 cm' ie Tier Truthuhner tm'ie40kg Legehennen liber 2 kg 550 cm' je Tier MastdternLiere. 1 440 cm I je Hahn bi~ 6 Wochen :de 550 cm' Je Henne in Bodenhaltung mit Au;lauf: 0,05 m' je Tier Legeelterntiere in f;1.mi!ienh11ltui1g Stallfüü::he. 550 cm' je Tlet MasÜni.\ e[ lm'1e2.Skg bis l2 Ww,::.b.en ,;\k· TruthuhDer 1 m' je 25 kg 0,07 mi Je Tier in Stallen mit Volterenhaltung Enten 1 m1 je 25 kg """'" 1 m' j~ lS kg 1 m' begehbare Fläche je 9 Tiere uod 1 m1 Stallbodenfüichc je 25 Twre Auslauffläche: bis 18 Wochen alt: Mmhühner 2 m' Je Tier Trnthühner 10 m' je Tier 0,10 m' je Tier bei '" Ställen rnit Bodenhaltung (mit J\ot- l'enten '1. m' JC l1er Kassen b1s 2 kg grube und mmdestcns '/; emge~treut<Cr Gän~e 10 m' ie Tier Sd1auaum) 0,115 m1 je Tier bei 1 m' i<" 7Tinf' Rassen über 2 kg in SiäJlen mit Bodenhaltung und Auslauf Stall: 1 m' je 7 Tiere :\us!aut: 10 m' Je Tier In Besti:i.nde(l mit mehreren Tieren dürfen diese nicht dauernd ein.teln gehalten werden. Es muß ihnen die MOgEch.keit Z\.I Sozialkontakten mn Artgenossen gegeben werden. Es sind folgende Mindesta,nforderungen ein Zt1h:1lten. 1 Die Ha.hung von Mastge\\iigel im '5t:i.l\ ohne Einsrreu ist verboten. .Z. Bei dt:r Bodenhalwng a·on legeh<.""nnen muß mindenens ein Drittel der Bodenfläche mit '31,e,rn1<W'"i.1I, -'1\ '.~uuh, lk,l,.5plint, [,,,,,..d oder Torf, bcdet.:ht sein, e•n ::t\l~rei;;hender Ted der Stallfläch<' muE zur .!\ufoahme der AuVicheidungen der Ht.ihner geeignet St'Jt', } .. "i.1.1,bufflad1en 111ll:.,n1 Lu111 );tUfüeu Teil bew:ichsen 1·em. 4. \[indrsccno 65 °10 <ler Kifigbodenfüche mllß eine lichte Höhe von mmdcHem 4C cm Juj,;,,rei~en, eine lichte Hohe ~·on ~~ cm darf 1m Ubngen :rn keiner Srclle umerschritw1 werd<'n. 5 Der Käfigboden muß so besch:i.ffen se.n, d::tß die Hennen, ohne Sch;i.den Jn den St~rtdern zu erleiden, Slehen und aufm::tcri konnen. Besteht der Kufigboden :1us Gltta• stäben oder :Vbscheri<lraht, so muß je:!e H',-·nn„ mn ,-,,.n,\,.,r,-n, dr,,, '.1:f'hl"n iede~ Ständers sicher fuf~en konnen 6 '5ofe:rn der Boden Jus Dr;ihcgcf!ei:.+a mit rechteckigen M.1schen be~teht, darf die Bodct1rn.;;t,un5 nicht ,ibcF S Crnd liegen, 7 Die Besch:i.ffonheit des ft.ir dil:' Klfige ver,vrndrlen lvl:neriab und die Kon,trnk tion sowie der Zusund der KJifige mü\'Jt'J.> Vedetningen der Tiere so sicher aussd1l1e" (len, wie dies nach dem St:tnd der Technik möglich is1. S. Art "nd Gri'<ß„ ,.i,,~ K~f;l:?~ff""'"'ß miie<"n >HJien1dkr1, r.faß erw;1ch.,ene Ht'.'1DCJ"J L>hiw l.ude11 odct Vet·lerzungen enmommer werden können ':!. LJ1e l\.8.f1ge irnmen so besch:iffer1 .,ein, d:tll die Tiere nichr emwetchen k<: nen l 0. lm t.ibngen 1nti.1,en die Stullel11r1chrnngen für Gcflüv,e! den \.1inde~tanfordernngen der nach,tehenden T::tbdlc 2 enrsprechen Vol<n<'n- oda ßmln1l.altur1g Kafighalumg ·--·· Legehennen 1 KLicken von ~,,ll~i,wwhnq,!1''"' \-\:t <Ulf•t'~ Le~rnssen b1:1 J ,egchenrwn Zuchtt,ert / 1C ·odten alt FreGpbtzlange :.m Trog 1 ' he1 manueller FUttemng 16cm/T,~ -1 3 cm/Tier ·-·-· -- ·-- ·······-Freßpb.tzbnge Jm Trog oder Band bei mechani 1 ,eher Fütterung .... .. 0 Ll1\!Tuir J cml1'1a J cm/'fic-r 10 cm b;:w, 1 12 cm bei ~d1wu,;u Legerassen/Tier Funerrinne aod Rundau tomr.ten. J cm/Tirr 2 c:Jn/Tier 2 sm/Tia . -- -· Trmknippel. 1 " 15 Tiere, mindesten~ aht•r 2 1e H::tltungseinhea Trtinkrirmenoeiu; ... ......... 2,5 cm/Tier 2,5 tmiT1("r 1 tmf1'ier durchgehend Trlnk.rinne ~11 l <ler R,ui<l ffinke 1,3 ,:m!Tier t,5 t·m/Tirr 1 cm/Tier r--··---·-· ······- ·········- ···········- ...... S1tzstungen (außer bei L,1.nenro.1tboden) Sitntmgenlänge. , . 20 cm/'l';er hori:wnt:-der Siv:,unge11 abstJ11d. ...... , ... 30 cm Eiablag~platz, Einzelnester . 1 Je S 1·1ere Ge me ins.: h afts nester, T unnelnesrrr .... 1 rn' j„ !GG TiNe 1. Lüftung; D1t thermoneutr:ile Lone vorJ ·11eren dar! nicht über- oder umem:hritten werden, In geschlossenen St:tllungen rnuß fl1r einen d,rnernden und aiJS· reicher1clen Luftwechsel gs::s,Jrgt werden, ohne ,-hß "'" L1n Tl¾rbi,ri,i"h 2,1 ,-"h:,.dl,"hnfl '.lugluhnrsch~l nungen koTTIJm, D:1.zu rniissen n:i.türlirhe oder meth:,ni5che Lühun'g,>:in.h?,en vr::nh:uuien sc1r,, Diese smd dauernd entsprechend zu hl'dicnen oder rn rc'geln und ,o zu w:inen, do,ß ihrt' Funkoon gewahrle1ste1 1st. In geichh1;enrn St:illen inUssen durch bJ.uliche Vorkehnmgen ?v1indeHlufmnen m Höhe von 6:J m1 /Stunde (Winter) bzw. 25:J m)/Stunde (Sommer) und pro Groih1eheinhe1c gewihrktsi.et sem. 7ur Berechnung der Groflv1eheinht'it 1st die Summe der Tlergewichte m Kilogro,rnm durch 3CC z.u teilen und in Abhitngigkcit der Nutzungsril'h• tung mit folgenden faktorrn zu rnultipli;:ierm: Masthühner, Junghennen und Lt'gehennen Bei gc,chlossencr1 Stillt'n ohne mechanische LuftungsJ.nlagen sind z.ur Sicherstellung ausrc1" chcnder Sommerluftraten Öffm.tngtn m den Crnschliefüingsflächrn (Fenster, Tore usw,) von in~gesamt C,35 m' pro Großvieheinheit vonusehe:i. Zur Berechnung der Croßv1ehe1nh.eit gelteri die oa tierspczifüchen foktoren. In R:iurnen„ in denen eine künstliche Lüftung erforderlich m, muß die Frischluftzufuhr auc:h bei Ausfui! der Anlage ge\ichcn sein. Es muG em geeignetes Ersatzsptem vorge~ehcn sein, um für den fall des Ver~agens der kumdichen Lüfwr.g cuw au>rcichu1dc Ei!\Cllcnrng Ju- Lw!, ru f;<,WJ],, leisten. Darüber h.inaus muß eme Ahrmvorrichcurg eingeb:.\\1t sein, die dem Tierhalter den Sy~temuus fa\\ mdde.t. Die Abrm-•Drtichtung )5t regelmäßig ,;u testen, 2. Licht: Tie1e durfcn nicht dJ.uemd 1m Dunkeln gehalten werden. Bei H:i.ltung unter klinstlirher Beleuchturg mlo1c.n di„ Ttur; 1Jt;l,..J, tult" J\·1i„Juuwl1t",cc:i1 V< dl 6 Slunden haben, wJhrenJ welche( die Lichtst:irke ,10 zu vernngem iot, daß die Tiue tatsächlich ruhen können. ), Läun. Dauernd limnerzeugendc Gt>rate oder ~fo.$<:h.l· ntn im Betrieb mussen 50 mstallien bzw, ;:ibge• ;dmmt sem, daß dtr Schallpegel 1m Tierbereich u,w::1 bO JD (:\) l!q;,. V Betre\iung~1nten11llt Die fur die Betrruung der Tiere V('"fJ.rtV wu,·di,;;hcn f'u,<oncn rnci,.,u1 die l,,.,fu, n,itwe11digen Kcnmnisse und E1h1gkei,er, be~1tzen 2, Tiere sind r~gelmäßig und in Jusreichenden i\!engen mit Putter und Tnnk.wJ.sscr zu ver$orgen, Die F11tterbe\c:h.1ffenheit und T rinkw:isserquo,lit:it mtis~en den phy~iolog1• sehen Bedürfnmen und den den Tierer .1lwnbn31<'rl I elwunr.<'n ent~(lrl",~h,-n Anf das artgem:iße '.'·hhrungs- und FIUssighlts• aufnJ.hmeverhJltcn !St Ruck~icht Lu nehmen, 3, Bei nicht gesund aussehendem Geflügel und bc, Verh,dten-,o.ndcruni;en mU:;se die Ur so.ehe ermittelt \l(ld ent~prcchende i\-faßnah men getroffen werden. dh, die Tiere sind zu behandeln, zu isolieren oder zu schlachten; die }blrung~bcdingungcn .1ind 1.u ändern. 4. Die Titrt, Stalle1nrichwngen und Geräte ,1nd ,,1uber .:u lulten, 5. Mehr als drei Käfig-Etagen sind nur dann erbubt, wenn durch geeignete Vomchtungen oder Maßnahmen eine emwandfre1e lnspek. tion :i.uf Jl!en l:rngen jederzeit ~ic:hergestellt 1st. 6. Samtliche aurnmJ.tischen oder sonstigen mechanischen AnlJgen, von denen Gernnd hcit u1\d Wohlbefinden der Tiert' abh:i:ngen, müssen mindestens einmal täglich auf Defekte ü0c:1p1lift .,,,,,,Jeu. 'W.,,Jcu ~ulcJ,. , k~tl,tHcllc. so ,ind 5ie unverzuglich t.11 brseitigen. Ist dies nich.t möglich, so .sind andere geeignete Vorkehrungen zum Schutz der Ge5undheit und de5 Wohlbefindens der Tiere zu treffen, bis der Defekt behoben werden kann. 7. Der Geflügdbesto,nd ist mindestens einmal täglich zu mspmcren, zu diesem Zweck ist ,.,;.,,. l wht'lll"II" "" '.'f'nt"c,nrlt>n rlir <ri st~ck sem mu[~, daß jedes Tier deutlich erkannt und unr.:rsuc:hr werden kann, 3 Geflügelhaltung in Probebetrieben Gcflligel darf nicht in B:uterielö.figen oder Einzelkäfigen geh;J,ltcn werden, l, Im ubngen gelten alle Mindestanforderungen der Anlage 2 ober die Volierenh:ilwng,