Nature Protection and Landscape Conservation Ordinance
صدر في 1991-06-04 · النص بتاريخ 2026-10-01
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عن هذا القانون
- العنوان الأصلي
- Natur- und Landschaftsschutzverordnung.
- اللغة
- German
- النوع
- لائحة
- المنظمة
- European Union
- الدولة
- سويسرا · Luzern
- الموضوعات
- Wild species and ecosystems
- الكلمات المفتاحية
- wild flora, wild fauna, protected area, fees/royalties, institution, enforcement/compliance, protection of species, biodiversity, governance
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Nr. 710 Natur- und Landschaftsschutzverordnung vom 4. Juni 1991* (Stand 1. Januar 2014) Der Regierungsrat des Kantons Luzern, gestützt auf § 55 des Gesetzes über den Natur- und Landschaftsschutz vom 18. Septem ber 19901, auf Antrag des Justizdepartementes, beschliesst: I. Zuständigkeit2 § 13 1 Das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement a. ist das zuständige Departement nach dem Gesetz über den Natur- und Landschafts schutz vom 18. September 19904, b. handelt als Instruktionsinstanz, wenn der Regierungsrat über kantonale Schutzver ordnungen entscheidet. 2 Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald nimmt die im Gesetz über den Natur- und Landschaftsschutz der zuständigen Dienstelle übertragenen Aufgaben und Befugnisse wahr.5 * K 1991 1409 und G 1991 137; Abkürzung NLV. Fassung des Titels gemäss Änderung vom 30. No vember 2007, in Kraft seit dem 1. Januar 2008 (G 2007 412). 1 SRL Nr. 709a 2 Fassung gemäss Änderung vom 23. März 2004, in Kraft seit dem 1. April 2004 (G 2004 176). 3 Fassung gemäss Änderung vom 23. März 2004, in Kraft seit dem 1. April 2004 (G 2004 176). 4 SRL Nr. 709a. Auf dieses Gesetz wird im Folgenden nicht mehr hingewiesen. 5 Fassung gemäss Änderung vom 18. Dezember 2009, in Kraft seit dem 1. Januar 2010 (G 2009 470). http://srl.lu.ch/data/709a http://srl.lu.ch/data/709a 2 Nr. 710 II. Ersatzabgaben6 § 1a7 Festlegung Die Höhe der Ersatzabgabe im Sinn von § 30 des Gesetzes über den Natur- und Land schaftsschutz und ihre Berechnung sind im Ausnahmebewilligungsentscheid festzule gen. § 2 Berechnung 1 Für die Berechnung des Wertes von Ersatzland ist dessen Verkehrswert massgeblich. 2 Für die Berechnung der Kosten baulicher Massnahmen ist in der Regel ein Projekt mit Kostenvoranschlag zu erstellen. 3 Massgeblich sind die Kosten im Zeitpunkt der Erteilung der Ausnahmebewilligung. III. Beiträge 1. Pflegebeiträge und Abgeltungen8 § 3 Ausrichtung der Beiträge 1 Pflegebeiträge und Abgeltungen werden aufgrund von Verträgen oder, wenn die ge setzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, auf Gesuch hin ausgerichtet.9 2 Gesuche sind mit den erforderlichen Unterlagen an die Gemeinde oder die Dienststelle Landwirtschaft und Wald zu richten.10 3 Kommt mit dem Gesuchsteller keine vertragliche Regelung zustande, erlässt bei Ob jekten von nationaler oder regionaler Bedeutung die Dienststelle Landwirtschaft und Wald, bei Objekten von lokaler Bedeutung die Gemeinde eine Verfügung.11 § 412 6 Eingefügt durch Änderung vom 23. März 2004, in Kraft seit dem 1. April 2004 (G 2004 176). 7 Eingefügt durch Änderung vom 23. März 2004, in Kraft seit dem 1. April 2004 (G 2004 176). 8 Fassung gemäss Änderung vom 30. November 2007, in Kraft seit dem 1. Januar 2008 (G 2007 412). 9 Fassung gemäss Änderung vom 30. November 2007, in Kraft seit dem 1. Januar 2008 (G 2007 412). 10 Fassung gemäss Änderung vom 18. Dezember 2009, in Kraft seit dem 1. Januar 2010 (G 2009 470). 11 Fassung gemäss Änderung vom 18. Dezember 2009, in Kraft seit dem 1. Januar 2010 (G 2009 470). 12 Aufgehoben durch Änderung vom 30. November 2007, in Kraft seit dem 1. Januar 2008 (G 2007 412). Nr. 710 3 § 5 Auflagen und Bedingungen Pflegebeiträge und Abgeltungen können mit Auflagen und Bedingungen verbunden werden. § 613 § 714 Meldung und Auszahlung 1 Die beitragsberechtigten Vertragspartner haben der Dienststelle Landwirtschaft und Wald die Erfüllung der vertraglichen Bestimmungen zu melden.15 2 Wiederkehrende Pflegebeiträge und Abgeltungen werden am Jahresende ausbezahlt. § 8 Bewirtschafter Als Bewirtschafter gilt diejenige natürliche oder juristische Person, die das Land auf ei gene Rechnung und Gefahr bewirtschaftet. § 916 …17 § 10 Begriff der Pflege Als Pflege gilt die Bewirtschaftung einer schutzwürdigen Fläche, wenn der Aufwand den Ertrag erheblich übersteigt. § 1118 Pflegebeiträge für geschützte oder schutzwürdige Wiesen und Streuflächen 1 Für Wiesen ausserhalb der landwirtschaftlichen Nutzfläche richtet sich der Pflegebei trag nach der Art der Nutzung. Der Pflegebeitrag beträgt pro Jahr und Are: a. für extensiv genutzte Wiesen Fr. 13.– b. für wenig intensiv genutzte Wiesen Fr. 7.– 2 Für Streuflächen ausserhalb der landwirtschaftlichen Nutzfläche beträgt der Pflege beitrag pro Jahr und Are Fr. 13.–. 13 Aufgehoben durch Änderung vom 30. November 2007, in Kraft seit dem 1. Januar 2008 (G 2007 412). 14 Fassung gemäss Änderung vom 16. Dezember 1997, in Kraft seit dem 1. Januar 1998 (G 1997 453). 15 Fassung gemäss Änderung vom 18. Dezember 2009, in Kraft seit dem 1. Januar 2010 (G 2009 470). 16 Aufgehoben durch Änderung vom 30. November 2007, in Kraft seit dem 1. Januar 2008 (G 2007 412). 17 Der Zwischentitel «2. Pflegebeiträge» wurde gemäss Änderung vom 30. November 2007, in Kraft seit dem 1. Januar 2008 (G 2007 412), aufgehoben. 18 Fassung gemäss Änderung vom 6. Dezember 2013, in Kraft seit dem 1. Januar 2014 (G 2013 643). 4 Nr. 710 3 Für Zusatzleistungen auf extensiv oder wenig intensiv genutzten Wiesen und auf Streu flächen innerhalb der landwirtschaftlichen Nutzfläche, für welche keine Beiträge nach der Verordnung über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft (Direktzahlungsverord nung) vom 23. Oktober 201319 ausgerichtet werden, sowie auf extensiv oder wenig in tensiv genutzten Wiesen und auf Streuflächen ausserhalb der landwirtschaftlichen Nutz fläche richtet sich der Pflegebeitrag nach der Erschwernisstufe. Der Pflegebeitrag beträgt pro Jahr und Are: a. Erschwernisstufe 1 Einsatz eines Einachs-Motormähers Fr. 2.– b. Erschwernisstufe 2 Schnittgut muss von Hand trocken zusammengenommen und ausserhalb der Teilfläche verladen werden Fr. 3.– c. Erschwernisstufe 3 Schnittgut muss von Hand nass zusammengenommen und ausserhalb der Teilfläche getrocknet und verladen werden Fr. 6.– d. Erschwernisstufe 4 alle Arbeitsschritte müssen von Hand vorgenommen werden (inkl. Mahd) Fr. 10.– 4 Für die zeitlich gestaffelte Mahd eines gleichartigen Pflanzenbestandes von über 50 Aren beträgt der Beitrag pro Jahr und Are Fr. 2.–. 5 Für den zusätzlichen Schnitt einer einschürigen Wiese im Sinne einer vorübergehen den, naturschutzfachlich begründeten Pflegemassnahme beträgt der Pflegebeitrag pro Jahr und Are Fr. 6.–. § 11a20 Pflegebeiträge für geschützte oder schutzwürdige extensiv genutzte Weiden 1 Die Nutzung und Pflege von extensiven Moorweiden in grossen Weidegebieten haben nach einem hierfür erarbeiteten Pflegekonzept zu erfolgen. Für die angepasste Nutzung und Pflege beträgt der Pflegebeitrag pro Jahr und Are Fr. 5.–. 2 An die zusätzlichen Aufwendungen für die Streunutzung nicht ausreichend abgeweide ter Teilflächen (Weidestreuschnitt) in extensiven Moorweiden wird pro Jahr und effek tiv gemähter Fläche ein Pflegebeitrag von Fr. 5.– pro Are ausgerichtet. 3 An die zusätzlichen Aufwendungen für die Strukturpflege in extensiv genutzten Tro ckenweiden wird ein Pflegebeitrag von Fr. 5.– pro Jahr und Are ausgerichtet. 19 SR 910.13. Auf diesen Erlass wird im Folgenden nicht mehr hingewiesen. 20 Eingefügt durch Änderung vom 6. Dezember 2013, in Kraft seit dem 1. Januar 2014 (G 2013 643). http://www.lexfind.ch/link/Bund/910.13/de Nr. 710 5 § 1221 Einzäunung Wenn die zuständige Behörde die Einzäunung von Schutzgebieten anordnet, richtet sich die Entschädigung nach folgenden Ansätzen pro Laufmeter: a. Erstellen eines neuen Zauns inklusive Material Fr. 2.50 bis Fr. 4.–, b. jährliches Ablegen und Aufstellen des bestehenden Zauns Fr. –.30 bis Fr. – .70 …22 § 1323 Abgeltungen für geschützte oder schutzwürdige Wiesen, Streuflächen und Weiden Ertragsausfälle als Folge der extensiven oder wenig intensiven Nutzung von Wiesen, der Nutzung von Streuflächen und der extensiven Nutzung von Weiden innerhalb der land wirtschaftlichen Nutzfläche, welche die Qualitätsstufe II gemäss Anhang 4 der Direkt zahlungsverordnung nicht erreichen, werden abgegolten. Für die Höhe der Abgeltung gelten folgende Ansätze pro Jahr und Are: a. extensiv genutzte Wiesen – Talzone, Hügelzone, Bergzone I und II Fr. 7.– – Bergzone III und IV Fr. 5.– b. wenig intensiv genutzte Wiesen – Talzone, Hügelzone, Bergzone I und II Fr. 3.– – Bergzone III und IV Fr. 2.– c. Streuflächen – Talzone, Hügelzone, Bergzone I – IV Fr. 7.– d. extensiv genutzte Weiden – Talzone, Hügelzone, Bergzone I – IV Fr. 2.– § 1424 § 15 Randbereiche Düngebeschränkungen im Randbereich von Gewässern werden bis auf einen Abstand von drei Metern nicht entschädigt. 21 Fassung gemäss Änderung vom 6. Dezember 2013, in Kraft seit dem 1. Januar 2014 (G 2013 643). 22 Der Zwischentitel «3. Abgeltung von Mindererträgen» wurde gemäss Änderung vom 30. November 2007, in Kraft seit dem 1. Januar 2008 (G 2007 412), aufgehoben. 23 Fassung gemäss Änderung vom 6. Dezember 2013, in Kraft seit dem 1. Januar 2014 (G 2013 643). 24 Aufgehoben durch Änderung vom 30. November 2007, in Kraft seit dem 1. Januar 2008 (G 2007 412). 6 Nr. 710 4. Allgemeine Beiträge § 16 Grundsatz Die Zusicherung von Beiträgen nach § 34 des Gesetzes über den Natur- und Land schaftsschutz erfolgt unter dem Vorbehalt, dass entsprechende Kredite vorhanden sind. § 1725 Gesuch Beitragsgesuche sind mit den erforderlichen Unterlagen der Dienststelle Landwirtschaft und Wald einzureichen. …26 §§ 18–2127 V. Schlussbestimmungen § 22 Aufhebung eines Erlasses Die Verordnung über den Natur- und Heimatschutz vom 6. Mai 196528 wird aufgeho ben. § 23 Inkrafttreten Die Verordnung tritt am 1. Juli 1991 in Kraft. Sie ist zu veröffentlichen. Luzern, 4. Juni 1991 Im Namen des Regierungsrates Statthalter: Brigitte Mürner Staatsschreiber: Viktor Baumeler 25 Fassung gemäss Änderung vom 18. Dezember 2009, in Kraft seit dem 1. Januar 2010 (G 2009 470). 26 Gemäss Änderung vom 30. November 2007, in Kraft seit dem 1. Januar 2008 (G 2007 412), wurden der Zwischentitel «IV. Kostentragung» sowie die §§ 18–21 aufgehoben. 27 Gemäss Änderung vom 30. November 2007, in Kraft seit dem 1. Januar 2008 (G 2007 412), wurden der Zwischentitel «IV. Kostentragung» sowie die §§ 18–21 aufgehoben. 28 V XVI 1032 (SRL Nr. 710)