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قوانين ليختنشتاين

Shooting Plan for the Hunting Year 2025/2026 (922.013)

صدر في 2025-04-18 · النص بتاريخ 2026-10-01

القانون العام والإرشادات الرسمية منشورة بوصفها أبحاثاً. ليست مشورة قانونية أو ضريبية أو مالية.

البحث نفسه مكتوب بالإنجليزية. العناوين والوسوم مترجمة؛ أما النتائج والاقتباسات فغير مترجمة.

عن هذا القانون

العنوان الأصلي
Verordnung über den Abschussplan für das Jagdjahr 2025/2026.
اللغة
German
النوع
لائحة
الدولة
ليختنشتاين
الموضوعات
Forestry, Wild species and ecosystems
الكلمات المفتاحية
forest management/forest conservation, hunting/capture, protection of species, seasons, wild fauna, biodiversity

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  1. Microsoft Word - 2025264 922.013 Liechtensteinisches Landesgesetzblatt Jahrgang 2025 Nr. 264 ausgegeben am 10. April 2025 Verordnung vom 8. April 2025 über den Abschussplan für das Jagdjahr 2025/2026 Aufgrund von Art. 19h, 19m, 33 und 59 des Jagdgesetzes vom 30. Ja- nuar 1962, LGBl. 1962 Nr. 4, in der geltenden Fassung, verordnet die Re- gierung: I. Allgemeine Bestimmungen Art. 1 Gegenstand und Bezeichnungen 1) Diese Verordnung regelt den Abschuss von Reh-, Rot-, Gams- und Steinwild sowie von Murmeltieren und Birkhähnen für das Jagdjahr 2025/2026. 2) Unter den in dieser Verordnung verwendeten Personenbezeichnun- gen sind alle Personen unabhängig ihres Geschlechts zu verstehen, sofern sich die Personenbezeichnungen nicht ausdrücklich auf ein bestimmtes Geschlecht beziehen. 2 II. Abschussplan Art. 2 Koordinierte Reduktion des Schalenwildbestandes Der Schalenwildbestand ist unter Koordination der Wildhut zu redu- zieren. Art. 3 Mindest- und Höchstabschuss Für Reh-, Rot- und Gamswild gelten unter Berücksichtigung des Ge- schlechts und Alters (erfüllte Lebensjahre) und vorbehaltlich Art. 7 bis 9 die Mindest- und Höchstabschussvorgaben je Revier nach Anhang 1. Art. 4 Abschussvorgaben 1) Für die Bejagung des Rotwilds gelten vorbehaltlich Art. 7 bis 9 fol- gende Vorgaben: a) Für Schmalspiesser gelten weder eine Mindest- noch eine Höchstab- schussvorgabe. b) Der Höchstabschuss von Hirschen der Jugendklasse 2 bis 4 Jahre liegt bei 20 % des Mindestabschusses von Kahlwild. c) Der Höchstabschuss von Hirschen der Mittel- bis Altersklasse 5 Jahre und älter liegt bei 5 % des Mindestabschusses von Kahlwild. d) Hirsche der Mittel- bis Altersklasse 5 Jahre und älter dürfen erst erlegt werden, wenn mindestens 50 % des Mindestabschusses beim Kahlwild im entsprechenden Revier erreicht sind. e) Ungeachtet Bst. c und d ist in den Revieren Alpila-Planken und Lawena je ein Hirsch der Mittel- bis Altersklasse 5 Jahre und älter zum Ab- schuss frei. f) Es gelten keine Abschusseinschränkungen in Bezug auf Kronen oder andere Geweihformen. 3 2) Für die Bejagung des Gamswildes gelten vorbehaltlich Art. 7 bis 9 folgende Vorgaben: a) In den Revieren Bargälla, Guschgfiel, Lawena, Malbun, Sass, und Valüna müssen 60 % des Gesamtabschusses auf Geissen und Kitze, 10 % auf Jährlinge und 30 % auf Böcke (2 Jahre und älter) fallen. Der Höchst- abschuss liegt 30 % über dem Mindestabschuss der betreffenden Klasse. b) In den Revieren Alpila-Planken, Balzers, Pirschwald, Steg, Triesen, Triesenberg und Vaduz ist ein Geschlechterverhältnis von 1:1 anzu- streben. c) Die Jagd auf Gamswild hat in erster Linie in dem in Anhang 2 ausge- wiesenen Schutzwaldgebiet zu erfolgen. 3) Für Murmeltiere gelten weder ein Mindest- noch ein Höchstab- schuss. Sie sollen insbesondere in Gebieten erlegt werden, in denen für die Land- und Alpwirtschaft Schäden entstehen. In solchen Gebieten kann das Amt für Umwelt in Absprache mit den Jagdgemeinschaften Sonder- abschüsse in der Zeit vom 15. April bis 15. Mai anordnen. 4) In den Revieren Bargälla, Guschgfiel, Lawena, Malbun, Sass, Steg, Triesenberg und Valüna ist je ein Birkhahn zum Abschuss frei. 5) In den Revieren Balzers und Lawena sowie den Revieren Malbun und Valüna ist jeweils ein Steinbock zum Abschuss frei, nachdem jeweils eine nicht säugende Steingeiss erlegt wurde. Von den zwei Böcken hat einer in der Altersklasse 2 bis 4 Jahre und einer in der Altersklasse 6 bis 10 Jahre zu liegen. Art. 5 Abschusserfüllung 1) Die quantitativen Abschussvorgaben gelten als erfüllt, wenn für je- des Revier der Mindestabschuss nach Anhang 1 eingehalten wurde. 2) Die Vorgaben in Bezug auf das Geschlechterverhältnis und das Alter der erlegten Stücke müssen vorbehaltlich Art. 4 Abs. 1 Bst. d spätestens bei Beendigung der Jagdzeit erfüllt sein. 4 Art. 6 Verfall Werden die Vorgaben über den Höchstabschuss nach Art. 3 oder die Abschussvorgaben nach Art. 4 Abs. 1 Bst. d sowie Abs. 4 und 5 nicht ein- gehalten, werden die Trophäe und der Erlös des Wildbrets vom Amt für Umwelt nach Massgabe von Art. 57 des Jagdgesetzes eingezogen. III. Sonderregelungen Art. 7 Intensivbejagungsgebiete 1) Die Höchstabschussvorgaben nach Art. 3 sowie die Abschussvor- gaben nach Art. 4 Abs. 1 Bst. b bis d sowie Abs. 2 Bst. a und b gelten nicht in Intensivbejagungsgebieten. 2) Die Abschüsse werden zur quantitativen Abschusserfüllung nach Art. 5 angerechnet. 3) Erfolgt die Grünvorlage nicht nach Art. 10 bis 12, werden die Tro- phäe und der Erlös des Wildbrets vom Amt für Umwelt nach Massgabe von Art. 57 des Jagdgesetzes eingezogen und der Abschuss nicht zur quan- titativen Abschusserfüllung angerechnet. Art. 8 Gebiete mit nicht vertretbaren Wildschäden 1) Verursachen Einzeltiere oder Gruppen von Tieren nicht vertretbare Wildschäden, so ordnet das Amt für Umwelt die Aufhebung der Höchst- abschussvorgaben nach Art. 3 sowie der Abschussvorgaben nach Art. 4 Abs. 1 Bst. b bis d sowie Abs. 2 Bst. a und b sowie den jeweiligen Ab- schussperimeter an. Die Anordnung ist zu befristen. 2) Für die Anrechnung zur quantitativen Abschusserfüllung, die Tro- phäen und das Wildbret gilt Art. 7. 5 Art. 9 Gebiete mit Schwerpunktbejagung ohne Abschussvorgaben 1) In den in Anhang 3 ausgewiesenen Gebieten soll die Jagd schwer- punktmässig erfolgen. In diesen Gebieten gelten die Höchstabschussvor- gaben nach Art. 3 und die Abschussvorgaben nach Art. 4 Abs. 1 Bst. b bis d sowie Abs. 2 Bst. a und b nicht. 2) Für die Anrechnung zur quantitativen Abschusserfüllung, die Tro- phäen und das Wildbret gilt Art. 7. IV. Grünvorlage, Bestätigung der Abschussmeldung und Kennzeichnung Grünvorlage Art. 10 a) Vorlagepflicht 1) Der Erleger hat dem zuständigen Kontrollorgan (Art. 12) innerhalb von drei Tagen durch Grünvorlage vorzuzeigen: a) jedes erlegte weibliche und männliche Stück Steinwild; b) jedes erlegte weibliche und männliche Stück Reh-, Rot- und Gams- wild, wenn der Abschuss erfolgte: 1. in einem Intensivbejagungsgebiet (Art. 7), einem Gebiet mit nicht vertretbaren Wildschäden (Art. 8) oder einem Gebiet mit Schwer- punktbejagung ohne Abschussvorgaben (Art. 9); oder 2. im Rahmen von durch die Wildhut getroffenen Massnahmen; c) in allen übrigen Fällen ausschliesslich die weiblichen Stücke, Kitze, Kälber und Schmalspiesser des Reh-, Rot- und Gamswilds. 2) Die Grünvorlage umfasst den ganzen Wildkörper. 6 Art. 11 b) Ort 1) Die Grünvorlage hat vorbehaltlich Abs. 2 ortsunabhängig zu erfolgen. 2) Bei einem Abschuss in einem Intensivbejagungsgebiet (Art. 7), einem Gebiet mit nicht vertretbaren Wildschäden (Art. 8) oder einem Gebiet mit Schwerpunktbejagung ohne Abschussvorgaben (Art. 9) hat die Grünvor- lage, soweit der Erlegungsort nicht anderweitig unmittelbar nachgewiesen wird, am Erlegungsort zu erfolgen. Art. 12 c) Zuständiges Kontrollorgan Die Kontrolle der Grünvorlage hat zu erfolgen durch: a) einen sachkundigen Vertreter des Amtes für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen bei im Rahmen von durch die Wildhut getroffenen Massnahmen erlegtem Wild; b) den zuständigen Förster, einen Wildhüter oder andere sachkundige Vertreter des Amtes für Umwelt in allen übrigen Fällen. Art. 13 Bestätigung der Abschussmeldung; Kennzeichnung 1) Das zuständige Kontrollorgan prüft und bestätigt die Richtigkeit der Abschussmeldung nach Art. 9 Abs. 2 der Hegeverordnung, soweit das Wild nicht schon gekennzeichnet ist und wenn ausgeschlossen werden kann, dass es gekennzeichnet war. 2) Es hat das vorgezeigte Wild dauerhaft zu kennzeichnen. 3) Das Amt für Umwelt prüft und bestätigt Abschussmeldungen von erlegtem Wild, das nicht der Vorzeigepflicht unterliegt, anlässlich der He- geschau anhand der vorgelegten Beweisstücke, insbesondere Trophäen. 7 V. Mitwirkungspflicht Art. 14 Grundsatz Die Förster sind verpflichtet: a) die Entwicklung des Wildbestandes und des Waldes in Zusammenarbeit mit den Jagdgemeinschaften zu überwachen; b) die Abschusserfüllung durch geeignete Massnahmen zu unterstützen; c) in durch Verbiss oder Schälen gefährdeten Waldgebieten auf die Ent- wicklung der Schäden zu achten; d) nicht vertretbare Schäden durch Einzeltiere oder Gruppen von Tieren nach Art. 8 Abs. 1 zu dokumentieren; e) die Kontrolle der Grünvorlage nach Art. 12 und die Bestätigung der Abschussmeldung nach Art. 13 vorzunehmen; f) dem Amt für Umwelt laufend über die aktuelle Situation zu berichten. VI. Schlussbestimmungen Art. 15 Aufhebung bisherigen Rechts Die Verordnung vom 23. April 2024 über den Abschussplan für das Jagdjahr 2024/2025, LGBl. 2024 Nr. 186, wird aufgehoben. 8 Art. 16 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. Mai 2025 in Kraft. Fürstliche Regierung: gez. Dr. Daniel Risch Fürstlicher Regierungschef 9 Anhang 1 (Art. 3, 5 Abs. 1) Mindest- und Höchstabschussvorgaben 1. Rehwild Jagdrevier MA/HA Geissen und Kitze Böcke (1 Jahr und älter) Total Rehwild Eschnerberg MA 15 10 25 Zone I HA - - - Eschner MA 11 7 18 Riet HA - - - Mauren MA 8 5 13 HA - - - Ruggell MA 16 10 26 HA - - - Schaaner MA 10 6 16 Riet HA - - - Jagdrevier MA/HA Geissen und Kitze Böcke (1 Jahr und älter) Total Rehwild Alpila- MA 12 8 20 Zone II Planken HA - - - Pirschwald MA 9 6 15 HA - - - Jagdrevier MA/HA Geissen und Kitze Böcke (1 Jahr und älter) Total Rehwild Balzers MA 14 9 23 Zone III HA - - - Lawena MA 9 6 15 HA - - - 10 Triesen MA 11 8 19 HA - - - Triesenberg* MA 15 10 25 HA - - - Vaduz MA 10 7 17 HA - - - Jagdrevier MA/HA Geissen und Kitze Böcke (1 Jahr und älter) Total Rehwild Bargella MA - - - Zone IV HA - 0 - Guschgfiel MA - - - HA - 0 - Malbun MA - - - HA - 0 - Sass MA - - - HA - 0 - Steg* MA - - - HA - 0 - Valüna MA - - - HA - 0 - 2. Gamswild Jagdrevier MA/ HA Geissen und Kitze Jähr- linge Böcke (2 Jahre und älter) Total Gamswild Alpila- MA - - - 19 Zone I Planken HA - - - - Bargella MA 8 1 4 13 HA 10 2 5 17 Pirschwald MA - - - 13 HA - - - - Vaduz MA - - - 14 HA - - - - 11 Jagdrevier MA/ HA Geissen und Kitze Jähr- linge Böcke (2 Jahre und älter) Total Gamswild Balzers MA - - - 8 Zone II HA - - - - Guschgfiel MA 5 1 2 8 HA 6 1 3 10 Lawena MA 7 1 4 12 HA 10 2 5 17 Malbun MA 9 1 5 15 HA 12 2 6 20 Sass MA 7 1 4 12 HA 10 2 5 17 Steg* MA - - - 8 HA - - - - Triesen MA - - - 2 HA - - - - Triesen- MA - - - 9 berg* HA - - - - Valüna MA 5 1 2 8 HA 6 1 3 10 3. Rotwild Jagdrevier MA/ HA Tiere und Kälber Schmal- spiesser Hirsche (2 bis 4 Jahre) Hirsche (5 Jahre und älter) Total Rotwild Alpila- MA 22 - - - 22 Zone I Planken HA - - 4 1+1** - Eschner MA 7 - - - 7 Riet HA - - 1 0 - Pirsch- MA 22 - - - 22 wald HA - - 4 1 - Schaaner MA 7 - - - 7 Riet HA - - 1 0 - 12 Jagdrevier MA/ HA Tiere und Kälber Schmal- spiesser Hirsche (2 bis 4 Jahre) Hirsche (5 Jahre und älter) Total Rotwild Balzers MA 3 - - - 3 Zone II HA - - 1 0 - Bargella MA 15 - - - 15 HA - - 3 1 - Guschgfiel MA 8 - - - 8 HA - - 2 0 - Lawena MA 23 - - - 23 HA - - 5 1+1** - Malbun MA 8 - - - 8 HA - - 2 0 - Sass MA 15 - - - 15 HA - - 3 1 - Steg* MA 15 - - - 15 HA - - 3 1 - Triesen MA 6 - - - 6 HA - - 1 0 - Triesen- MA 15 - - - 15 berg* HA - - 3 1 - Vaduz MA 6 - - - 6 HA - - 1 0 - Valüna MA 10 - - - 10 HA - - 2 1 - MA: Mindestabschuss HA: Höchstabschuss Sofern kein Höchstabschuss (-) festgelegt ist, kann der Mindestabschuss ohne Begrenzung überschritten werden. Ist der Höchstabschuss mit null (0) festgesetzt, ist die Erlegung von Tieren in dieser Klasse nicht gestattet. * Jagdrevier mit Intensivbejagungsgebiet ** Zum errechneten Höchstabschuss kann nach Art. 4 Abs. 1 Bst. e zusätzlich ein Hirsch erlegt werden. 13 Anhang 2 (Art. 4 Abs. 2 Bst. c) Schutzwaldgebiet mit Schwerpunktbejagung von Gamswild 14 Anhang 3 (Art. 9 Abs. 1) Gebiete mit Schwerpunktbejagung ohne Abschuss- vorgaben Perimeter "Heita" 15 Perimeter "Kirchlespitz" info@rdr.llv.li 2025-04-09T08:50:03+0200 Vaduz Liechtensteinische Landesverwaltung RDR

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