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قوانين النمسا

Ordinance on casein

صدر في 1996-10-10 · النص بتاريخ 2026-10-01

القانون العام والإرشادات الرسمية منشورة بوصفها أبحاثاً. ليست مشورة قانونية أو ضريبية أو مالية.

البحث نفسه مكتوب بالإنجليزية. العناوين والوسوم مترجمة؛ أما النتائج والاقتباسات فغير مترجمة.

عن هذا القانون

العنوان الأصلي
Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit und Konsumentenschutz über Nährkaseine und Nährkaseinate.
اللغة
German
النوع
لائحة
المنظمة
European Union
الدولة
النمسا
الموضوعات
Food and nutrition
الكلمات المفتاحية
milk/dairy products, Codex Alimentarius, packaging/labelling, standards, food safety and quality

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  1. P. b. b. Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1030 Wien 3853 20 320 BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH Jahrgang 1996 Ausgegeben am 10. Oktober 1996 177. Stück %$(���Verordnung: Nährkaseine und Nährkaseinate [CELEX-Nr.: 383L0417, 385L0503 und 386L0424] %$(��Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit und Konsumentenschutz über Nährkaseine und Nährkaseinate Auf Grund der §§ 10 Abs. 1 und 2, 19 Abs. 1 und 42 Abs. 4 des Lebensmittelgesetzes 1975, BGBl. Nr. 86, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 1105/1994, wird – hinsichtlich des § 3 im Einvernehmen mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten – verordnet: § 1. Die Absätze 4, 5 und 9 bis 11, ausgenommen Absatz 11 (1) b), des Österreichischen Lebens mittelbuches (Codex Alimentarius Austriacus), III. Auflage, Kapitel B 32 „Milch und Milchprodukte“, Teilkapitel D „Dauermilchprodukte“, Abschnitt „Milcheiweißprodukte (insbesondere Kaseine und Ka seinate)“ werden als Verordnung erlassen. Sie lauten: 4 Es gelten folgende Definitionen: a) Kasein: der in Milch als Hauptbestandteil enthaltene gewaschene und getrocknete, in reinem Wasser unlösliche Eiweißstoff, der aus Magermilch durch Fällung gewonnen wird, die durch – Zusatz von Säure, – mikrobiologische Säuerung, – Labfällung – oder andere milchkoagulierende Enzyme vorgenommen wird, und zwar unbeschadet einer etwaigen vorherigen Behandlung mit Ionen austausch- und Konzentrationsverfahren; b) Kaseinate: die durch Trocknen von Kaseinen, die mit neutralisierenden Stoffen behandelt wurden, gewonnenen Erzeugnisse; c) Magermilch: Milch, der nichts hinzugefügt wurde und bei welcher lediglich der Fettgehalt vermindert wurde. 5 Die Ausgangsprodukte müssen einer Wärmebehandlung unterzogen werden, die zu einem negati ven Phosphatasenachweis führt. 9 Säure-Nährkasein oder Nährkasein (Säurekasein) 9 (1) Herstellung: aus Magermilch gemäß Abs. 4 lit. a in Verbindung mit lit. c, und zwar durch Fäl lung mit Hilfe von – Milchsäure (E 270) – Zitronensäure (E 330) – Essigsäure (E 260) – Molke – milchsäurebildenden Bakterienkulturen – Salzsäure – Schwefelsäure – Orthophosphorsäure 9 (2) Zusammensetzung: a) Wasser, höchstens.................................................................................................... 10,25% b) Eiweiß in der Trockenmasse, mindestens................................................................ 90,25% davon Nährkasein, mindestens ................................................................................ 95,25% c) Milchfett in der Trockenmasse, höchstens .............................................................. 2,25% d) titrierbare Säure, ausgedrückt in ml zehntelnormaler Natronlauge in 1 g, höchstens ................................................................................................................. 0,27% 3854 177. Stück – Ausgegeben am 10. Oktober 1996 – Nr. 548 e) Asche (einschl. P2O5), höchstens............................................................................. 2,52% f) Wasserfreie Lactose, höchstens............................................................................... 1,25% g) Sedimente (verbrannte Teilchen), höchstens........................................................... 22,5 mg ................................................................................................................................. in 25 g 9 (3) Blei, höchstens ............................................................................................................... 1 mg/kg 9 (4) Verunreinigungen (zB. Holz- oder Metallpartikel, Haare oder Insektenfragmente) ..... keine in 25 g 9 (5) Organoleptische Merkmale: 1. Geruch: ohne Fremdgerüche 2. Aussehen: Farbe weiß bis cremeweiß; das Erzeugnis darf auch keinerlei Klumpen enthalten, die leichtem Druck widerstehen. 10 Labnährkasein oder Nährkasein (Labnährkasein) 10 (1) Herstellung: aus Magermilch gemäß Abs. 4 lit. a in Verbindung mit lit. c, und zwar durch Fäl lung mit Hilfe von – Lab oder – sonstigen milchkoagulierenden Enzymen 10 (2) Zusammensetzung: a) Wasser, höchstens.................................................................................................... 10,25% b) Eiweiß in der Trockenmasse, mindestens................................................................ 84,25% davon Kasein, mindestens ....................................................................................... 95,25% c) Milchfett in der Trockenmasse, höchstens .............................................................. 2,25% d) Asche (einschl P2O5), mindestens............................................................................ 7,50% e) Wasserfreie Lactose, höchstens............................................................................... 1,25% f) Sedimente (verbrannte Teilchen), höchstens........................................................... 22,5 mg ................................................................................................................................. in 25 g 10 (3) Blei, höchstens ............................................................................................................... 1 mg/kg 10 (4) Verunreinigungen (zB. Holz- oder Metallpartikel, Haare oder Insektenfragmente) ..... keine in 25 g 10 (5) Organoleptische Merkmale: 1. Geruch: ohne Fremdgerüche 2. Aussehen: Farbe weiß bis cremeweiß; das Erzeugnis darf auch keinerlei Klumpen enthalten, die leichtem Druck widerstehen. 11 Nährkaseinat oder aufgeschlossenes Milcheiweiß (Kaseinat) 11 (1) Herstellung: a) aus Kasein gemäß Abs. 4 lit. b in Verbindung mit lit. a und c, das mit folgenden neutralisierenden Stoffen und wahlweise Puffersubstanzen behandelt worden ist: Natrium Kalium Calcium Ammonium Magnesium hydroxide karbonate phosphate zitrate 11 (2) Zusammensetzung: a) Wasser, höchstens.................................................................................................... 18,25% b) Kasein in der Trockenmasse, mindestens................................................................ 88,25% c) Milchfett in der Trockenmasse, höchstens .............................................................. 2,05% d) Wasserfreie Lactose, höchstens............................................................................... 1,05% e) pH-Wert................................................................................................................... 6 bis 8 f) Sedimente (verbrannte Teilchen), höchstens........................................................... 22,5 mg ................................................................................................................................. in 25 g 11 (3) Blei, höchstens ............................................................................................................... 1 mg/kg 11 (4) Verunreinigungen (zB. Holz- und Metallpartikel, Haare oder Insektenfragmente) ...... keine in 25 g 11 (5) Organoleptische Merkmale: 1. Geruch: sehr geringe Aroma- und sehr geringe Fremdgerüche. 2. Aussehen: Farbe weiß bis cremeweiß; das Erzeugnis darf auch keinerlei Klumpen enthalten, die leichtem Druck widerstehen. 11 (6) Löslichkeit: fast völlig löslich in destilliertem Wasser, ausgenommen Calciumkaseinat. 177. Stück – Ausgegeben am 10. Oktober 1996 – Nr. 548 3855 Probenahme und Analysenmethoden § 2. (1) Die Probenahme für Nährkaseine und Nährkaseinate hat gemäß den Bestimmungen des An hangs I zu erfolgen. (2) Für die Prüfung der Zusammensetzung von Nährkaseinen und Nährkaseinaten sind die im An hang II angeführten oder gleichwertige 1) Analysenmethoden anzuwenden. Kennzeichnung § 3. (1) Unbeschadet der Bestimmungen der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung 1993 – LMKV, BGBl. Nr. 72/1993, in der jeweils geltenden Fassung, sind auf den Verpackungen, Behältnissen oder Etiketten von Nährkaseinen (§ 1 Codex-Absätze 9 und 10) sowie Nährkaseinaten (§ 1 Codex Absatz 11) die folgenden Hinweise gut sichtbar, deutlich lesbar und unverwischbar anzubringen: 1. die in § 1 Codex-Absätze 9 bis 11 genannten Sachbezeichnungen, welche den dort beschriebenen Erzeugnissen vorbehalten sind und im Handel zu ihrer Kennzeichnung verwendet werden müs sen; bei Nährkaseinaten zusätzlich zur Sachbezeichnung die Angabe der Kationen; 2. a) bei als Mischungen verkauften Produkten der Hinweis „Mischung aus ...“, gefolgt von den Sachbezeichnungen der Produkte, aus denen die Mischung besteht, in absteigender Reihen folge ihres jeweiligen Gewichtsanteils; b) bei Mischungen mit Kaseinaten die Angabe der Kationen; c) bei Mischungen mit Kaseinaten außerdem der Eiweißgehalt; 3. die Nettofüllmenge nach Kilogramm oder Gramm; 4. der Name (Firma oder Firmenschlagwort) und die Anschrift der erzeugenden oder verpackenden Unternehmung oder eines in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum niedergelassenen Verkäu fers. Bei ausländischen, nicht aus dem Europäischen Wirtschaftsraum eingeführten Produkten ist das Ursprungsland anzugeben; 5. das Herstellungsdatum oder eine Angabe, die eine Identifizierung des Loses (Charge) ermöglicht; (2) Die Angaben nach Abs. 1 Z 2 lit. c sowie Z 3 und 4 brauchen nur auf den die Waren begleiten den Geschäftspapieren aufzuscheinen; bei Beförderung von Schüttgut gilt dies auch für Abs. 1 Z 2 lit. b und Z 5. Krammer 1) Als gleichwertig sind Analysenmethoden anzusehen, die im Rahmen der jeweiligen Fragestellung vergleich bare Ergebnisse liefern. Vergleichbare Ergebnisse sind jedenfalls dann zu erwarten, wenn die in der Verordnung genannten Verfahrenskenndaten vom angewandten Verfahren erreicht oder übertroffen werden. 321

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