Varieties Protection Act
صدر في 1993-02-12 · النص بتاريخ 2026-10-01
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عن هذا القانون
- العنوان الأصلي
- Bundesgesetz über den Schutz von Pflanzensorten (Sortenschutzgesetz).
- اللغة
- German
- النوع
- قانون
- المنظمة
- European Union
- الدولة
- النمسا
- الموضوعات
- Cultivated plants
- الكلمات المفتاحية
- basic legislation, plant production, plant variety, seeds/planting material, certification, genetic resources, institution, breeders' rights, offences/penalties, intellectual property rights, governance
- الفئات
- agriculture
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rüf 108. Bundesgeset:t über den Schutz von I'fl,u1.t:eHMJ1 lcu (Su11-c11.::.d1ul.t:gc~cl.l) Der :-lationalrri.t hai beschlossen: Teil 1 Allgemeine Bestimmungen il<:griffshe~timmurtgen ~ t. ( !) 1m $lmu„ diL~r:, Du1ak~i,e~eu .. <"~ L,,..deul<"11 1 Arten. Pflanzenanen sowie deren Zu,,1.mmen• fassungcn und Unttrtcilungen einsd1!leßl\d1 solcher, die durch ein bestimmtes Vcrmeh tt.mr,ssystem oder ein.e bestimmte Endnutz.uq!, gektnnz:eichntt sind, 2. Sone: Eine pflanzliche Gesamtheit i1111e1halb eine> einzigen botanischen Taxcms der umec 5ten bek:rnnten R;;,,ngstufo, die, 'Jnabh~rigig d.i--.;,n, ub ,ir.; vull d,;n Vo,..,u~~ct,:,uJ!t,CH fo1 Jio:, tneilung eines Züdi.terrechss entspricht, t1) durch die sich aus einem bestimmten Genoryp oder eJner bestimmten Kombina· tion von Genc,wpen etiebende Ampdi gung der Merkmale definiert wetdl.'n k.io~, b) zumindest durch die Ausprägung eines der erwahnten Merkmale von jeder a11<lertn pflandichen Gesarrnheit unterschieden we,d~u h.iu11 u11J c) in Anbetr:tcht ihrer Eignung, unverJndert vermef1rt 1.u werden, ab Einheic tlflgesehen werden ka11n, }, Veunehrunasmaterial: Samen, Pflanzen ui1d Pfb.nzentei!e, die z.ur Er.teugung von Pfbnzen oder sonor ium Anbau bestimmt sind, 4. Vertrieb: Ankündigen, Werben, Anbieten, F.ei!ha!teri, Verk:i.ufcn und jedes sonstige Ül,ed,o),;u, ~ufciu Jk:}e Tll.tigkcili:n gcwi:rbJ~ mäßig geschehen, 5. verw:,.ndte Arten: An:en Innerhalb einer Gattung oder von verwandten Gattllngen, bei denen eine gleiche oder ähnliche Sortenbc· ;,;eichnung im geschäftlichen Verkehr z.u Ve('\l<'e<:ktlungen Arüaß geben bnn und die rn ei110 Vew,du,wg i,;i:H1Uß :\I,~. 2 Untirnun sind, und 6. Verbai-,d.ssrnac Mitgliedstaat des lnternatio nalen Verbandes zum Schutz von Pflanzen züchrnogeo. (2) Otr Bundesminister für Land- und Forstwirt schaft hat mJt Vero(dnung die Vttwandten Arten (Abs. l Z 5) 1,u besümrnen. Sachfü:.her Anwendungshcreid1 § 1. (1) Anspruch auf Erteilung des Somn ~chuties btStcht fur Sorr.cn folgender Arten: l W'd,:,,;u (T1iÜLUH1 c1.t:~li;·um), 2. Durumweizen (Tritirurn durum), 3. Germ~ (Hordeum vulgare), 4. Hafer (Avena sativa), 5, Roge;en (Stcale cereale-), 6. Mais (Zca rnays), 7, Kartoffel (Solanum mbernsum), 8. Zuckcrtübe (Beta vulgads subsp. vulgarls v:i,r, altissima,l, 9, P"-pdl<.ü (C,1p~\1..um a11nuum), 1 :J. Radi es und Rettich {Raphanus satJVuSi, 11. P:1ppd (Populus 5p.), t2, Weide {$a\ixsp.), 13, Rebe (Viris :;p.), (2) Der Bundesminister für Land~ und Forstwirt. schaft hat durch Verordnung weitere Arten für schtitzbar zu erklären, w,:,nn die- Möglichkeit der Durchführung der erforderlichen Surtenp ungcn (§ 23) bem~ht und im Inland ein ßedarf nach einer gewerbsmäßigen Erzeugting oder e-ifH'rn Venr1eb \·on Sorten gegeben i.,t. Befugnis ?ur Einreichung von Anmeldungen § J, (1) Eine Sorte k:tnll VNl dem an der Sone Berechi:igten (§ 4 Abs, 1) beim Sonenschutzarn< zum Sortet1sd,ut1. angtmt>ldf'I wPrrlPn, MfPrn rirr Berechtigte zu folgenden Personengruppen gehön. 1. Staatsbürger eines EWR-Staai.es, i. rt,;,,tüdi<:h,c- und jurilloDch<\ Per~<:n,a<1., Pll"r~◊l' .. Hl. gese/!schafo:n des Handdsredm sowie Er" werb-'>~e1ellschaften mit Wohmit<. oder Sttz: in emem F:W'R-Srnat, .). natürliche und juristische Pem:men, Personen gesellsd1aften des Handelsrechts .\ow1e h werb>gesel\schafte11 mit Wohnsitz oder Sitz in einem Verbandsrni.at sowie Angehörige eines Verbindssta:nes, wenn <ler Vc;rbands,r:rnt fur Sorten ß"feld,er An. einen So,t .. ,ird,,..t;;r; ode.r ein glrid1wettiges Schutirecht einräum,, und 4 natürliche urid juristische Pem,nen, Personeri~ gesellschaften des Handelsrecht~ sowie Er W.:'rb}gesellsi;haften, wenn m dem Staat, dem sie angehören oder in dem sie ihren Wohnmz oder Sitz h;iben, Z,otem:ichische St:utsbUrger für Sorten gleicher Art einen Sonenschutz oder em gleichwertiges Schutzrecht erbng~n honr1en und dns Vorli"s~n dlnsur V0rac1ss~t l.ung durch VerÜrdnung des Bundesministers für LJnd• und Forstwmschaft festgesrellt worden i,t. (ZJ -W'e, iu kciw;rn J:;\'fR•St.tM 'X'ahnt,e.:: ode, Sitz hat, k.'.tnn Rechte aus diesem Bundesgesetz vor dem Sortenschutumt 1md dem Bundemünister fur Land- und forsLwmschah nur durch emen bev0llmachti1;ten Vertreter, vor der Nichrigkeim.b tedung des Patenramts und dem Obersten Pa.tent• und Markenaenat nur durch einen Rechtsanwilt oder Patentanwalt geltend machen. Ist der Bevoll machtigte kein Re,:hc:;arHva/( oder P:i.te1ltanwalt, 1uuß ,;1 ~quell Wvhn~lt;:., lm Inl.;,.od f.ab<:n. Für Patent- und Reclnsariwalte gelten die berufsrechtli chen Vorschriften, Die Vollmacht crm:ichligt den Vertreter, .'tlle Rechre aus diesem Bundesgesetz vor die~en Behörden r;cliend zu machen, eine Em• schr:inkung der Vollmacht ist unwirksam. Die Vullnucht ist in Urschnfr oder ordn1rng'>gemäß beglaubigter Ab1chrift voaulegen. Berechtigte § 4. (i) Anspruch at1f Ertcihrng des Sorten schuize.s hat, wer die Sorte gezUchtet oder sie entdeckt u11d entwickelt h.u (Unprungszüchttr) 'iowie dessen Red1tsn:i.chfolger. Haben mehrere die Sotte g-e-meinsam emdeckt oder gezüchtet, ;o steht ihnen dieser A.nsproch gemcin8chaftlich zu. Haben mchnrc dl<: Sorte unabhiins,g vörtcin:,,nd'-<r em drckt oder gez.tichm, g!lt § 20 Abs. 4. (2) füs zum Beweis des GegcnrrJh wird der,,enigr als berechtigt angesehen, der a!s erster die Sorte' <1/1);,Cl!l<;h:iq l1.;,.<. (3) Der Sortenschutz. kann übertragen werden. Ein Heimfa!lsrecht findet nicht st:icc (4) A„f En1,~,:,-km,e"" unrl 7iir:hturigen durch Dienstnehmer finden die S$ 6 bis l 9 des P:itentge setzes !970, ßGBL Nr. 259, emsprechende : wen d,,rie. Anforderungeu an die Sorte § ,. (l) 3u,ir-,i~d,ul.c i~l ,·wu Su1ttu~1..hu,.1..i,ut Cll, Sonen zu erteilen, die umem:heidbar, homogen, beständig und neu sind. (2) Eine Sorte ist umern:he1dbar, wenn ihre Individuen ;-id1 imgeia.mt odez himidufüh ei11er bestimmten Verteilung in der i\uspr:igung wenig >tens eines Merkmals von Indi-.,-iduen jeder anderen Sorte deutlich umencheiden, deren V c,,rhandense1n :im 'Tag der Anmeldung allgemein bekannt ,sc Da\ Vorhanden~ein einer anderen Sone ist msbesonclere dann allgemem bekanm, wenn arn T;ig der Anmeldung a) sie in einem amtlichen Verzeichnis von Sorten cingcrragcn wur, b) ihre Eintragung in ein öffe1)tliches Verzeich nis von Sorten beant1agt worden war, sofern dem Amrag inzwischen slattgegeben wird, oder c) Individuen vo11 ihr z,1 gewerblichen Zwecken vermehrt oder 1:ndividuen, füOStige PflanZCll teile oder Erntegut der Sorte und unmittelb:u daraus gewonnene Erzeugnisse bereits ange bmen, :.in a11den: aUi;cgd.>cu, gcL1.1udll, emgefohrt oder ausgefohn worden sind. (3) Eine Sorte ist homogen, wenn ihre Individuen, m~g-c'.>um oder himichdich einer bestimrnten Verteilung, von wenigen Abweichungen umer Berücksichtigung der Besonderheiten ihrer Ver mehrung ahgesehen, ln der Ausprägung jedei maßgebenden Merkmals hinreichend gleich sind. (4) bne )orte 1st beniind1g, wenn ihre lnd1v1duen, 1nsgesaml oder hinsichtlich einer bestimmten Verteilung . in jedem maßgebenden Merkmal nach Jeder Vermehrung oder if'dem Vermerlrungszyklus de,- die Sorte kenn2e,chn>.,t1rlt>n A,1•p•~ß''f'8 t>nr, sprechen. (5) Eine $orte i~t neu, wenn lnd1Vidi.1en von ihr am Tag drr Anwrldrmg rrcwh 111,;ht odt>r nur ;nr,cdrn.lb fol1;öndi,r Zcitnivm<: "" ga•,,ll"rbE<:h,,,. Zwecken an andere abgegeben worden waren. a) ein Jahr im Inland, b) vier Jahr!", bei Reben und Holzgewächsen sechs Jahre im Ausland. Wirkung de~ Sortcnschuttes § 6. (1) Der Sortenschutz hat die W'irkung, daß dt:r Soncmd1ui.riuhaUcr au\Jd1licßlid1 l,dv~l 1:>l, 1 Vermehrungsmaterial der geschü,tten Sone zu vertreiben oder hiefür zu erzeugen oder 2. Pflanzen oder flflti.nu:ritcilc der geschilw:co Sorte, die üblicherweise zu J.nderen als zu Vermrhrung~zwecken vrrtrie-ben werden, für die gewcrbsm.iß\r.;e Ericugung '<On Z\erpf\a(l zen c,JcrSchnitib!-1mcp "'" n,rw,;ndc,i, oder J. Ver-m,:>hn.mgsmc,terial der geschürzten Sorte zur gewerbm1äßigen Erzewgung von Ver• mehrungsmatenal emer ;in<leren Sorte ,;u verwenden, sofern Vermehrungsmaterial der geschütttt:n Sone zur Erzeugung von Ver mehrungm1u.vma\ Ocr :rnOertn $orte rege\mi· ßig verwendet werdrn muß, oder 4, Vermehmngsm,ncnr,J der ge-sdiu1zren Sorte ln <:i,-,en o.n-<leY<e1\ St.0.1>.l "''-' </<!rbrlnS""' \l\ de," for Sorten glcldv::r An na1.ürlic.hen 1md J·uristischen Personen sowie Personengesell 1ch:i.ften des H;mdrlsrechtes mit Wohnsi1l oder Sltt. irt eintl"f\ EWR-St;i.a\ ß()'l<:1~ Suarsblirgern eines EWR-Sraates kein Sor !ensdnnz uder kern gleichwertiges Sdwu recht g-cw:thrt wird. (2) Für die V c:rv.0 endung von Vermehrungsm:i.t(• riül einer ge~chütuen Sorn; alt Aw.~gangsm:i.ter'1a\ zur Schaffung erner neuen S,,nt- und for Denn Ve(trieb bedarf es, vorbch;1ltlich des Abs. 1 Z .', keu:ier Zusrirnmung des Sonenschm;zinh;1bers. (3) Der Sortemchutz umfaßt nicht die Beubei• tung und Vcf\\rendung \'On Verrnehrungsmateri;,f fur \ di.e ?fr•.i..•.,;:. ..,.,..d, -;"'t\..:\'\t gewei.'rnsmäG.ige Züch tuni,, 2. die Wi>senschafr l.lnd fotsd1ung, J. den Anb:w und die gegenseitige bäuerliche Hilfe, wenn da, Vetrnehrung5m:uerial :tu.> ei?;r:nem ' bau des L:indwirtt:s srarnmt. Pfüd1ten des Sortefüchuttinhabc.rs ~ 7, (1) Der Sone1)schuu.inh:!brr 1st vm)f\ichw, ausreichende j.\,faßnahmen zur Si.::herung des Fonbestehens der Soru: tu set:ccn. (Z) Der $oncnschmzinhaber hat dern Sorten s<:JtHt7:amt über Aufforderung untmtgeldich da:, z-Jr PrUfung der geschüi:t.ten Sorte erforderliche Ver· mehnmgsm,neri4\ der Sone sowie Vermehrungs· material von fabkowp-Meni.rn, die be1 der Er:z.eu· gung der Sortt: verwendtt werdto, 1.ur Verfügung LU ;idlt:·,\ unU Jie l'\\.nkui1l,r ,u ern:·iln,, Jie fi.\i ,hc Be,,rreilung drs Fortbew~hens det Sone: erforda· lieh sind. (3) Der Sortenschutzinhaber hat dem Sorten,. schut.:amc die Prufung der Sicl11:1uug <le~ fu1d)~sre• hens der Sorte zu ermöglii::hen und ;".llle hiell.l erforderlichen Aus)ninfte :w eneilen. Dauer und Ende de!i Sortens.:hut1es § B. (J) Die Schutzdauer beträgt b,:;1 Reben und Ho!zge"l\•'.:ü::hsen einschließlich ihrer Unrcrfagtn ~nw(,, h„i H,,pfer1 Vl J ~ hr~, b„i den ührige,1 Arten 7 S Jahre ab Erteilung des Sortenschutze5. (Z) Der Sqrten\chutz erlls..::ht 1. m;t V„nich de• '>-::o~t.<:n>-.:.h,. , ,.zin~;,.,\:. .. :-t~ ,w~ Oe>1 Sonenschutz, 2. mit Abl.1uf der Schutzd::n,er, ). mit de,r Rednok1;1ft der Enwel"\un~ (§ 9), 4, mic der Rechrskraft der Abcrken0ung, wenn keine [;bertt-;,g1.J11gedo}gce ü J l Abs. 5). (3) lm Falle des Verzicflle; eclischt <ler Surttnschurt: mit dern ßegino Je5 at1f die Bekannt~ gabc des Verzichte~ ln das Sonenschutz:imt folgenden T J.ßt5. ~ttt'tit:.h\\'-li', dts "S,1;,nw1-eTht.ne\ § 9. Der Sorccrischwz ist vc>m Soaer1schucz:u11t rn er\t'i.lel\en, wetm der Sarten~ch.u1,zinl1aber trotz schriftlicher Mahnung und Einr~c1mung einer :rngemessene/1 t,.,':i.chfri5t ), 1dnen Vetpl\1chtungt-n n:i.cfl ·~ J r,\i:'t11 mi.ü,· ¼,ommt oder 2- die fallige Jahresgebühr nicht eni:richtet. Nichugerkfärung des .Sorten.chutzes § lC, Der Sorkn1chwrz isi r,uf Anrng von der Nld,tigl<c',ts;1btcÜung des P;itenurntes für nichtig zu erklären, wenn sich ergibt, <laß die Sorte nir.:bt unterscheidbar (§ 5 Abs. 2) oder nicht nt'u (§ 5 Abs. J) war. Die rei:::htskri\fogc N;rhtigcrkbrnr,g wi1kt auf den Tag der Erteilung des Sonenschut:tes z.urück. Aberkennung und behördliche Ühertr.tgung des Sortenschutzes § 1 L ( !) Uer :,onenschutz ist dem ~ortenschucz• mhaher auf Amrag von der Nicht1gkeits:ibteilung de1 f:11e11t:unces :i:bzuerkennen, wem1 der Nachweis erbr;1.cht wird, daß er nicht 8etechtigter (§ 4 Abs, l / (2,) Ci!eichzeitig mir dem Antrag :rnf Aherkennung des Sörtco.t.ct~tu::~ hM der: Anw.,g;.>td/er die bebördhd,e Ubemagung des So\"\•~11sc.h1.1tze, a,.if ;ca,,;o Peno,-; 1,..,; der NldnislwitsbJ:,teiluns dej P:i.tenr;1mres beantragen, (j) Der /\il->pt11ch :i.d Aberke:nmrng und aJJi be:hordl1che Obertragung de, Sortenschutzes .steht lllH Uew ,:.u, Je, :\u~l-'"-"..!1 auf E11o:cil•rni; d~J Son,:nachuizes hn, und verjährt gegertüber tl<:m gutgläubigen Sortcnschutzinhaber innerhalb dreier Jahn• vom Zeitpunkt seiner Eirmagung in d:1s $omcnsc'iiutueg;~1er. (4) Pie aus der Aberkennung und Übertragung entspringenden we,;:hselseitigen F. rsaiz• und Rück forderung>anspriid1e oln<l nach bürgerlichem Recht :rn beurteilen und im Zivilrf"chtswee geltend zu machen. (5) Erfolgt keine Cbenragung, so erlisdu der So•t<en.,:~1.H~ ,.,.,;( ):?.-d,akr1.ft ,1.-c .\ h,.~k~1rn1111g (6) Die Cbem:1gung w1rd mit der Eintragung in d:is Sortenschuuregrner wirks.1t1t freiwillige Lizcnzr.n S 12. Der S0rtenschun:inhabcr 1st berecfmgt, die Beni.llzunr; der ge~chüuten Son:c (§ 6) an.deren Personen zu iest:i.uen. Zwangslizenzen § 13. (1) Soweit :;ie zur ausreichenden Versor· gung d<:r inländisr.hrn Pflanzenrrodukuon mit gee:1gnt•1em \' crrnchrungsrnatcri;d geboten 1,t und sie for den Sor1cnschutzinh,1ber 11,'frrn:h.iftlich zumutbar ist, ist auf Anm1.g von der l\'ichtigkemab tciluni; do I',t..:nt.tmtc1 Ji..: ßcwillir,vng ,:;v ntc,kn, daß Vermehrungsmaterial einer gesr.hiitzten Sorte auch ohne Zustimm\ing de~ Sortensd1utr.1rthabus gewerbsmäßig erzeugt, vertrieben oder bei der En:eugung emer anderen Sorte regelmJ.ßig verv:rn~ det wird, Die Bewilligung ist nur zu trtei!tn, wenn der Anu:igsteller gbubhaf1 machr, daß die Ziele der Zwangslizenz eacidn wcrdet1 können. (2) Die Zwang,lizen~ ist auf Antrag de~ Soncnschuu.inhabers von der Nichtigkcim.bteilung: des Patentamtes insoweit einzuschränken oder zuruckzunehmcn, ;i)s die \:on:wsseizungcn for ihre Erteilung weggefallen sind. (3) Der Berechtigte kann .:iuf' die Zw.:ingslizenz Jederzeit verzichten. (4) Der Sortenschutzinhaber i·,i; verpflichtet, dem aus der ZwJ.ngsl1zenz Berechtigten Vermehrungs. material v.·enig:stens in dem Ausrnag zur Verfügung zu stellen, da, fur eine dem Umfang der Zwangslizenz rmspred1ende Erhaliungszi.lchw.ng erforderlich ist. (5) Uer Sonensr.hmzmh.aber h.1t gegen den aus der Zwangslizenz Berechtigten Ampruch auf J.l\gernessene~ Entgelt. Die5e~ Entgelt rnwie die gegebenenfalls erforderliche Sicherstellung sind :,uf AllttJ.(l; '·•On J;,~ r,..;;cht;gkcitt:.brnil,.,,1g da~ Po.tan~a:1m tes festZl1ser.zen, Sortenbe:zcichnung § 14. (1) Fur jede geschüt:ue Sone 1.,t vorn Sonensdrnizum1 tlne Sonenbezeichnung zu regi strieren. (2) Di,- SDnt'nbe7.e1drnung darf lU\ hör:h~ttr1, drei Kennz,eichenreikn (Wörr.ern, Bwchstnbtn oder Buchsi:ibengrnppen, Z:1h!en) und nicht nur aus Zahlen beHeht>n. (3) Von der Rcg;imierung sinJ Be2:eichnungen :iusgeschlos$en, die L eincr Bezeichnung ahnlich tind, die im foland ,.,,-J„r "' ,.;n.,m ~n,1,.,.,.1, v,,~f:,:,.11rl<<tA~' l,;r einl:' Sone verv.rendCl wird oder wurde, die drnrlbcn Art wie die angemeldete Sorte oder einer vcnvandtcn :\rt (§ ! Abs. 2) ,rngehört, es sei denn, Jaß die iltcrc Sorte nicht mehr geschütn ist und nicht mehr verwendet wird ond lhrt: 8ezeichnur,g keine besondere ßedrn• tung erbngi hat, 2 .Ärgernis rrreget1 können, ,..,, T~ne,-h,.,,ß, inoh,:,i,-,nrl„ri, i,her \rl,,ncit~•, Herkunft, Eigenschaften oder W1en der Sone, geeignet .iirtd, 4. a1.1sschheßlich a11s Angabrn über die Besch.,J fenheit oder aus Pflmzennamen bescehen. 5 die Wöner „:ioue" oder „Hybtid" enthJ.!ten. {4) \furde die Sorte berem in einem anderen V erbandsstaJ.t angemeldet oder geschUtzt, so darf nur die dort verwendete Sortenbeze1chnung vorn Sonenschutzatm registriert werden, sofern nicht die Abs. 2 und 3 entgegensuhen. (5) Ab der Eintragung der Sorte 1n das 'Snn.'\'f'\1'h,n-,n'lg1>tl:'< k:,.nn J„r S,,rt'\'1'\ch~1t:tinh:i.b"r das Recht au~ einem ihm :rn,tehenden Kertnz~i chcnrecht, da5 d,:r Sortenbei.eichn1mg- ähnlich ,.11, für die betreffende Sorte nicht geltend machen. (6) Die Su,,cuLc,xidrn1.111t, 1~, "(.)" :\111\.\ l'<::!,CI! vorn Sonenschutzarm zu löschen, wenn sich heraumdlr, daß sw dem Abs, 2, dem Abs, } Z 1 bis 5 oder dem Abs. 4 nicht entspricht, oder wenn der Sonrnschutnnhaber :,clbsr umer G!aubhaftm.i. chung eines berechtigten fnteresse5 die Löschur,g beantr:i.gr. Deo wem:ren m die Son:enbezeio::hnung vom SonenKhmnimr auf Gnrnd einer ccduskddti gen Entscheidung ;:u loschen, mit der eintm LO~d1v,1g~.imra)o: t,<:111:{ß 5 16 ~UHl!,C);t:Ut:11 wu1Ue. Der Sortenschutzinhab!"f t~t in diesen Fallen vorn SonenschutzJ.mt aufzufordern, eine neue Sortcnbe zeichnung zur Registrierung bebnntzugeben, wo bei Abs. 4 nicht anzuwenden 1SL (?) Die reg-i~trierte Sortenbeze1chnung und d1c An, der dit: ge,chliczte Som:.- <1ngd1ön, sint.l dem P:nentam1 vom Smttnschutzamr unverzüglich ~.:hr;fdid, ,·,u,zuu,il;;r1. Beztlchnungspflicht § 15. Vermehrungsrnaterial einer Sorte darf wahrend der D:iuer des Sortcnsdrnties nur mm:r der vom Sortenschutz:imt registrierten Sonenbe zeich.nung vertrieben werden. Ist eine Sonenbe zeichnu1)g !ur die geschutzte Sone nitht rcgimiert, ,o d:i.rf V ermehrungsm:nerial der Sone nicht rertrieb-cn werden ADrh nac-h dem Ende c.rs Sortcnschut2:es darf Vermehrungsmaterial der Sorte nur unter der registrit[ten Sonenbeze1r:hnu.1e ,•ertneben werden. Antrag auf Lfüchung der Sortenbezeichnuug ~ lb, (1) Die Löschung einer Sortenbezeichnung kann bei der Nichtigkeitsabteilung des Patentarmes beamragr werden 1, vom It1haber einer für gleichartige \X'aren od~r Dif'Mrlf'i\tungPn vor Rf'ei1tril'rur1g <'lr>r Sm~ tenbezeichnung angemeldeten, noch zu Recht bestehenden ahn!1chen Marke (§ \4 des Markenschun.gesetze-\ 1970), 2. von demJ'enige:n, der nachweist, daß da, vun lhm for g!eicha.rUge Wo.rer1 oder Dieristk.1 stungen gefüh(te nidn regi~trlerce ZeitJm1 bereits zur Zeit der Regismerung einer ahn)ir.hen Sortenbezeichnong (§ J 4 d~, !vfar k,,.nu:hc,ue;,.<f't?,,., 197lJ) inn„rh1lh h,.,P,lißl,.~ Verkehr.5kreise al> Kennzeichen der \XT:irtn oder Diensdeiswngen sernes 'Unternehmens gegolten h:n, oder ) von einem Unternehmer, wenn sein Narne, seine Firma oder die besondere Bezeichnung seines Unternehmens oder eine die5en Be 1.eichnungen ähnliche Bezeichnung (§ 14 des !vlarkenschurzgeseues 1970) als Sonenbe 1.elt"hmmg m~er :ih Re,t11rid1e-\\ e-iner ,olrhcr1 registriert worden ist und wenn d1e Verwen dung der Sonenbezeichnung geeignet wäre, lm ge.1ch.ifdicheu Verkehr die Gefahr von Verwechslungen mit einem der vorerv-rihntrn Vmernd1mensk<:11nze1cher1 des : ttagstellers her,orzurufen. (2) Die Lö,,;:+,ung gem:iß Abs. l Z 2 muß inned1alb von drei Jahren ab der Eintragurn; der .Sonc11be2.ddwung in. das Sorten.1,:tiur.zreg1s1er bei der Nichtigke1tsabteilung des Patentamtes be;;.n tritgt werden, es sei denn, das Zeichen war dem Sor1ensch1.nz1·nhaber zur Zeit seiner Eintragung :n das ::;ortemchurnee-im~r ah KPnn1.richPn drr Waren oder Dienstleistungen des Unternehmens des Antragstellers bekannt oder muGte ihm bekannt gewesen ;ein. (J) Nach dem Endr des So«enschutzes ist da:; Löschungsverfahrcn von der Nichtigkcirsabteilur.g des Patentilmtes einseitig dorrhtufuhren. Teilt B c h ö r d e n Sortenschut:umtt ~ 17, Als Sortenschutzamt 1st die Hundes;instalt für Pfl.rnzcnb:w (§ 2 ! des Bundesgesetzes über die landwimchaft!irhen Bundesanst:tlten, BGBL Nr. 230/ 1982) berufen. Bundesminister für Land, und Forstwirtschaft § 18, Über Berufungen gegen Beschtlde des Sortenschutzamtes entscheidet der Bundesminister für Lrnd- und ForstwimchafL Wird die Aufnahme eines Beweises dur,;:h einen Sachvcrstandigtn n,:,,w~nn,g. <tt k~n.r, A,:.r R,.1n,l,,~,n;I:\;<>~• ~>',, 1 ?.w\. und Forsrwinschaft auch Anstalten oder sonstige Stellen als Sachventb'.ndige beiziehen. Nichtigkeitsabteilung des Patentamtes; Oberste! Patent· und Markensenat § 19. (!) ('ber Berufungen gegen Endcnrschc1 dungen der Nichtigkensabtcdung des Parentamrcs ent;che;dtt der Obnsie P:nent- und Mar\s..en.>1cn1t. Auf das Verfahren vor der .'.\J'ichrigkeits:1bteilung dt.s Patent:i.mtes u11d vor dem Oberseen P;1tem- und M;u:kemenat ist das Patentgesetz \ 97C anTUWen den. Di<' Cebül-orenbe,rtjmmuns-en des § 168 AbJ. 1 Z .3 und 4 des P:nentgeset;,:cs ! 970 ~ind gleKhfo.!ls anzuwenden. (2) Auf Vonchlag des Bundesmmim:rs für Land und F,;,r~twjrod111.fl im Einvernehmen mit de,n Bundesminister für wirtschafdid1e A,,gekg.enheiw\ haf. der Bundespr::isident zustitzhch jene Z:ihl vcn nichtsd-ndigen fochrechnischcn Mitgliedern des Pai:eni:imi;es sowie j&ne Z1hl von fachw:hnischen und rechtskundigen Mitgliedern des Obersren P:nem, und Marken5enates 1,u ernennen, die fl.ir d:e Besorgung der Aufglben nach diesem Bundesgesetz erfordedich 1st. Es dürfen nur Personen ernannt "•,:;rden, die in Angelegenheiten Je::; Sortc.:naehuu:c'.a fachkundig sind. ()) Awf die Senatszusamml"nsetzung 11n V erfah~ ren nach den§§ 10, 11 1,.1nd 13 1st das P:u:entgesecz /')70 mit dcc Jl.faßg,bc il.urUWLndcn, daß jedem Set\at der :'-licht\gke\tsabcei!ung des P;nenpmtes ein fachrcchn11ches und 1cJem ScMt des Obersten Patl"nr- und Markensenates ein rechtskundiges und ein fachcerhni:1ches Mitglied :'.l.nzugehörcn habe1, die auf Vorschlag des Bundesminister~ fur L:tnd und Forstwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesminister fu, wittsdufdictlc Ange\ege1.\heite11 ern:rnnt worden 1·ind. Auf die Zusammensctzut1g im v., ,-hfau, n.1.Lli § J(, i~, J., ~ M.1.,kensd,tn<.r;L,e1,:. 197::J ;m:z.\lwender,. Teil 3 Verfahren Anmeldung dn Sone \l.nd Bekanntgabe der Sortcnbezeichnung § 20. (1) Oie Sone ist beim Sortenschutzarnt zum Sortenschutz anzumelden, (2) Die Anmeldung muß enthalten: 1. den Namen und die Anschrifr de~ 1 me!ders der Sorte söwte gegebenenfalls seines Venre ters, 2. die An sowie gegebenenfalls die Nutzung1 6d1tu1,g, d;i,s Vermehrung.1sysum und der Hinw<:is, daß die Sorte in Jedem Verrneh rung;zyklus unter V c:rwendung bestimmter Frbkomp<;:;,nenwr. i)r::t<1i..1gt '"itd, 3. die Anmeldebezeichnung (Abs. 6) bzw. die Sonenbezeichnung(§ 14) und 4. die Personengruppe, zu der der .Anmelder gem:i.!\ § 3 Abs. \ geh0rt. (3) Der Anmeldung swd anzuschlief\cn· 1 eine Beschreibung drr für die Unter>chcidb:ix keit der Sone wesentlichen 11:lerkmale, ) N"n0hw,.;~,. nh„r <lt„ wmaß A.bs. 2 Z 4 gemachten Ang:i.ben und J. die Va!!machi r5 3 Abs. 2), falls der Anmelder durch emen Vertreter einschreitet. (4'! W\1<l ci11c 5lJHC vu" u1cl11U'-'u l'c,,vncn un::i.bhinglg vontinJ.nder beim Sortenschui,,amt angc.mddet, so geht die frühere Anmeldung der sp:iteren im Rang vor. Enncheidend ist der Tag des Einlanr:ens der Anmeldung beun Soru:n,chuu:.amL Mehrere am ;dben Tag cingelangu Anmddungtn haben den gleichen Rang. (5) Abweichend Vöm zweiten Satz des Abs. 4 .St dem / iudder fu, ein,: Son:.e, die er bureits m uinem anderen Verbandsstaal 1.urn Sortenschutz angern.tl, det hat, vom Sortcrm::-hutzamt der d,;m T,-g dieser Anmdducig entsprechende R:i.ng einzu~:"iUmen (Prioriütsrecht) Das Pri~1rit.i.tsrechr wird jedoch nur erworben. wenn 1 e5 in der Anmeldung beim Sonenschutzamt au3drticklich gtltend gemacht wird, 2. zum Zeitpunkt der Geltendmachung nH.:ht mehr „lt, c J(l.hr ~"lt de, .- rnclld,.mg 1rn anderen V crband~siaat verstrichen ist und 3. ~p:tn::;tenS" dre, Moruae n:ich der Geltendma chung die fruhere Anmeldung durch Voriage von Kopien der AnmddevnrerL:igen nachge wiesen wird; die Kopien rrtU.\:se11 von der ausländischen Anmeldebehörde beg:!aub:g, sein, (6) Die .ArimeJ,:l„l:,,!-o-,.ichn""S g1lt n,,r f.,, 1h, Verfahren zur fneilung des Sortemchutzes, § 14 Ab.~. } Z 2 und 3 si11d ,1.nzuwenden. Bei posiuvem Abschluß der Sortenprüfung (.~ 23) h:u da.s Sonc11 schutzJ.mt bei einer $Qrtc, für die nur ein.e Anmeldebezeichnung vorliegt, den Anmelder unter Einräumung einer angemessen,:n Frisr zur Bebnnt gabe einer Sortcnbezcichnung im Sinne des § 14 Jufzufordc.rn. Kommt der Anmelder die5er Auffor d„n.rng ni;;ht no.;;h, ~o i~t Ji;, .A>\m„ltl""l3 ,-1,., <;,-,rr,• mit Be.\cheid vom Sonenschutzamt zunlckzuwei s<m. (7) Ist eine .Anmeldebe:z.eichnung oder Sonenbe zeichnung nkhl zu\assig, so i5t der t mdd.er vvm Sortenschutzamt aufzufordern, binnen angeml:'Sle· ner Frist eme zul:,ü:;ige Bezerdtn1u1g bek.rnntzuge ben. Bei ungertUtztem Verstreichen der FriM 1st die ,l..nmeldune; der Snrte vorn Smtenschutzamt mit Bescheid :zurückzuweisen. (8) Fur die Rangordnung einer Sonenbezc1ch. n11ng 131\r Ah, 4 sinng„m~J\ mlt t!er Mc,f\1pbi', t!:1g bei gleichnngigtn Bckann(gaben von Sonenbe zeidwungen für Sorten verwandter Arten vom Sotten.1chutzamt durcf-t Los zu ermitteln 1st, for wen die bekanntgegebene Sortenbezeichnung zu regi Slfieren 1st, falls eine Einigung nicht zusunde komme Sortenblatt § 21. (1) Das Sortenschutzamt h.at ein minde,tens viertcliahrlich ersche111endes Sortenbl:m herauszu geben. ()) AuHet dt't1 1m § 22 p;eregclten Bebnntma• chungen h:1.t das Sonemchui:zamt die Zurückz1c, hung, die Abweisung und die Zuri.ickw·c1sung bckaitmg-emachca Anmeldungen der Sorte, die Erteilung, das Ende, die Nichtigerkl:üung und dii" Aberkennung des Sori:emchur.:e~, <lt:11 Wer.h~e\ i11 der Person des Sortenschutzinhabers und dir Bekamtt1;,1be, die Andenrng und die Löschung vor. Sonenbezeichnurtgcn und Verordnungen auf Grund dieses Bundesgesetzes - unbeschadet ,hrer Verlautbarung im Bundesg-csetzblau - im Sorten blau brkanntzumachen. (JJ Darüber hinaus können auch Erttscheidungen von \,,.richten und V erwaln.mg.1behörden und Informationen von allgemeinem ititeresse, dit Angelegenhencn de:; Sortenschuu.es hetreffen, verdfferttlichc wetdco. Bekan11tniachung von Anmeldungen § 22, (!) D:is Sorten;chutz:imt hat Anmeldungen der Sone, die nicht von vornherein zuruckzuwe1sen oder abzuwem:n sind. 11.uf Grund der Ang:1bcn de~ Anmelders im Sortenb!att bebnntz.u!'rtachen. Die ßekunntrnachung h,u die An, die Sonenbeze1d1 11ung bzw. die Ann,eldebezeichnung (§ 20 Abs. 6), den Anmeldetag, ein allfallig geltend gemac.hte, Prioritar\recht, <lt::11 N~rne11 uuJ Jk Amd,rifc Je:, Anmelders der Sortt und da, Aktenzeichen d(.'~ Anmeldung 2u enthalten. (2) Das Sortenschutzamt har .u;f Verlangetl jedermann Einsicht in <lie Anmel<lungsu1Herlagen und 1n die PrUfungsergebnisse zu gew:1hren und die Be;id.t!gung drr Anbauversuche (§ 23 Abs. 1) zu gestat~en. Von der Eimichi sind die Nachwei$e ßi'maG § 2C Abs. '3 Z 2 und bel Sorten. deren Pflanzen durch Kreuzung bestimmter Erbkompo nenren erz:eugt werden, die Ang:iben üb,:r die Erbkomponenten :itnzwschlie11en. S()rtenprilfungen § 23. (l) Das Sortens..:hutz::i.rnt hat auf Grund eigener Anb;rnversudw ode1· anclePer geeignete: Untersuchungen :rn prüfen, ob die Sorte den Anforderungen de~ S 5 erttspiicht (RcgisterprU fung). Die Prüfong i,;t so lange durchzuführrn, wie es eine verlaßlid1e 13eurteilung- erfordert. Der Anmelder hat dem Sortenschutzamt über Aufforde rung das fur die Prufung erforderliche Vermd\ rung~mater\~\ der Sont S(Jwie von Erbkomponen ten, die bei der Erzeugung der Sone verwendet wc,J,. n, UH~mgdtlich z.ui Vc,fUgcrng z;u ,rdku, ferner alle Auskünfte über die Erhal,ung der Sorte zu enrilen und deren Übcrpruforig rn gest:i.tten. Zum Zwec:k der Überprüfung ist der Anmelder gegenüber dem Sortenschutiamt verpflichtet, Be triebsbe1icbtigungen i.uzulaosen, unentgeltlich Pro ben der Sone im erforderlichen Ausmaß tntnehmeri zu las~en und m dir Aufzeichnungen übrr aie Erhaltung der Sone Einsicht nehmen zu lassen. Kommt d<-1 i\rnnddu 1.rotL ~duifdidH., lvL•hnuug und Einr;tumung eirier angernesse11en Nachfr.ot diesen Verpflichtungen nicht nach, so ist die Anmeldung vom Sortenschutzamt zurtickzuwe1sen. (1) D:i.s Soner1ochut:1:;1mt k:mn .einer B<1urrnilung anstelle eigener I)ttlfungen die Ergebnisse anderer Prüfstellen von E>X'R-S1.aaten oder von Verb:rnds staaten zugnmde legen, wenn diese Prüfstellen auf Grund ihrer rechnischen Au.,sratmng, ihrer Prüfme thoden uncl ihrer 6rthchrn } b:mverh:iltrn,se br eine Registerprüfung m Betracht kommen und die Ergebnisse dem Sortenschutz.i.nn vorliegen. (3) Kann ~ich der Aomelder auf ein Priorlt:its-· recht(§ 20 i\tn. :1) berufen, so ist uber seinen Antrag vom Sonenschutzamt die Prufung bis längstens fünf Jahre nach der Anmeld1,1ng 1m anderen Verbands staat auszuserzen. Die Zurückziehung oder Ableh 111.H\g dei Anmeldung im betreffenden V erhand, stnt hat 2.ur Folge, daß die Prüfurtg vom Sortenschutzamt nach einer angemessenen Frist umgehend einzuleiten ist. (4) "Nach Enei\ung des Sortenschutus hat das Sortens.:hutzamt z;l.l prüfert, ob dds Fortbestehen der geschützten Sorte gesichert ist, wenrt sich der Verdacht ergibt, ddß der Sottenschutzinhaber keine aum-:ichende11 Maßriahmrn zur Sicherung des rvrd:,<-v.dKu~ du Svne KL.1..t (§ 7 N1n. l). ZLmJ Zweck der Prüfung ist da5 Sortenschutzamt ermächugt, ßctriebsbes1chtigungen vorzu11ehrnen, unentgeltlich Proben der Sone Im erforderlichen Ausmag zu enmehrnen und m die Auhtichnungtn über dir Erhaltung der Sorte Einsicht zu nehmen. (5) Das Sortenschutzamt ist ermachtigt, Ergeb nisse sowohl der eigenen als auch der von anderen inländlschen Prüfndlen vo1genommem:n Sortert• pri.itungen ausländischen Stellen, die tor die Er(eilung des Sorte!'JSch urze.s r;der eines gleichwertiw gen Sch\ltzrechtrs zust:indig sind, bek:rnnrzugebcn. Einwendungrn gegen die Anmeldung der Sorte § 24, (l) Beim S0nen~chutzamt kann jl"dermann schriftlich begrundete Einwendungen erheben, daß J. die Sone den Anfordeningen des § 5 nic.1r enc~pncht oder L die Scrtrnbczeichnung nicht wlässig isr (§ 14 Abs. 2 bis 4) oder 3. der Anmelder nicht Berechtigter (§ 4 Abs. 1) \St. (2 ) Einwendungen gemäß Abs. l Z l können während des gesamten Verfahrens und Ei11we11dun gen gemäß Abs. l 2 2 bis zurn Ablauf von drei Monaten nach Belunncm:u:hu1~g der Sonenbe zcichnung im Sortcnblau und Einwendungen gem:iß Abs. 1 Z 3 bis zum Ablauf von drei Monaten 11J.d1 OekJ.urnu1~dir.rn1, Je, Arn111::l1.h1111, dei :3u1te i1u Sortenb!:1.tt vmge6r;1,cht werdvn. (3) Die Einwendµngen gemäß Abs. 1 Z 2 und 3 mussen spausrrns am letzten Tag der Fri1t (Abs, 2) Uo:lu, 3u!lcu~d1UlL.J.IJJl ri111,dangt !>Clll. (4-) Das Sotteruchurzarm hat dir vorgebrachten Einwendungen zu prüfen und dds Ergebnis der Prüfung bei seiner Entscheidung zu berücksichu t~n. (5) Dem Einwender ist auf seifl schriftliches Verla11gen über das Ergebnis der Prüfung gem~ß Ab,. 4 vom Sonenschutzamc Auokunft zu geben. fl,lhrt. ent~ Eir1w,:nJ1mg g"!m!J.ß A.li\. l Z 3 Z.,H rechtskraftigen Zurückweisung oder Abwrnurg oda Zudkhziehung der Anmeldung der Sone, so ist dies dem Ei11wcnder unverzuglich ~chriftlich völh Sorren$dHJtzarnt mitzuteilen. Melder der Einwen, der innerhalb emes Mon;i.tes nach Zustellung der .1chrifdid1e11 i\fateilµng die Sone an und wem er rtach, daß er Berechtigter(§ 4 Abs. l) ist, so kann er verlangen, daß als Anmeldetag der Tag dei {rUheren l n,dJu,ig gilt. (6) Ist e-ine Einwend!mg gemäß Abs. J Z 2 berechtigt, so hat das Sorcenschutzan'lt geniaß § 20 Abs. 7 vorzugehen. Erteilung des Sortenschutzes § 2S, Wenn fur die ongemddete Sorte e1r,e zulässige Sonenbezeichnung bekanntgegeben 1st (§ 14 Abs. 2 biI 4) und die sonnigrn Vcmussn,:un gert för die Erteilung des Sortenschutzes vorliegen, (St der Sortensd1utz vom Sonenschutz·.i.mt d\.lrch Flnrr~enne in rl.,s <;r-,rr,-nsl'hll,,,~,.g:1«,:r "" ,.,.,.,.,Jen Dem Sonenschumnhaber ist hierüber eine l:rkunde auszustellen Erfolgt keine Eintragung in d:,s Sonenschurzregister, ist vom Sortel1$thutz.i.mt ein :i.bwe1~ender Bescheid zu erlassen. Überuagung des Sortenschutzes § 26. (1) Die rechtogeschaftlid1e Übertragung des )onensdrntzes wird mit der Emrragung m das Sonenschurzregmcr wirksam. (2') Die Rangol'dnung wird durch die Reihenfolge der an das Sonenschuu.amr. gelangten Anträge a\lf Eintragung bestimmt, vorausgesetzt, daH der Antrag :ur Einrragung fuhrt. Gicich::eitig eingelangte : tr:lA"t ge11ieße11 die gleiche Rangordnung. (}) Die E:1ntr:igung in das Sortenschut:/'.register geschieht aui schriftlichen , tr:1g eine; der Beteiligten an da, Sortenschutzamr. (4) .'vfü dem :-\mr-ag .tuf Erntr.tgung i~[ die l,;rkunde, :rnf Grund der die Eirnragu11g ge:;;chehen ,oll, in l;rschrift oder 1n ordnung,gemä.ß beglaubig ter Ah.~chnfi 1·orzulcfen. Wenn die Urkunde keine öffentliche ist, mull .1ie mit der ordnung5gerr:äß beglaubigten Unters,hn!'t des über ,;ein Redn VerfUgcndtn versehen 1ein. (S) Der i rr'1r,; □ 11f Fintn3une unrl die- [ rrk11nrll' untedicgen n.,ch Forn1 und Inhalt. der Prufung de\ Sortcnschutzamtcs. · Sortenschutzregister § li. (1) D:i.s Sortenschuturnt hin w1 Sorten tch1.1tzreg1>ter z:u führen. (2) ln das Sortenschutzregister smd unu:r Ang:ibe des T:iges der Eimr:igung einzutr;i.gen: 1 die Regisrcrrnutimer, 2. der T:ig der Anmeldung und allenfalls der Prlori~~t~v,g, 3. die ,\rt ,uwie allenfalls die Nutzungsri(h• rnng, d,15 Vermehrungssystem und der Hin11.reis, dall die Sorre in jeJem Verm~h rungszyklus unter V erv.·tndung beötimmter l:rbkompunenten erzeugt wm:i, 4, die Si;;,rienbNt:Jchnung, 3. der l\·:une und die AMchrift des Sonrn• schutzinh::i.bers und stines Venreters, f;. dor T"'S dei Bcsmrrn,. do~ Sort<ln1ch1.n~e;, 7. der N:.ime und die Anschrift von Inh:ibern freiwi!liger Liunu:n und von Zw,rngs!iien· zen, 8 d:is Beni.ltzungsrecht Jes Dienstgebers (§ 4 Ab5. 4), 9, der Hin1re1s ;i.uf anhcing1ge Vcrfahre/J ror der Nichtigkei1s:1bleilung des Patcnt::i.mtes und vor dem Ober'iten P::i.tenr.- 1,md M:i.rke111enat (.H 1::i, 11, JJ 1.1nd 16), 1.'.l, der TJg und d.tr Gmnd des Endes des Sortensch.utze~, 11 die l\ichcigerk.Lirung, 12, dit Aberkennung sowie l u\. Ubertr.'lgungen. (3) Das Sortenschutzregisrcr 1st öffendich. Die Einsicht ih die fur die Eintragung maßgebenden Unterlagen und die Beaid1tigung der Anb,rnversu che (§ 23 Abs. \ und 4) ist vom Sortensc:huturnt jedermann zu gestatten. Von der Einsicht sind die Nachweise geITlaf\ § 20 Abs. 3 :Z 2 und bei Somn, deren NL1.nun durch Kreuzung bes(imrnrer l:'.rb hv111pu111:11c<::u ,;:r,;,::ugl wci,h:11, Uk Ani;ulit::11 Ubn die Erbkomponemen auszuschließen. ( 4) Auf V et langen hat da, Sortenschutz:HTH gegen Köstenersatz beglaubigte Au~zi.ige aus eiern '.::iorter.· ~chuungiste-r aus;;:usrr.Jfon. (5) Die Ermittlung und Ver,ubeitung von Daten zum Zweck der autorn:i.tion;,untentiHzten Fuhrnng des '.:luncnschuuregmers ist z:uki.ss1g. Anmelde~, Prüf• und Jahresgehühren § lS. ( J) Bei der Anmeldung dt>r Sorte isr ~·om Anmelder emc Anmeldegebühr an d.u Sorten schut2:;irnt z:u entrichten. (2) Die A1lmeldegtbulH JH durch Verordnung de~ ßunde,ministers fur la.nd- und Forstw1mchalt Im Einvernehrnen mil dem ßwndesminlster fur hn:1,n. zen entsprechend den crfahrungsgem:i:ß im Durch s,;;hnin ;iuf\:iufenden Ver;,..·altung>kosten, die m t der Beh,.ndlun9 der Anmeldung ,,;u,;,1,n1<ne11hlintcn mit Ausnahme der Kosten für die Sortenprnfun gen (Abi. 4), - pauschal fes1zuseti.en. (3) Werden die Anmeldegebühr oder eine fiiJ/ige P,ufi::;,:bJhr uot~ ~ch,-iftlich,:r M:thnung de~ Son~n sd1utza1mes und Einräumung einer angt!he;senei Nachfrnt vorn Anmelder nicht entnchtet, :;o ist dk Anmeldung der Sone vom Soncmchmz.:.mt zu rnck..-uwei;en. (4) FUr SortenprUfungen gemäß§ 23 Abs. 1 und 2, di,: durch 1nlandische Prüfstellen erfolgen, sind vom Anme!der Prufgebi.ihren zu entrichten. (5) Pi<: Prllfßtbiih,cn Jiud vorn Bundc~minio,.. , für Land- und Fomwimchaft im Einvernehmen mit dem Bundesmmistcc für Firi;.nzen entsprechend dr:i erfahrungsgemd.ß im Durchschnitt auflaufenden Ko>ten der Prufungen durch Verordnung m einen Tarif festzusetzen. (6) Die Pn.i.fgebühren ~ind vom Sonenschutzamt fur ieden arigefangenen Vegetationsablauf vorzu schreiben. Sie sind jedoch vom Sortet1sc:hutzamt nur einmal vorzuschreiben, wenn diesem zu Beginn der auf die , me/dung zum Sortenschutz folgenden Vegetationspenode vo!!Windigc Prüfergebnisse vorliegen, die die Anforderungen de~§ 5 ,%s. 2 bist LtHJ.(ir,en um! ,lie i:.,m wedci suu drn:i Pi l\hsellr rin<:s EW'R-Staate5 außerhalb emes Verfahren> nach diesem Bunde~gesetz oder auf Grund einer ;\rirne!dung der Sone zur Eintragung m d::i.s Zuchtbuch fur Kulturpflrnzen (~ 4 Abs. l des Nlanzenzw.;;hrg-cse"tZes, BGB/. Nr. 34/1947) ge wc)nni:n w11rdr.n. Pie Kosten der Sonenprufungen gemäß § 23 Abs, 2, die durch Prufstellen von Verbandsstaaten erfolgen, ~ind Barausl:igen (§ 7b ,",VGJ- (7) f-ur 1ede geschützte Sone sind vorn Sortenschutzinhaber für jedes angefangene Jahr der Dawr d~s Sortenschut.zes (Schutziahr) Jahresge \mhn:11 an da; Suru::mdnnzaun zu emrk:hten. Die Jahresgebuhr beträgt fur das erste Schutzjahr 1 CGC S. Fvr Jedes weitere Schuti:iahr bis i:um ((, ~rhut?)c1hr f'rh,"lh1 ~,,➔ h .-1\,. }:i.h,·P~ß"hi,hf hN Weizen, Gerste, Hafer, Roggen, Nbis, Kartoffel, Zuckerrube, Erbse, K6rnerrnps und Sonnenblume um sec S, bei den anderen .' en um 300 S gegenüber der Jahmgebuhr fut das iewei!s ,orarl.gegangene Schutzphr. Vom 11. 5chut7.phran bleibt die jahmgebuhr gle1d-1. (~) Die Jahre.sgebühr für das erste Schutzjahr isr zwei Afonate nach Erteilung de, S0nenschut1t:s r;i llig, Die Jthresgebuhr fur 1edes weitere J.ngefan gene Schutzjahr ist am wiederkehrenden Jahrestag der Erteilung des Sortenschmzes im vorhinein f:i!lig. Die Jahre,gebühren können :;c:hon zwei Monate vor ihrf'f F~l!lekrit enrrirht.-, wnd,-n V tdahrt:nlVl':rr~d,rifte11 § 29. Soweit sich aus die5em Bt.1nde,i,;rsec1. nichs anderes ergibt, hat das Sortertschutz.amt das AVG anzuwenden. Zivilrechtliche und sti:afrechcliche Bestimmungen Ztvil.-~,;hd«;;h~ ~sprud,.., § 30. Wer in einer der ihm aus emem Sortenscht.1tz zus1thenden "Befugnis verletzt worden Ist, hat Anspn,1ch ;.uf 1Jnterl;,.1.111ng, Beseitigur1g, Un.e•l~ve,öffend,c"hw.ng, <'<ngl!m.sHen!H Erngdt, Schadenersatz, Herausgabe des Gewinnes und Rechnungslegung; auch wer e\r,e $pkhe V erlerzu1g zu besorgen hat, hat Anspruch :wf Unrerlassur.g. Die§§ 147 bis 154 des Patentgesetzes 1970 gdrcn srnngemäß. St.rafharc Sortenschutzverletzung § jl. (1) Wer den Sortenschutz ,'erletzt (§ b), 1st ,om Gericht mit Geld.•trafe bis zu 360 Tagessätz<:n zu bestrafen. (2) Ebenso ist der Inhaber oder Leiter eines Unternehmens zu bestrafen., der eine im ßetdeb des Unternehmens von einem Bediensteten ,ider Bea1;f tragw1 begnnge<ne Sonensdmtzverlerzung nicht verhindert. Ist der Inhaber des Unternehmens eine jurisd.,;chP Pnson. ~n isr dir 11<'.Himmung 1uf <iir Organe des Unternehmens anzuwenden, die sich einer solchen U nter!assung schuldig gemacht haben. Fur die uber die Organe verhängten Gddmafen h-a.fiet das Unternehmen zur ungeteilten Hand mit dem Verurteilten. (3) Die Verfolgung findet nur auf Verlangen des V er\etzten statt. (4) Für d;a.s Strafverfahren gelten die§~ 148. 149 und 160 des Patentgesetzes 1970 sinngemiß. Zuständigkeit ~Jl. (l) hir K.\agt.tl. und e1nstwe11Jge VedügUn• gen na,h di<'sfm Bundesge~etz m aussrhl1ef!J1rh das Handelsgericht 'X'ien zuständig. Die §§ 7 Ab,. 2 erster S,1tz, 7 a und S Ab.1. 2 JN ~m<l 4111.\\Wtn<.icn. DH g;lt ~.,,-!, fiic ('in-:1w..-d;g, . Vierf0g,•ng„n. (2) Dit Gerichtsbarkeit in Strafsachen nad diesern But'ldi:sgeset:z. si:eht den die Strnfgeridnshar k<'it :.s1sübenden L.lndesgerichte-n :;:u. Verwaltungsiibertretungeu 5 JJ. Wenn die Tat nicht den Tatbemi.nd einer in rlil' 711st1nrJiBk„Or ,,! ,. ~ (:f'n,;h,,. f..,11.,,-,,1.,n ,tr"flo"r'°n Handlung bildet oder nach anderen Besumrnungen mit strengerer Strafe bedroht ist, begehr eine Ver,va\tungsübcnrcrnng und ist von der Be:tirksver walrnngsbthörde mit Geldmafr bis zu 100 000 S z;u bcstr::den, wer L Vermthrnngsm:ni;;ri:1J einer Sorte vertreibt., ohne die 'un § 15 vorgeschriebene Sortenbe :ieichnung zu verwenden, 2. p;,•e,-,1 rf,>< V„c1r,'eh-;v„rhn, J,,, § 1 ~ ~·,.,iiollt, 3.. eine im Sörten~chutzregister eingetragene Sonenbezeichnung- oder eine :i.hnliche Be zeichnung für eine rndete Sorte derselhen oder einer ve.rwandten t\rt verwendet, 4. beim Vertrieb einen n1d11 bt~tehendcn ~orten• schutz. vortäu$cht oder S. der Verpflid-itung gc-mti.ß ":i \ 3 Ab,. 4, Verme\;• rungsmatenal zur Verfügung zu stellen, nich: no,·hkr11,1rrn Teils Schluß• und übe rg angs b c s t I mm u (1 g e 11 Verwcimugen auf itndere Bundesgesetze § 34, Soweit 1n diesem Bunde.,gesnz auf andere Bundesgesetze ver.viescn wird, sind diese in ihrer Jeweils geltenden Fassung zu versi.ehen. lnkrafrtretensbl.'stimmung ~ 35. (1) Dieses Bundesgesei.z trm mit: l. !Vlllr2 J 993 in Kr;.1.fc. (2) Verordnungen auf Grund dieses Bundes-sesec zes körtnen bereics von dem seiner Kundmathung folgenden Tag ;m edJ.sstri werden. Diese Vc:rord· nungen dürfen frühe1tens mit 1. März 199.J in '7/idi.samkeit gesetzt werden. Übe{g11,ngsbestimm1,1ng § J6. Sorcen, die am Tag des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes im Zuchrburh fiir Kulturpfhnut1 4!$ Hcdn.ucht bedingt oder unbedingt eingcro.ger. .,ind (§§ 8, 9 und 10 des Pflan,;enzuchtgt5etze.\), sind von Amts wegen vom Sortensch1.1tzamt zwei Mc.,11-<.l<:: l]i,ll1 1,,h 1.tflUl.-lLll Ji(,3':'"~ nu,,de~!:,C:.\l .l>.<;~ ;;uch in J,H Sortcruchuozregiswr einz11~r;i gen, wenn mein binnen einem ,Honai rn:1.d1 lr-J/r.rJ.ltuccc11 diese!: Bundesgesew;~ beim Sortenschutnmt eine schriftli che Verzichtaerkl:lrung des Züchters einlange Entsprechen die Sortenbeuichnllngen dieser Sorten nicht den Abs. 2 bis 4 des § 14, >ü ist § 14 Abs. 6 artwwcnden. Der Zeitraum, w!J.hrcnd dessen die Som• :1.l~ Hochzucht bedingt oder unbedingt im Zudnl,u~h fu, Kulu.Hf•fL,n,,,.,n c:1n1,u1-ig ,.,1J w.t,, '" ,1,d die s~-hl.lizdauer und dir Btmem1ng der JnhmgebUhre1; (§ 28 Abs. 7) anzurechnen. bei der Beret;hmmg der Schui;zdauer unJ der Bemessung der fohresi::ebUhren sind jedoch nur die vollen Jahre, 10 welchen die Sone im Zuchtb1Jch fur Ku!turpfl:rn 7.rn eingetragen wu, zu bcrDcksichtigrn. Der :\bL,uf der Schutzdauer (§ 8 Ah Z Z 2. 1n Verbindung mit Abs. 1) tritt frühestens zehn J:i.hre nad1 lnl-.1o1f.ut:ccn dic,~5 Dundn1,c,,:t1ce, rln. Vollziehung § 37 . . ~fit der Vollziehung dieses Bundesgcscues sind betrJui. L hinsichtlich des § 16 der Bundesminister fur w1rn;chafdiche Angelegenheiten, 2. lw1s1chthch der )~ }0 bts J2. der J1ur.desmm1 ster for Tust1z, 3. hit1s1chr'hch des § } Abs. l letzter Satz, der §§ 10, l l, 13 1md des§ 19 Abs. I und 3 der B1.a1.d..,~rnini~t'!'r für w,nf,:h"ftlich,; Ang<1li:g"1'· heiten irtJ Einvernehmen mit dem Bundesmini m:r for land- und Forstwimdl,<fr, 4. hin,ichdich des§ 14 Abs. 7 und des§ 19 Abs. 2 der Bunde,min,ster fur Land• und Fomwm schah 1rtJ Einvt'rnchmen mit dem 8undesmmi ster furwirucl-iafdiche Angelegenheiren, 5. hinsichtlich de~ § 28 Abs. 2 und Ab,. 5 der Bunde~minister für Land• und Forsrwirnchaft im E:inv,;mu,hrn1,r1. mit dem 8,mdo~miniHer for Finanzen und 6. hmskhtlich aller übrigen ßescimmungen die$eS Bundesgesetzes der Bundesminister für Land und forstwin:~chafr. Kfosril Vraniuky