State Ordinance on the Implementation of the Common Agricultural Policy (GAPUmsLVO M-V)
صدر في 2023-04-02 · النص بتاريخ 2026-10-01
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عن هذا القانون
- العنوان الأصلي
- Landesverordnung zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (Gemeinsame-Agrarpolitik-Umsetzungslandesverordnung - GAPUmsLVO M-V).
- اللغة
- German
- النوع
- لائحة
- الدولة
- ألمانيا · Mecklenburg-Vorpommern
- الموضوعات
- Agricultural and rural development
- الكلمات المفتاحية
- agricultural development, enforcement/compliance, financial agricultural measures, monitoring, rural development, special fund, agricultural land
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Amtliche Abkürzung: GAPUmsLVO M-V Ausfertigungsdatum: 02.04.2023 Gültig ab: 01.01.2023 Dokumenttyp: Verordnung Quelle: Fundstelle: GVOBl. M-V 2023, 569 Gliederungs-Nr: 200-6-113 Landesverordnung zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (Gemeinsame-Agrarpolitik-Umsetzungslandesverordnung - GAPUmsLVO M-V) Vom 2. April 2023*) Zum 01.08.2023 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe Fußnoten *) Verkündet als Artikel 1 der Landesverordnung zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Bestimmung damit im Zusammenhang stehender Zuständigkeiten vom 2. April 2023 (GVOBl. M-V S. 569) Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis Titel Gültig ab Landesverordnung zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (Gemeinsa me-Agrarpolitik-Umsetzungslandesverordnung - GAPUmsLVO M-V) vom 2. April 2023 01.01.2023 Abschnitt 1 - Zahlstelle, Zuständigkeiten, Kontrollbehörden für die Konditionalität 01.01.2023 § 1 - Organisationsstruktur der Zahlstelle 01.01.2023 § 2 - Zuständigkeiten 01.01.2023 § 3 - Kontrollbehörden für die Konditionalität 01.01.2023 Abschnitt 2 - Durchführung der GAP-Konditionalitäten-Verordnung 01.01.2023 § 4 - Feuchtgebiete und Moore 01.01.2023 § 5 - Einteilung der erosionsgefährdeten landwirtschaftlichen Flächen 01.01.2023 § 6 - Beseitigung von Landschaftselementen 01.01.2023 Abschnitt 3 - Durchführung der Vorschriften über die GAP-Direktzahlungen 01.01.2023 § 7 - Kennarten 01.01.2023 § 8 - Saatgutmischungen für Blühstreifen oder -flächen 01.01.2023 Abschnitt 4 - Durchführung der Vorschriften zum GAP-InVeKoS 01.01.2023 § 9 - Mindestgröße landwirtschaftlicher Parzellen 01.01.2023 § 10 - System zur Identifizierung landwirtschaftlicher Parzellen 01.01.2023 Seite 1 von 37 Titel Gültig ab Anlage 1 - Zuständigkeiten der Kontrollbehörden zu den Vorschriften der Konditio nalitäten gemäß Artikel 12 in Verbindung mit dem Anhang III der Verordnung (EU) 2021/2115 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2. Dezember 2021 mit Vorschriften für die Unterstützung der von den Mitgliedstaaten im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik zu erstellenden und durch den Europäischen Garantie fonds für die Landwirtschaft (EGFL) und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zu finanzierenden Strategiepläne (GAP- Strategiepläne) und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 so wie der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 (ABl. L 435 vom 6.12.2021, S. 1; L 181 vom 7.7.2022, S. 35, L 227 vom 1.9.2022, S. 137), die durch die Delegierte Ver ordnung (EU) 2022/648 (ABl. L 119 vom 21.4.2022, S. 1) geändert worden ist 01.01.2023 Anlage 2 - Methode zur Einteilung von landwirtschaftlich genutzten Flächen nach dem Grad ihrer Erosionsgefährdung durch Wasser und Wind gemäß § 16 Absatz 1 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung in Mecklenburg-Vorpommern 01.01.2023 Anlage 3 - Liste der regionaltypischen Kennarten und Kennartengruppen des artenreichen extensiv bewirtschafteten Grünlands gemäß § 17 Absatz 3 Num mer 1 der GAP-Direktzahlungen-Verordnung 01.01.2023 Anlage 4 - Methode zum Nachweis des Vorkommens der Kennarten und Kennar tengruppen gemäß § 17 Absatz 3 Nummer 2 der GAP-Direktzahlungen-Verordnung 01.01.2023 Anlage 5 - Listen der geeigneten Arten von Blühpflanzen in Saatgutmischungen für Blühstreifen und -flächen nach § 17 Absatz 5 GAP-Direktzahlungen-Verordnung 01.01.2023 Abschnitt 1 Zahlstelle, Zuständigkeiten, Kontrollbehörden für die Konditionalität § 1 Organisationsstruktur der Zahlstelle (1) Zur Zahlstelle nach Artikel 9 der Verordnung (EU) 2021/2116 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2. Dezember 2021 über die Finanzierung, Verwaltung und Überwachung der Gemein samen Agrarpolitik und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 1306/2013 (ABl. L 435 vom 6.12.2021, S. 187, L 29 vom 10.2.2022, S. 45), die durch die Delegierte Verordnung (EU) 2022/1408 (ABl. L 216 vom 19.8.2022, S. 1) geändert worden ist, in Verbindung mit Anhang I Nummer 1 der Delegierten Ver ordnung (EU) 2022/127 der Kommission vom 7. Dezember 2021 zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2021/2116 des Europäischen Parlaments und des Rates mit Vorschriften für die Zahlstellen und ande ren Einrichtungen, die Finanzverwaltung, den Rechnungsabschluss, Sicherheiten und die Verwendung des Euro (ABl. L 20 vom 31.1.2022, S. 95), die durch die Delegierte Verordnung (EU) 2023/57 (ABl. L 5 vom 6.1.2023, S. 7) geändert worden ist, und nach den §§ 3 bis 6 des InVeKoS-Daten-Gesetzes im Land Mecklenburg-Vorpommern gehören: 1. das für Landwirtschaft zuständige Ministerium, 2. die Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt im Rahmen ihrer Zuständigkeit nach § 2 Absatz 1 und Seite 2 von 37 3. jede Behörde, die für die Bewilligung aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Verbindung mit dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommern 2021 bis 2027 zuständig ist. (2) Das für Landwirtschaft zuständige Ministerium nimmt folgende Aufgaben einer Zahlstelle war: 1. die Auszahlung und Verbuchung nach Anhang I Nummer 1 Abschnitt A Ziffer ii und iii der Dele gierten Verordnung (EU) 2022/127, und 2. die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten nach § 3 Absatz 3 und 4 Satz 3 und Ab satz 5 sowie nach den §§ 4 bis 6 des InVeKoS-Daten-Gesetzes. Im Rahmen dieser Aufgaben ist das Ministerium zugleich Fachaufsichtsbehörde über die in Absatz 1 Nummer 2 und 3 genannten Behörden. (3) Die Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt und die in Absatz 1 Nummer 3 genannten Behörden, die Maßnahmen im Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystem bewilligen, sind zustän dig für die Datenerfassung und Verarbeitung nach § 3 Absatz 1 und 2 des InVeKoS-Daten-Gesetzes, für die Bewilligung und Kontrolle von Zahlungen nach Anhang I Nummer 1 Abschnitt A Ziffer i der De legierten Verordnung (EU) 2022/127 sowie für die Kürzungen der Prozentsätze bei nicht vorsätzlichen Verstößen nach Artikel 9 Absatz 1 und 2 der Delegierten Verordnung (EU) 2022/1172 der Kommissi on vom 4. Mai 2022 zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2021/2116 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich des integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems im Rahmen der Gemeinsa men Agrarpolitik und der Verhängung und Berechnung von Verwaltungssanktionen im Bereich der Konditionalität (ABl. L 183 vom 8.7.2022, S. 12). (4) Den in Absatz 1 Nummer 3 genannten Behörden, die nicht unter Absatz 3 fallen, obliegt die Bewil ligung und Kontrolle nach Anhang I Nummer 1 Abschnitt A Ziffer i der Delegierten Verordnung (EU) 2022/127 im Rahmen ihrer Zuständigkeiten. § 2 Zuständigkeiten (1) Zuständige Behörden für die Durchführung der in § 2 Absatz 1 der GAPInVeKoS-Verordnung ge nannten Rechtsvorschriften sind die Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt, soweit nachfol gend und in § 3 nichts Abweichendes geregelt wird. (2) Das für Landwirtschaft zuständige Ministerium ist die zuständige Behörde nach 1. § 3 Absatz 2 sowie § 8 Absatz 1 und 2 des GAP-Konditionalitäten-Gesetzes, 2. § 10 des GAP-Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystem-Gesetzes und 3. § 8 Absatz 1, 2 und 4, § 27 Absatz 1 bis 3 und 5 und § 34 Absatz 2 sowie § 39 der GAPInVeKoS Verordnung. § 3 Kontrollbehörden für die Konditionalität Seite 3 von 37 (1) Kontrollbehörden nach § 29 Absatz 2 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung sind 1. die Staatlichen Ämter für Landwirtschaft und Umwelt, die Landräte der Landkreise und die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte und 2. das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei jeweils für die in Anlage 1 zu dieser Verordnung benannten Kontrollen der Einhaltung der Grundanfor derungen an die Betriebsführung sowie der Standards für die Erhaltung von Flächen in gutem land wirtschaftlichen und ökologischen Zustand nach Maßgabe der Unionsregelung, des Kapitels 3 des GAP-Konditionalitäten-Gesetzes (Verwaltungs-, Kontroll- und Sanktionssystem) sowie des Kapitels 3 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung (Kontrollen und Sanktionen). (2) Die Kommunalbehörden üben ihre Zuständigkeit im übertragenen Wirkungskreis aus. (3) Finanzielle Mehraufwendungen, die den Landkreisen und kreisfreien Städten in Ausübung ihrer Kontrolltätigkeiten nach Absatz 1 entstehen, werden vom Land erstattet. Abschnitt 2 Durchführung der GAP-Konditionalitäten-Verordnung § 4 Feuchtgebiete und Moore (1) Die Gebietskulisse der Feuchtgebiete und Moore gemäß § 10 Absatz 1 Satz 1 des GAP-Konditionali täten-Gesetzes wird im elektronischen Feldblockkataster ausgewiesen. Dieses kann im Internet unter http://www.gaia-mv.de/gaia/feldblockkataster eingesehen werden. Die Gebietskulisse kann auch im örtlich zuständigen Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt während der Öffnungszeiten ein gesehen werden. (2) Das für Landwirtschaft zuständige Ministerium unterrichtet die Betriebsinhaber über die Feuchtge biete und Moore ihres landwirtschaftlichen Betriebes im Rahmen des Antragsverfahrens auf flächen bezogene Beihilfen, Prämien und Fördermaßnahmen, die aus dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft oder aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums finanziert werden. Die Unterrichtung erfolgt jährlich feldblockbezogen, vorzugsweise in elek tronischer Form. (3) Die Mindestgröße von Feuchtgebieten und Mooren für die Aufnahme in die Gebietskulisse beträgt 0,1 Hektar. § 5 Einteilung der erosionsgefährdeten landwirtschaftlichen Flächen (1) Die Einteilung der erosionsgefährdeten landwirtschaftlichen Flächen erfolgt nach der in Anlage 2 zu dieser Verordnung beschriebenen Methode auf Feldblockebene und wird ebenso im elektronischen Feldblockkataster ausgewiesen. Auch die erosionsgefährdeten landwirtschaftlichen Flächen können im Internet unter der in § 4 Absatz 1 benannten Internet-Adresse eingesehen werden. Die Informatio Seite 4 von 37 http://www.gaia-mv.de/gaia/feldblockkataster nen über erosionsgefährdete Flächen können auch im örtlich zuständigen Staatlichen Amt für Land wirtschaft und Umwelt während der Öffnungszeiten eingesehen werden. (2) Das für Landwirtschaft zuständige Ministerium unterrichtet die Betriebsinhaber über die erosions gefährdeten Ackerflächen ihres landwirtschaftlichen Betriebes im Rahmen des Antragsverfahrens auf flächenbezogene Beihilfen, Prämien und Fördermaßnahmen, die aus dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft oder aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des länd lichen Raums finanziert werden. Die Unterrichtung erfolgt jährlich feldblockbezogen, vorzugsweise in elektronischer Form. (3) Sofern mehrere Betriebsinhaber in einem Feldblock wirtschaften, kann im Einzelfall auf Antrag ein Betriebsinhaber von den Verpflichtungen nach § 16 Absatz 2 bis 4 der GAP-Konditionalitäten-Verord nung befreit werden, wenn Teile dieses Feldblockes eine Bewirtschaftungseinheit darstellen und of fensichtlich nicht erosionsgefährdet sind. § 6 Beseitigung von Landschaftselementen Landschaftselemente nach § 23 Absatz 1 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung dürfen nur mit Ge nehmigung der nach § 3 Absatz 1 zuständigen Kontrollbehörde für den GLÖZ-8-Standard (verpflich tende Stilllegung) im Einvernehmen mit der zuständigen Naturschutzbehörde beseitigt werden, wenn dies aus mindestens einem der folgenden Gründe erforderlich ist: 1. zum Erhalt oder zur Verbesserung des Erhaltungszustands oder Erhaltungstrends von Ar ten gemäß Artikel 4 der Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Ra tes vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (ABl. L 20 vom 26.1.2010, S. 7), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/1010 (ABl. L 170 vom 25.6.2019, S. 115) geändert worden ist, oder von Lebensräumen oder Arten, die in den Anhängen I, II und IV der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Le bensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (ABl. L 206 vom 22.7.1992, S. 7, L 95 vom 29.3.2014, S. 70), die zuletzt durch die Richtlinie 2013/17/EU (ABl. L 158 vom 10.6.2013, S. 193) geändert worden ist, aufgeführt sind, 2. zur Herstellung oder Verbesserung gesetzlich geschützter Biotope gemäß § 30 Absatz 2 des Bundesnaturschutzgesetzes oder § 20 Absatz 1 des Naturschutzausführungsgesetzes oder 3. zur Herstellung oder Verbesserung von Habitaten gefährdeter Arten. Eine Genehmigung kommt nur in Betracht, wenn das mit der Beseitigung verfolgte Ziel aus natur schutzfachlicher Sicht als höherwertiger einzuschätzen ist, als das vorhandene Landschaftselement. Abschnitt 3 Durchführung der Vorschriften über die GAP-Direktzahlungen § 7 Kennarten Zur Umsetzung der in § 20 Absatz 1 Nummer 5 des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes genannten Öko Regelung werden festgelegt: Seite 5 von 37 1. die in Anlage 3 zu dieser Verordnung genannten regionaltypischen Kennarten und Kennarten gruppen des artenreichen Grünlands und 2. die in Anlage 4 zu dieser Verordnung beschriebene Methode zum Nachweis des Vorkommens der Kennarten oder Kennartengruppen. § 8 Saatgutmischungen für Blühstreifen oder -flächen Saatgutmischungen für Blühstreifen oder -flächen im Sinne von § 20 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe b oder c des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes dürfen nur die in Anlage 5 zu dieser Verordnung genannten Arten von Blühpflanzen enthalten. Abschnitt 4 Durchführung der Vorschriften zum GAP-InVeKoS § 9 Mindestgröße landwirtschaftlicher Parzellen (1) Abweichend von § 3 Absatz 3 der GAPInVeKoS-Verordnung beträgt die Mindestgröße einer land wirtschaftlichen Parzelle, für die ein Antrag auf Direktzahlungen gestellt werden kann, 0,1 Hektar. (2) Abweichend von § 3 Absatz 1 GAPInVeKoS-Verordnung gelten landwirtschaftliche Flächen oder Flä chen nach § 11 Absatz 1 Nummer 3 der GAP-Direktzahlungen-Verordnung, deren Nutzungen nicht ge trennt angegeben werden müssen, als eine landwirtschaftliche Parzelle. § 10 System zur Identifizierung landwirtschaftlicher Parzellen Das System zur Identifizierung landwirtschaftlicher Parzellen stützt sich gemäß § 5 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 der GAPInVeKoS-Verordnung auf einen Feldblock als eine von dauerhaften Grenzen umge bene, zusammenhängende landwirtschaftliche Fläche eines oder mehrerer Betriebsinhaber. Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1) Zuständigkeiten der Kontrollbehörden zu den Vorschriften der Konditionalitäten gemäß Artikel 12 in Verbindung mit dem Anhang III der Verordnung (EU) 2021/2115 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2. Dezember 2021 mit Vorschriften für die Unterstützung der von den Mitgliedstaaten im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik zu erstellenden und durch den Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zu finanzierenden Strategiepläne (GAP- Strate giepläne) und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 sowie der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 (ABl. L 435 vom 6.12.2021, S. 1; L 181 vom 7.7.2022, S. 35, L 227 vom 1.9.2022, S. 137), die durch die Delegierte Verordnung (EU) 2022/648 (ABl. L 119 vom 21.4.2022, S. 1) geändert worden ist Seite 6 von 37 GAB: Grundanforderungen an die Betriebsführung GLÖZ-Standards: Standards für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand Bereiche Haupt thema Anforderungen und Standards Kontrollbehörde GLÖZ 1 Erhaltung von Dauergrünland ausgehend von dem Verhältnis von Dauergrünland zur landwirt schaftlichen Fläche auf Ebene des Landes, der Region, der Teil region, der Gruppe von Betrie ben oder des Betriebs gegen über dem Referenzjahr 2018. Die maximale Verringerung gegen über dem Referenzjahr beträgt 5 %. (Soweit nicht das Dauergrün landerhaltungsgesetz M-V hier von abweicht.) Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Um welt GLÖZ 2 Schutz von Feuchtgebieten und Torfflächen Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Um welt Klima wandel GLÖZ 3 Verbot des Abbrennens von Stoppelfeldern außer zum Zweck des Pflanzenschutzes Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Um welt Klima und Umwelt Wasser GAB 1 Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungs rahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (ABl. L 327 vom 22.12.2000, S. 1), die zuletzt durch die Richtlinie 2014/101/ EU (ABl. L 311 vom 31.10.2014, S. 32) geändert worden ist: Artikel 11 Absatz 3 Buchstabe e und, hinsichtlich verpflichtender Anforderungen zur Kontrolle dif Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Um welt Seite 7 von 37 fuser Quellen der Verschmut zung durch Phosphate, Buchsta be h GAB 2 Richtlinie 91/676/EWG des Ra tes vom 12. Dezember 1991 zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quel len (ABl. L 375 vom 31.12.1991, S. 1), die zuletzt durch die Ver ordnung (EG) Nr. 1137/2008 (ABl. L 311 vom 21.11.2008, S. 1) geändert worden ist: Artikel 4 und 5 Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Um welt GLÖZ 4 Schaffung von Pufferstreifen ent lang von Wasserläufen Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Um welt GLÖZ 5 Bodenbearbeitung, Verringerung des Risikos der Bodenschä digung und -erosion, auch unter Berücksichtigung der Hangnei gung Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Um welt GLÖZ 6 Mindestbodenbedeckung, um vegetationslose Böden in den sensibelsten Zeiten zu vermei den Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Um welt Boden (Schutz und Qualität) GLÖZ 7 Fruchtwechsel auf Ackerland, ausgenommen Kulturen im Nass anbau Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Um welt Biologische Vielfalt und Landschaft (Schutz und Qualität) GAB 3 Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (ABl. L 20 vom 26.1.2010, S. 7) die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/1010 (ABl. L 170 vom 25.6.2019, S. 115) geändert wor den ist: Landräte der Landkrei se und Oberbürger meister der kreisfreien Städte Seite 8 von 37 Artikel 3 Absatz 1, Artikel 3 Ab satz 2 Buchstabe b, Artikel 4 Ab sätze 1, 2 und 4 GAB 4 Richtlinie 92/43/EWG des Ra tes vom 21. Mai 1992 zur Erhal tung der natürlichen Lebens räume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (ABl. L 206 vom 22.7.1992, S. 7), die zu letzt durch die Richtlinie 2013/17 (ABl. L 158 vom 10.6.2013, S. 193) geändert worden ist: Artikel 6 Absätze 1 und 2 Landräte der Landkrei se und Oberbürger meister der kreisfreien Städte GLÖZ 8 - Mindestanteil der landwirtschaftlichen Flä che für nichtproduktive Flächen oder Landschafts elemente ○ Ein Mindestanteil von 4 % des Acker landes auf Ebe ne des landwirt schaftlichen Be triebs ist für nicht produktive Flächen und Landschafts elemente, ein schließlich brach liegender Flächen, vorgesehen. ○ Wenn Landwirte sich im Rahmen erweiterter Öko-Re gelungen gemäß Artikel 31 Absatz 6 dazu verpflich ten, mindestens 7 % ihres Acker landes für nicht produktive Flächen oder Landschafts elemente, ein schließlich brach liegender Flächen, Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Um welt Seite 9 von 37 vorzusehen, be schränkt sich der Anteil zur Erfüllung dieses GLÖZ-Stan dards auf 3 %. ○ Wenn ohne Einsatz von Pflanzenschutz mitteln angebau te Zwischenfrüchte oder stickstoffbin dende Pflanzen in begriffen sind, gilt ein Mindestanteil von 7 % des Acker lands auf Ebene des landwirtschaft lichen Betriebs, wobei es sich bei 3 % um brachlie gende Flächen oder nichtproduktive Landschafts elemente han deln muss. Für Zwischenfrüchte sollten die Mitglied staaten den Gewichtungsfaktor 0,3 verwenden. Keine Beseitigung von Landschaftselementen Verbot des Schnitts von Hecken und Bäumen wäh rend der Brut- und Nistzeit von Vögeln Option: Maßnahmen zur Bekämpfung invasiver Pflanzenarten GLÖZ 9 Verbot der Umwandlung oder des Umpflügens von Dauer grünland, das als umweltsen sibles Dauergrünland in Natu Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Um welt Seite 10 von 37 ra-2000-Gebieten ausgewiesen ist GAB 5 Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2002 zur Festlegung der allge meinen Grundsätze und Anforde rungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsi cherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmit telsicherheit (ABl. L 31 vom 1.2.2002, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/1381 (ABl. L 231 vom 6.9.2019, S. 1) geändert worden ist: Artikel 14 und 15, Artikel 17 Ab satz 1 sowie Artikel 18, 19 und 20 Landesamt für Landwirtschaft, Lebens mittelsicherheit und Fischerei / Landräte der Landkreise und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte Lebensmit telsicherheit GAB 6 Richtlinie 96/22/EG des Rates vom 29. April 1996 über das Ver bot der Verwendung bestimm ter Stoffe mit hormonaler bzw. thyreostatischer Wirkung und von β-Agonisten in der tieri schen Erzeugung und zur Auf hebung der Richtlinien 81/602/ EWG, 88/146/EWG und 88/299/ EWG (ABl. L 125 vom 23.5.1996, S. 3), die zuletzt durch die Richt linie 2008/97/EG (ABl. L 318 vom 28.11.2008, S. 9) geändert wor den ist: Artikel 3 Buchstaben a, b, d und e und Artikel 4, 5 und 7 Landräte der Landkrei se und Oberbürger meister der kreisfreien Städte Öffentliche Gesund heit und Pflanzenge sundheit Pflanzen schutzmittel GAB 7 Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Okto ber 2009 über das Inverkehr bringen von Pflanzenschutz mitteln und zur Aufhebung der Richtlinien 79/117/EWG und Landesamt für Landwirtschaft, Lebens mittelsicherheit und Fi scherei Seite 11 von 37 91/414/EWG des Rates (ABl. L 309 vom 24.11.2009, S. 1, L 45 vom 18.2.2020, S. 81), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2022/1438 (ABl. L 227 vom 1.9.2022, S. 2) geändert worden ist: Artikel 55 Sätze 1 und 2 GAB 8 Richtlinie 2009/128/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 über einen Aktionsrahmen der Gemeinschaft für die nachhaltige Verwendung von Pestiziden (ABl. L 309 vom 24.11.2009, S. 71, L 161 vom 29.6.2010, S. 11), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/1243 (ABl. L 198 vom 25.7.2019, S. 241) geändert wor den ist: Artikel 5 Absatz 2 und Artikel 8 Absätze 1 bis 5 Artikel 12 hinsichtlich Beschrän kungen bei der Verwendung von Pestiziden in Schutzgebieten im Sinne der Richtlinie 2000/60/EG und der Natura-2000-Rechtsvorschriften Artikel 13 Absätze 1 und 3 über die Handhabung und Lagerung von Pestiziden und Entsorgung von Restmengen Landesamt für Landwirtschaft, Lebens mittelsicherheit und Fi scherei Tierwohl Tierwohl GAB 9 Richtlinie 2008/119/EG des Rates vom 18. Dezember 2008 über Mindestanforderungen für den Schutz von Kälbern (ABl. L 10 vom 15.1.2009, S. 7, L 39 vom 12.2.2020, S. 19), die durch die Verordnung (EU) 2017/625 (ABl. L 95 vom 7.4.2017, S. 1) geän dert worden ist: Landräte der Landkrei se und Oberbürger meister der kreisfreien Städte Seite 12 von 37 Artikel 3 und 4 GAB 10 Richtlinie 2008/120/EG des Rates vom 18. Dezember 2008 über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen (ABl. L 47 vom 18.2.2009, S. 5, L 39 vom 16.2.2016, S. 63), die durch die Verordnung (EU) 2017/625 (ABl. L 95 vom 7.4.2017, S. 1) geän dert worden ist: Artikel 3 und 4 Landräte der Landkrei se und Oberbürger meister der kreisfreien Städte GAB 11 Richtlinie 98/58/EG des Ra tes vom 20. Juli 1998 über den Schutz landwirtschaftlicher Nutz tiere (ABl. L 221 vom 8.8.1998, S. 23), die zuletzt durch die Ver ordnung (EU) 2017/625 (ABl. L 95 vom 7.4.2017, S. 1) geändert worden ist: Artikel 4 Landräte der Landkrei se und Oberbürger meister der kreisfreien Städte Anlage 2 (zu § 5 Absatz 1) Methode zur Einteilung von landwirtschaftlich genutz ten Flächen nach dem Grad ihrer Erosionsgefährdung durch Wasser und Wind gemäß § 16 Absatz 1 der GAP-Kon ditionalitäten-Verordnung in Mecklenburg-Vorpommern Betriebsinhaber und andere Begünstigte sind gemäß § 3 Absatz 1 Nummer 2 des GAP-Konditionali täten-Gesetzes zur Erhaltung von Flächen in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand (GLÖZ) verpflichtet. Hierzu gehört auch der Schutz des Bodens vor Erosion; dieser ist durch Maßnah men gemäß § 16 Absatz 2 bis 4 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung sicherzustellen. Zur Umsetzung dieser Maßnahmen wird nachfolgend die Methode zur Einteilung von landwirtschaft lich genutzten Flächen nach dem Grad ihrer Erosionsgefährdung durch Wasser und Wind auf der Ba sis der Empfehlungen der Bodenspezialisten des Bundes und der Länder beschrieben. Die Einstufung der Erosionsgefährdung der Flächen wird in Mecklenburg-Vorpommern auf Feldblockebene vorgenom men. 1. Bestimmung der potenziellen Erosionsgefährdung Seite 13 von 37 Die Bestimmung der potenziellen Erosionsgefährdung durch Wasser erfolgt in Anlehnung an die DIN 19708 Bodenbeschaffenheit - Ermittlung der Erosionsgefährdung von Böden durch Wasser mit Hilfe der ABAG, DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Februar 2005. Die Berechnung des allgemeinen Bodenabtrags erfolgt mittels der Faktorenkombination K x S x R. K = Bodenerodierbarkeitsfaktor (K-Faktor) S = Hangneigungsfaktor (S-Faktor) R = Regenerosivitätsfaktor (R-Faktor) 1.1. Ermittlung der Faktoren Die Eingangsdaten basieren auf digitalen Daten im ESRI-Shape- oder Grid-Format. K-Faktor Der Bodenerodierbarkeitsfaktor wurde aus den jeweiligen Anteilen Bodenart, Humusgeh-alt, Aggre gatgröße, Wasserdurchlässigkeit und Grobbodenanteil gemäß den Werten der Tabellen 3 bis 8 der DIN 19708 bestimmt. Datengrundlage ist die Konzeptbodenkarte 1 : 25 000, Stand 2008 (einsehbar beim Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Stand 2008). S-Faktor Der Hangneigungsfaktor wurde aus dem Digitalen Geländemodell abgeleitet, welches vom Landesamt für innere Verwaltung aus Airborne Laserscanning Daten generiert wurde. R-Faktor Der Regenerosivitätsfaktor wurde aus dem REGNIE Rasterdatensatz der mittleren Jahresniederschläge (Zeitreihe 1981 - 2010) des Deutschen Wetterdienstes und der landes-spezifischen Gleichung zur Be rechnung des R-Faktors nach DIN 19708 ermittelt. 1.2. Ermittlung der Wassererosionsgefährdungsklasse Durch Multiplikation der ermittelten K-, S- und R-Faktoren wird je Rasterzelle ein Wert ermittelt. Aus den Werten der Rasterzellen werden die arithmetischen Mittel je Feldblock berechnet. Über die Mittel werte erfolgt die Einstufung der Feldblöcke in Wassererosionsgefährdungsklassen gemäß der Anlage 3 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung. Wassererosionsgefährdungsklassen Berechnungsfaktor Erosionsgefährdung/Wassererosionsge fährdungsklasse K x S x R Seite 14 von 37 KWasser1 15 - < 27,5 KWasser2 ≥ 27,5 2. Bestimmung der potenziellen Erosionsgefährdung durch Wind Die Bestimmung der potenziellen Erosionsgefährdung durch Wind erfolgt in Anlehnung an die DIN 19706 Bodenbeschaffenheit - Ermittlung der Erosionsgefährdung von Böden durch Wind und den Vor gaben zur Abschätzung der Erosionsgefährdung durch Wind (Arbeitskreis Erosion, 2008 - im Auftrag des damaligen Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz). Die Me thodik ist in Anlage 4 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung wie folgt dokumentiert: Abbildung 1: Schema zur Vorgehensweise bei der Ermittlung der Erosionsgefährdung durch Wind 2.1. Ermittlung der Eingangsdaten Die Eingangsdaten basieren auf digitalen Karten im ESRI-Shape- oder -Grid-Format. Erodierbarkeit des Bodens Die Erodierbarkeit des Bodens wird nach Tabelle 1 der DIN 19706 aus der Bodenart des Oberbodens und der Humusgehaltsstufe nach Bodenkundlicher Kartieranleitung (Ad-hoc-AG Boden 2005) abgelei tet. Datengrundlage ist die Konzeptbodenkarte 1 : 25 000, Stand 2008 (einsehbar beim Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie, Stand 2008). Windgeschwindigkeit Windgeschwindigkeiten werden der Karte der mittleren jährlichen Windgeschwindigkeiten des Deut schen Wetterdienstes (200 x 200m-Raster; Zeitreihe 1981 - 2000) entnommen. Seite 15 von 37 Standortabhängige Erosionsgefährdung Die standortabhängige Erosionsgefährdung wird nach Tabelle 3 der DIN 19706 ermittelt. Schutzwirkung von Windhindernissen Als Windhindernisse werden sowohl die Feldblockgrenzen und Landschaftselemente aus dem Feld blockkataster des Landes (InVeKoS-Datensatz) als auch die Linien- und Flächenelemente des ATKIS Datensatzes berücksichtigt. Durchschnittliche Höhe und Datenquelle der Windhindernisse. Windhindernis Mittlere Höhe [m] Datenquelle Baumreihe 10 ATKIS Hecke, Knick 8 ATKIS Brücke, Überführung 10 ATKIS Feldblockgrenze 1 InVeKoS Linienelemente Wohnbaufläche 10 ATKIS Flächenelemente Industrie /Gewerbefläche 10 ATKIS Gebäude 10 ATKIS Wald, Forst 20 ATKIS Gehölz 15 ATKIS Hecke, Knick 8 Baumreihe 10 InVeKoS (Landschaftselemente) Feldgehölz 15 Feuchtgebiet 10 InVeKoS (Landschaftselemente) Seite 16 von 37 Einzelbaum 0 InVeKoS (Landschaftselemente) InVeKoS (Landschaftselemente) InVeKoS (Landschaftselemente) InVeKoS (Landschaftselemente) Nach den Vorgaben des Arbeitskreises Erosion (2008) werden aus den Daten von Hauptstationen des DWD-Netzes die Häufigkeiten der acht Hauptwindrichtungen für Winde > 7 m/s in den Monaten Febru ar bis Mai berücksichtigt (Zeitreihe 1962 - 2006). Daten folgender zwölf Stationen werden für die landesweite Darstellung herangezogen: Angermünde, Arkona, Boizenburg, Boltenhagen, Lübeck, Lüchow, Marnitz, Neuruppin, Schwerin, Tete row, Ueckermünde, Warnemünde. Gemäß DIN 19076 erfolgt die Klassifizierung der Schutzwirkung von Windhindernissen nach Abbildung 2 in Abhängigkeit von der Höhe des Windhindernisses und bei senkrechter Ausrichtung zur vorherr schenden Windrichtung. Seite 17 von 37 Seite 18 von 37 Abbildung 2: Stufen der Schutzwirkung und Einteilung von Schutzbereichen vor und hinter Windhindernissen (nach DIN 19706) Die Einstufung der Erosionsgefährdung im Schutzbereich von Windhindernissen erfolgt nach Tabelle 8 der DIN 19706. 2.2. Ermittlung der Winderosionsgefährdungsklassen Zur feldblockbezogenen Bewertung der potenziellen Winderosionsgefährdung werden die eingestuf ten Rasterzellen auf Feldblockebene aggregiert. Entsprechend den Vorgaben des Arbeitskreises Erosi on (2008) wird für jeden Feldblock der Median aus den auf Rasterebene ermittelten Gefährdungsstu fen (Enat) gebildet. Die Feldblöcke werden gemäß Anlage 4 der GAP-Konditionalitäten-Verordnung hin sichtlich der Winderosionsgefährdungsklasse entsprechend der nachfolgenden Tabelle eingestuft. Winderosionsgefährdungsklasse Winderosionsgefährdungsklasse Bezeichnung Stufe nach DIN 19706 KWind Erosionsgefährdung Enat5 Literatur und Quellen Ad-hoc-AG Boden (2005): Bodenkundliche Kartieranleitung - 5. verbesserte und erweiterte Auflage, 438 Seiten, Hannover Arbeitskreis Erosion (2008): Abschätzung der potenziellen Erosionsgefährdung durch Wind gemäß § 5 des Direktzahlungen-Verpflichtungen-Gesetzes Deutscher Wetterdienst (1995): REGNIE-Rasterdatensatz mit mittleren Jahresniederschlägen für die Zeitreihe 1981 - 2010 Deutscher Wetterdienst (2008): Datentabelle für Hauptstationen des DWD-Netzes Deutsches Institut für Normung e. V. (2004): DIN 19706 Bodenbeschaffenheit - Ermittlung der Erosionsgefährdung von Böden durch Wind, Beuth-Verlag, Berlin Deutsches Institut für Normung e. V. (2005): DIN 19708 Bo denbeschaffenheit - Ermittlung der Erosionsgefährdung von Böden durch Wasser mit Hilfe der ABAG, Beuth-Verlag, Berlin Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (2008): Konzeptboden karte 1 : 25 000 (KBK 25), unveröffentlicht Landesvermessungsamt Mecklenburg-Vorpommern (2004): Digitales Geländemodell 25 (DGM 25) Wurbs, D., Köthe, R. u. Möller, M. (2013): Aufbereitung des DGM5, Ableitung von Reliefparametern aus dem DGM10, Berechnung der potenziellen Wind- und Wassererosion aus dem DGM5, Abschlussbericht im Auftrag des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern Anlage 3 Seite 19 von 37 (zu § 7 Nummer 1) Liste der regionaltypischen Kennarten und Kennartengrup pen des artenreichen extensiv bewirtschafteten Grünlands gemäß § 17 Absatz 3 Nummer 1 der GAP-Direktzahlungen-Verordnung Nr. Kennart/Kennarten gruppe Wissenschaft licher Name Hinweis Beispiel Wasser stufe Frischgrünland (mittle re Standorte) 1 Echte Schafgarbe Achillea mille folium Trocken bis Frisch 2 Bärenschote Astragalus sp. A. cicer Frisch 3 Glockenblumen Campanula sp. C. patula C. rotundifolia Frisch 4 Flockenblumen Centaurea sp. C. jacea C. scabiosa Trocken bis Frisch 5 Tausendgüldenkraut Centaurium sp. C. erythraea C. littorale Frisch 6 Wilde Möhre Daucus carota Frisch 7 Augentroste Euphrasia sp. E. stricta E. officinalis Frisch 8 Mädesüß-Arten Filipendula sp. F. ulmaria. F. vulgaris Tro cken bis Feucht 9 Labkraut (weiß- und gelbblühende Arten) Galium sp. ohne Kletten-Lab kraut (Galium apa rine) G. album G. mollugo G. verum Frisch bis Nass Seite 20 von 37 G. palustre G. uliginosum G. boreale 10 Storchschnabel-Arten Geranium sp. G. palustre G. pratense Frisch bis Feucht 11 Echtes Johanniskraut Hypericum perfo ratum Frisch 12 blau-violett blühende Kardengewächse Knautia sp., Scabios asp., Succisa sp. K. arvensis, Sc. columbaria, Su. pratensis Frisch, Trocken, Nass 13 Wiesen-Margerite Leucanthem um ircutianum Frisch 14 Hornklee Lotus sp. L. corniculatus L. pedunculatus Frisch 15 Hainsimsen Luzula sp. L. campestris L. multiflora L. pilosa Frisch 16 Bibernelle (Pimpinelle) Pimpinella sp. P. major, P. ni gra Feucht bis Tro cken 17 Wiesen-Primel Primula veris Frisch 18 Hahnenfuß-Arten Ranunculus sp. Ohne Kriechenden Hahnenfuß (R. re pens) R. acris R. bulbosus R. flammula Frisch, Trocken, Nass 19 Klappertopf Rhinanthus sp. Frisch Seite 21 von 37 20 Großer und Kleiner Wiesenknopf Sanguisorba sp. S. minor S. officinalis Trocken bis Frisch 21 Wiesen-Bocksbart Tragopogon pra tensis s. l. Frisch 22 Gelbblühende Kleear ten Trifolium cam pestre, T dubium Frisch 23 Wiesen-Klee (Rot-Klee) Trifolium cam pestre auch Trifolium me dium (selten) Frisch 24 Hohe blaue Ehren preise Veronica sp. V. chamaedrys, V. longifolia, V. spicata, V. teucrium Frisch bis Trocken Feuchte-/Nässe zeiger 25 Sumpf-Schafgarbe Achillea ptarmica Feucht bis Nass 26 Wald-Engelwurz Angelica sylves tris Feucht 27 Schlangen-Knöterich Bistorta officina lis Feucht 28 Sumpfdotterblume Caltha palustris Nass 29 Wiesen-Schaumkraut Cardamine pra tensis Feucht bis Nass 30 Klein- und Mittel seggen Carex sp. ohne Carex hirta C. disticha Nass Seite 22 von 37 C. nigra C. vesicaria C. panicea 31 Kohl- und Sumpfkratz distel Cirsium olerace um Cirsium palustre Feucht 32 Blutwurz Sumpf Blutauge Comarum palust re Potentilla erecta Feucht bis Nass 33 Bachnelkenwurz Geum rivale Feucht 34 Alante Inula sp. I. britannica I. salicina Feucht 35 Platterbsen Lathyrus sp. L. pratensis L. palustris Feucht bis Nass 36 Kuckucks-Lichtnelke Lychnis floscuculi Feucht 37 Gilbweiderich Lysimachia vul garis Feucht 38 Blutweiderich Lythrum salicaria Feucht 39 Wasser-Minze Mentha aquatica Nass 40 Berg-Haarstrang Peucedanum oreoselinum Nass 41 Silgen Selinum sp. S. carvifolia S. dubium Feucht 42 Gelbe Wiesenraute Thalictrum fla vum Feucht bis Nass Seite 23 von 37 43 Baldrian-Arten Valeriana sp. V. dioica V. officinalis Feucht Magerkeitszeiger 44 Sand-Grasnelke Armeria maritima Trocken 45 Feld-Beifuß Artemisia cam pestris Trocken 46 Golddistel Carlina vulgaris Trocken 47 Nelken Dianthus sp. D. deltoides D. carthusianor um Trocken 48 Knack-Erdbeere Fragaria viridis Trocken 49 Sand-Strohblume Helichrysum are narium Trocken 50 Berg-Sandglöckchen Jasione montana Trocken 51 Purgier-Lein Linum cathar ticum Tro cken bis Feucht 52 Gewöhnlicher Dost Origanum vulga re Trocken 53 Thymian Thymus sp. Trocken 54 Hasen-Klee Trifolium arvense Trocken 55 Veilchen Viola sp. V. canina V. hirta V. tricolor Trocken Seite 24 von 37 Salzzeiger 56 Strand-Aster Aster tripolium Feucht bis Nass 57 Strand-Milchkraut Glaux maritima Feucht bis Nass 58 Strand-Flieder Limonium vulga re Feucht bis Nass 59 Wiesen-Wasserfenchel Oenanthe la chenalii Feucht bis Nass 60 Dickfleischige Salzzei ger Salicornia sp. Spergularia sp Suaeda sp. Salicornia euro paea Spergularia sa lina Spergularia me dia Suaeda mariti ma Nass 61 Erdbeer-Klee Trifolium fragi ferum Feucht bis Nass 62 Wegerichartige (Drei zack, Strand-Wege rich, Krähenfuß-Wege rich) Triglochin mariti mum T. palustre Plantago mariti ma P. coronopus Frisch bis Nass Anlage 4 (zu § 7 Nummer 2) Methode zum Nachweis des Vorkommens der Kennarten und Kennartengruppen gemäß § 17 Absatz 3 Nummer 2 der GAP-Direktzahlungen-Verordnung Seite 25 von 37 1. Flächenbezug Bezugsfläche ist ein einheitlich bewirtschafteter Grünlandschlag (Förderfläche). 2. Einrichtung von Probelflächen (vgl. unten Abbildungen 1 bis 5) Auf jedem Grünlandschlag soll die längste mögliche Diagonale (= Transekt) festgelegt werden (Abbildung 1). Das Transekt wird in mehrere, i.d.R. drei, gleich große Abschnitte eingeteilt. In nerhalb jedes Transektabschnitts werden 100 m lange und ca. 2 m breite Probeflächen festge legt. Dabei sind die Randbereiche der Schläge nicht einzubeziehen. Bei Schlägen, in denen die längste Diagonale kürzer als 300 m ist, soll diese in zwei gleich gro ße Transektabschnitte eingeteilt und nur zwei Probeflächen aufgenommen werden (Abbildung 2). Bei Schlägen, in denen die längste Diagonale kürzer als 200 m ist, werden zwei Transektab schnitte parallel gelegt oder quer zueinander über den Schlag geführt (Abbildung 3 und Abbil dung 4). Bei sehr kleinen Schlägen unter 1 ha werden zwei Transektabschnitte mit je 50 m x 2 m gelegt (Abbildung 3 und Abbildung 4 mit verkürzten Probeflächen). Bei länglichen oder unregelmäßigen Schlaggeometrien soll die Erfassungslinie in der Mitte des Schlages verlaufen, in diesem Fall kann die Transektlinie auch abgeknickt sein (Abbildung 5). 3. Aufnahme der Kennarten Die Begehung der Probeflächen zum Nachweis der Kennarten erfolgt jährlich zwischen dem 15. April und dem 31. Juli. Es wird eine Begehung kurz vor der Nutzung des ersten Aufwuchses empfohlen, um die sichere Bestimmung der Kennarten zu erleichtern. Es müssen mindestens vier Kennarten/Kennartengruppen (Spalte 2 der Liste in Anlage 3) je Probefläche in jedem Transektabschnitt gefunden werden. Die Arten/Artengruppen können sich dabei zwischen den Transektabschnitten unterscheiden. Verschiedene Arten innerhalb einer Ar tengruppe (z.B. Galium, gelbblühende Kleeartige) dürfen nur als jeweils ein Nachweis je Probe fläche gezählt werden. Für die Mindest-Individuenzahl jeder Kennart oder Kennartengruppe wird folgende Regelung getroffen: Die Art/Artengruppe muss in der Probefläche mehrfach vorkommen; das Auffinden eines einzigen Individuums darf nicht gewertet werden (Zufallsereignis). Abbildungen: Seite 26 von 37 Seite 27 von 37 Anlage 5 (zu § 8) Listen der geeigneten Arten von Blühpflanzen in Saatgutmischungen für Blühstreifen und -flächen nach § 17 Absatz 5 GAP-Direktzahlungen-Verordnung Gruppe A Nr. Botanische Bezeichnung Deutsche Bezeichnung 1 Agrostema githago Kornrade 2 Alliaria petiolata Lauchhederich 3 Anagallis arvensis Acker-Gauchheil 4 Anethum graveolens Dill 5 Anthriscus cerefolium Echter Kerbel 6 Aphanes arvensis Gewöhnlicher Ackerfrauenmantel 7 Arabidopsis thaliana Acker-Schmalwand 8 Barbarea vulgaris Winterkresse 9 Borago officinalis Borretsch 10 Brassica oleracea Markstammkohl 11 Brassica rapa Rübsen 12 Calendula officinalis Ringelblume 13 Camelina sativa Leindotter 14 Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume 15 Carum carvi Kümmel Seite 28 von 37 16 Centaurea cyanus Kornblume 17 Cerastium semidecandrum Fünfmänniges Hornkraut 18 Coriandrum sativum Koriander 19 Cosmos bipinnatus Schmuckkörbchen 20 Crepis capillaris Kleinköpfiger Pippau 21 Descurainia sophia Gewöhnliche Besenrauke 22 Erysimum cheiranthoides Acker-Schöterich 23 Euphorbia helioscopia Sonnenwend-Wolfsmilch 24 Euphorbia peplus Garten-Wolfsmilch 25 Fagopyrum esculentum Buchweizen 26 Foeniculum spec. Fenchel 27 Fumaria officinalis Gewöhnlicher Erdrauch 28 Galeopsis bifida Kleinblütiger Hohlzahn 29 Glycine max Sojabohne 30 Gnaphalium uliginosum Sumpf-Ruhrkraut 31 Helianthus annuus Sonnenblume 32 Jasione montana Berg-Sandglöckchen 33 Lamium purpureum Purpurrote Taubnessel 34 Lapsana communis Gewöhnlicher Rainkohl Seite 29 von 37 35 Lathyrius sativus Platterbse 36 Lens culinaris Linse 37 Lepidium sativum Kresse 38 Linum utatissimum Lein/Flachs 39 Lupinus spec. Lupinen 40 Malva neglecta Weg-Malve 41 Malva spec. Futtermalve 42 Medicago lupulina Hopfen-Klee 43 Medicago sativa Luzerne 44 Melilotus alba, Melilotus officinalis Steinklee 45 Melilotus officinalis Gelber Steinklee 46 Myosotis arvensis Acker-Vergissmeinnicht 47 Myosotis stricta Sand-Vergissmeinnicht 48 Nigella sativa Schwarzkümmel 49 Ocimum basilum Basilikum 50 Ornithopus perpusillus Kleiner Vogelfuß 51 Ornithopus sativus Serradella 52 Papaver argemone Sand-Mohn 53 Papaver dubium Saat-Mohn Seite 30 von 37 54 Papaver rhoeas Klatschmohn 55 Phacelia tanacetifolia Bienenweide 56 Pisum sativum Felderbse/Futtererbse 57 Polygonum arenastrum Gleichblättriger Vogelknöterich 58 Raphanus sativa Ölrettich 59 Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer 60 Rumex acetosella Kleiner Sauerampfer 61 Silene latifolia subsp. alba Weiße Lichtnelke 62 Sinapis alba Gelbsenf 63 Sinapis arvensis Ackersenf 64 Sisymbrium officinale Wege-Rauke 65 Spergula arvensis Acker-Spergel 66 Spergularia rubra Rote Schuppenmiere 67 Teesdalia nudicaulis Bauernsenf 68 Torilis japonica Gewöhnlicher Klettenkerbel 69 Trifolium alexandrum Alexandrinerklee 70 Trifolium arvense Hasen-Klee 71 Trifolium campestre Feld-Klee 72 Trifolium dubium Kleiner Klee Seite 31 von 37 73 Trifolium hybridum Schwedenklee 74 Trifolium incarnatum Inkarnatklee 75 Trifolium resupinatum Perserklee 76 Trifolium squarrosum Sparriger Klee 77 Trifolium subterraneum Erdklee 78 Tropaeolum majus Kapuzinerkresse 79 Veronica arvensis Feld-Ehrenpreis 80 Vicia faba Ackerbohne, Saubohne 81 Vicia pannonica Pannonische Wicke 82 Vicia sativa Saatwicke 83 Vicia villosa Winterwicke/Zottelwicke Gruppe B Nr. Botanische Bezeichnung Deutsche Bezeichnung 1 Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe 2 Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 3 Ajuga reptans Kriech-Günsel 4 Allium vineale Weinbergs-Lauch 5 Anthemis tinctoria Färber-Hundskamille 6 Anthriscus sylvestris Wiesen-Kerbel Seite 32 von 37 7 Anthyllis vulneraria Wundklee 8 Artemisia campestris Feld-Beifuß 9 Ballota nigra Gewöhnliche Schwarznessel 10 Bellis perennis Ausdauerndes Gänseblümchen 11 Betonica officinalis Heilziest 12 Campanula rapunculoides Acker-Glockenblume 13 Carduus crispus Krause Distel 14 Carduus nutans Nickende Distel 15 Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 16 Centaurea scabiosa Skabiosen-Flockenblume 17 Cerastium arvense Acker-Hornkraut 18 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut 19 Cichorium intybus Gewöhnliche Wegwarte 20 Clinopodium podagrare Wirbeldost 21 Coronilla varia Bunte Kronwicke 22 Crepis biennis Wiesen-Pippau 23 Daucus carota Wilde Möhre 24 Dianthus carthusianorum Karthäuser-Nelke 25 Dianthus deltoides Heide-Nelke Seite 33 von 37 26 Dipsacus fullonum Wilde Karde 27 Echium vulgare Gewöhnlicher Natternkopf 28 Euphorbia cyparissias Zypressen-Wolfsmilch 29 Galium album Weißes Labkraut 30 Galium verum Echtes Labkraut 31 Glechoma hederacea Gewöhnlicher Gundermann 32 Gnaphalium sylvaticum Wald-Ruhrkraut 33 Heracleum sphondylium Gewöhnliche Bärenklau 34 Hieracium umbellatum Doldiges Habichtskraut 35 Hypericum perforatum Tüpfel-Hartheu 36 Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 37 Knautia arvensis Wiesen-Witwenblume 38 Lamium album Weiße Taubnessel 39 Lathyrus pratensis Wiesen-Platterbse 40 Lathyrus tuberosus Knollen-Platterbse 41 Leontodon (Scorzoneroides) autumnalis Herbstlöwenzahn 42 Leonurus cardiaca Echtes Herzgespann 43 Leucanthemum ircutianum Wiesen-Margerite 44 Leucanthemum sp. Margerite Seite 34 von 37 45 Linaria vulgaris Gewöhnliches Leinkraut 46 Lotus corniculatus Hornschotenklee 47 Lythrum salicaria Blutweiderich 48 Malva moschata Moschus-Malve 49 Malva sylvestris Wilde Malve 50 Medicago falcata Sichel-Luzerne 51 Melilotus albus Weißer Steinklee 52 Onobrychis viciifolia Esparsette 53 Ononis repens Kriechende Hauhechel 54 Origanum vulgare Dost 55 Pastinaca sativa Pastinake 56 Pimpinella major Große Pimpinelle 57 Pimpinella saxifraga Kleine Pimpinelle 58 Plantago lanceolata Spitzwegerich 59 Plantago major Breitwegerich 60 Potentilla anserina Gänse-Fingerkraut 61 Potentilla argentea Silber-Fingerkraut 62 Potentilla reptans Kriechendes Fingerkraut 63 Prunella vulgaris Gewöhnliche Braunelle Seite 35 von 37 64 Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 65 Salvia pratensis Wiesensalbei 66 Sanguisorba minor Kleiner Wiesenknopf 67 Sedum acre Scharfer Mauerpfeffer 68 Sedum sexangulare Milder Mauerpfeffer 69 Silene (Lychnis) flos-cuculi Kuckucks-Lichtnelke 70 Silene dioica Rote Lichtnelke 71 Silene latifolia Breitblättrige Lichtnelke 72 Silene vulgaris Gemeines Leimkraut 73 Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 74 Stellaria graminea Gras-Sternmiere 75 Tanacetum vulgare Rainfarn 76 Thymus pulegioides Feld-Thymian 77 Trifolium medium Zickzack-Klee 78 Trifolium pratense Rotklee 79 Trifolium repens Weißklee 80 Verbascum nigrum Schwarze Königskerze 81 Verbascum sp. Königskerze 82 Veronica chamaedrys Gamander-Ehrenpreis Seite 36 von 37 83 Veronica officinalis Echter Ehrenpreis 84 Vicia angustifolia Schmalblättrige Wicke 85 Vicia cracca Vogel-Wicke 86 Vicia sepium Zaun-Wicke 87 Vicia tenuifolia Feinblättrige Wicke Seite 37 von 37