Ordinance on plant protection
صدر في 1923-05-02 · النص بتاريخ 2026-10-01
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البحث نفسه مكتوب بالإنجليزية. العناوين والوسوم مترجمة؛ أما النتائج والاقتباسات فغير مترجمة.
عن هذا القانون
- العنوان الأصلي
- Verordnung betreffend den Pflanzenschutz.
- اللغة
- German
- النوع
- لائحة
- المنظمة
- European Union
- الدولة
- سويسرا · Luzern
- الموضوعات
- Cultivated plants
- الكلمات المفتاحية
- plant production, plant protection, plant variety
- الفئات
- agriculture
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النص
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Nr. 715 Verordnung betreffend den Pflanzenschutz vom 2. Mai 1923* Der Regierungsrat des Kantons Luzern, (Stand 1. Januar 2010) gestützt auf § 23 Absatz 1 des Gesetzes über den Natur- und Landschaftsschutz vom 18. September 19901,2 auf Bericht und Antrag des Militär- und Polizeidepartementes, beschliesst: § 1 1 Das Pflücken, Ausgraben, Ausreissen, Feilbieten und Versenden folgender wildwach sender, in ihrem Bestande bedrohten Pflanzen sind unter Vorbehalt der Bestimmungen des § 2 verboten: Alpenrosen (Rhododendron ferrugineum et hirsutum) Gelber Enzian (Gentiana lutea) Purpurenzian (Gentiana purpurea) Türkenbundlilie (Lilium martagon) Feuerlilie (Lilium croceum) Frauenschuh (Cypripedium calceolus) Bränderli (Nigritella nigra) Weisse Narzisse (Narcissus angustifolius) Fluhblume (Primula auricula) Sumpf-Drachenwurz (Calla palustris) Weisse Seerose (Nymphaea alba) Edelweiss (Leontopodium alpinum) Immergrüner Seidelbast (Daphne laureola)3 2 …4 * V X 4 1 SRL Nr. 709a 2 Fassung des Ingresses gemäss Änderung vom 23. März 2004, in Kraft seit dem 1. April 2004 (G 2004 176). 3 Fassung gemäss Änderung vom 10. Juni 1929 (V X 453). 4 Aufgehoben durch Änderung vom 23. März 2004, in Kraft seit dem 1. April 2004 (G 2004 176). 2 Nr. 715 § 2 1 Das Pflücken kleiner Sträusse und das Sammeln einzelner Exemplare dieser Pflanzen für Herbarien sind gestattet. 2 Weitergehendes Pflücken oder Ausgraben bedarf der Bewilligung der Dienststelle Landwirtschaft und Wald5, die darauf zu achten hat, dass der Bestand der Art nicht ge fährdet wird.6 § 3 Vorbehalten sind die Privatrechte an Grund und Boden. § 47 1 Polizeiorgane, Revierförsterinnen und -förster, Jagdaufseherinnen und -aufseher und die Aufsichtspersonen von Natur- und Pflanzenschutzgebieten überwachen die Einhal tung der Verordnung und zeigen Übertretungen an. Bei geringfügigen Übertretungen kann anstelle der Strafanzeige eine Ermahnung ausgesprochen werden. 2 Die Polizei- und die Aufsichtsorgane ziehen die widerrechtlich gepflückten Pflanzen an Ort und Stelle ein. § 58 Widerhandlungen gegen die §§ 1 Absatz 1 und 2 Absatz 2 werden mit Busse bis 2000 Franken bestraft. § 69 § 7 1 Diese Verordnung, durch welche diejenige vom 14. März 190810 2 Sie ist im Kantonsblatte zu publizieren, in den Trams, Bahnhöfen, Dampfschiffen, an den öffentlichen Anschlagstellen und in den Hotels anzuschlagen, in den Tageszeitun gen bekanntzugeben, dem Bildungs- und Kulturdepartemente betreffend den Pflan zenschutz aufgehoben wird, tritt sofort in Kraft. 11 5 Gemäss Änderung vom 18. Dezember 2009, in Kraft seit dem 1. Januar 2010 (G 2009 470), wurde die Bezeichnung «Dienststelle Umwelt und Energie» durch «Dienststelle Landwirtschaft und Wald» ersetzt. mitzuteilen zwecks all 6 Fassung gemäss Änderung vom 23. März 2004, in Kraft seit dem 1. April 2004 (G 2004 176). 7 Fassung gemäss Änderung vom 23. März 2004, in Kraft seit dem 1. April 2004 (G 2004 176). 8 Fassung gemäss Änderung vom 23. März 2004, in Kraft seit dem 1. April 2004 (G 2004 176). 9 Aufgehoben durch Änderung vom 23. März 2004, in Kraft seit dem 1. April 2004 (G 2004 176). 10 V VIII 373 11 Departementsbezeichnung gemäss Organisationsgesetz vom 17. Februar 2003, in Kraft seit dem 1. Juli 2003 (G 2003 89). Nr. 715 3 jährlicher Bekanntgabe in den Schulen, jeweilen im Frühling sowie urschriftlich ins Staatsarchiv niederzulegen und in die Sammlung der Verordnungen aufzunehmen. Luzern, 2. Mai 1923 Namens des Regierungsrates Der Schultheiss: Zust Der Staatsschreiber: Segesser