Ordinance amending the Maximum Value Residue Ordinance
صدر في 2001-03-20 · النص بتاريخ 2026-10-01
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عن هذا القانون
- العنوان الأصلي
- Änderung der Schädlingsbekämpfungsmittel-Höchstwerteverordnung.
- اللغة
- German
- النوع
- لائحة
- المنظمة
- European Union
- الدولة
- النمسا
- الموضوعات
- Food and nutrition
- الكلمات المفتاحية
- food safety and quality, MRL-maximum residue limit
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P. b. b. Verlagspostamt 1030 Wien WoGZ 213U 771 16 II 153 BUNDESGESETZBLATT FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH Jahrgang 2001 Ausgegeben am 20. März 2001 Teil II 127. Verordnung: Änderung der Schädlingsbekämpfungsmittel-Höchstwerteverordnung [CELEX-Nr.: 397L0041, 398L0082, 399L0039, 399L0050, 399L0071, 300L0048] 127. Verordnung des Bundesministers für soziale Sicherheit und Generationen, mit der die Schädlingsbekämpfungsmittel-Höchstwerteverordnung geändert wird Auf Grund der §§ 15 Abs. 7 und 16 Abs. 6 des Lebensmittelgesetzes 1975 – LMG 1975, BGBl. Nr. 86, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 21/2001, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft verordnet: Die Schädlingsbekämpfungsmittel-Höchstwerteverordnung, BGBl. Nr. 747/1995, zuletzt geändert durch die Verordnung, BGBl. II Nr. 438/1999, wird wie folgt geändert: 1. Die §§ 1 bis 7 werden wie folgt ersetzt: „§ 1. (1) Diese Verordnung ist auf Lebensmittel pflanzlichen und tierischen Ursprungs anzuwenden, soweit sich auf oder in ihnen Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln befinden. (2) Diese Verordnung gilt auch für die in Abs. 1 genannten Erzeugnisse, wenn sie getrocknet, verarbeitet oder einem zusammengesetzten Lebensmittel beigefügt wurden. § 2. (1) Gemäß dieser Verordnung sind „Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln“ Rück stände von Schädlingsbekämpfungsmitteln (Stoffe) und ihrer Abbau- und Reaktionsprodukte, die sich auf oder in Lebensmitteln pflanzlicher oder tierischer Herkunft befinden. (2) Unter „In-Verkehr-Bringen“ ist auch die unentgeltliche Abgabe von Lebensmitteln pflanzlicher oder tierischer Herkunft zu verstehen. § 3. (1) Es ist verboten, Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, die in der Anlage 1A genannt sind, in Verkehr zu bringen, wenn die in oder auf ihnen vorhandenen Mengen der dort angeführten Stoffe die festgesetzten Höchstwerte überschreiten. (2) Es ist verboten, Lebensmittel pflanzlicher Herkunft in Verkehr zu bringen, wenn in oder auf ihnen ein in der Anlage 1B angeführter Stoff vorhanden ist. (3) Es ist verboten, Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, die bei einem in der Anlage 1A angeführten Stoff nicht genannt sind, in Verkehr zu bringen, wenn in oder auf ihnen der betreffende Stoff in einer Menge von mehr als 0,01 mg/kg vorhanden ist. § 4. (1) Es ist verboten, Lebensmittel tierischer Herkunft, die in der Anlage 2 genannt sind, in Verkehr zu bringen, wenn die in oder auf ihnen vorhandenen Mengen der dort angeführten Stoffe die festgesetzten Höchstwerte überschreiten. (2) Es ist verboten, Lebensmittel tierischer Herkunft, die bei einem in der Anlage 2 angeführten Stoff nicht genannt sind, in Verkehr zu bringen, wenn in oder auf ihnen der betreffende Stoff in einer Menge von mehr als 0,01 mg/kg vorhanden ist. § 5. Bei der amtlichen Kontrolle der Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln in oder auf Obst und Gemüse ist gemäß Anlage 1C (Probenahmeverfahren) vorzugehen. § 6. (1) Zusammengesetzte, getrocknete oder verarbeitete Lebensmittel dürfen nur dann in Verkehr gebracht werden, wenn die in oder auf ihnen vorhandenen Rückstände von in den Anlagen 1A und 2 genannten Stoffen die auf Grund dieser Verordnung für ihre Ausgangsprodukte jeweils festgelegten Höchstwerte unter Berücksichtigung des Produktionsprozesses anteilsmäßig nicht überschreiten, soweit in der Anlage 1A oder 2 nicht anderes bestimmt ist. 772 BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 (2) Bei getrockneten und verarbeiteten Erzeugnissen, für die in den Anlagen 1A und 2 nicht ausdrücklich Höchstgehalte festgelegt wurden, gilt der in den Anlagen 1A und 2 festgesetzte Rückstandshöchstwert unter Berücksichtigung der auf Grund des Trocknungsprozesses bzw. der auf Grund des Verarbeitungsprozesses eingetretenen Rückstandskonzentration oder -verdünnung. § 7. In Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung gemäß § 1 der Verordnung über Säuglings anfangsnahrung und Folgenahrung, BGBl. Nr. 531/1995, in der jeweils geltenden Fassung, dürfen Rückstände einzelner Schädlingsbekämpfungsmittel im verbrauchsfertig angebotenen oder nach den Anweisungen des Herstellers zubereiteten Erzeugnis nicht die Menge von 0,01 mg/kg überschreiten.“ 2. Nach § 7 werden die §§ 8, 9, 10 und 11 angefügt: „§ 8. In Getreidebeikost und anderer Beikost gemäß § 1 der Beikostverordnung, BGBl. II Nr. 133/1998, in der jeweils geltenden Fassung, dürfen Rückstände einzelner Schädlingsbekämpfungs mittel im verbrauchsfertig angebotenen oder nach den Anweisungen des Herstellers zubereiteten Erzeugnis nicht die Menge von 0,01 mg/kg überschreiten. § 9. (1) Abweichend von den Bestimmungen dieser Verordnung können nach vorhergehender Meldung beim Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen Lebensmittel pflanzlichen oder tierischen Ursprungs aus anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirt schaftsraum (Ursprungsmitgliedstaaten) für die Dauer von höchstens fünf Jahren mit höheren Rückstands höchstwerten oder Rückständen von nicht genannten Wirkstoffen in Verkehr gebracht werden, sofern diese Erzeugnisse 1. nicht die Gesundheit der Verbraucher zu gefährden oder zu schädigen geeignet sind und 2. die im Ursprungsmitgliedstaat geltenden Rückstandshöchstwerte einhalten. (2) Mit der Meldung sind neben einer Verkehrfähigkeitsbescheinigung insbesondere jene Unterlagen und Daten im Sinne der Anhänge II und III der Richtlinie 91/414/EWG über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln vorzulegen, die eine Beurteilung im Sinne des Abs. 1 ermöglichen. (3) Der Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen hat das Inverkehrbringen von Erzeugnissen gemäß Abs. 1 zu untersagen, wenn sie den in Abs. 1 angeführten Voraussetzungen nicht oder nicht mehr entsprechen. (4) Der Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen hat im Sinne der Richtlinie 97/41/EG zur Änderung der Richtlinien 76/895/EWG, 86/362/EWG, 86/363/EWG und 90/642/EWG über die Festsetzung von Höchstgehalten an Rückständen von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf und in Obst und Gemüse, Getreide, Lebensmitteln tierischen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs und bestimmten Erzeugnissen pflanzlichen Ursprungs, einschließlich Obst und Gemüse der Kommission der Europäischen Gemeinschaft und den übrigen Mitgliedstaaten unverzüglich die gemäß Abs. 3 getroffene Maßnahme zu melden. Weiters ist nach dem dort angeführten Schlichtungsverfahren vorzugehen. § 10. Folgende Lebensmittel, die nicht der Verordnung BGBl. II Nr. 127/2001, jedoch der Schädlingsbekämpfungsmittel-Höchstwerteverordnung, BGBl. Nr. 747/1995, in der Fassung BGBl. II Nr. 438/1999, entsprechen, dürfen bis zum nachstehend angeführten Zeitpunkt in Verkehr gebracht werden: – Lebensmittel pflanzlicher und tierischer Herkunft bis 31. Mai 2001, – tiefgekühlte und eingedoste Lebensmittel pflanzlicher und tierischer Herkunft bis 31. Dezember 2001 und – Lebensmittel gemäß §§ 7 und 8 bis 30. Juni 2002. § 11. (1) Durch die Verordnung BGBl. II Nr. 127/2001, werden nachstehende Richtlinien umgesetzt: – 97/41/EG ABl. L 184/33 vom 12. Juli 1997 – 98/82/EG ABl. L 290/25 vom 29. Oktober 1998 – 99/39/EG ABl. L 124/8 vom 18. Mai 1999 – 99/50/EG ABl. L 139/29 vom 2. Juni 1999 – 99/71/EG ABl. L 194/36 vom 27. Juli 1999 – 2000/48/EG ABl. L 197/26 vom 3. August 2000. (2) Die Verordnung BGBl. II Nr. 127/2001, wurde unter Einhaltung der Bestimmungen der Richtlinie 98/34/EG über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften unter der Notifikationsnummer 2000/113/A notifiziert.“ BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 773 3. In der Anlage 1A werden folgende Stoffe in alphabetischer Reihenfolge eingefügt bzw. geändert: Anlage 1A Lebensmittel pflanzlicher Herkunft Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) Acephate O,S-Dimethyl-N-acetyl-amido-monothiophosphat 3,0 2,0 1,0 0,5 0,2 0,1 0,02 frische Bohnen mit Hülsen, frische Erbsen mit Hülsen Kohlgemüse ohne Blattkohle, Pflaumen Zitrusfrüchte, Kernobst, Kopf salat Paradeiser, Melanzani Artischocken Hopfen, Tee sonstige Aclonifen 2-Chlor-6-nitro-3-phenoxyanilin 0,05 alle Allethrin Ester der 2,2-Dimethyl-3-(2-methyl-l-propenyl) cyclopropan-carbonsäure mit 2-Allyl-4 hydroxy-3-methyl-2-cyclopenten-l-on 0,05 alle Azinphosmethyl O,O-Dimethyl- S-(4-oxo-3H-1,2,3-benzo triazin-3-yl)-methyl-dithiophosphat 1,0 0,5 0,1 0,05 Trauben, Zitrusfrüchte Gemüse, sonstiges Obst Tee sonstige Azoxystrobin Methyl (E)-2-{2[6-(2-cyanophenoxy)-pyrimidin 4-yloxy]phenyl}-3-methoxyacrylate 5,0 2,0 1,0 0,5 0,3 0,1 0,05 Reis Trauben, Bananen, Paradeiser Cucurbitaceen mit genießbarer Schale Cucurbitaceen mit ungenieß barer Schale Gerste, Roggen, Triticale, Weizen Hopfen, Schalenfrüchte, Tee sonstige Benomyl Carbendazim Thiophanate methyl Methyl-1-(butylcarbamoyl) benzimidazol-2-yl carbamat Methyl-benzimidazol-2-yl carbamat Dimethyl-4,4-0-phenylen bis-(3-thioallophanat) insgesamt berechnet als Carbendazim 5,0 3,0 2,0 1,0 0,5 0,3 0,2 0,1 Zitrusfrüchte, Kopfsalat Erdäpfel (Kartoffel), Kopf kohle außer Kohlsprossen Bohnen getrocknet, Kernobst, Rhabarbar, Stangensellerie, Trauben Bananen, Marillen, Pfirsich, Zuchtpilze Gurken, Kohlsprossen, Kür bisse, Melanzani, Melonen, Paradeiser, Pflaumen Zucchini Sojabohnen sonstige Bifenthrin [lα,3α(Z)]-(±)-(2-Methyl[l,l′-biphenyl]-3 yl)methyl-3-(2-chlor-3,3,3-trifluor-l-propenyl) 2,2-dimethyl-cyclopropancarboxylat 10,0 5,0 0,05 Hopfen Tee sonstige > 774 BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) Brom aus Boden begasungs- und entseuchungs mitteln bzw. Vorratsschutz mitteln Anorganisches Bromid, berechnet als Brom 400,0 200,0 150,0 100,0 50,0 30,0 20,0 5,0 Gewürze, Trockenpilze Paranüsse Kamille Hibiscus Erdnüsse, Getreide, Hasel nüsse, Hülsenfrüchte, Ka kaokerne, Mandeln, Ölsaat, Rettich, Rohkaffee, Salat, Tee, Tapioka, teeähnliche Produkte, Trockengemüse, Trockenkartoffeln, Trocken obst, Walnüsse Gemüse, Zitrusfrüchte Erdbeeren sonstige Carbosulfan 2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-benzofuranyl [(dibutylamino)-thio]-methylcarbamat 1,0 0,1 0,05 Hopfen Karotten, Pastinaken, Tee sonstige Carfentrazoneethyl Ethyl-2-chlor-3-(2-chlor-4-fluor-5-[4 (difluormethyl)-4,5-dihydro-3-methyl-5-oxo 1H1,2,4.triazol-1-yl]phenyl)propanoat 0,05 alle Chlorpyrifos O,O-Diethyl-O-3,5,6-trichlor-2-pyridylthio phosphat 3,0 2,0 1,0 0,5 0,3 0,2 0,1 0,05 Bananen Kiwis, Mandarinen Artischocken, Kopfkohl, Ribi sel, Stachelbeeren Brombeeren, Chinakohl, Him beeren, Trauben, Kernobst, Solanacea Kirschen, Zitrusfrüchte außer Mandarinen und Zitronen Erdbeeren, Gerste, Pfirsiche, Pflaumen, Radieschen, Rettich, Speisezwiebel, Zitronen Karotten, Tee, Hopfen sonstige Chlorpyrifosmethyl O,O-Dimethyl-O-(3,5,6-trichlor-2-pyridyl)-thio phosphat 3,0 1,0 0,5 0,3 0,2 0,1 0,05 Getreide Mandarinen Kernobst, Erdbeeren, Orangen, Pfirsich, Solanacea Zitronen Trauben Tee, Hopfen, teeähnliche Pro dukte sonstige Chlorthalonil 2,4,5,6-Tetrachlor-1,3-benzoldicarbonitril 50,0 10,0 5,0 3,0 Hopfen Porree, Ribisel, Stachelbeeren, Stangensellerie, Strauch beerenobst Einlegegurken, Frühlings zwiebel, Kräuter Blumenkohle, Erdbeeren, Keltertrauben, Kopfkohl BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 775 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) 2,0 1,0 0,5 0,2 0,1 0,05 frische Erbsen mit Hülsen, Preiselbeeren, Solanacea, Zuchtpilze Cucurbitaceae mit ungenieß barer Schale, Gurken, Ka rotten, Kernobst, Marillen, Pfirsich, Tafeltrauben Knoblauch, Knollensellerie, Kohlsprossen, Schalotten, Speisezwiebel Bananen Gerste, Hafer, Roggen, Tee, Triticale, Weizen frische Bohnen ohne Hülsen, Erdnüsse Cinidion-ethyl, einschließlich des E-Isomeren Ethyl-(Z)-2,chlor-3-[2-chlor-5-(1,3,4,5,6,7 hexahydro-1,3-dioxo-2H-isoindol-2 yl)phenyl]acrylat 0,1 alle Cypermethrin einschließlich anderer verwandter Isomeren gemische (Summe der Isomeren) Ester der 3-(2,2-Dichlorvinyl)-2,2-dimethyl cyclopropan-carbonsäure mit α-Cyano-3-phenoxy-benzylalkohol 30,0 2,0 1,0 0,5 0,2 0,1 0,05 Hopfen Artischocken, Zitrusfrüchte, Marillen, Pfirsiche, Wild beeren und Wildfrüchte, Salatarten, frische Kräuter Kernobst, Kirschen, Pflaumen, Blattkohle, wildwachsende Pilze Trauben, Tee, Strauchbeeren obst, Solanacea, Blumen kohle, Kopfkohle, Spinat und verwandte Arten, frische Bohnen mit Hülsen, frische Erbsen mit Hülsen, Porree Cucurbitaceae mit genießbarer und ungenießbarer Schale, Gerste, Hafer, Kohlrabi, Leinsamen, Mohnsamen, Sesamsamen, Sonnen blumenkerne, Rapssamen, Baumwollsamen Knoblauch, Schalotten, Speise zwiebel sonstige Cyprodinil 4-Cycloproyl-6-methyl-N-pyrimidin-2-yl) phenyl-amin 2,0 1,0 0,05 Trauben Erdbeeren sonstige Deltamethrin α-Cyano-m-phenoxybenzyl-(1R, 3R)-3-(2,2-di bromvinyl)-2,2-dimethyl-cyclopropan 1-carboxylat 5,0 1,0 0,5 Hopfen, Tee Getreide, Hülsenfrüchte Brombeeren, Himbeeren, Blatt kohle, Salatarten, Spinat und verwandte Arten, frische Kräuter, gelagerte Erdäpfel (Kartoffeln) 776 BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) 0,2 0,1 0,05 frische Bohnen mit Hülsen, Ribisel, Solanacea, Stachel beeren, Zuckerrüben, Porree Artischocken, Rapssamen, Kernobst, Steinobst, Trau ben, Oliven, Knoblauch, Speisezwiebel, Frühlings zwiebeln, Schalotten, Cucurbitaceae mit genieß barer Schale, Blumenkohle, Kopfkohle, frische Erbsen mit Hülsen sonstiges Dicamba 3,6-Dichlor-2-methoxy-benzoesäure 0,2 0,05 Hafer, Gerste sonstige Dichlorprop Dichlorprop P (einschließlich Salze und Ester) 2-(2,4-Dichlor-phenoxy) propionsäure berechnet als Dichlorprop 0,2 0,1 0,05 Getreide Tee, Hopfen sonstige Diflufencian 2,4-Difluor-[2-(3-trifluormethylphenoxy)nicotin säure]-anilid 0,05 alle Dimethachlor 2-Chlor-N-(2-methoxyethyl)acetat-2,6-xylid 0,01 alle Dimethenamid 2-Chlor-N-(2,4-dimethyl-3-thienyl)-N-(2 methoxy-1-methylethyl)-acetamid 0,01 alle Dimethomorph (E,Z)4-[3-(4-Chlorphenyl)-3-(3-(3,4 dimethoxyphenyl)acryloyl]morpholin 2,0 0,5 0,05 Tafel- und Keltertrauben Erdäpfel (Kartofffel) sonstige Diphenyl Diphenyl 70,0 0,01 Zitrusfrüchte sonstige, Zitrussäfte Dithiocarbamte (siehe auch Tiram) insgesamt berechnet als CS2 25,0 5,0 3,0 2,0 1,0 0,5 0,3 0,2 Hopfen Ribisel, Stachelbeeren, Zitrus früchte, Salatarten, frische Kräuter Kernobst, Paradeiser, Porree Einlegegurken, Erdbeeren, Gerste, Hafer, Marillen, Pfirsiche, Solanacea außer Paradeiser, Trauben, Zucchini Blumenkohle, frische Erbsen und Bohnen mit Hülsen, Kirschen, Kopfkohle, Pflaumen, Roggen, Weizen Knoblauch, Speisezwiebel, Schalotten, Gurken, Blatt kohle, Cucurbitaceae mit ungenießbarer Schale, Stan gensellerie, Rapssamen Brunnenkresse Chicorée, Karotten, Knollen sellerie, Radieschen, Rettich, Schwarzwurzeln } BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 777 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) 0,1 0,05 Schalenfrüchte, Ölsaaten außer Rapssamen, frische Bohnen und Erbsen ohne Hülsen, Kohlrabi, Tee sonstige Endosulfan (alpha, beta-Endo sulfan und Endo sulfansulfat) 6,7,8,9,10,10-Hexachlor 1,5,5a,6,9,9a-hexahydro 6,9-methano-2,4,3-benzo [e]dioxa-thiepin-3-oxid insgesamt berechnet als Endosulfan 30,0 1,0 0,5 0,3 0,2 0,1 0,05 Tee Artischocken, Blattkohle, Blumenkohle, Cucurbitacaea mit genießbarer und un genießbarer Schale, Him beeren, Hülsengemüse (frisch), Karde, Kernobst, Kiwis, Kopfkohle, Oliven, Porree, Salatarten, Solana cea, Spinat und verwandte Arten, Stangensellerie, Steinobst, Trauben, Zitrus früchte, Zuchtpilze, Zwiebel teeähnliche Erzeugnisse Baumwollsaat Karotten, Knollensellerie, Kohlrüben, Mais, Radies chen, Raps, Rettich, Rote Rüben, Senfsaat, Speise rüben Erdäpfel (Kartoffel), Gerste, Hafer, Hopfen, sonstige Öl saaten, Roggen, Schalen früchte, Triticale, Weizen sonstige Epoxiconazol (2RS, 3SR)-3-(2-Chlorphenyl)-2-(4-fluorphenyl) 2-[(1H-1,2,4-triazol-1-yl)methyl]oxiran 0,2 0,05 Gerste, Roggen, Triticale, Weizen sonstige Fenhexamid 1-Methyl-cyclohexanecarboxylicacid(2,3-di chloro-4-hydroxy-phenyl)-amide 5,0 3,0 2,0 0,05 Kirschen, Kleinfrüchte und Beeren, Strauchbeerenobst Erdbeeren, Tafel- und Kelter trauben Pflaumen sonstige Fenitrothion (und 0-Analoge) O,O-Dimethyl-O-(3-methyl-4-nitro-phenyl) monothiophosphat 2,0 0,5 0,05 Zitrusfrüchte Gemüse, sonstiges Obst, Tee sonstige Fenpropidin (RS)-1-[3-(4-tert-Butylphenyl)-2 methylpropyl]piperidin 0,2 0,1 0,05 Getreide Zuckerrüben sonstige Fenpyroximate tert-butyl (E)-α(1,3 Dimethyl-5-phenoxy propazol-4-ylmethyl enaminooxy)-p-toluat berechnet als Fenpyroxi mate und das Z-Isomer 10,0 0,5 0,05 Hopfen Trauben sonstige 778 BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) Fenvalerate einschließlich anderer verwandter Isomerengemische (R,S)-a-Cyano-3-phenoxy benzyl-(R,S)-2-(4-chlor phenyl)-3-methyl-butyrat Summe der Isomeren 10,0 5,0 1,0 0,5 0,2 0,1 0,05 Tee Hopfen Blumenkohle, Chinakohl, Kernobst, Paradeiser, Trauben Kürbisse, Wassermelonen Gurken, Gerste, Hafer, Melonen, Paprika Ölsaaten sonstige Florasulam 2′,6′,8′-Trifluor-5-methoxy-S-triazolo-1,5c pyrimidin-2-sulfonanilid 0,01 alle Fludioxonil 4-(2,2-Difluor-1,3-benzodioxol-4-yl)pyrrole-3 carbonitrile 2,0 1,0 0,05 Trauben Erdbeeren sonstige Flupyrsulfuron methyl Methyl-2-((4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl carbamoyl)sulfamoyl)-6-trifluormethyl nicotinat,Natriumsalz 0,02 alle Fluquinconazol 3-(2,4-Dichlorphenyl)-6-fluoro-2-(1H-1,2,4 triazol-1-yl)-4 (3H)-quinazolinone 0,5 1,0 0,05 Tafel- und Keltertrauben Kernobst sonstige Flurtamone (RS)-5-Methylamino-2-phenyl-4-(α,α,α-trifluor m-tolyl)furan-3(2H)-on 0,05 alle Formothion O,O-Dimethyl-S-(N-formyl-N-methyl-carba moyl)-methyldithiophosphat 0,1 0,2 0,05 Gemüse, Obst außer Zitrus früchte Zitrusfrüchte Tee Fosetyl Aluminium-tris(O-ethylphosphonat) 100,0 1,5 0,5 0,2 Hopfen Kopfsalat, Trauben, Zitrus früchte Erdbeeren sonstige Glyphosate N-Phosphono-methyl-glycin 50,0 20,0 10,0 5,0 3,0 2,0 0,1 wildwachsende Pilze Gerste, Hafer, Sorghum, Soja bohnen Lein- und Rapssamen, Senf Weizen, Roggen, Triticale Erbsen getrocknet Oliven zur Ölgewinnung, Bohnen getrocknet sonstige Imazalil 1-(2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(2-propenyloxy) ethyl)-imidazol 5,0 2,0 0,5 0,2 0,1 0,02 Zitrusfrüchte, Kernobst, ge lagerte Erdäpfel (Kartoffel) Bananen, Melonen Tomaten Cucurbitaceae mit genießbarer Schale Tee, Hopfen sonstige } BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 779 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) Iodosulfuronmethyl 4-Jod-2-2-[3-(4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin 2yl)-ureidosulfonyl]benzoat 0,01 alle Iprodion 3-(3,5-Dichlorphenyl)-N-isopropyl-2,4 dioxoimidazolidine-1-carboximid 10,0 5,0 3,0 2,0 1,0 0,5 0,3 0,2 0,1 0,05 0,02 Erdbeeren außer Wildfrüchte, Heidelbeeren, Ribisel, Kernobst, frische Kräuter, Salatarten, Stachelbeeren, Trauben Chinakohl, frische Bohnen mit Hülsen, Kiwis, Knoblauch, Kopfkohl, Schalotten, Solanacea, Speisezwiebel, Steinobst, Strauchbeeren obst, Zitronen Bananen, Frühlingszwiebel, Reis Chicoree, Cucurbitaceae mit genießbarer Schale, Man darinen frische Erbsen mit Hülsen, Gerste Kohlsprossen, Rapssamen, Rote Rüben, Weizen Karotten, Melonen, Radies chen, Rettich Erbsen ohne Hülsen, Hasel nüsse, Hülsenfrüchte, Rha barber Hopfen, Kohlrabi, Kren, Lein samen, Pastinaken, Tee Blumenkohle sonstige Isoxaflutol 5-Cyclopropyl-4-(2-methylsulfonyl-4 trifluormethyl-benzoyl)isoaxol, einschließlich Metabolite, die als 2-Methylsulfonyl-4 trifluormethylbenzoesäuremethylester bestimmt werden, insgesamt berechnet als Isoxaflutol 0,05 alle Kresoximmethyl (E)-Methyl-2-methoxyimino-2-[2-(0-tolyloxy methyl)phenyl]acetat 1,0 0,5 0,2 0,1 0,05 Trauben, Paprika Tomaten, Melanzani Kernobst, Cucurbitaceae mit ungenießbarer Schale, Oliven Schalenfrüchte, Ölsaaten, Tee, Hopfen sonstige Malathion Malaoxon S-[1,2-bis-(Ethoxy carbonyl)-ethyl]-O,O dimethyl-di-thiophosphat S-[1,2-bis-(Ethoxy-carbonyl) ethyl]-O,O-dimethyl monothio-phosphat insgesamt berechnet als Malathion 8,0 3,0 2,0 0,5 0,05 Getreide Gemüse außer Wurzel- und Knollengemüse Zitrusfrüchte Wurzel- und Knollengemüse, sonstiges Obst, Tee sonstige > 780 BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) Mecoprop Mecoprop P einschließlich Salze und Ester 2-(4-Chlor-2-methyl phenoxy)-propionsäure insgesamt berechnet als Mecoprop 0,1 alle Metconazol (1RS, 5RS; 1RS, 5RS)-5-(4-Chlorbenzyl)-2,2 dimethyl-1-(1H-1,2,4-triazol-1 ylmethyl)cyclopentanol 0,1 0,05 0,02 Raps, Gerste Roggen, Triticale, Weizen sonstige Methamidophos O,S-Dimethyl-amido-monothiophosphat 2,0 1,0 0,5 0,3 0,2 0,1 0,05 Hopfen Gurken Blumenkohle, frische Bohnen mit Hülsen, frische Erbsen mit Hülsen, Kopfkohle, Paradeiser Pflaumen Zitrusfrüchte, Kopfsalat, Melanzani Artischocken, Baumwoll samen, Marillen, Tee Kernobst, Pfirsich Methoxychlor 1,1,1-Trichlor-2,2-bis-(4-methoxy-phenyl)-ethan 10,0 1,0 0,1 Gemüse, Obst Getreide, Ölsaat Tee Metazachlor 2-Chlor-N-(2,6-dimethylphenyl)-N-(1H-pyrazol 1-ylmethyl)acetamid, einschließlich Abbau und Reaktionsprodukte, soweit sie noch die 2,6-Dimethylnilingruppe enthalten, insges. berechnet als Metazachlor 0,5 0,1 Salat sonstige Monocrotophos 3-Hydroxy-N-methyl-cis-crotonamino-dimethyl phosphat 5,0 0,1 0,05 Hopfen Tee sonstige Permethrin (Summe der Isomeren) Ester der 3-(2,2-Dichlorvinyl)-2,2-dimethyl cyclopropancarbonsäure mit 3-Phenoxyphenylbenzylalkohol 2,0 1,0 0,5 0,2 0,1 0,05 Getreide außer Mais, frische Kräuter, Rhabarber, Salat arten, Stangensellerie, Tee Blattkohle, Erdbeeren, Kern obst, Kiwis, Kopfkohl, Spinat und verwandte Arten, Steinobst, Trauben frische Bohnen mit Hülsen, Porree, Solanacea, Zitrus früchte Baumwollsamen, Mais Karfiol, Cucurbitaceae, frische Erbsen mit Hülse, Erdnüsse, Hopfen, Knollensellerie, Mandeln, Rapssamen, Ra dieschen, Rettich, Senfsaat, Zuckermais sonstige o-Phenylphenol und Na-Salz o-Phenylphenol 12,0 0,01 Zitrusfrüchte Zitrussäfte } BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 781 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) Phosalone und das O-Ana loge sowie Sulf oxid und Sulfon S-[6-Chlor-2-oxo-(2H)-1,3 benz(b) oxazolon-3-yl] 0,0-diethyldithiophosphat insgesamt berechnet als Phosalone 2,0 1,0 0,1 0,02 Kernobst, Pfirsiche sonstiges Obst, Gemüse außer Wurzel- und Knollengemüse Getreide, Erdäpfel (Kar toffeln), Ölsaat, Wurzel- und Knollengemüse, Oliven, Tee sonstige Phosmet O,O-Dimethyl-S-phthalimidomethyl-dithiophos phat 1,0 0,5 0,1 Kernobst, Kiwi Rapssamen Erbsen, Erdäpfel (Kartoffeln), Tee, Zuckerrüben Procymidone 3-(3,5-Dichlorphenyl)-1,5-dimethyl-3-azabicyclo 3.1.0 hexan-2,4-dion 10,0 5,0 2,0 1,0 0,3 0,2 0,1 0,05 0,02 Himbeeren Erdbeeren, Trauben, Kiwi, Salatarten frische Bohnen mit Hülsen, Chicorée, Solanacea, Stein obst außer Kirschen, Cucurbitaceae, frische Erbsen mit Hülsen, Rapssamen, Sojabohnen, Sonnenblumen kerne mit Schale, Birnen frische Erbsen ohne Hülsen Knoblauch, Schalotten, Speise zwiebel, Erbsen getrocknet Hopfen, Tee Schalenfrüchte, sonstige Öl saaten sonstige Propoxur 2-Isopropoxy-phenyl-N-methyl-carbamat 3,0 1,0 0,2 0,1 0,05 Artischocken, Bohnen und Erbsen mit Hülsen (frisch), Brombeeren, Cucurbitaceen mit genießbarer Schale au ßer Gurken, Cucurbitaceae mit ungenießbarer Schale, Erdbeeren, Himbeeren, Ge müsefenchel, Karde, Kern obst, Knollensellerie, Kohl gemüse, frische Kräuter, Oliven, Rote Rüben, Salat arten außer Kresse, Solana ceen außer Paradeiser, Spinat und verwandte Arten, Stangensellerie, Steinobst, Trauben, Zitrusfrüchte Porree, Zuckerrüben Ribisel, Stachelbeeren Hopfen, Tee sonstige Prosulfuron 1-(4-Methoxy-6-methyl-triazin-2-yl)-3-[2-(3,3,3 trifluoropropyl)-phenylsulfonyl)harnstoff 0,02 alle } 782 BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) Pyrazophos O-(6-Ethoxycarbonyl-5-methylpyrazolo[2,3-a] pyrimidin-2-yl)-O,O-diethyl-monothiophosphat 10,0 0,5 0,1 0,05 Hopfen Äpfel, Karotten Getreide, Gurken Erdbeeren, Tee Pyrethrine Pyrethrin I Pyrethrin II Cinerin I Cinerin II Jasmolin I Jasmolin II Ester der 2,2-Dimethyl-3-(2-methyl 1-propenyl)-cyclopropan carbonsäure mit 4 Hydroxy-3-methyl 2-(2,4-pentadienyl)-2 cyclopenten-1-on Ester der 3-[2-(Methoxy-carbonyl) 1-propenyl]-2,2-dimethyl cyclopropan-carbonsäure mit 4-Hydroxy-3-methyl 2-(2,4-pentadienyl) 2-cyclopenten-1-on Ester der 2,2-Dimethyl-3-(2-methyl 1-propenyl)-cyclopropan carbonsäure mit 2-(2 Butenyl)-4-hydroxy-3 methyl-2-cyclopenten-1-on Ester der 3-[2-(Methoxy-carbonyl) 1-propenyl]-2,2-dimethyl cyclopropan-carbonsäure mit 2-(2-Butenyl) 4-hydroxy-3-methyl 2-cyclopenten-1-on Ester der 2,2-Dimethyl-3-(2-methyl 1-propenyl)-cyclopropan carbonsäure mit 2-(2-Pentenyl)-4-hydroxy 3-methyl-2-cyclopenten 1-on Ester der 3-[2-(Methoxy-carbonyl) 1-propenyl]-2,2-dimethyl cyclopropan-carbonsäure mit 2-(2-Pentenyl) 4-hydroxy-3-methyl 2-cyclopenten-1-on insgesamt 3,0 1,0 0,05 Getreide Gemüse, Obst sonstige Pyrimethanil 2-Anilin-4,6-dimethylpyrimidin 5,0 2,0 0,05 Trauben, Erdbeeren Kernobst sonstige Quinalphos O,O-Diethyl-O-(2-chinoxalyl)-thiophosphat 0,2 0,1 Zitrusfrüchte Kernobst, Tee BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 783 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) Spiroxamin 8-tert-Butyl-1,4-dioxa-spiro[4-5]dec-2-ylmethyl) ethyl-propyl-amine,einschließlich der Abbau und Reaktionsprodukte, die als 4-tert Butylcyclohexanon bestimmt werden können, insgesamt berechnet als Spiroxamin 1,0 0,5 0,1 0,05 Keltertrauben Gerste Roggen, Weizen, Triticale sonstige Streptomycin Di [O-2-deoxy-2-methylamino-α-L-glucopyranosyl (1→2)-O-5-deoxy-3-C-formyl-α-L-lyxofuranosyl (1→4)-N,N′-diamidino-D-streptamin] 0,05 alle Tebufenozide 4-Ethylbenzoesäure-N′-tert-butyl-N′-(3,5 dimethylbenzoyl)hydrazid 1,0 0,5 0,02 Tafel- und Keltertrauben Kernobst sonstige Tebufenpyrad N-(4-tert-Butylbenzyl)-4-chlor-3-ethyl-1 methylpyrazol-5-carboxamid 0,5 0,2 0,05 Tafel- und Keltertrauben Kernobst sonstige Terbufos Terbufossulfoxid Terbufossulfon S-(tert.Butylthio)-O,O-di ethyl-methyl-dithiophos phat S-(tert.Butylsulfinyl)-O,O diethyl-methyl-dithiophos phat S-(tert.Butylsulfonyl)-O,O diethyl-methyl-dithio phosphat insgesamt berechnet als Terbufos 0,05 0,02 Mais, Zuckerrüben, Tee Bananen Tefluthrin 2,3,5,6-Tetrafluor-4-methylbenzyl(Z)-(1RS,3RS) 3-(2-chlor-3,3,3-trifluorprop-1-enyl)-2,2 dimethyl-cyclorpropancarboxylat 0,01 alle Thiabendazol 2-(4-Thiazolyl)-benzimidazol 6,0 5,0 3,0 1,5 0,5 0,1 0,05 0,01 Zitrusfrüchte Brokkoli, Erdäpfel (gelagert), Erdbeeren, Kernobst Bananen, Chinakohl, Knollen sellerie frische Bohnen, Gurken, Knoblauch, Kopfsalat, Me lonen, Paprika, Paradeiser, Porree, Rosenkohl, Rote Rüben, Schalotten, Spargel, Speisezwiebel, Stangenselle rie, Wassermelonen, Zucht pilze Reis, Weizen Gewürze, Hopfen, Tee, tee ähnliche Erzeugnisse, Scha lenfrüchte sonstige Zitrussäfte Trichlorfon O,O-Dimethyl-(2,2,2-trichlor-1-hydroxy-ethyl) phosphat 0,5 0,1 0,05 Gemüse, Obst Getreide, Tee sonstige Trimethyl sulfonium Kation Trimethylsulfonium 10,0 5,0 0,05 Weizenkleie Weizen sonstige > 784 BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) Triticonazole (±)-(E)-5-(4-Chlorbenzyliden)-2,2-dimethyl-1 (1H-1,2,4-triazol-1-ylmethyl)cyclopentanol 0,02 alle Vinclozolin 3-(3,5-Dichlorphenyl)-5 methyl-5-vinyl-1,3-oxazo lidin-2,4-dion einschließlich Abbau- und Reaktionsprodukte, soweit sie noch Dichloranilin enthalten insgesamt berechnet als Vinclozolin 40,0 10,0 5,0 3,0 2,0 1,0 0,5 0,3 0,1 0,05 Hopfen Kiwi, Ribisel Erdbeeren, Salatarten, Strauch beerenobst, Trauben Solanacea, außer Tomaten frische Bohnen mit Hülsen, Chicorée, Chinakohl, frische Erbsen mit Hülsen, Marillen, Pflaumen Cucurbitaceae, Kernobst, Rapssamen, Zwiebelgemüse Bohnen trocken, frische Bohnen ohne Hülsen, Erbsen trocken, Karotten, Kirschen frische Erbsen ohne Hülsen Tee sonstige 4. In der Anlage 2 werden folgende Stoffe in alphabetischer Reihenfolge eingefügt bzw. geändert: Anlage 2 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) Azoxystrobin Methyl (E)-2-{2-[6-(2-cyanophenoxy)-pyrimidin 4-yloxy]phenyl}-3-methoxyacrylate 0,05 0,01 alle außer Milch, Milchpro dukte Milch, Milchprodukte Chlorpyrifos O,O-Diethyl-O-3,5,6-trichlor-2-pyridyl-mono thiophosphat 0,2 2) 0,05 5) 0,01 5) Fleisch außer Geflügelfleisch, Fleischprodukte außer Ge flügelfleischprodukte, tieri sche Speisefette außer Geflügelfette Geflügelfleisch, Geflügel fleischprodukte, Geflügel fette Milch, Milchprodukte, Eier, Eiprodukte Chlorpyrifosmethyl O,O-Dimethyl-O-3,5,6-trichlor-2-pyridyl monothiophosphat 0,05 5) 0,01 5) Fleisch, Fleischprodukte, tieri sche Speisefette Milch, Milchprodukte, Eier, Eiprodukte Cypermethrin (Summe der Isomeren) α-Cyano-3-phenoxy-benzyl-3-(2,2-dichlorvinyl) 2,2-dimethyl-cyclopropancarboxylat 0,2 2) 0,05 5) 0,02 3) Fleisch außer Geflügelfleisch, Fleischprodukte außer Ge flügelfleischprodukte, tieri sche Speisefette außer Geflügelfette Eier, Eiprodukte, Geflügel fleisch, Geflügelfleischpro dukte und Geflügelfette Milch, Milchprodukte > BGBl. II – Ausgegeben am 20. März 2001 – Nr. 127 785 Stoff *) Chemische Bezeichnung Höchst wert mg/kg In oder auf folgenden Lebensmitteln 1) Deltamethrin α-Cyano-m-phenoxybenzyl-(1R,3R)-3-(2,2 dibromvinyl)-2,2-dimethyl-cyclopropan-1 carboxylat 0,05 5) Geflügelfleisch, Eier, Eipro dukte Fenvalerate einschließlich anderer verwandter Isomerengemische α-Cyano-3-phenoxy-benzyl (R,S)-2-(4-chlorphenyl) 3-methyl-butyrat Summe der Isomeren 0,5 2) 0,05 5) 0,05 3) Fleisch außer Geflügelfleisch, Fleischprodukte außer Ge flügelfleischprodukte, tieri sche Speisefette außer Ge flügelfette Geflügelfleisch, Geflügel fleischprodukte und Ge flügelfette, Eier, Eiprodukte Milch und Milchprodukte Fenpropidin (RS)-1-[3-(4-tert-Butylphenyl)-2 methylpropyl]piperidin 0,01 0,02 Milch, Milchprodukte Tierische Speisefette, Fleisch, Fleischprodukte Streptomycin Di [O-2-deoxy-2-methylamino-α-L-glucopyranosyl (1→2)-O-5-deoxy-3-C-formyl-α-L-lyxofuranosyl (1→4)-N,N′-diamidino-D-streptamin] 1,0 6) 0,5 6) 0,2 6) 0,02 7) Nieren von Rindern, Schafen und Schweinen Sonstiges Fleisch, sonstige Fleischprodukte, tierische Speisefette Leber von Rindern, Schafen und Schweinen, Milch und Milcherzeugnisse sonstige 2) Bezogen auf den Fettgehalt, – bei Lebensmitteln mit einem Fettgehalt von bis zu zehn Gewichtshundertteilen bezieht sich die Rückstandsmenge auf das Gesamtgewicht des entbeinten Erzeugnisses. In diesem Fall beträgt der Höchstgehalt 1/10 des auf den Fettanteil bezogenen Wertes, mindestens jedoch 0,01 mg/kg. 3) Bei der Rückstandsbestimmung bei Roh- und Vollmilch von Kühen ist für die Berechnung ein Fettgehalt von 4 Gewichts hundertteilen zugrunde zu legen. Bei Roh- und Vollmilch anderen tierischen Ursprungs werden die Rückstände unter Zugrunde legung des Fettgehaltes bestimmt. Für die übrigen Erzeugnisse gilt: – mit einem Fettgehalt von weniger als zwei Gewichtshundertteilen gilt als Höchstgehalt die Hälfte des für Roh- und Vollmilch festgesetzten Höchstgehaltes; – mit einem Fettgehalt von mindestens zwei Gewichtshundertteilen wird der Höchstgehalt in mg/kg Fett ausgedrückt. In diesem Fall beträgt der Höchstgehalt das 25fache des für Roh- und Vollmilch festgesetzten Höchstgehaltes. 4) Für Eier und Eiprodukte mit einem Fettgehalt von mehr als zehn Gewichtshundertteilen wird der Höchstgehalt in mg/kg Fett ausgedrückt. In diesem Fall beträgt der Höchstgehalt das Zehnfache des für Frischei festgesetzten Höchstgehaltes. 5) Bezogen auf den Fettgehalt: der angegebene Höchstwert stellt die untere Grenze der analytischen Bestimmung dar. In diesen Fällen gelten die Fußnoten 2), 3), 4) nicht. 6) Als Rückstandshöchstwert aus der Anwendung als Tierarzneimittel befristet bis 1. Juni 2002. 7) Bis 1. Juni 2002 werden aus analytischen Gründen Werte bis 0,05 mg/kg toleriert. Haupt }