Federal Rural Development Program
صدر في 2019-12 · النص بتاريخ 2026-10-01
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عن هذا القانون
- العنوان الأصلي
- Bundesprogramm Ländliche Entwicklung. Ideen und Impulse für die Zukunft unserer ländlichen Räume.
- اللغة
- German
- النوع
- policy
- الدولة
- ألمانيا
- الموضوعات
- Agricultural and rural development
- الكلمات المفتاحية
- rural development, capacity building, community management, financing, good practices, land reform, policy/planning, youth, sustainable development, land tenure
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Bundesprogramm Ländliche Entwicklung Ideen und Impulse für die Zukunft unserer ländlichen Räume https://www.bmel.de https://twitter.com/bmel https://www.instagram.com/lebensministerium INHALT DeutschLAND 4 Zukunft fürs Land: So gehen wir es an 6 Von der Idee zur Lösung 8 Viele Maßnahmen, eine Philosophie 10 Gut kombiniert – Mehrfunktionshäuser 14 So wirkt das Bundes programm 16 Immer auf der Höhe der Zeit 20 Neugierig auf mehr Land ? 22 Impressum 23 3 Liebe Leserinnen, liebe Leser, unsere Politik für die ländlichen Regionen hat ein klares Ziel: Wir wollen gleichwertige Lebensverhältnisse, über all in unserem Land. Dafür wollen wir unsere Dörfer und Regionen gezielt und nach ihrem Bedarf stärken. Und mit unseren Programmen und Maßnahmen dazu bei tragen, dass sie sich aus eigener Kraft weiterentwickeln können. Unser Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) ist eines der Instrumente, um dieses Ziel zu erreichen. Mit dem Bundesprogramm finden und fördern wir Ideen, die vor Ort direkt wirken. Gemeinsam mit lokalen Akteuren setzen wir herausragende Projekte um, große genauso wie kleine. Wir wollen lernen, mehr erfahren, mit unseren Projektpartnern gemeinsam neue Wege beschreiten. Aber nicht nur das: Wir schauen genau hin und werten die gemachten Erfahrungen aus, damit die Erkenntnisse und das Wissen über die Stellschrauben für den Erfolg auch anderen zugutekommen können. Damit werden die ländlichen Räume zum Experimentierfeld für unser Leben, Lernen, Arbeiten und Zusammenleben von morgen. Unser Bundesprogramm ist die Ideenschmiede für die ländliche Entwicklung und setzt unter anderem auf Wettbewerbe, die Förderung von Projekten und Modell regionen sowie einen fachlich fundierten Wissens transfer und Forschungsförderung. Auf den folgenden Seiten haben wir zusammengefasst, was wir genau machen, was wir schon erreicht haben, gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre. Herzlichst Ihre Julia Klöckner Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft 4 DeutschLAND Ländliche Regionen prägen Deutsch land: Sie machen etwa 90 Prozent der Fläche aus, mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in kleineren Städten und Gemeinden. Auch die Menschen in den größeren Städten brauchen das Land: Gut 80 Prozent der Fläche werden für unsere Nahrungs und Rohstoffversorgung land und forst wirtschaftlich genutzt. Zudem bieten ländliche Gebiete vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und Erholung. Deutschland hat traditionell einen innovativen Mittel stand. Vom Handwerksbetrieb bis hin zum „Hidden Champion“, dem heimlichen Weltmarktführer, ist auf dem Land alles zu finden. Die Bedeutung der ländlich kleinstädtischen Regionen für die deutsche Wirtschaft ist daher nicht zu unterschätzen. Was kennzeichnet ländliche Regionen? Unter „Ländlichkeit“ wird eine lockere Wohnbebauung, geringe Siedlungsdichte, ein hoher Anteil land- und forstwirtschaft licher Fläche sowie eine Randlage zu gro ßen Zentren und geringe Einwohnerzahl im Umfeld verstanden. Die Bandbreite ländlicher Regionen reicht von sehr dünn besiedelten Räumen in Randlagen bis hin zu den florierenden Gebieten im Umland großer Städte und Ballungsräume. 5 10 % der Wohnungen in besonders strukturschwachen Regionen stehen leer. Wie können inno vative Nutzungen neues Leben in die Dörfer bringen? 85 % denken beim Thema „Ländliche Regionen“ an Erholung und Frei zeit. Wie können Tourismus und Freizeitwirtschaft auch in struktur schwachen Regionen die Wert schöpfung erhöhen und für mehr Arbeitsplätze sorgen? 47 Mio. Menschen in Deutschland leben außerhalb von Ballungszentren. Wie können wir das Leben und Arbeiten auf dem Land in Zukunft attraktiv halten? 50 % mehr Zeit benötigen die Menschen in Orten bis 5.000 Einwohnerinnen und Einwohner für ihren Weg zum Arzt oder ins Krankenhaus gegenüber jenen, die in großen Städten leben. Wie kann eine wohnortnahe und bedarfsgerechte Versorgung sichergestellt werden? 70 % der Wegstrecke werden in länd lichen Regionen mit dem Auto zurückgelegt. Welche neuen Mobilitätskonzepte brauchen wir in Zukunft? 46 % der Menschen in ländlichen Regionen sind ehrenamtlich aktiv. Ehrenamtliches Engagement bildet die Grundlage, um gemeinschaft liche Aufgaben vor Ort zu lösen. Wie können wir das Ehrenamt nachhaltig stärken? Für 88 % der Haus halte in Deutschland sind Internet an bindun gen mit etwa 50 Mbit/Sekunde verfügbar. Gerade dünn besiedelte Räume sind unterversorgt. Wie können wir überall ausreichend schnelles Internet anbieten und überzeugende digitale Anwen dungen fürs Land entwickeln? 6 Zukunft fürs Land: So gehen wir es an Das Bundesprogramm Länd liche Entwicklung (BULE) fördert Modellprojekte und regionen, Wettbewerbe, Forschung und Wissenstransfer. Die Menschen vor Ort machen ländliche Räume zu dynamischen Zukunftslaboren für die Entwicklung unserer Gesellschaft. 15 3 1 2 3 7 Ländliche Räume zu stärken und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in ganz Deutschland beizutragen, gehört zu den Kernaufgaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Dabei wol len wir die wertvollen Erfahrungen der Akteurinnen und Akteure aufnehmen, die aktiv den Herausforde rungen vor Ort begegnen. Das Wissen und das Engage ment der Menschen in Dörfern und Kleinstädten sind Schätze, die es zu heben gilt. Und genau das ist das Ziel des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung. Modellprojekte und Modellregionen Modellprojekte erhalten eine Förderung über das Bundes programm, weil sie auf dem Gebiet der ländlichen Entwicklung bundesweit als Vorbilder dienen können. Bei den Förderaufrufen für Modellprojekte dient das Bundesprogramm als Seismograph ländlicher Entwick lung. Modellregionen fördern wir, wenn wir bestimmte Konzepte in verschiedenen Räumen testen möchten – beispielsweise das Regionalbudget oder digitale Anwen dungen. Was wir stets wollen, sind herausragende Ideen und zukunftsweisende Lösungen für aktuelle und künf tige Herausforderungen in ländlichen Regionen. Diese sollen erprobt, unterstützt, systematisch ausgewertet und bekannt gemacht werden. Ziel ist es, Menschen in ande ren Regionen mit herausragenden Beispielen Im pulse und zugleich das nötige Wissen zu liefern, wie die Um setzung gelingen kann. So entstehen in länd lichen Regio nen Zukunftslabore für die Gesellschaft von morgen. Forschungsförderung und Wissenstransfer Neben der Unterstützung innovativer Ansätze in den Dörfern und Kleinstädten kommt dem Bereich Forschung und Wissenstransfer eine große Bedeu tung im Bundesprogramm zu. Um Erkenntnisse zu zentralen Themen ländlicher Entwicklung aus dem Blickwinkel der Wissenschaft zu gewinnen, starten wir Forschungsförderaufrufe. Damit schaffen wir anwen dungsorientierte Grundlagen. Darüber hinaus werden alle Fördermaßnahmen fach kundig begleitet und evaluiert. Erkenntnisse werden aufbereitet und der Allgemeinheit bekannt gemacht. Durch diese Verzahnung von Praxis und Expertise wollen wir erreichen, dass gute Ideen überregional Wirkung entfalten können. Die fachliche Auswertung führt zudem zu Erkenntnissen, an welchen Stellen Rahmenbedingungen gegebenenfalls angepasst wer den müssten. Diese Ergebnisse fließen in die Politik gestaltung für ländliche Regionen ein. Inzwischen wurden und werden mit Mitteln aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung mehr als 1.700 Projekte bundesweit unterstützt und umgesetzt. 8 Von der Idee zur Lösung Das Bundesprogramm Ländliche Ent wicklung lebt von Dialog und Aus tausch. Es ist wichtig, dass sich inno va tive Akteure einbringen. Dafür gibt es ein strukturiertes Verfahren. Die Bundesregierung übernimmt Verantwortung für die Menschen in den ländlichen Räumen unseres Landes. Um die Lebensqualität auf dem Land nachhaltig zu sichern, müssen Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft auf allen Ebenen zusammenarbeiten. Feder führung und Koordination der Politik für die ländlichen Räume liegen beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Hier entstand die Idee zum Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) und zu seinen einzelnen Projekten, Maßnahmen und Wettbewerben. Wesentliche Impulse kom men dabei aus dem permanenten Austausch mit an deren politischen Institutionen, unabhängigen Experten und nicht zuletzt mit regionalen und lokalen Akteuren. Wenn eine konkrete Idee geboren ist, erarbeitet und veröffentlicht das Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) eine detaillierte Bekannt machung, den Förderaufruf. Dort wird unter anderem angekündigt, in welchem Themenbereich Ideen und Projekte gesucht werden. Auch wird mitgeteilt, wer sich unter welchen Voraussetzungen bewerben kann, welche Einreichungsfristen gelten, in welchem Zeitraum Gelder ausgeschüttet werden und wie hoch die maxi male Fördersumme je Projekt ist. Die Bekanntmachung erscheint im Bundesanzeiger und auf der Internetseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Von neuen Bekanntmachungen erfahren Sie über den BULENewsletter. www.ble.de/bule-newsletter VON DER PRAXIS IN DIE POLITIK Das Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ist für die Umsetzung des Bundes programmes verantwortlich. Dort sind unter anderem die Geschäftsstellen für den Dorfwettbewerb und Smarte LandRegionen angesiedelt. Ein interdiszipli näres Team aus erfahrenen Experten der ländlichen Entwicklung berät Antragsteller, prüft und bewertet die eingehenden Förderanträge und stellt Bewilli gungsbescheide aus. Es verwaltet die Finanzmittel des Programms und begleitet die Projekte bei der Umsetzung. Alle Projektergebnisse werden im KomLE gesammelt, analysiert und für den weiteren Wissenstransfer aufbereitet. Diese Erkenntnisse dienen dazu, das BMEL bei seiner Ausgestaltung der Politik für die ländlichen Räume praxisnah zu beraten. www.ble.de/komle https://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Kompetenzzentrum-Laendliche-Entwicklung/Newsletter/Newsletter node.html https://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Kompetenzzentrum-Laendliche-Entwicklung/kompetenzzentrum-laendliche-entwicklung node.html Skizze, Antrag, Förderung Nun kommen die lokalen Akteure ins Spiel: Vereine und Initiativen, Institutionen sowie Gemeinden, Kommunen und Wirtschafts förderer, deren Aktivitäten und Ziele zu der Be kanntmachung passen, können sich bewerben. Die Verfahren haben in der Regel zwei Stufen: In der Skizzenphase reichen Interessentinnen und Interessenten bis zu einem gesetz ten Termin eine Skizze mit nur wenigen Seiten ein, auf der Projektidee und geplante Schritte kompakt dar gestellt werden. Wer die besten Skizzen eingereicht hat, wird eingeladen, in der Antrags phase einen formellen Förderantrag zu stellen. In diesem sind vor allem die Finanzierungs und Ausgabenplanung zu präzisieren. Auch sind be gleitende Unterla gen beizufügen. Das KomLE prüft die Anträge und klärt mit den Antrag stel lenden offene oder fehlende Punkte. Bei einem positiven Ergeb nis stellt es einen ver bindlichen Bewilligungs bescheid aus. ZWEISTUFIGES BEWERBUNGSVERFAHREN Vorauswahl der Projektskizzen Aufruf kündigt Fördervorhaben öffentlich an Skizzenphase Antragsphase Start des Modellprojektes Sichtung und Bewertung Prüfung der Anträge und Klärung offener Fragen Ausstellung der Bewilligungs bescheide Prüfung der Förderanträge Zusage der Förderung 10 Viele Maßnahmen, eine Philosophie Wir probieren Neues aus, wir ver netzen Partner, wir zeichnen gute Ideen aus und schaffen Wissen. Modellprojekte LandMobil Neuartige Lösungen sollen dazu beitragen, die Mobi li tät der Menschen in ländlichen Regionen zu verbessern. Mit dieser Fördermaßnahme werden von 2019 bis 2022 verschiedene Akteure und Initiativen unterstützt, die es zum Beispiel älteren Menschen, Jugendlichen oder Kulturinteressierten ermöglichen, Angebote besser zu nutzen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dazu zählen sowohl Freizeitangebote als auch die Er ledigung von Einkäufen oder Arzt besuchen. Land.Digital Mit „Land.Digital: Chancen der Digitalisierung für länd liche Räume“ fördert das BMEL von 2017 bis 2022 Projekte, die konkrete Probleme ländlicher Regionen mithilfe moderner Informationstechnik lösen wollen. Eine Förderung erhalten beispielhafte Maßnahmen, die zeigen, wie digitale Anwendungen das Leben und Arbeiten in ländlichen Regionen verbessern können. LandKultur Mit LandKultur unterstützt das BMEL von 2018 bis 2022 herausragende Projekte, die kulturelle Aktivitäten in ländlichen Räumen stärken und so dem kulturellen Leben neue Impulse geben. Dabei geht es vor allem um neue Angebote wie Musikveranstaltungen, Theater festivals oder Ausstellungsformate. Das Bundesprogramm unterstützt bereits zahlreiche Maßnahmen in folgenden Themenfeldern. Bei welchen zukünftigen Förder aufrufen Bewerbungen möglich sind, erfahren Sie unter www.ble.de/komle. https://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Kompetenzzentrum-Laendliche-Entwicklung/kompetenzzentrum-laendliche-entwicklung node.html 11 500 LandInitiativen Mit dem Programm „500 LandInitiati ven“ hat das BMEL von 2017 bis Ende 2018 gezielt das Ehrenamt in länd lichen Regionen unterstützt. Das Programm richtete sich an Initiativen, die sich für die Inte gration geflüch teter Menschen einsetzen. Für wichtige Anschaffun gen oder notwendige Aufwendungen gab es bis zu 10.000 Euro Fördergeld. Mehrfunktionshäuser und Regionalität Mehrfunktionshäuser vereinen beispielsweise Dorf laden, Behandlungszimmer, Vereinsraum, Bücherei, Gemeindeamt, Café, Post oder Bank unter einem Dach. Sie dienen der Nahversorgung und nicht selten der Vermarktung regionaler Produkte und bilden einen Ort der Begegnung. Das BMEL hat von 2016 bis 2019 Initiativen bei der Einrichtung von modell haften Mehrfunktions häusern unterstützt. Seit 2017 ist die Förderung von Mehrfunktionshäusern über die Gemeinschaftsauf gabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küsten schutzes“ (GAK) möglich. Soziale Dorfentwicklung Für eine erfolgreiche soziale Dorfentwicklung ist das aktive Mitwirken der vor Ort lebenden Menschen in Vereinen und Organisationen unverzichtbar. Projekte, die die dörfliche Lebenskultur und den Charakter der ländlichen Gemeinden pflegen, förderte das BMEL auf Grundlage der Bekanntmachung „Soziale Dorf entwicklung“ schwerpunktmäßig zwischen 2016 und 2019. Modellregionen Hauptamt stärkt Ehrenamt In 18 Landkreisen läuft seit Anfang 2020 bis 2022 das vom Deutschen Landkreistag (DLT) und dem BMEL gemeinsam initiierte Verbundprojekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“. Hier wird modellhaft erprobt, wie auf Landkreisebene Strukturen zur Stärkung des Ehren amts aufgebaut und nachhaltig verbessert werden können. Das Verbundprojekt wird im Rah men des Aktionsbündnisses „Leben auf dem Land“ umgesetzt. Smarte LandRegionen Mit den Smarten LandRegionen unter stützt das BMEL seit Anfang 2020 bis 2024 bis zu sieben Land kreise bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Lösungen im ländlichen Raum. Diese sollen durch ihre Teilnahme zu Smarten LandRegionen in Be reichen wie EMobilität, ELearning und Bildung, Telemedizin oder der ortsunabhängigen Gestaltung von Arbeit werden. Das FraunhoferInstitut für Expe rimentelles Software Engineering (IESE) begleitet die Regionen und das Vorhaben im Auftrag des BMEL, indem es eine zentrale Plattform digitaler Dienste entwickelt. Land(auf)Schwung Mit dem Modellvorhaben Land(auf)Schwung hat das BMEL von 2015 bis 2019 insgesamt 13 ausgewählte Landkreise in struktur schwachen ländlichen Regio nen unterstützt. Mithilfe eines Regionalbudgets konnten die Regionen eigenständig Ziele verfolgen, die zuvor mit dem Bund vereinbart wurden. Von 2015 bis Ende 2019 setzten sie damit in den Regionen 12 rund 500 Projekte um, mit denen lokale Akteure dem demo grafischen Wandel aktiv begegnen, die regio nale Wert schöpfung erhöhen und die Beschäftigung im länd lichen Raum sichern. Erkenntnisse aus dem wissen schaftlich begleiteten Modellvorhaben werden 2020 veröffentlicht. Forschungsförderung Ländliche Räume in Zeiten der Digitalisierung Unter dem Titel „Ländliche Räume in Zeiten der Digitalisierung“ fördert das BMEL zwischen 2020 und 2022 insgesamt elf Forschungsvorhaben, die sich auf die Digitalisierung in ländlichen Räumen fokussie ren. Im Vordergrund stehen aktuelle wirtschaftliche, gesell schaftliche und räumliche Veränderungen im Zusammenhang mit dem digitalen Wandel in länd lichen Regionen. Die Forscherinnen und Forscher befassen sich beispielsweise mit digitalen Beteiligungs formaten, der digitalen Arbeitswelt oder der Änderung von Standortfaktoren durch die Digitalisierung. Wettbewerbe Unser Dorf hat Zukunft Mit dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ehrt das BMEL alle drei Jahre bürgerschaftliches Engage ment für eine lebenswerte Zukunft auf dem Land. Seit 1961 steht der Wettbewerb (früher: „Unser Dorf soll schöner werden“) unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Seit 1993 werden dabei die Teilnehmerdörfer der alten und neuen Bundesländer gemeinsam bewertet. Dialog Internationale Grüne Woche Lebendige Dörfer und gleichwertige Lebensverhält nisse in Deutschland können wir nur gemeinsam erreichen. Deshalb sucht das BMEL den Austausch mit Expertinnen und Experten der ländlichen Entwick lung genauso wie mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Jedes Jahr zeigt das BMEL an seinen Messe ständen auf der Inter nationalen Grünen Woche, wie es ein attraktives Leben auf dem Land unterstützt. Mit dem Zukunftsforum Ländliche Entwicklung hat das BMEL eine Plattform geschaffen, bei der die Fach welt aktuelle Fragestellungen der ländlichen Entwick lung diskutiert. Wissenstransfer Wertvolle Erkenntnisse Das Hauptanliegen des Bundesprogrammes ist es, das in verschiedenen Modellprojekten erlangte Wissen über erfolgreiche Lösungsansätze der länd lichen Entwicklung in die Breite zu tragen. Engagierte Menschen sollen woanders gemachte Erfahrungen und BestPractice Beispiele an die Hand bekommen, um ihre Region voranzubringen. Deshalb werden alle Maßnahmen des Bundesprogramms ausgewertet und die Ergebnisse praxisorientiert veröffentlicht. Mit den im „LandAtlas“ interaktiv aufbereiteten Zahlen des ThünenInstitutes behält das BMEL gleichzeitig die aktu ellen Lebensbedingungen aller Landkreise im Blick. www.landatlas.de https://www.landatlas.de/ 13 BUNDESPROGRAMM LÄNDLICHE ENTWICKLUNG Koordination Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung in der BLE Forschungs förderung Förderung von Forschungsvorhaben zum Thema länd liche Entwicklung → Forschungs bekanntmachung Digitalisierung → Forschungsbekannt machung Ehrenamt → Evaluierungsergebnisse werden zielgruppengerecht aufgearbeitet und veröffentlicht → Publikationen → Fachveranstaltungen → Landatlas, www.landatlas.de → www.bmel.de Dialog Dialogformate zur Förderung neuer Ideen für die ländlichen Räume → Sonderschau „Lust aufs Land“ auf der Internationalen Grünen Woche → Zukunftsforum Länd liche Entwicklung Wettbewerbe Förderung des länd lichen Enga ge ments → Unser Dorf hat Zukunft Modellregionen Förderung von Regionen und Landkreisen → Smarte LandRegionen → Hauptamt stärkt Ehrenamt → Land(auf)Schwung Bundesprogramm Ländliche Entwicklung Wissenstransfer Modellprojekte Förderung von Modellvorhaben in zentralen Zukunfts feldern → LandVersorgt → LandMobil → Land.Digital → LandKultur → 500 LandInitiativen → Mehrfunktionshäuser und Regionalität → Soziale Dorfentwicklung https://www.landatlas.de/ https://www.bmel.de 14 Gut kombiniert – Mehrfunktionshäuser Ein gutes Beispiel für Vision und Praxis des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung ist das Konzept der Mehrfunktions häuser. Diese wurden 2017 als erfolgreiches Modell in die Regelförderung der Länder übernommen. 15 Unsere ländlichen Räume sind vielfältig. Doch viele Orte in abgelegenen Lagen stehen vor ähnlichen Heraus forde rungen: Durch den demografischen Wandel wird die Be völkerung im Durchschnitt älter. Dienst leistungen des täglichen Bedarfs sind häufig nicht mehr in unmittel barer Nähe vorhanden. Dies hat zur Folge, dass immer weitere Wege erforderlich sind, um zum Supermarkt, zu Arztterminen oder zur Post zu kommen. Das kann für Menschen, die zum Beispiel nicht selbst Auto fahren, zu einer großen Belastung werden. Die Orte verlieren an Attraktivität, das beschleunigt den Bevölke rungsrückgang. Die Folge: In den Ortskernen stehen immer mehr Gebäude leer. Doch gerade hierin liegt eine Chance, an der das Konzept der Mehrfunktionshäuser ansetzt. Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten Denn ungenutzte Immobilien in zentraler Lage können zu Treffpunkten werden, in denen ärztliche Versorgung, Nahversorgung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs und vieles mehr flexibel organisiert und zurück ins Dorf geholt werden können. Integrierte Mehr zweckräume können turnusmäßig unterschiedlich genutzt werden: So können beispielsweise an einem Tag in der Woche Händlerinnen und Händler aus der Kreis stadt ihre Lebensmittel verkaufen, an einem anderen Tag kann das mobile Friseurstudio gastieren und an einem dritten eine Heilgymnastikgruppe unter fachkundiger Anleitung trainieren. Die 13 aus dem Bundes programm geförderten Mehrfunktionshäuser haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Nutzungsmöglichkeiten der gemein samen Räume in Mehrfunktionshäusern vielfältig sind. Raum für Gemeinschaft Die Mehrfunktionshäuser bringen nicht nur die Grund versorgung zurück in die Ortschaften. Vielfach nehmen Vereine, Initiativen und andere Gruppen die Häuser als attraktive Begegnungsorte wahr. Bildungs angebote wie Computer oder Sprachkurse finden in ihnen einen guten Platz. In vielen Mehrfunktionshäusern gibt es regel mäßige Kaffee und Erzählrunden für Bürgerinnen und Bürger, die den Austausch suchen. Und wenn schnelles WLAN angeboten wird, ist auch die Jugend nicht weit. Und nicht nur die: Zunehmend entdecken auch Firmen oder Selbstständige Räume als moderne Coworking Spaces für gemeinschaftliches Arbeiten. So entwickeln sich die Mehrfunktionshäuser zu neuen Zentren des dörfl ichen Lebens und stärken die Gemeinschaft. STICHWORT: REGELFÖRDERUNG Die EU und ihre Mitgliedstaaten haben die Möglichkeiten zur Förderung ländlicher Räu me in den vergangenen zehn Jahren konti nuierlich ver bessert. Viele Vorhaben können heute im Rah men der so genannten Regel förderung unterstützt werden, beispielsweise über die EU-Programme „Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) und „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“ (LEADER) oder über die gemeinsame Bund-Länder-Förderung, der integrierten ländlichen Entwicklung. Es können Vorhaben gefördert werden, die den von EU, Bund und Ländern aufgestellten Förderkriterien ent sprechen. 16 So wirkt das Bundesprogramm Die Zwischenbilanz des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung ist positiv: Mehr als 1.700 Projekte konnten wir seit 2015 fördern. Einige Beispiele verdeutlichen die Vielfalt der Initiativen und Ideen. Mehr als nur ein Dorfladen Als 2013 die letzte Einkaufsmöglichkeit in Deersheim verschwand, gründete sich die Deersheimer Dorfladeninitiative. Hieraus entstand eine Genossenschaft – die erste ihrer Art in SachsenAnhalt. Mittler weile kombiniert das Mehrfunk tionshaus „Miteinander Deersheim !“ einen Lebensmittelladen, ein Café, eine Post, einen Mehrfunktions raum für Vorträge, eine Markthalle und eine Mitmachküche unter einem Dach. Das Projekt wurde im Rahmen der Bekanntmachung Regionalität und Mehrfunk tionshäuser gefördert. Arbeiten von überall Was braucht es, um CoWorking Spaces auf Gutshöfen, an Stränden oder in Dorfkernen erfolgreich zu nutzen und zu betreiben? Die Exper ten von CoWorkLand aus Kiel bera ten potenzielle Gründerinnen und Gründer sowie Kommunen bundes weit zum Thema CoWorking Spaces in ländlichen Regionen. So bringt das Land.DigitalProjekt kreative Köpfe auf dem Land zusammen und Leben in leerstehende Gebäude. 17 Jugend macht mobil Im LandMobilProjekt „Jugendliche Mobilität auf dem Land“ werden die Themen Mobilität und politische Beteiligung zusammengeführt. Gemeinsam mit Jugendlichen im RheinNeckar Kreis, in der Region Altmark und im Landkreis Börde werden Ideen zur Verbesserung der elter nunabhängigen ländlichen Mobilität entwickelt. Die Ergebnisse des Prozesses, der von einem Fachinstitut begleitet wird, werden mit den Verantwortlichen der Verkehrspolitik und des Verkehrsverbunds diskutiert. Gemeinsam prüfen die Expertinnen und Experten auch deren Um setzbarkeit. KüstenKaffee mit besonderer Note Seit 2014 betreibt die Firma „LandDelikat“ aus Nisdorf die einzige mobile Kaffeerösterei MecklenburgVorpommerns. Die Nachfrage nach reizstoff armen und glutenfreien Kaffee ersatzprodukten gab den Anstoß zu Versuchen mit in der Region erzeugten Lupinensamen. Der daraus entstandene „Lupini Kaffee“ ist ein Erfolgsprodukt. Mit Land(auf)SchwungMitteln wurde dieser Beitrag zur regiona len Wertschöpfung ermöglicht. 18 Große Bühne für Regionalstolz Mit einer ehrenamtlichen und generationsübergreifenden Projektgruppe aus 30 Schauspielerinnen und Schauspielern bringt die Theaterschule Odenwald 2020 das Theaterstück „Der Gerechte“ auf die Bühne. In mehreren Freilichtauf füh rungen setzt die über LandKultur geförderte Initiative auf Gemeinsinn und Regionalstolz am Beispiel des Ehepaars List, das während des Nationalsozialismus ein Menschenleben rettete. Flankierend wird die Geschichte im Landratsamt Odenwaldkreis in einer Ausstellung präsentiert. Eine ganze Stadt zum Spielen Im schleswigholsteinischen Ort Barmstedt haben Ehren amtliche 2018 auf dem Schulgelände die „Kinder stadt Auenland" aufgebaut. Eine Ferien woche lang erprobten 120 Kinder mit und ohne Migrationshintergrund spielerisch, was „Demo kratie leben“ bedeutet. Im Sinne eines Planspiels lebten und „arbeiteten“ die acht bis zwölfjährigen Kinder tagsüber eine Woche in ihrer fik tiven Stadt und lernten dabei, was zum gesellschaftlichen Zusammenleben gehört. Das Projekt erhielt eine Förderung über die 500 LandInitiativen. Begleitung mit Herz Im Landkreis St. Wendel begleiten ehrenamtliche „Paten mit Herz“ ältere Menschen bei Einkäufen oder Arzt be suchen und unterstützen bei der Planung von Freizeit aktivitäten. Seniorinnen und Senioren sollen sich auch beim Wegfall von familiären Strukturen nicht allein, sonder n als aktive Mitglieder der Gesellschaft fühlen. Die Patinnen und Paten erhalten eine kostenlose Schu lung und feste Ansprechpersonen für Fragen rund um ihr Ehrenamt. Das durch das Marienkrankenhaus koordinierte Projekt wurde durch Land(auf)Schwung ermöglicht. 19 Gemeinsame Betreuung der Generationen Im hessischen NüsttalSilges wurden nicht mehr benötigte Räume des Kindergartens im Dorfgemein schaftshaus zu einer ambulanten Pflegeeinrichtung für Seniorinnen und Senioren mit integriertem Kinder garten umgebaut. Entstanden ist ein freund licher und lebendiger Treffpunkt der Generationen. „Gemeinsam aktiv – Kinder und SeniorenTREFF“ wurde finanziell unter stützt und ist ein Leucht turmprojekt des Modell vorhabens Soziale Dorf entwicklung. Filmreifes Dorf Das kleine, 2019 im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mit Gold prämierte Dorf Lückert in NordrheinWestfalen hat den Kalender voll mit gemeinschaftlichen Veranstaltungen, Festen und Aktionen. Ihre Aktivitäten dokumen tiert die Dorfgemeinschaft sogar mit einem eige nen TVKanal: Seit 1989 schon gibt es „LückerTV“, früher „Piraten sender Dorf Lückert“. Heute be spielen sie einen YouTubeKanal. „Die Leute animieren und ermutigen – Verantwor tung zu übernehmen zahlt sich aus ! Es gibt keinen Ort, an dem sich in zehn Jahren nicht unglaublich viel verändern kann.“ Dr. Reinhard Kubat, Vorsitzender der Bewertungskommission „Unser Dorf hat Zukunft“ Weitere Informationen zu den Projekten gibt es unter www.bmel.de/bule https://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/bule node.html 20 So wie sich die Herausforderungen ländlicher Räume mit der Zeit wandeln, verändern sich auch die Ziele und Schwerpunkte unserer Programme. Ein gutes Beispiel hierfür: „Unser Dorf hat Zukunft“, der bekannteste Wettbewerb für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Immer auf der Höhe der Zeit Hemdsärmelig auf der Schwäbischen Alb: eine Bewertungskommission im Jahre 1965. Einen wesentlichen Impuls zur Entstehung des Wett bewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“ hat im Jahr 1961 die Deutsche Gartenbaugesellschaft gesetzt – und in der Tat spielte der Schmuck des Ortsbildes in den An fangsjahren eine Rolle bei der Bewertung. Mit einem Augenzwinkern war manchmal die Rede vom „Geranien wett bewerb“ . Doch schon in den 1960erJahren ging es neben einem gefälligen Ortsbild bereits um Fragen dörfl ich er Infrastrukturen. Im Laufe der Zeit hat sich das Leben in den ländlichen Regionen tiefgreifend gewandelt. Und auch der Wett bewerb entwickelte sich immer weiter: In den 1980er Jahren richtete sich das Augenmerk verstärkt auf Fragen der baulichen Gestaltung und Ökologie, mit der Lokalen Agenda 21 rückte die nachhaltige Entwicklung der Dörfer und ihrer Umgebung ins Blickfeld. Auch steht heute nicht nur der Zustand des Ortes und seiner Umgebung im Mit telpunkt. Wichtig ist auch, wie eine aktive Dorfgemein schaft ihren Heimatort mit ganzheitlichen Konzepten zukunftsfähig macht. Neben sozialen und kulturellen Aktivitäten bewertet die Kommission auch verstärkt wirt schaftliche Initiativen und lokale Entwicklungskonzepte. Dieser Wandel spiegelt sich auch im Namen wider: 1993 erhielt „Unser Dorf soll schöner werden“ den Zusatz „Unser Dorf hat Zukunft“, der seit 2007 alleiniges Motto des Wettbewerbes ist. Doch bei allem Wandel ging in den mehr als 50 Jahren von 1961 bis heute die Kernidee nie verloren: Im Zentrum stehen die Gemeinschaft, das Engagement und außergewöhnliche Leistungen der Menschen für ihre Heimat. www.bmel.de/dorfwettbewerb https://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/Wettbewerbe/ texte/Aufruf 27 Dorfwettbewerb.html 21 Bunte Ballons steigen in den Himmel über dem Golddorf Gestratz (Bayern). Unterwegs durch Feld und Flur: die Bewertungskom mission zu Gast in Garlitz, einem Dorf mit Zukunft. Unabhängig von „Unser Dorf hat Zukunft“ nehmen Forschungs einrichtungen schon lange den ländlichen Raum unter die Lupe. 65 JAHRE FORSCHUNG Bereits seit 1952 werden für die Langzeitstudie „Ländliche Lebens verhältnisse im Wandel“ Alltagswelt und Entwicklung in 14 Dörfern und deren Umland alle 20 Jahre untersucht. Zu den ursprünglichen zehn Dörfern in den alten Ländern kamen 1992 vier ostdeutsche Dör fer hinzu. An dem Projekt sind verschiedene Forschungsein richtungen beteiligt. Federführung und Koordination liegen beim Thünen-Institut, das zum Geschäftsbereich des BMEL gehört. 22 Neugierig auf mehr Land? Fördermöglichkeiten, Projektbeispiele, Daten recherche und Kontakt zu anderen Fachleuten: Informieren Sie sich hier. Weitere Informationen rund um das Bundes programm Ländliche Entwicklung (BULE): www.bmel.de/bule Aktuelle Bekanntmachungen und Neuigkeiten vom KomLE zum BULE auf der Internetseite der Bundes anstalt für Landwirtschaft und Ernährung: www.ble.de/komle www.ble.de/bule-newsletter Interaktive Landkarten des ThünenInstitutes geben detaillierte Auskunft über Deutschlands ländliche Regionen: www.landatlas.de www.thuenen.de Internetseite der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS): www.netzwerk-laendlicher-raum.de https://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/bule node.html https://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Kompetenzzentrum-Laendliche-Entwicklung/kompetenzzentrum-laendliche-entwicklung node.html https://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Kompetenzzentrum-Laendliche-Entwicklung/Newsletter/Newsletter node.html https://www.landatlas.de/ https://www.thuenen.de/ https://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/ Impressum HER AUSGEBER Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Referat 812 – Regional- und Dorfentwicklung, Bundesprogramm Ländliche Entwicklung Wilhelmstraße 54 10117 Berlin STAND Dezember 2019 GESTALTUNG ressourcenmangel GmbH, Berlin neues Handeln AG TEX T BMEL, BLE DRUCK MKL GmbH & Co. KG, Münster BESTELLINFORMATIONEN Diese und weitere Publikationen können Sie kostenlos bestellen: Internet www.bmel.de/publikationen E-Mail publikationen@bundesregierung.de Fax 01805-77 80 94 (Festpreis 14 ct/Min., abweichende Preise aus den Mobilfunknetzen möglich) Telefon 01805-77 80 90 (Festpreis 14 ct/Min., abweichende Preise aus den Mobilfunknetzen möglich) Schriftlich Publikationsversand der Bundesregierung Postfach 48 10 09 | 18132 Rostock BILDNACHWEIS Ute Grabowsky/photothek.net (S. 4); Dorfladen Deersheim eG, Coworkland eG (S. 16); Alexander & Theresia Schulz/stock.adobe.com, Sergey Babiychuk (S. 17); St. Wendel, Kinderstadt Auenland, Dirk Daniel Zucht (S. 18); Gemeinde Nüsttal, LückerTV (S. 19); Bleichstetten (S. 20); BLE (S. 21) Diese Publikation wird vom BMEL unentgeltlich abgegeben. Sie darf nicht im Rahmen von Wahlwerbung politischer Parteien oder Gruppen eingesetzt werden. https://www.bmel.de/DE/Service/Publikationen/publikationen node.html mailto:publikationen%40bundesregierung.de?subject= Weitere Informationen unter www.bmel.de @bmel Lebensministerium https://www.bmel.de https://twitter.com/bmel https://www.instagram.com/lebensministerium